Obervolta

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Republik Obervolta
Flagge Obervoltas
Wappen Burkina Fasos
Flagge Wappen
Wahlspruch: « Unité, Travail, Justice »
(frz., „Einheit, Arbeit, Gerechtigkeit“)
Amtssprache Französisch
Hauptstadt Ouagadougou
Staatsform Republik
Fläche 267.950 km²
Währung CFA-Franc BCEAO (XOF)
Zeitzone UTC
Kfz-Kennzeichen HV / RHV
Telefonvorwahl +226
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Über dieses Bild
Schwarzer, Roter und Weißer Volta

Obervolta (französisch Haute-Volta, nach dem Fluss Volta), heute Burkina Faso, war von 1919 bis 1932 eine französische Kolonie in Westafrika. Da die wirtschaftliche Entwicklung hinter den Erwartungen des Mutterlandes zurückblieb, wurde das Territorium 1932 unter den Nachbarkolonien Französisch-Sudan, Niger und Elfenbeinküste aufgeteilt. Nach dem Zweiten Weltkrieg ordnete Frankreich seinen Kolonialbesitz neu und stellte Obervolta 1947 in seinen alten Grenzen als Überseeterritorium wieder her. Das Frauenwahlrecht wurde 1956 eingeführt.[1] Am 11. Dezember 1958 erhielt Obervolta innere Autonomie. Am 5. August 1960 wurde Obervolta in die Unabhängigkeit entlassen. Am 4. August 1984 änderte es seinen Namen in Burkina Faso. Das Land liegt in der Großlandschaft Sudan und der Sahelzone; es grenzt an Ghana, Mali, Niger, die Elfenbeinküste, Togo und Benin. Die Hauptstadt war und ist Ouagadougou.

Gouverneure (1919–1932)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gouverneure (1947–1958)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hochkommissare (1958–1960)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Max Berthet (11. Dezember 1958– Februar 1959)
  • Paul Masson (Februar 1959–5. August 1960)

Präsidenten Obervoltas[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Wilhelm Fischer: Ober-Volta. Kurt Schroeder, Bonn 1962.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Wiktionary: Obervolta – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Jad Adams: Women and the Vote. A World History. Oxford University Press, Oxford 2014, ISBN 978-0-19-870684-7, Seite 438