Oberweiler (Eifel)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Oberweiler
Oberweiler (Eifel)
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Oberweiler hervorgehoben
Koordinaten: 50° 3′ N, 6° 27′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Eifelkreis Bitburg-Prüm
Verbandsgemeinde: Bitburger Land
Höhe: 430 m ü. NHN
Fläche: 5,31 km2
Einwohner: 151 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 28 Einwohner je km2
Postleitzahl: 54636
Vorwahl: 06569
Kfz-Kennzeichen: BIT, PRÜ
Gemeindeschlüssel: 07 2 32 098
Gemeindegliederung: 2 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Hubert-Prim-Straße 7
54634 Bitburg
Webpräsenz: www.oberweiler.eu
Ortsbürgermeister: Nico Steinbach (SPD)
Lage der Ortsgemeinde Oberweiler im Eifelkreis Bitburg-Prüm
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Über dieses Bild
BW

Oberweiler ist eine Ortsgemeinde im Eifelkreis Bitburg-Prüm in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Bitburger Land an.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Oberweiler liegt in der Südwesteifel ca. 15 km nordwestlich der Kreisstadt Bitburg. Das Gemeindegebiet erstreckt sich auf dem Höhenrücken zwischen Nims und Prüm und wird vom Finkenbach entwässert. Von dem 5,31 km² großen Gemeindegebiet ist mit 38,2 % ein vergleichsweise geringer Anteil Landwirtschaftsfläche, 54,7 % sind von Wald bestanden.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aus der vorchristlichen Zeit zeugt eine Wehranlage mit Wallgräben auf dem „Ritschberg“, der ursprünglich auf der Gemarkung Beifels stand. Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes als „Wilre Juxta Ham“ stammt aus dem Jahre 1257, wobei dieser Name zusammen für die heute getrennten Orte Ober- und Niederweiler stand. Der Ortsname alleine konnte für 1473 nachgewiesen werden, als er noch als „Oberwiller“ firmierte. Damals bestand die Ortschaft aus fünf Haushalten, wie dem luxemburgischen Feuerstellenverzeichnis zu entnehmen ist. Ab dem Mittelalter lag nahe bei Oberweiler der Hof „Beifels“, der bei einem Brand im Jahre 1962 den Flammen zum Opfer fiel.

Als Unterherrschaft gehörte Oberweiler bis zur französischen Zeit Ende des 18. Jahrhunderts zum Herzogtum Luxemburg. Verwaltet wurde es von der Mairie und späteren Bürgermeisterei Biersdorf, die 1856 in die Bürgermeisterei Bickendorf (1927 in Amt Bickendorf umbenannt) eingegliedert wurde. Letzteres wurde 1970 im Zuge der rheinland-pfälzischen Kommunalreform mit vier weiteren Ämtern zur Verbandsgemeinde Bitburg-Land zusammengeschlossen.

Am 1. Juli 1967 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Beifels mit zuletzt zwei Einwohnern eingemeindet.[2]

Zur Mitte des 19. Jahrhunderts wurde Oberweiler von 184 Menschen bewohnt. Während die Einwohnerzahl bis 1871 auf 200 Einwohner angewachsen war, ging sie in den nachfolgenden Jahrzehnten rapide zurück, so wurden 1953 nur noch 123 verzeichnet. Heute haben wieder etwa 160 Einwohner ihren Hauptwohnsitz in der Ortsgemeinde Oberweiler.

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat in Oberweiler besteht aus sechs Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.[3]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die katholische Filialkirche „St. Hubertus“ stammt aus dem Jahre 1950. Sehenswert ist auch das heute in Privatbesitz befindliche Gut Merkeshausen, das am Ufer der Prüm liegt.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Oberweiler (Eifel) – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2015 (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz (Hrsg.): Amtliches Gemeindeverzeichnis 2006 (= Statistische Bände. Band 393). Bad Ems 2006, S. 191 (online; PDF; 2,6 MB [abgerufen am 4. Oktober 2015]).
  3. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen