Obervieland

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Stadtteil von Bremen
Obervieland
Häfen (Bremen) Blockland Blumenthal (Bremen) Borgfeld Burglesum Findorff (Bremen) Gröpelingen Häfen (Bremen) Häfen (Bremen) Hemelingen Horn-Lehe Huchting (Bremen) Mitte (Bremen) Neustadt (Bremen) Oberneuland Obervieland Östliche Vorstadt Osterholz (Bremen) Schwachhausen Seehausen (Bremen) Strom (Bremen) Vahr Vegesack Walle (Bremen) Woltmershausen Weser Bremerhaven NiedersachsenStadt Bremen, Stadtteil Obervieland hervorgehoben
Über dieses Bild
Basisdaten  Rang 
Fläche: 13,855 km² 10/23
Einwohner: 35.464 5/23
Bevölkerungsdichte: 2.560 Einwohner je km² 11/23
Ausländeranteil: 11,1 % 13/23
Arbeitslosenquote: 11,7 % 14/23
(Stand der Angaben: 31. Dez. 2008)
Koordinaten: 53° 2′ N, 8° 50′ OKoordinaten: 53° 2′ 9″ N, 8° 49′ 39″ O
Ortsteile: Habenhausen
Arsten
Kattenturm
Kattenesch
Postleitzahlen: 28201, 28231, 28277, 28279
Stadtbezirk: Süd
Ortsamt: Obervieland
Website: Ortsamt Obervieland

Obervieland (Plattdeutsch Övervieland) ist ein Stadtteil von Bremen und gehört zum Stadtbezirk Süd.

Geografie und Ortsteile[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Obervieland befindet sich an der linken Seite der Weser im Süden der Stadt.

Die benachbarten Ortsteile sind rechts an der Weser die Östliche Vorstadt und links an der Weser die westlich gelegene Neustadt.

Habenhausen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fläche: 5,09 km², 8002 Einwohner[1]

Habenhausen, plattdeutsch Hobenhusen (mit Betonung auf dem "o"), war ursprünglich dörflich geprägt. Es wurde 1124 erstmals schriftlich erwähnt. Der Dorfkern wurde durch etliche Neubaugebiete erweitert, die ersten davon 1920 – 1930. Im Südwesten befinden sich jetzt Verbrauchermärkte und anderes Gewerbe.

Arsten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fläche: 4,66 km², 9396 Einwohner[1]

Arsten ist das alte Kirchdorf Obervielands. Der alte Dorfkern mit der romanischen St.-Johannes-Kirche (um 1250 erbaut, 1899 umgebaut) ist erhalten. Plattdeutsch "Oorßen". Westlich, bei der hier als Stadtbahn geführten BSAG-Linie 4, gehört Arsten-West mit dazu, eines der jüngeren Neubaugebiete Bremens. Zwischen dem alten Ortskern und dem Weserdeich befindet sich die Autobahnauffahrt Bremen-Arsten, demnächst auch offiziell ein Autobahnkreuz. Im Süden liegt die neue Grünanlage Arsten Süd-West.

Ahlken

Ahlken (im 13./14, Jh. Alcuen, Alken, Alleken, vermutlich der Name des ersten Siedlers) war jahrhundertelang ein eigenes Dorf südlich von Arsten. dass 1813 um 373 Einwohner hatte. Die Ahlker Dorfstraße erinnert noch daran. Der Ortskerne ging bruchlos in Arsten über und die Feldmarken waren miteinander verzahnt. So ist Ahlken im Ortsteil Arsten mit aufgegangen.

Kattenturm[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fläche: 3,27 km², 13.029 Einwohner[1] Kattenturm ist mit ca. 13.500 Einwohnern der bevölkerungsreichste Ortsteil des Stadtteils Obervieland. Westlich wird es vom Flughafen begrenzt, nördlich vom Autobahnzubringer Arsten.

Der Name stammt von einem nicht mehr vorhandenen Wachturm, zeitweise sogar kleinem Fort, das den Übergang der Landstraße nach Syke über die Ochtum sicherte, die hier bis heute die Grenze des Bremer Gebietes bildet. Sinnigerweise stand dieser Kattenthorn also im heutigen Ortsteil Kattenesch.

Vor 1960 war der Ortsteil eher dörflich geprägt. In den 1960er Jahren wurden eine Großwohnsiedlung mit mehreren Hochhäusern und das Klinikum Links der Weser (LdW) errichtet. In dem Ortsteil liegt auch das Zentrum des Stadtteils Obervieland, mit der Fußgängerzone Gorsemannstraße, an der sich das Ortsamt befindet, und einem Schulzentrum.

Kattenesch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fläche: 1,25 km², 5027 Einwohner[1]

Kattenesch schließt sich südlich an Kattenturm an. Es ist hauptsächlich mit Reihen- und freistehenden Häusern bebaut. Der Ortsteil liegt an der Ochtum, welche hier die südliche Landesgrenze zwischen Bremen und Niedersachsen (Gemeinde Stuhr) bildet. Die Wohnsiedlungen werden südlich von der Autobahn 1, bzw. deren Lärmschutzwall, begrenzt. Westlich trennt ein Kleingartengebiet sie vom Flughafen.

Politik, Verwaltung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Beirat Obervieland tagt regelmäßig und in der Regel öffentlich im Bürgerhaus oder in anderen Einrichtungen. Der Beirat setzt sich aus den auf Stadtteilebene direkt gewählten Vertretern zusammen. Die Beiratswahlen finden alle 4 Jahre statt, zeitgleich mit den Wahlen zur Bremischen Bürgerschaft. Der Beirat diskutiert über alle Belange des Stadtteils, die von öffentlichem Interesse sind und fasst hierzu Beschlüsse, die an die Verwaltung, die Landesregierung und die Stadtbürgerschaft weitergeleitet werden. Für seine Arbeit bildet er Fachausschüsse. Er hat 17 Mitglieder.

Beiratssprecher ist Stefan Markus (SPD). Sein Stellvertreter ist Hans-Jürgen Munier (Bündnis 90/Die Grünen).

Ortsamt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Ortsamt Obervieland ist seit 1946 eine örtliche Verwaltungsbehörde. Es unterstützt den Beirat bei seiner politischen Arbeit. Es soll bei allen örtlichen Aufgaben, die von öffentlichem Interesse sind, mitwirken. Es wird vom Beirat vorgeschlagenen und vom Senat bestätigten Ortsamtsleiter geführt.

Ortsamtsleiter ist seit November 2016 Michael Radolla.[2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Name[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Vieland leitet seinen Namen ab von niederdeutsch Vie und das bedeutete flaches, sumpfiges Land. Erstmals wurde Vieland 1297 im Bremer Urkundenbuch erwähnt.[3] Obervieland ist ein Teilbereich des Vielandes.

Arsten könnte abgeleitet sein von Arsater, also vom Acker. Möglicherweise könnte auch ein Familienname für den Ortsnamen stehen.

Habenhausen wurde niederdeutsch Hobenhusen und bereits im 13. Jahrhundert Habenhusen genannt. Es könnte die Siedlung (husen) des Habe oder Hobe gewesen sein.

Der Name Kattenesch ist ohne Zweifel die niederdeutsche Form von Katzen-Esch. Esch bedeutet „Ackerland“. Die Deutung von Katze als Belagerungsgerät auf Rädern ist fragwürdig, da es vor der Anlage der Bremer Grenzbefestigung Kattenturm 1309 dort nichts zu belagern gab.

Der Name von Kattenturm leitet sich dann von Kattenesch ab. 1390 heißt es to den Cattenescher torne, also zum Kattenescher Turm.

Mittelalter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aus dem 7. bis 8. Jahrhundert wurden erste Spuren, wahrscheinlich von Jägern und Fallenstellern, gefunden. Der Deichbau ermöglicht dauerhafte Siedlungen. Die Besiedlung des Vielandes ist urkundlich 1158 im Bremer Urkundenbuch (I. S. 46) belegt, als Kaiser Friedrich I. (Barbarossa) den Anbau der Brüche der insula Bremensis zwischen Weser und Ochtum gestattet.

1124 wurde Habenhausen erstmals schriftlich erwähnt, 1211 dann Arsten, 1280 das Gebiet auf der linken Weserseite als in dem vi'lande, 1297 Kattenesch und 1390 der Turm von Kattenturm (to den Cattenescher torne).

1201 beginnt die Kultivierung der Neuenlander Feldmark, zu der auch das Gebiet Kattenturms gehört.
Der alte Dorfkern Arsten mit der St.-Johann-Kirche (um 1250) ist das Kirchdorf vom Vieland. Es gehört im 13. Jahrhundert zur Niedergrafschaft Hoya und Bruchhausen. 1325 wurde die Arster Kirche erwähnt.

Im 14. Jahrhundert erringt Bremen landesherrliche Rechte auf dem linken Weserufer. 1390 erfolgte die Befestigung des Gebiets mit einem Wehrgraben und Befestigungsbauten. Der Turm von Kattenturm entsteht. Hier war später dann eine Zugbrücke, eine Zollstelle, eine Poststation und ein Krug; es wohnten nur rund ein Dutzend Leute hier.

Neuzeit bis 1900[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Entstehung von Obervieland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Obervieland entstand 1598 durch die Teilung des Goh Vieland. Zu Obervieland gehörten die bremischen Dörfer Ahlken, Arsten, Habenhausen, Neuenland, Grolland, Ledense, Kirch-, Mittels- und Brokhuchting, Malswarden, Varrelgraben und Wurtsee.[4]

Friede von Habenhausen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Streit um die Selbstständigkeit Bremens belagerten 1666 die Schweden von ihrem Habenhausener Hauptquartier aus die Stadt. Der anschließende Friede von Habenhausen bringt eine Einigung, mit der auch faktisch die Selbstständigkeit Bremens bestätigt wird. Noch heute ist daher die Schwedenstraße in Habenhausen zu finden.

Gut Hemm in Arsten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Landgut Poppes

1611 verkaufte das Kloster Zeven das Adlige Gut Hemm an den Kaufmann Arend Niemann. 1651 erwarb der schwedische Freiherr Alexander Erskein, damals Präsident der schwedischen Herzogtümer Bremen und Verden, das Gut und seine Tochter erbte den Besitz. Sie war verheiratet mit dem schwedischen Landrat Hartwig Christoph von Bülow. 1685 ging der Gutsbesitz über an den schwedischen Offizier Johann Stiedken, dann an seinen geadelten Sohn Johann Ernst von Stietencron. Das Gut wurde 1742 an das Kurfürstentum Hannover verkauft und danach verpachtet. 1822 kaufte Gerke Bosse das Gut, 1938 dann Johann Ellmers und 1968 Gustav Gerling. Das Gutsgelände wurde Bauland und das restliche Gutshaus 1984 abgerissen für den Neubau des Bekleidungsgroßmarktes Adler. Die Arster Hemm ist heute die Bezeichnung einer Straße.

Entwicklungen im 18. und 19. Jahrhundert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Obervieland 1809

Das Landgut Wolfskuhle an der Kattenturmer Heerstraße wurde 1758 ausgebaut und dort das sogenannte „Franzosentor“ aufgestellt (es befindet sich heute im Focke-Museum). 1770 wurde im Rokoko-Stil das Landgut Poppes am Arsterdamm erbaut.
1799 wurde die Zugbrücke von Kattenturm durch eine feste Brücke ersetzt und 1803 wurde der namensgebende Turm (Kattenthorn) in Kattenesch abgerissen.

1812 beläuft sich die Einwohnerzahl von Habenhausen auf 402, von Arsten (mit Kattenturm) auf 767.
Kattenesch kommt 1888 zur Gemeinde Neuenland.

Heimat der Steinsetzer und Straßenbauer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Arsten und Habenhausen arbeiteten die Bürger nicht nur in der Landwirtschaft. Eine Einnahmequelle für viele Bewohner war das Ziehen, das Treideln von Schiffen auf der Weser.
In Arsten und Habenhausen waren Viele als Steinsetzer und Straßenbauer tätig. Bedeutende Straßenbaufirmen haben hier ihren Ursprung. Soomsteensetten war im 19. Jahrhundert ein Lehrberuf. 1888 wurde der Bremer Steinsetzer-Verein gegründet, ein Vorläufer der Industriegewerkschaft Bau-Steine-Erden.

ab 1900[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am Anfang des Jahrhunderts hatte 1905 Habenhausen 1.281 Einwohner und Arsten (ohne Kattenturm) 1.717.
Von 1920 bis 1930 wurde die Dorfkerne von Habenhausen und Arsten durch Neubaugebiete erweitert.
1960 hatte Habenhausen 3.885 Einwohner und Arsten 3.767 Einwohner.

Die Eingemeindung in das Bremer Stadtgebiet von Kattenesch erfolgte 1921, die von Arsten und Habenhausen 1945.
1962 wurde der Stadtteil Obervieland begründet.
Ein städtebaulicher Gesamtplan linkes Weserufer sah über 16.000 neue Wohnungen in Obervieland vor.

Von 1910 bis 1916 bestand die 3,2 Kilometer lange Bremen-Arster Bahn als Oberleitungsbus von der Kattenturm Heerstraße zur Arster Post.

Durch den Bau Werderbrücke – seit 1999 Karl-Carstens-Brücke – wurde das Obervieland mit dem rechten Weserufer verbunden. Der in Bremen übliche Name Erdbeerbrücke weist auf den ehemals in Arsten und Habenhausen verbreiteten Anbau von Erdbeeren hin.

Seit 2016/17 wird die Gartenstadt Werder für rund 600 Wohnungen neben dem Friedhof Huckelriede an der Kleinen Weser geplant.

Klinikum Links der Weser

Klinikum Links der Weser[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das kommunale Klinikum Links der Weser (LdW) wurde 1968 eröffnet. Es hat heute 1500 Mitarbeiter und behandelt um die 25.000 Patienten jährlich (2006) stationär und 20.000 ambulant.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Habenhausen Arsten Kattenesch Kattenturm Obervieland
1812 402 767 52 ca. 10-15 1.231
1855 639 1823: 34
1905 3.169 1.717
1955 4.164 4.056
1974 3.433 4.032 15.274
1999 7.973 7.352 4.855 12.638 32.818
2007 13.500 35.616
2009 8.002 9.396 5.027 13.029 35.464

' Gebietsveränderungen

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

St-Markus
Thomas-Kirche
Abraham-Kirche

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die evangelische Kirche St. Johannis in Arsten an der Arster Landstraße 51 entstand um 1250 (Romanik) und wurde 1899 umgebaut.
  • Die evangelische St. Markus-Kirche in Arsten, Arster Damm 16, von Architekt Fritz Brandt entstand 1955.[5]
  • Die evangelische Thomas-Kirche in Kattenesch Soester Straße 42 von 1964 stammt von Architekt Fritz Brandt.[6]
  • Die katholische St. Hildegard-Kirche in Kattenesch, Alfred-Faust-Straße 45, von 1983 wurde von den Architekten Walter Flügger und Gerd Schleuter entworfen:[7]
  • Die evangelische Abraham-Kirche in Kattenturm, Anna-Stiegler-Straße 124, wurde 1984 nach Plänen von Horst Rosengart gebaut.[8]
  • Die Simon-Petrus-Kirche in Habenhausen wurde 1995 nach Plänen des Architekten Balzer gebaut.[9] Sie ist die jüngste Kirche in Bremen und beherbergt den ältesten, noch in Gebrauch befindlichen Altarstein des Bundeslandes.
  • Das Landhaus Poppe am Arsterdamm 10 stammt von 1770, also aus dem Rokoko
  • Die Karl-Carstens-Brücke führt über die Weser. Sie wurde von 1966 bis 1970 gebaut.
  • Das Gasthaus Zur Börse wurde um 1885 im Stil der Gründerzeit an der Arster Heerstraße Nr. 22 von Hinrich Bothe gebaut.

Denkmale, Standbilder und Kunst[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Alfred-Faust-Straße:
    • Skulpturenallee der Bildhauerwerkstatt der Justizvollzugsanstalt Bremen (1987)
    • Obervielander Vergangenheit und Gegenwart von Bert Haffke und Zoppe Voskuhl de Carneé (1983)
    • Alfred-Faust-Straße 34: Brueghel’scher Bauerntanz von Horst Müller und Wolfgang Michael (1978)
    • Alfred-Faust-Straße 4: Stadtgrundriß – Steingarten von Wolfgang Michael, Almut Blume-Gleim und Elisabeth Grevenbrock – Zimmermann (1983)
    • Alfred-Faust-Straße 4: Steinzeit gegen Betonzeit von Li Portenlänger (1983)
  • Arster Damm: Erdbeerpflückerin mit Kind, Skulptur von Peter Lehmann (1982)
  • Arster Heerstraße 30: Arster Steinsetzer von Eberhard Szejstecki (1990)
  • Brunnsackerweg 2-4 (Schule): Lama von Ulf Schoener (1951)
  • Brunnsackerweg 2-4 (Schule): Seehund mit Jungen von Klaus Bücking (1951)
  • Cato-Bontjes-van-Beek-Platz: Platzgestaltung von Veronika Maier (1992)
  • Gorsemannstraße: Krokodil von der Bildhauerwerkstatt der Justizvollzugsanstalt Bremen (1985)
  • Gorsemannstraße 26: Mosaik von Eugenia Schuffert Danu (1986)
  • Habenhauser Dorfstraße 38: Skulptur der Bildhauerwerkstatt der Justizvollzugsanstalt Bremen (2000)
  • Höxter Straße: Elch von Walter Wadephul (1962)
  • Kattenturmer Heerstraße 231: Blütenteppich von Edeltraut Rath (2002)
  • Obervieland: Der Kattenturm lüftet sein Geheimnis von Werner Nöfer (1980), nicht mehr vorhanden
  • Robert-Koch-Straße 12: Sonnenzeichen von Wolf E. Schultz (1987)
  • Senator-Weßling-Straße 1: Atemfiguren von Edeltraut Rath und Christine Meise
  • Theodor-Billroth-Straße: Sonne aus Bronze von Paul Halbhuber (1970)
  • Wecholder Straße: Skulpturenelement von Ulrike Möhle (2002)[10]

Parks, Grünzonen, Naturschutzgebiete[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neue Weser (See)

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Freiwillige Feuerwehr Arsten

Allgemein[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Das Ortsamt Obervieland, Gorsemannstraße 26 in Kattenturm
  • Das Polizeirevier Kattenturm, Gorsemannstraße 24 in Kattenturm
  • Die Freiwillige Feuerwehr Bremen-Arsten, In der Laake 17
  • Das Bürgerhaus Gemeinschaftszentrum Obervieland (BGO) in Kattenturm, Alfred-Faust-Straße 4 ist ein Bremer Bürgerhaus

Schulen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Das Förderzentrum Obervieland, Theodor-Billroth-Straße 5-7 in Kattenturm
  • Die Schule Arsten, Korbhauser Weg 1, ist eine Grundschule
  • Die Schule an der Stichnathstraße in Kattenturm ist eine Grundschule als Ganztagsschule
  • Die Schule an der Alfred-Faust-Straße in Kattenesch ist eine Grundschule
  • Die Schule am Bunnsackerweg in Habenhausen ist eine Grundschule
  • Die Integrierte Stadtteilschule Obervieland(auslaufend), Alfred-Faust-Straße 6, ist eine Gesamtschule des Sekundarbereiches I und auch eine Ganztagsschule
  • Das Gymnasium Links der Weser, Alfred-Faust-Straße 6, (Schulneugründung 2011 aus den alten Schulen Gymnasium Obervieland und Integrierte Stadtteilschule Obervieland)
  • Die Oberschule Habenhausen, Bunnsackerweg 2-4, ist eine Gesamtschule des Sekundarbereiches I
  • Privatschulen
    • Die Freie Evangelische Bekenntnisschule Bremen, Steinsetzerstraße 8, ist eine private Grundschule
    • Die Freie Evangelische Bekenntnisschule Bremen, Habenhauser Brückenstraße 1, ist eine staatlich anerkannte private Grundschule, Hauptschule, Realschule, Sekundarschule und Gymnasium

Soziales[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den vier Ortsteilen befinden sich soziale Einrichtungen

  • zur Kinderförderung und Kindergärten in allen Ortsteilen
  • den Jugendclub Kattenturm, Max-Jahn-Weg 13a
  • drei Altenheime mit Altentagesstätten sowie die Servicewohnungen im Haus Obervieland, Alfred-Faust-Straße 23
  • Das Dienstleistungszentren der Paritätische Gesellschaft in Kattenturm, Gorsemannstr. 7-9
  • Das Rehazentrum Bremen in Kattenturm, Senator-Weßling-Straße 1
  • Die Ernährungsberatung Seling-Stoll in Arsten, Philipp-Jahn-Straße 8
  • Nachbarschaftshilfen, Selbsthilfegruppen, Kinderhilfen, Frauenhilfen, Männergruppen
  • Das Klinikum Links der Weser in Kattenturm

Kirchgemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die evangelisch-freikirchliche Paulus-Gemeinde, Habenhauser Dorfstraße 27-31
  • Die evangelische Kirchengemeinde Sankt Johannes Arsten-Habenhausen mit der romanischen Kirche St. Johannes in Arsten und der Simon-Petrus-Kirche in Habenhausen
  • Die evangelische Abraham-Gemeinde in Kattenturm, Anna-Stiegler-Straße 124, Neubau 1980 nach Plänen von Horst Rosengart
  • Die evangelische St.-Markus-Gemeinde in Kattenturm, Arsterdamm 12-18
  • Die katholische Kirchengemeinde Sankt Hildegard Kattenesch, Alfred-Faust-Straße 45
  • Die Freie Christengemeinde Bremen, Am Mohrenshof 1

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Sport in Bremen
  • Die Sportanlage Obervieland, Kohlstraße;
  • Der ATSV Habenhausen, Kästnerstraße 35
  • Der Habenhauser Fußballverein, Bunnsackerweg 28
  • Der Radsportverein RKB Arsten, Heukämpendamm 24
  • Der Radsport-Club RSC Rot-Gold Bremen, Herweghstraße 24
  • Der TuS Komet Arsten, Egon-Kähler-Straße 31; die Gebäude und Hallen wurden 1998 nach Plänen von Hartmut Stechow und Ulrich Tilgner gebaut.[11]

Wirtschaft und Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Stadtteil Obervieland befinden sich überwiegend Wohnquartiere. Folgende Gewerbegebiete befinden sich im Stadtteil:

  • Gewerbegebiet Arsterdamm am Autobahnzubringer Arsten in Kattenturm.
  • Gewerbegebiet Arsten beim Mühlendamm/Carsten-Dreßlerstraße
  • Gewerbegebiet Habenhausen mit vielen Einkaufszentren u. a. das Werder Karree.
  • Größter Arbeitgeber ist das Krankenhaus Links der Weser in Kattenturm an der Senator Weßling-Straße

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

ÖPNV[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Folgende Stadtbahn- und Buslinien der Bremer Straßenbahn AG (BSAG) durchqueren Obervieland.

  • Stadtbahnlinie 4 (nachts N4): ArstenHuckelriedeNeustadt – Mitte – HornBorgfeldFalkenberg
  • Buslinie 22: Kattenturm – Habenhausen – Schwachhausen – Lehe (Spittaler Str.)
  • Buslinie 26: Huckelriede – Mitte – FindorffWalle
  • Buslinie 27: Huckelriede – Mitte – Findorff (Weidedamm III)
  • Buslinie 29: Kattenturm – Sebaldsbrück – Mercedes-Benz – Neue Vahr-Nord
  • Buslinie 51: Huckelriede – Habenhausen – Arsten – Kattenturm
  • Buslinie 52: HuchtingBSAG-Zentrum – Flughafen Bremen – Kattenturm
  • Buslinie 53: Huckelriede – Kattenturm – Kattenesch – Brinkum-Nord (IKEA)
  • Nachtbuslinie N9: Huckelriede – Kattenensch – Kattenturm – Arsten – Habenhausen – Huckelriede – Mitte – Neue Vahr-Nord

Weitere Regionalbuslinien halten in und um Obervieland an:

  • Buslinie 101: Bassum – Seckenhausen – Brinkum – Huckelriede – Bremen
  • Buslinie 102: Syke – Melchiorshausen – Brinkum – Huckelriede – Bremen
  • Buslinie 120: Kirchweyhe – Leeste – Brinkum – Huckelriede – Bremen
  • Buslinie 121: Kirchweyhe – Dreye – Huckelriede – Bremen
  • Buslinie 150: Hoya – Bruchhausen-Vilsen – Syke – Brinkum – Huckelriede – Bremen
  • Buslinie 750: MorsumThedinghausen – Dreye – Huckelriede – Bremen
  • Nachtbuslinie N12: Kirchweyhe – Leeste – Brinkum – Huckelriede – Bremen

Straßen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Obervieland kann erreicht werden

Die Haupterschließungstraßen sind zudem die Kattenturmer Heerstraße (Bundesstraßen 6 und 52), die Habenhauser Brückenstraße über die Weser sowie die Alfred-Faust-Straße.

Rad- und Wanderwege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

An der Weser und der Kleinen Weser und vorbei am Werdesee führt auf dem Deich ein durchgehendes Wegesystem von der Neustadt nach Habenhausen. Vom Habenhauser Deich führt eine Wegeverbindung nach Kattenesch (Sportanlage), dann an der Ochtum nach Huchting.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Sandra Ahrens (* 1974), CDU-Abgeordnete der Bremischen Bürgerschaft
  • Winfried Brumma (* 1952), SPD-Abgeordneter der Bremischen Bürgerschaft
  • Hermann Colshorn (1853–1931), geboren in Kattenturm, Politiker (DHP), Mitglied der Weimarer Nationalversammlung und Reichstagsabgeordneter von 1903–1924
  • Hinrich Dickhut (1890–1972), Arster-Gemeinderat von 1921 bis 1933 (SPD), von 1945 bis 1962 Bürgermeister bzw. Ortsamtsleiter in Arsten und ab von 1959 auch in Habenhausen, sowie 1962 von Obervieland (Dickhutweg), danach bis 1968 Beiratsmitglied.
  • Johann Dickhut (1912–1993), SPD-Abgeordneter der Bremischen Bürgerschaft
  • Oskar Drees (1889–1968), Lehrer und Schulleiter in Habenhausen und Arsten, Politiker (SPD), Abgeordneter der Bremischem Bürgerschaft, Vorsitzender des Landessportbundes Bremen
  • Heinrich Drewes (1855–1936), Lehrer an der Schule zu Arsten (Heinrich-Drewes-Straße)
  • Jacob Ludwig Föhl (1838–1913), Organist in Arsten, Lehrer und Oberlehrer in Habenhausen (Föhlstraße).
  • Sigrid Grönert (* 1959), CDU-Abgeordnete der Bremischen Bürgerschaft
  • Joachim Hincke (16. Jahrhundert), Domdechant in Bremen, Besitzer von Gut Kattenesch ab 1575
  • Johann Ludewig (1882–1962), SPD-Abgeordneter der Bremischen Bürgerschaft
  • Hede Lütjen (1938–1983), geboren in Habenhausen, Politikerin (SPD) und Senatorin für Umweltschutz
  • Klaus Möhle (* 1952), SPD-Abgeordneter der Bremischen Bürgerschaft
  • Carl Friedrich Gottfried Mohr (1803–1888), Bürgermeister von Kattenturm (1857–1873), Senator und Bürgermeister von Bremen, Besitzer von Gut Wolfskuhle
  • Albert Müller (1915–1991), Ortsamtsleiter von Obervieland, Politiker (SPD) und Senator.
  • Dierk Töbelmann (1888–1959), in den 1920er Jahren Gemeindevorsteher in Arsten, 1920 und von 1946 bis 1951 Mitglied der Bremischen Bürgerschaft (USPD, SPD).

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Obervieland – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d Statistisches Jahrbuch 2009. Statistisches Landesamt Bremen, S. 9–11, abgerufen am 15. Juni 2010 (PDF; 4,0 MB).
  2. Bürgermeister Carsten Sieling überreicht Ernennungsurkunde an den neuen Ortsamtsleiter in Obervieland. senatspressestelle.bremen.de, 1. November 2016, abgerufen am 2. November 2016.
  3. Ludwig Deike: Die Entstehung der Grundherrschaft in den Hollerkolonien an der Niederweser. In: Veröffentlichungen aus dem Staatsarchiv der Freien Hansestadt Bremen Heft 27, Schünemann, Bremen 1959, S.26. gem. Bremer Urkundenbuch I, S. 516
  4. http://www.bremen.de/sixcms/detail.php?template=01_texte_stadtteile_d&id=1471319&_stid=&_stthid=635675&_sttit=
  5. Architekturführer Bremen: b.zb: 391
  6. Architekturführer Bremen: b.zb: 408
  7. Architekturführer Bremen: b.zb: 435
  8. Architekturführer Bremen: b.zb: 266
  9. Architekturführer Bremen: b.zb: 439
  10. Kunst im öffentlichen Raum in Bremen
  11. Architekturführer Bremen: b.zb: 47