Oberschweinbach

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Oberschweinbach
Oberschweinbach
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Oberschweinbach hervorgehoben

Koordinaten: 48° 14′ N, 11° 9′ O

Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberbayern
Landkreis: Fürstenfeldbruck
Verwaltungs­gemeinschaft: Mammendorf
Höhe: 548 m ü. NHN
Fläche: 7,24 km2
Einwohner: 1709 (31. Dez. 2020)[1]
Bevölkerungsdichte: 236 Einwohner je km2
Postleitzahl: 82294
Vorwahl: 08145
Kfz-Kennzeichen: FFB
Gemeindeschlüssel: 09 1 79 140
Gemeindegliederung: 3 Gemeindeteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Kajetanweg 5
82294 Oberschweinbach
Website: www.oberschweinbach.de
Erster Bürgermeister: Norbert Riepl (Dorfgemeinschaft Oberschweinbach – CSU)
Lage der Gemeinde Oberschweinbach im Landkreis Fürstenfeldbruck
AmmerseeLandkreis Aichach-FriedbergLandkreis StarnbergLandkreis MünchenLandkreis Landsberg am LechLandkreis DachauMünchenAdelshofen (Oberbayern)AllingAlthegnenbergEgenhofenEichenauEmmering (Landkreis Fürstenfeldbruck)FürstenfeldbruckGermeringGrafrathGröbenzellHattenhofen (Bayern)JesenwangKottgeiseringLandsberiedMaisachMammendorfMittelstetten (Oberbayern)MoorenweisOberschweinbachOlchingPuchheimSchöngeisingTürkenfeldKarte
Über dieses Bild
Oberschweinbach von Westen

Oberschweinbach ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Fürstenfeldbruck.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Oberschweinbach liegt in der Region München.

Es gibt drei Gemeindeteile (in Klammern ist der Siedlungstyp angegeben):[2]

Es gibt die Gemarkungen Günzlhofen und Oberschweinbach.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis zur Gemeindegründung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Oberschweinbach gehörte den Freiherren von Lerchenfeld und stand unter der Landeshoheit des Kurfürstentums Bayern. Oberschweinbach war ein Teil der geschlossenen Hofmark Spielberg-Oberschweinbach. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde am 1. Juli 1972 die Gemeinde Günzlhofen eingegliedert.[3]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zwischen 1988 und 2018 wuchs die Gemeinde von 1050 auf 1729 um 679 Einwohner bzw. um 64,7 %.

  • 1961: 0761 Einwohner
  • 1970: 0795 Einwohner
  • 1987: 1002 Einwohner
  • 1991: 1114 Einwohner
  • 1995: 1192 Einwohner
  • 2000: 1257 Einwohner
  • 2005: 1469 Einwohner
  • 2010: 1624 Einwohner
  • 2015: 1707 Einwohner

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur Gemeinderatswahl 2020 trat ausschließlich die Liste CSU/Dorfgemeinschaft Oberschweinbach an, die bei einer Wahlbeteiligung von 77,91 % alle zwölf Sitze erhielt.[4]

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erster Bürgermeister ist Norbert Riepl.[5]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen von Oberschweinbach
Blasonierung: „Unter silbernem Schildhaupt, darin nebeneinander vier senkrecht stehende, durchgehende rote Rauten, in Blau ein silberner Lindwurm.“[6]

Verwaltung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde ist Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Mammendorf.

Religion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bodendenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft einschließlich Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1998 gab es nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 70 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigten am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 27 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es 431. Im verarbeitenden Gewerbe gab es zehn, im Bauhauptgewerbe sieben Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 20 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 342 ha, davon waren 274 ha Ackerfläche und 66 ha Dauergrünfläche.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kindertagesstätte
  • Montessori-Schule

Ehrenbürger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Oberschweinbach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Genesis Online-Datenbank des Bayerischen Landesamtes für Statistik Tabelle 12411-001 Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Gemeinde Oberschweinbach in der Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek Online. Bayerische Staatsbibliothek, abgerufen am 10. September 2019.
  3. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 466.
  4. Wahl des Gemeinderats - Kommunalwahlen 2020 in der Gemeinde Oberschweinbach - Gesamtergebnis. Abgerufen am 15. Dezember 2020.
  5. Bürgermeister. Gemeinde Oberschweinbach, abgerufen am 30. September 2020.
  6. Eintrag zum Wappen von Oberschweinbach in der Datenbank des Hauses der Bayerischen Geschichte
  7. Traudl Well ist tot, Süddeutsche Zeitung online vom 16. Januar 2015, abgerufen am 20. Januar 2015