Oberstammheim

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Oberstammheim
Wappen von Oberstammheim
Staat: Schweiz
Kanton: Zürich (ZH)
Bezirk: Andelfingenw
BFS-Nr.: 0036i1f3f4
Postleitzahl: 8477
Koordinaten: 702272 / 276801Koordinaten: 47° 38′ 2″ N, 8° 47′ 58″ O; CH1903: 702272 / 276801
Höhe: 440 m ü. M.
Fläche: 9,36 km²
Einwohner: 1197 (31. Dezember 2017)[1]
Einwohnerdichte: 128 Einw. pro km²
Ausländeranteil:
(Einwohner ohne
Bürgerrecht)
7,4 % (31. Dezember 2016)[2]
Gemeindepräsident: Martin Farner (FDP)
Website: www.oberstammheim.ch
Dorfplatz

Dorfplatz

Karte
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Oberstammheim ist eine politische Gemeinde im Bezirk Andelfingen des Kantons Zürich in der Schweiz. Sie ist mit ihrer Nachbargemeinde Unterstammheim zusammengewachsen.

Am 24. September 2017 beschlossen die Stimmbürger in Oberstammheim, Unterstammheim und Waltalingen, sich auf den 1. Januar 2019 zur politischen Gemeinde Stammheim zusammenzuschliessen[3].

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung

In Gold pfahlweise ein roter Stamm mit drei Aststummeln

Seit 1687 ist der oben und unten abgesägte Baumstamm mit den Aststummeln bezeugt. Der Gemeinderat gab am 9. April 1932 der heutigen Version gegenüber dem vorgeschlagenen ältesten Obervogteiwappen den Vorzug.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Oberstammheim liegt südlich des Stammerbergs. Die östliche Gemeindegrenze bildet zugleich einen Teil der Kantonsgrenze zum Kanton Thurgau. Von der Gemeindefläche dienen 55,1 % der Landwirtschaft, 36,4 % ist mit Wald bedeckt, 3,2 % ist Verkehrsfläche und 5,0 % Siedlungsgebiet, 0,2 % sind Gewässer. Die Landschaft des Stammertals ist stark glazial geprägt.

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Hauptwirtschaftszweige sind die Landwirtschaft und der Rebbau, daneben hat sich etwas lokales Gewerbe angesiedelt.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die SVP hat 37,73 %, die FDP 19,14 %, die SP 11,25 %, die Grünen 7,68 %, die glp 7,33 %, die BDP 6,87 %, die EVP 2,79 % und die CVP 1,41 % der Wählerstimmen (Nationalratswahl 2011).[4]

Gemeindepräsident ist Martin Farner (FDP)(Stand Dezember 2017).

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Stammheim wird zum ersten Mal in einer Urkunde aus dem Jahre 761 erwähnt. Das Kloster St. Gallen erhält damit Besitzungen des Isanhard in Stammheim als Schenkung.

Kirchen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Oberstammheim gibt es zwei Kirchen:

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Galluskapelle mit mittelalterlichen Fresken
  • Gasthof Hirschen
  • Alte Kanzlei
  • Schmiede/Alte Trotte
  • Ortskern mit zahlreichen historischen Fachwerkbauten

Bilder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hermann Fietz: Die Kunstdenkmäler des Kantons Zürich, Band I: Die Bezirke Affoltern und Andelfingen. (= Kunstdenkmäler der Schweiz. Band 7). Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 1938. DNB 365803030.
  • Hansruedi Frei-Rohrer: Vom Höfli, vom Wirth und vo de Höll. Flur-, Häuser- und Familiennamen der Gemeinde Oberstammheim. Hrsg.: Politische Gemeinde Oberstammheim. Politische Gemeinde Oberstammheim, Oberstammheim 2007 (ohne ISBN).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Oberstammheim – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ständige und nichtständige Wohnbevölkerung nach Jahr, Kanton, Bezirk, Gemeinde, Bevölkerungstyp und Geschlecht (Ständige Wohnbevölkerung). In: bfs.admin.ch. Bundesamt für Statistik (BFS), 31. August 2018, abgerufen am 30. September 2018.
  2. Daten zur Wohnbevölkerung nach Heimat, Geschlecht und Alter (Gemeindeporträt). Statistisches Amt des Kantons Zürich, abgerufen am 20. September 2017.
  3. Spa: Deutliches Ja zu Stammheim. Hrsg.: Andelfinger Zeitung. 26. September 2017.
  4. http://www.statistik.zh.ch/internet/justiz_inneres/statistik/de/wahlen_abstimmungen/wahlen_2011/nationalratswahlen2011/resultate.html#a-content abgerufen am 24. Januar 2012