Oberschönegg

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Oberschönegg
Oberschönegg
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Oberschönegg hervorgehoben
Koordinaten: 48° 6′ N, 10° 18′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Unterallgäu
Verwaltungs­gemeinschaft: Babenhausen
Höhe: 630 m ü. NHN
Fläche: 18,28 km2
Einwohner: 962 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 53 Einwohner je km2
Postleitzahl: 87770
Vorwahl: 08333
Kfz-Kennzeichen: MN
Gemeindeschlüssel: 09 7 78 184
Adresse der Verbandsverwaltung: Marktplatz 1
87727 Babenhausen
Webpräsenz: www.oberschoenegg.de
Bürgermeister: Günther Fuchs (Wgem. / Wver. /Fr. Wver.)
Lage der Gemeinde Oberschönegg im Landkreis Unterallgäu
KaufbeurenLandkreis AugsburgLandkreis GünzburgLandkreis Neu-UlmLandkreis OberallgäuLandkreis OstallgäuBuxheim (Schwaben)MemmingenAmberg (Unterallgäu)ApfeltrachBabenhausen (Schwaben)Bad GrönenbachBad WörishofenBenningenBenningenBöhenBoos (Schwaben)Breitenbrunn (Schwaben)Buxheim (Schwaben)DirlewangEgg an der GünzEppishausenErkheimEttringen (Wertach)FellheimHawangenHeimertingenHolzgünzKammlachKettershausenKirchhaslachKirchheim in SchwabenKronburgLachen (Schwaben)Lauben (Unterallgäu)LautrachLegauMarkt RettenbachMarkt WaldMemmingerbergMindelheimNiederriedenOberrieden (Schwaben)OberschöneggOttobeurenPfaffenhausenPleßRammingen (Bayern)SalgenSontheim (Schwaben)Stetten (Schwaben)TrunkelsbergTürkheimTussenhausenUngerhausenUngerhausenUntereggWesterheim (Unterallgäu)WiedergeltingenWinterriedenWolfertschwendenWoringenKaufbeurenLandkreis AugsburgLandkreis GünzburgLandkreis Neu-UlmLandkreis OberallgäuLandkreis OstallgäuLandkreis UnterallgäuMemmingenAmberg (Unterallgäu)ApfeltrachBabenhausen (Schwaben)Bad GrönenbachBad WörishofenBenningenBenningenBöhenBoos (Schwaben)Breitenbrunn (Schwaben)Buxheim (Schwaben)DirlewangEgg an der GünzEppishausenErkheimEttringen (Wertach)FellheimHawangenHeimertingenHolzgünzKammlachKettershausenKirchhaslachKirchheim in SchwabenKronburgLachen (Schwaben)Lauben (Unterallgäu)LautrachLegauMarkt RettenbachMarkt WaldMemmingerbergMindelheimNiederriedenOberrieden (Schwaben)OberschöneggOttobeurenPfaffenhausenPleßRammingen (Bayern)SalgenSontheim (Schwaben)Stetten (Schwaben)TrunkelsbergTürkheimTussenhausenUngerhausenUngerhausenUntereggWesterheim (Unterallgäu)WiedergeltingenWinterriedenWolfertschwendenWoringenBaden-WürttembergKarte
Über dieses Bild

Oberschönegg ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Unterallgäu und ein Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Babenhausen.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Oberschönegg liegt zirka 20 km nord-östlich von Memmingen in der Region Donau-Iller in Oberschwaben.

Ausdehnung des Gemeindegebietes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gemeindegebiet besteht aus den Gemarkungen Oberschönegg, Dietershofen b. Babenhausen und Weinried.

Zur Gemeinde Oberschönegg gehören die Orte Oberschönegg, Dietershofen, Märxle und Weinried. Die 1580 im Salbuch des Pflegamts Schönegg genannte Ansiedlung Langer Jürgen und die bis 1933 bestandene Einöde Berghof sind dem Ort abgegangen. Weinried bestand bis zum dreißigjährigen Krieg aus zwei Anwesen, danach nur noch aus einem Hof.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis zur Gemeindegründung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Burg Altenschönegg war Sitz eines bedeutenden Reichsministerialgeschlechts. Seit 1355 war sie Pflegamt des Hochstifts Augsburg. Mit dem Reichsdeputationshauptschluss von 1803 fiel der Ort an Bayern. Der Ortsteil Weinried gehörte von 1538/39 bis 1803 den Fürsten Fugger-Babenhausen. Im Jahr 1818 wurde die politische Gemeinde Oberschönegg gebildet.

Kreiszugehörigkeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort kam im Zuge der Kreisreform am 1. Juli 1972 vom Landkreis Illertissen zum neugebildeten Landkreis Unterallgäu.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Mai 1978 wurden die bis dahin selbständigen Gemeinden Dietershofen bei Babenhausen und Weinried eingegliedert.[2]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1961: 952 Einwohner[2]
  • 1970: 941 Einwohner[2]
  • 1987: 865 Einwohner
  • 1991: 897 Einwohner
  • 1995: 911 Einwohner
  • 2000: 950 Einwohner
  • 2005: 967 Einwohner
  • 2010: 947 Einwohner
  • 2015: 962 Einwohner

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bundestagswahl 2013[3]
 %
70
60
50
40
30
20
10
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69,4 %
7,2 %
2,1 %
3,5 %
1,9 %
4,3 %
3,7 %
7,8 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2009
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 20
 18
 16
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 12
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+18,5 %p
+0,6 %p
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-1,5 %p
-2,5 %p
+4,3 %p
+3,7 %p
-4,8 %p

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister ist Günther Fuchs. Er wurde im Jahr 2008 Nachfolger von Thomas Schiochet.

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Sitzverteilung bei der Gemeinderatswahl 2014 war wie folgt:[4]

  • Wählervereinigung: 3 Sitze
  • Wählergemeinschaft Weinried: 3 Sitze
  • Freie Wählervereinigung Dietershofen: 2 Sitze

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Wappen wurde am 20. Juli 1984 durch Bescheid der Regierung von Schwaben genehmigt.

Blasonierung: „Gespalten von Rot und Silber; vorne über einem silbernen Ulrichskreuz ein silbernes Marienmonogramm, hinten drei (2:1) gestellte schwarze Schlegel.“

Grundlage des neuen Gemeindewappens ist das Wappen des alten Hochstifts Augsburg, der von Rot und Silber gespaltene Schild. Oberschönegg war als Pflegamt ein bedeutender Verwaltungsmittelpunkt innerhalb des Hochstifts. Auf die mittelalterliche Geschichte verweisen die drei Schlegel aus dem Wappen der Herren von Schönegg, deren Stammburg sich im heutigen Gemeindegebiet befand. Das Marienmonogramm ist dem Wappen des Redemptoristenordens entnommen und soll an den Aufenthalt des hl. Clemens Maria Hofbauer 1805/06 in Weinried erinnern. Das Ulrichskreuz steht für die Pfarrkirche St. Ulrich von Dietershofen.

Das Wappen wurde vom Freisinger Heraldiker Theodor Goerge gestaltet.

Flagge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Flagge ist Weiß - Rot gestreift mit aufgelegtem Gemeindewappen.

Galerie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kapelle St. Leonhard in Oberschönegg
Dietershofen

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft einschließlich Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gab 1998 im produzierenden Gewerbe 334 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 53 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 319. Im verarbeitenden Gewerbe und im Bauhauptgewerbe gab es keine Betriebe. Es bestanden im Jahr 1999 55 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1240 ha, davon waren 301 ha Ackerfläche und 939 ha Dauergrünfläche. Die Molkerei Ehrmann hat hier ihren Firmensitz.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 2005 gab es folgende Einrichtung:

  • Kindergarten: einer mit 50 Kindergartenplätzen und 49 Kindern

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Oberschönegg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. a b c Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 782.
  3. Zweitstimmen, gemäß Quelle www.wahlen.bayern.de abgerufen am 14. September 2014
  4. Kommunalwahlen in Bayern am 16. März 2014 - Ergebnisse in Schwaben, abgerufen am 18. November 2017.