Oberzent

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Oberzent
Oberzent
Deutschlandkarte, Position der Stadt Oberzent hervorgehoben
Koordinaten: 49° 34′ N, 8° 58′ O
Basisdaten
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk: Darmstadt
Landkreis: Odenwaldkreis
Höhe: 415 m ü. NHN
Fläche: 165,59 km2
Einwohner: 10.222 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 62 Einwohner je km2
Postleitzahl: 64760
Vorwahlen: 06068, 06276, 06275Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: ERB
Gemeindeschlüssel: 06 4 37 016
Stadtgliederung: 19 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Metzkeil 1
64760 Oberzent
Webpräsenz: www.oberzent.info
Bürgermeister: Christian Kehrer (parteilos)
Lage der Stadt Oberzent im Odenwaldkreis
BreubergHöchst im OdenwaldLützelbachBad KönigBrensbachBrombachtalFränkisch-CrumbachReichelsheim (Odenwald)MossautalMichelstadtErbach (Odenwald)OberzentLandkreis Darmstadt-DieburgBayernBaden-WürttembergBaden-WürttembergKreis BergstraßeKreis BergstraßeKreis BergstraßeKarte
Über dieses Bild

Oberzent ist eine Stadt im Odenwaldkreis in Hessen, die am 1. Januar 2018 aus dem Zusammenschluss der Stadt Beerfelden mit den Gemeinden Hesseneck, Rothenberg und Sensbachtal entstanden ist. Sie nimmt mit 165,5 km² Fläche mehr als ein Viertel des Kreisgebietes ein und ist hinter Frankfurt am Main und Wiesbaden der Fläche nach die drittgrößte Stadt Hessens. Dieser Zusammenschluss war die erste Änderung im Bestand der hessischen Städte und Gemeinden seit Abschluss der Gebietsreform in Hessen 1979. Am 31. Dezember 2015 wurden in den zusammenzuschließenden Gemeinden des Stadtgebiets 10.248 Einwohner gezählt.

Name[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Oberzent ist traditionell die Bezeichnung für den südlichen Teil des hessischen Odenwaldkreises mit Beerfelden als Hauptort. Der Name leitet sich von der Zent, dem mittelalterlichen Gerichtsbezirk, ab. Zeuge dieses Zentgerichts ist der Beerfelder Galgen, der größte und besterhaltene im Bundesgebiet. Das Gebiet wird heute – mit Ausnahme der Gemeinde Mossautal – als „Beerfelder Land“ touristisch vermarktet. Die Gebietsbezeichnung hat bei der Namensgebung der Oberzent-Schule in Beerfelden Pate gestanden.[2] Das Museum der Oberzent in Beerfelden widmet sich der Stadt- und Regionalgeschichte. Weiterhin tragen zahlreiche Vereine des Gebietes diesen Namen.[3]

Zur Abgrenzung von der Oberzent wird der nördliche Teil des Odenwaldkreises ab Michelstadt oft als Unterzent bezeichnet. Diese Wortschöpfung ist historisch jedoch nicht belegt und eine Erfindung der Neuzeit.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Stadtgebiet von Oberzent liegt im Buntsandsteingebiet des Odenwaldes und nimmt das hoch gelegene südliche Viertel des Odenwaldkreises ein und insbesondere alle Gebiete südlich der Odenwälder Hauptwasserscheide zwischen Main und Neckar. Die meisten Stadtteile liegen in den Talzügen, die nach Süden zum Neckar entwässern. Ausgenommen hiervon ist nur der Stadtteil Beerfelden, der im Quellgebiet der Mümling liegt und nördlich davon die Stadtteile Etzean und Hetzbach. Die Mümling fließt von diesen drei Ortschaften nach Norden dem Main zu und ihr Tal ist die Hauptverkehrsachse und der Siedlungsschwerpunkt des Odenwaldkreises. Zur südlichen Grenze des Stadtgebietes gerichtet gibt es nebeneinander vier Talzüge in Richtung Neckar. Im Westen ist es das mehrfach verzweigte Talsystem des Finkenbachs. In diesem liegen von Süden nach Norden aufgezählt die Stadtteile Kortelshütte, Ober-Hainbrunn und Rothenberg, Finkenbach, Hinterbach und Raubach, Falken-Gesäß, Airlenbach und Olfen. Das nächste östlich anschließende Tal ist das des Gammelsbachs, in dem der Stadtteil Gammelsbach und der südliche Ortsrand von Beerfelden liegen. Das dritte Tal ist das des Sensbachs mit den Stadtteilen Ober-Sensbach, Unter-Sensbach und Hebstahl. Als letztes folgt das Ittertal mit den Stadtteilen Schöllenbach, Kailbach und Hesselbach. Die meisten Stadtteile sind in Tallage zu finden. Lediglich Rothenberg und Kortelshütte liegen als Höhensiedlung auf einer Rodungsinsel der Hirschhorner Höhe und Hesselbach liegt ganz im Osten auf einem Hochplateau, das an die Wasserscheide zur Mud grenzt. Die Lage von Beerfelden hat eine Besonderheit darin, dass der Ortskern zwar im Quellgebiet der Mümling entstanden ist, die Bebauung reicht aber nach Süden bis über den Sattel, der von der Mümling zum Gammelsbach führt.

Im Stadtgebiet von Oberzent, auf dem Gebiet von Ober-Sensbach, erheben sich einige der höchsten Berge des Odenwaldkreises, die Sensbacher Höhe mit 558 Meter und mit 555 Meter Höhe der Krähberg. Auf dessen Spitze liegt das gleichnamige Jagdschloss Krähberg der Grafen von Erbach-Fürstenau. Die am tiefsten gelegenen Stellen sind im Südwesten die Einmündung des Zweigrund in den Finkenbach auf etwa 175 m ü. NN und im Südosten die Einmündung des Sensbachs in die Itter auf etwa 185 m ü. NN. Im Norden ist die tiefste Stelle an der Einmündung des Marbachs in die Mümling bei etwa 250 m ü. NN zu finden.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Oberzent grenzt im Norden an die Gemeinde Mossautal, die Stadt Erbach sowie den Markt Kirchzell (Landkreis Miltenberg in Bayern), im Osten an die Gemeinde Mudau (Neckar-Odenwald-Kreis in Baden-Württemberg), im Süden an die Stadt Hirschhorn (Kreis Bergstraße) und die Stadt Eberbach (Rhein-Neckar-Kreis in Baden-Württemberg) sowie im Westen an die Gemeinde Wald-Michelbach (Kreis Bergstraße).

Stadtgliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadtgrenze von Oberzent

Die Stadt Oberzent besteht aus folgenden Stadtteilen:

Mit 19 Stadtteilen weist Oberzent neben der Gemeinde Heidenrod die höchste Zahl an Ortsteilen in Hessen auf.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von 2000 bis 2014 gingen in Beerfelden 200 Arbeitsplätze (13 Prozent) verloren. Von 1990 bis 2015 ging die Bevölkerung um fast zehn Prozent zurück, während sie in Deutschland um 1,8 Prozent stieg. In den anderen Gemeinden war es ähnlich, insgesamt haben in 25 Jahren 1140 Menschen die Oberzent verlassen. So reifte in der Stadt und ihren Nachbargemeinden die Idee eines Zusammenschlusses. Dieser verspricht eine Entlastung der kommunalen Finanzen um jährlich 900.000 Euro sowie neue finanzielle Handlungsspielräume, um die notwendige soziale und technische Infrastruktur in allen Ortschaften zu sichern und um ein attraktives, familienfreundliches und lebenswertes Umfeld zu gewährleisten und weiterzuentwickeln. Gespart wird, weil drei Bürgermeisterstellen wegfallen, größere Städte beim kommunalen Finanzausgleich mehr Geld bekommen und das Land als Starthilfe ein Drittel der Altschulden übernimmt.[4]

Deshalb fand am 6. März 2016 in den vier Kommunen Beerfelden, Hesseneck, Rothenberg und Sensbachtal ein Bürgerentscheid statt, in dem die Zusammenlegung der Kommunen zur Frage stand. In allen vier Kommunen entschied sich eine Mehrheit für eine Fusion zu Oberzent, die zum 1. Januar 2018 verwirklicht wurde.[5] Einem entsprechenden Grenzänderungsvertrag haben alle vier Gemeindeparlamente am 3. Mai 2017 zugestimmt.[6][7] Die Urkunden für die Stadtrechte und neuen Gemarkungsgrenzen wurden am 13. September 2017 vom Hessischen Innenminister Peter Beuth und Regierungspräsidentin Brigitte Lindscheid in Darmstadt überreicht.[8] Zugleich wurde der im Mai 2017 beschlossene Grenzänderungsvertrag durch das Regierungspräsidium Darmstadt genehmigt.[9]

Im Grenzänderungsvertrag ist namentlich folgendes festgelegt:

  1. Der Name Oberzent
  2. Die Übernahme der von der Stadt Beerfelden geführten Bezeichnung „Stadt“ Im Wege der Rechtsnachfolge
  3. Die 19 bisherigen Stadt- bzw. Ortsteile werden Stadtteile der Stadt Oberzent und behalten ihre bisherige Bezeichnung
  4. Die Stadt erhält die einheitliche Postleitzahl 64760
  5. Doppelt vorhandene Straßennamen werden angepasst
  6. Wappen und Flagge sind mit Abbildung und Beschreibung dargestellt
  7. Die Bildung von 13 Ortsbezirken und die Wahl von Ortsbeiräten
    1. Airlenbach, 325 Einwohner, 5 Mitglieder
    2. Beerfelden, 3.337 Einwohner, 9 Mitglieder
    3. Etzean, 146 Einwohner, 3 Mitglieder
    4. Falken-Gesäß, 489 Einwohner, 5 Mitglieder
    5. Finkenbach, Hinterbach und Raubach, 575 Einwohner, 7 Mitglieder
    6. Gammelsbach, 906 Einwohner, 7 Mitglieder
    7. Hebstahl, Ober-Sensbach und Unter-Sensbach, 942 Einwohner, 7 Mitglieder
    8. Hesselbach, Kailbach und Schöllenbach; 634 Einwohner, 7 Mitglieder
    9. Hetzbach, 877 Einwohner, 7 Mitglieder
    10. Kortelshütte, 450 Einwohner, 5 Mitglieder
    11. Ober-Hainbrunn, 320 Einwohner, 5 Mitglieder
    12. Olfen, 323 Einwohner, 5 Mitglieder
    13. Rothenberg, 883 Einwohner, 7 Mitglieder
  8. Die Ortsvorsteher bilden einen Beirat, der den Magistrat in allen die Stadtteile besonders betreffenden Angelegenheiten berät und unterstützt
  9. Die vorläufige Stadtverordnetenversammlung der Stadt Oberzent erlässt in ihrer konstituierenden Sitzung die Hauptsatzung der Stadt Oberzent nach dem dem Grenzänderungsvertrag beigefügten Muster

Die neue Stadt Oberzent hat ungeachtet ihrer Ausdehnung nur etwas über 10.000 Einwohner. Straßennamen, die es doppelt gibt, werden geändert, wobei jeweils die Straße, in der weniger Bürger wohnen, umbenannt wird.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Wahltermin für die Nachwahl der Stadtverordnetenversammlung und der Ortsbeiräte wurde im Grenzänderungsvertrag auf den 29. April 2018 festgesetzt. Die Wahl erfolgt für den Rest der allgemeinen Wahlzeit, die in Hessen am 31. März 2021 endet. Zeitgleich mit der Nachwahl findet die Wahl des Bürgermeisters für eine sechsjährige Amtszeit statt.

Stadtverordnetenversammlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Grenzänderungsvertrag wurde für die Zeit vom 1. Januar 2018 bis zur Konstituierung einer neuen Stadtverordnetenversammlung eine vorläufige Stadtverordnetenversammlung gebildet. Diese setzte sich aus den bisherigen Stadtverordneten der Stadt Beerfelden (25) und den bisherigen Gemeindevertretern der Gemeinden Hesseneck (11), Rothenberg (15) und Sensbachtal (8) zusammen. Die Stadtverordnetenversammlung umfasst mithin fürs Erste 59 Stadtverordnete und trat am 22. Januar 2018 zu ihrer konstituierenden Sitzung zusammen.[10] In der Nachwahl ist bei über 10.000 Einwohnern die gesetzliche Zahl von 37 Stadtverordneten zu wählen.

Die Nachwahl am 29. April 2018 lieferte folgendes Ergebnis [11]

Sitzverteilung in der Stadtverordnetenversammlung 2018
      
Insgesamt 37 Sitze
Parteien und Wählergemeinschaften %
2018
Sitze
2018
ÜWO Überparteiliche Wählergemeinschaft Oberzent[12] 35,0 13
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 27,9 10
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 17,1 6
FDP Freie Demokratische Partei 10,8 4
GRÜNE Bündnis 90/Die Grünen 7,9 3
LINKE Die Linke 1,3 1
Gesamt 100,0 37
Wahlbeteiligung in % 66,1

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für die Zeit vom 1. Januar 2018 bis zur Neuwahl eines Bürgermeisters hat das Land Hessen im Einvernehmen mit den vier beteiligten Kommunen Egon Scheuermann, den bisherigen Bürgermeister von Sensbachtal, als Staatsbeauftragten ernannt, der die Aufgaben eines Bürgermeisters kommissarisch wahrnahm.

Erster gewählter Bürgermeister der Stadt wird der parteilose Christian Kehrer, der sich in der Stichwahl vom 27. Mai gegen seinen Konkurrenten Erik Kadesch durchsetzte. Er ist für eine Amtszeit von sechs Jahren gewählt und tritt sein Amt am 1. Juli 2018 an.[13]

Magistrat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach der hessischen Kommunalverfassung ist der Bürgermeister Vorsitzender des Magistrats. Nach dem Grenzänderungsvertrag wird für die Zeit vom 1. Januar 2018 bis zur Konstituierung eines neuen Magistrats ein vorläufiger Magistrat gebildet. Dieser setzt sich unter dem Vorsitz des Staatsbeauftragten Egon Scheuermann aus den bisherigen Stadträten der Stadt Beerfelden (6) und den bisherigen Beigeordneten der Gemeinden Hesseneck (3), Rothenberg (5) und Sensbachtal (2) sowie aus den vier bisherigen Bürgermeistern zusammen. Der Magistrat umfasst mithin fürs Erste 20 Mitglieder.

Oberzent Wappen.png

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt Oberzent führt nach dem Grenzänderungsvertrag folgendes Wappen:

Blasonierung: „Im schräggevierten Schild oben in Silber ein schwarzes Hirschgeweih mit roten Geweihrosen, zwischen den Stangen eine rote Eichel; vorn in Rot ein silbernes Kreuz auf einem silbernen Bogen, begleitet von zwei silbernen sechsstrahligen Sternen; hinten in Rot ein silbernes Rad; unten in Silber ein rot- bewehrter aufgerichteter schwarzer Bär“.

Der Entwurf stammt von dem hessischen Heraldiker Dieter Krieger. Die Wappenfiguren in jedem Geviert nehmen Bezug auf die Wappen der vier zu Oberzent zusammengeschlossenen Gemeinden. Das Hirschgeweih oben ist aus dem Wappen von Rothenberg entlehnt, Kreuz, Bogen und Sterne vorne haben mit dem Wappen von Hesseneck nur die Farben vertauscht, das silberne Rad hinten erinnert an Sensbachtal und der schwarze Bär unten war die Wappenfigur von Beerfelden.

Liste der Kulturdenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aufgrund der Zusammenlegung der verschiedenen Orte hat sich auch die Liste der Kulturdenkmäler verändert.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Bundesstraße 45 führt von Nord nach Süd durch die Stadtteile Hetzbach, Beerfelden und Gammelsbach. Für Beerfelden gibt es eine Umgehungsstraße östlich der Ortslage. In Hetzbach zweigt die Landesstraße 3108 nach Osten von der B45 ab und folgt kurvenreich den vielfach gekerbten steilen Talhängen zu beiden Seiten des Reußenkreuzes. Sie bildet als östliche Verlängerung der Bundesstraße 460 einen Streckenabschnitt der Siegfriedstraße in Richtung der Stadtteile Schöllenbach und Kailbach. Jenseits der Landesgrenze führt die Siegfriedstraße weiter nach Amorbach.

Im Stadtgebiet liegen drei Haltepunkte der Odenwaldbahn: Hetzbach nördlich, sowie Schöllenbach und Kailbach südlich des Krähbergtunnels.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Johann Heinrich Breimer (1772–1837), Gerichtsschultheiß und Abgeordneter der 2. Kammer der Landstände des Großherzogtums Hessen
  • August Breimer (1845–1900), Bierbrauer, Gastwirt und Abgeordneter der 2. Kammer der Landstände des Großherzogtums Hessen
  • Heinrich Braun (1847–1911), Chirurg
  • Heinrich Breimer (1867–1947), Bierbrauermeister und Abgeordneter der 2. Kammer der Landstände des Großherzogtums Hessen, Sohn von August
  • Johann Georg Peter Fuchs (1868–1949), bayrischer Theaterintendant, Bruder von Emil Fuchs
  • Emil Fuchs (1874–1971), evangelischer Theologe, Bruder von Johann Georg Peter Fuchs
  • Jan Holschuh (1909–2000), Bildhauer
  • Jakob Ihrig („Raubacher Jockel“, 1866–1941), Odenwälder Original
  • Jürgen Wolf (* 1957), Skilangläufer, Trainer und Sportfunktionär

Mit der Stadt verbunden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Karl Friedrich Wider, Arachnologe und Pastor (lutherischer Oberpfarrer) in Beerfelden, 1. Mai 1828 zum ersten Pfarrer befördert
  • Ludwig Albrecht Braun (1797–1869), hessischer Landtagsabgeordneter, Pfarrer in Beerfelden
  • Horst Schnur (* 1942), bis 2009 Landrat des Odenwaldkreises, seit 1969 in Beerfeldens Stadtteil Olfen wohnhaft.[14]
  • Michael Reuter (* 1948), Landtagsabgeordneter des Odenwaldkreises, seit 2003 in Beerfelden wohnhaft.
  • Jochen Sattler (* 1956), Fernsehjournalist, aufgewachsen in Beerfelden.
  • Rüdiger Holschuh (* 1967), Mitglied des hessischen Landtages, aufgewachsen in Beerfelden
  • Lukas Billick (* 1988), Fußballspieler, aufgewachsen in Beerfelden

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Oberzent – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Hessisches Statistisches Landesamt: Aktuellster Bevölkerungsstand am 31.12.2016 (Landkreise und kreisfreie Städte sowie Gemeinden, Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Oberzent-Schule im Internet
  3. Museum der Oberzent beim Hessischen Museumsverband
  4. Mannheimer Morgen vom 22. Dezember 2017: Liebesheirat statt Zwangsehe – Oberzent drittgrößte Stadt Hessens
  5. Bürger im Odenwald entscheiden über gemeinsame Stadt. in hessenschau.de vom 4. März 2016
  6. Hessischer Staatsanzeiger. In: Staatsanzeiger für das Land Hessen. Land Hessen, 27. November 2017, abgerufen am 22. Februar 2018.
  7. Oberzent: Grenzänderungsvertrag ist beschlossen. Mitteilung vom 3. Mai 2017
  8. Oberzent erhält Genehmigungsurkunde für Name und Stadtrechte | Hessisches Ministerium des Innern und für Sport. Abgerufen am 14. September 2017.
  9. Genehmigung des Grenzänderungsvertrages der Stadt Beerfelden und der Gemeinden Hesseneck, Rothenberg und Sensbachtal durch das Regierungspräsidium Darmstadt am 13. September 2017 Bekanntmachung vom 14. November 2017 (StAnz. S. 1139), Seite 7 der PDF-Datei 38,9 MB aus http://www.staatsanzeiger-hessen.de/
  10. Eberbach-channel.de vom 21. Januar 2018: In der Oberzenthalle in Beerfelden fand die Gründungsfeier der neuen Stadt Oberzent und gleichzeitig ihr erster Neujahrsempfang statt.
  11. Rhein-Neckar-Zeitung vom 4. Mai 2018: Oberzent. Stadtparlament und Ortsbeiräte sind gewählt
  12. echo-online vom 29. September 2017: Überparteiliche aus der Oberzent gehen zusammen: ÜWO will stärkste Fraktion werden
  13. Bürgermeisterwahl in Oberzent: Spannend wie ein Tatort in echo-online.de vom 29. Mai 2018
  14. Erwähnung von Olfen als Wohnort der Familie Schnur bei Odenwald Geschichten