Ochsenfurt

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Ochsenfurt
Ochsenfurt
Deutschlandkarte, Position der Stadt Ochsenfurt hervorgehoben
Koordinaten: 49° 40′ N, 10° 5′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Unterfranken
Landkreis: Würzburg
Höhe: 187 m ü. NHN
Fläche: 63,55 km²
Einwohner: 11.155 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 176 Einwohner je km²
Postleitzahl: 97199
Vorwahl: 09331
Kfz-Kennzeichen: WÜ, OCH
Gemeindeschlüssel: 09 6 79 170
Stadtgliederung: 16 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Hauptstraße 42
97199 Ochsenfurt
Webpräsenz: www.ochsenfurt.de
Bürgermeister: Peter Juks (UWG)
Lage der Stadt Ochsenfurt im Landkreis Würzburg
Landkreis Main-Spessart Landkreis Schweinfurt Landkreis Kitzingen Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim Baden-Württemberg Irtenberger Wald Irtenberger Wald Guttenberger Wald Guttenberger Wald Gramschatzer Wald Würzburg Winterhausen Uettingen Sommerhausen Remlingen (Unterfranken) Reichenberg (Unterfranken) Altertheim Zell am Main Waldbüttelbrunn Waldbrunn (Unterfranken) Veitshöchheim Unterpleichfeld Leinach Thüngersheim Theilheim Tauberrettersheim Sonderhofen Rottendorf Röttingen Riedenheim Randersacker Prosselsheim Ochsenfurt Oberpleichfeld Eisenheim Neubrunn (Unterfranken) Margetshöchheim Kürnach Kleinrinderfeld Kist Kirchheim (Unterfranken) Holzkirchen (Unterfranken) Höchberg Hettstadt Helmstadt Hausen bei Würzburg Güntersleben Greußenheim Giebelstadt Geroldshausen Gerbrunn Gelchsheim Gaukönigshofen Frickenhausen am Main Estenfeld Erlabrunn Eisingen (Bayern) Eibelstadt Bütthard Bieberehren Bergtheim Aub Landkreis Ansbach RimparKarte
Über dieses Bild
Fachwerkzeile in Ochsenfurt

Ochsenfurt ist eine Stadt im unterfränkischen Landkreis Würzburg und liegt im südlichen Maindreieck. Die historische Altstadt verfügt über eine weitgehend erhaltene mittelalterliche Befestigungsanlage mit zahlreichen Türmen und Stadttoren. Ochsenfurt gehörte früher dem Domkapitel in Würzburg.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ochsenfurt liegt im südlichen Maindreieck im Landkreis Würzburg in Unterfranken zwischen Würzburg und Kitzingen. Durchflossen wird die Stadt vom Main sowie einigen kleinen Bächen (u. a. Thierbach). Die Stadt ist von vielen Weinbergen umgeben und wirtschaftliches Zentrum der fruchtbaren Agrarregion Ochsenfurter Gau.

Stadtgliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu Ochsenfurt gehören 16 Stadtteile[2]:

Darstadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der westlichste Stadtteil, Darstadt (203 Einwohner), wird vom Schafbach durchflossen und gehört seit dem 1. Januar 1972 zur Stadt.[3]

Erlach[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erlach ist der nördlichste Stadtteil von Ochsenfurt und gehört seit dem 1. Juli 1972 zur Stadt.[3] Erlach hat 373 Einwohner (30. Dezember 2010).

Goßmannsdorf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Goßmannsdorf liegt westlich von Ochsenfurt am Main und hat Anteil an der Eisenbahnlinie. Seit dem 1. Juli 1972 ist das Dorf ein Stadtteil von Ochsenfurt.[3] Goßmannsdorf hat 1081 Einwohner (30. Dezember 2010).

Hohestadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hohestadt liegt auf der Höhe des Maintales auf 275 m, hat 668 Einwohner (30. Dezember 2010), liegt südwestlich und nahe der Stadt über dem Maintal (275 m). Am 1. Juli 1971 wurde Hohestadt als eines der ersten umliegenden Dörfer eingemeindet.[3]

Neben dem Altort und der Siedlung mit den Blumennamen verfügt die Gemarkung über ein nicht unbedeutendes Gewerbegebiet mit folgenden Firmen: Maschinenfabrik Kinkele, Kneipp GmbH, Fa. Herrhammer, Triltsch Druck und digitale Medien.

Hopferstadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hopferstadt ist der südlichste Stadtteil von Ochsenfurt und hat 672 Bewohner (30. Dezember 2010). Als letztes Dorf wurde es am 1. Mai 1978 eingemeindet. Die bei Hopferstadt gelegene mittelneolithische doppelte Kreisgrabenanlage zählt zu den größten derartigen Anlagen in Deutschland.

Kleinochsenfurt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis ins 13. Jahrhundert war Kleinochsenfurt nicht eindeutig von Ochsenfurt getrennt. Am 1. Juli 1971 wurde es eingemeindet.[3] Das Dorf grenzt direkt an die Stadt. In Kleinochsenfurt leben 1209 Einwohner (30. Dezember 2010). Als örtliche Vereinigung besteht der Sportverein Kleinochsenfurt 1929/49 e. V.

Tückelhausen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tückelhausen liegt südwestlich von Ochsenfurt und wird von 294 Menschen (30. Dezember 2010) bewohnt. Der Ort geht zurück auf das Kloster Tückelhausen des Kartäuserordens. Die Kirche stammt aus dem 18. Jahrhundert. Mit der Säkularisation 1803 wurde das Kloster aufgelöst, die Mönchszellen wurden in Wohnungen umgewandelt. Das Dorf besitzt noch eine klosterähnliche Struktur und ein Kartäuser-Museum. Am 1. Juli 1972 wurde Tückelhausen ein Stadtteil von Ochsenfurt.[3]

Zeubelried[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zeubelried liegt mit 200 Einwohnern (30. Dezember 2010) nördlich von Ochsenfurt. Es wurde am 1. Juli 1971 eingemeindet.[3] Bekannt in der Umgebung ist das Zeubelrieder „Linsenspitzer-Fest“, welches immer am 3. Wochenende im August stattfindet. Veranstalter ist die Freiwillige Feuerwehr und die über die Grenzen des Landkreises hinaus bekannte Musikkapelle „Die Zeubelrieder“. An den beiden Festtagen besuchen mehrere tausend Menschen den Dorfplatz.

Etymologie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ansicht von Ochsenfurt (Mitte 20. Jh.)

Ochsen waren früher Zugtiere, mit denen man gut eine Furt überqueren konnte. Viele Toponyme haben die gleiche Bedeutung, wie z. B. Oxford in England oder der Bosporus in der Türkei.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ansicht von Ochsenfurt (1623)

Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte 725, als im Auftrag von Bonifatius ein Kloster in der Stadt gegründet wurde, in dem u. a. Thekla von Kitzingen Äbtissin war. Möglicherweise befand sich bis ins 11. Jahrhundert in Ochsenfurt ein Königshof. Die Mauern und Türme stammen aus dem 14. Jahrhundert. Seit dieser Zeit war die Stadt Teil des Fürstbistums Würzburg, das auch zum Fränkischen Reichskreis gehörte. Erst mit dem Bau der Brücke 1512 gewann Ochsenfurt auch wirtschaftliche Bedeutung. 1525 kam es während der Bauernkriege zu Aufständen. Das neue Rathaus wurde bereits 1497 fertiggestellt. Die St.- Andreas-Kirche wurde 1288 geweiht.

Ochsenfurt fiel 1803 zunächst an Bayern, 1806 an das Großherzogtum Würzburg, mit dem es aber 1813 wieder an Bayern zurückfiel.

Im Zweiten Weltkrieg wurde die Mainbrücke teilweise zerstört, die Altstadt blieb aber verschont. Am Kriegsende 1945 wurde die Stadt von den Amerikanern besetzt.

Am 1. Juli 1972 wurde der Landkreis Ochsenfurt aufgelöst. Seitdem gehört die Stadt zum Landkreis Würzburg.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Juli 1971 wurden die bis dahin selbständigen Gemeinden Hohestadt, Kleinochsenfurt und Zeubelried eingegliedert. Am 1. Januar 1972 kam Darstadt hinzu. Erlach, Goßmannsdorf am Main und Tückelhausen folgten am 1. Juli 1972.[3] Zuletzt kam Hopferstadt am 1. Mai 1978 hinzu.[4]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kommunalwahl 2014[5]
Wahlbeteiligung: 64,58 %
 %
40
30
20
10
0
33,94 %
26,64 %
32,15 %
7,27 %
UWG-FW
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Neues Rathaus mit Monduhr
Altes Rathaus mit Pranger
Ochsenfurter Schachtdeckel mit Wappen
Pulverturm

Stadtrat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach der Kommunalwahl am 16. März 2014 setzt sich der Stadtrat wie folgt zusammen:

Partei /Liste CSU SPD UWG-FW GRÜNE
Sitze 8 6 8 2

Städtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Hafen Ochsenfurt bindet Ochsenfurt an das europäische Wasserstraßennetz an.

Der Bahnhof Ochsenfurt liegt an der Bahnstrecke Treuchtlingen–Würzburg (Kursbuchstrecke 920), einer wichtigen Verkehrsachse im Schienennetz der Deutschen Bahn. Es verkehren im Stundentakt Regionalbahnen, die Ochsenfurt stündlich mit Treuchtlingen sowie mit dem Oberzentrum Würzburg verbinden; nachmittags gibt es annähernd einen Halbstundentakt zwischen Würzburg und Marktbreit. Die Gaubahn von Ochsenfurt über Gaukönigshofen und Röttingen nach Weikersheim und die Stichbahn nach Creglingen wurden stillgelegt und in den 90er Jahren abgebaut. Mehrere Buslinien verkehren von hier aus insbesondere in den südlichen Landkreis Würzburg. Die Stadt gehört dem Verkehrsverbund Mainfranken (VVM) an, sodass alle Verkehrsmittel des ÖPNV zu einheitlichen Tarifen genutzt werden können.

Über die nahe gelegenen Autobahnen A 7 und A 3 ist Ochsenfurt mit je einer wichtigen Straßenverkehrsachse in Nord-Süd- und Ost-West-Richtung verbunden. Die nächste Anschlussstelle der A 7 befindet sich im ca. acht Kilometer entfernten Marktbreit, die der A 3 ca. zwölf Kilometer nördlich in Eibelstadt. Die Bundesstraße 13 führt durch Ochsenfurt.

Ansässige Unternehmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • In Ochsenfurt betreibt die Südzucker AG Deutschlands derzeit drittgrößte Zuckerfabrik. Rund 6200 Landwirte aus der Umgebung liefern jährlich von Mitte September bis Anfang Januar rund 1,5 Millionen Tonnen Zuckerrüben an. (Stand: Januar 2010)
  • Der weltweit größte Produzent von Maschinen für die industrielle Kerzenherstellung, Herrhammer, hat seinen Hauptsitz im Ochsenfurter Ortsteil Hohestadt.
  • Das Maschinenbauunternehmen Kinkele hat seinen Sitz in Ochsenfurt, Ortsteil Hohestadt. Als Zulieferer für Maschinenbau, Apparatebau, Stahlbau und Fördertechnik setzte das Unternehmen im Jahr 2008 mit rund 500 Mitarbeitern 76,9 Millionen Euro um.
  • Der Architekt Helmut Knaus gründete im Jahr 1960 das Wohnwagenunternehmen Knaus KG im 8 km entfernten Marktbreit. In der Fertigungsstätte in Ochsenfurt wurde eines der bis heute meistverkauften Knaus-Modelle, der Südwind, produziert, bis die Produktion 1970 komplett nach Jandelsbrunn verlagert wurde. Das Knaus-Center und der Knaus-Campingplatz erinnern noch heute an den Wohnwagenhersteller, der nun unter dem Namen Knaus Tabbert firmiert.

Bildungseinrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Grundschule Ochsenfurt
  • Grundschule Goßmannsdorf
  • Mittelschule Ochsenfurt mit Mittlere-Reife-Zug, offener und gebundener Ganztagsschule
  • Realschule am Maindreieck
  • Berufsschule Ochsenfurt-Kitzingen
  • Staatl. Berufsfachschule für Kinderpflege
  • Staatl. Berufsfachschule für Hauswirtschaft
  • VHS Volkshochschule Ochsenfurt
  • Stadtbibliothek

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hl. Nikolaus von Riemenschneider in der Stadtpfarrkirche
Domkapitelsches Palatium

Kirchen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Stadtpfarrkirche St. Andreas (katholisch)
  • Michaelskapelle (katholisch)
  • Kreuzkirche, ehemals Spitalkirche (katholisch)
  • Wolfgangskapelle (katholisch)
  • St. Thekla (Bärental/ Lindhart) (katholisch)
  • Maria-Schnee (Kleinochsenfurt) (katholisch)
  • St. Burkard (Westsiedlung) (katholisch)
  • Christuskirche (evangelisch)
  • Evangelisch-freikirchliche Gemeinde
  • Johanneskirche (Erlach) (evangelisch)
  • Neuapostolische Kirche
  • St.-Melke-Kirche (syrisch-orthodox)

Profanbauten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Neues Rathaus mit Monduhr am Lanzentürmchen
  • Altes Rathaus mit Pranger
  • Domkapitelsches Palatium
  • Schlösschen, heute Heimatmuseum
  • Kastenhof
  • Greisinghaus, heute Trachtenmuseum

Museen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Trachten Ochsenfurt (Kiliani-Festzug 2015)
  • Heimatmuseum im Schlösschen
  • Trachtenmuseum im Greisinghaus
  • Kartäusermuseum (Kloster Tückelhausen)
  • Triasmuseum im Stadtteil Kleinochsenfurt
  • Schul-Laden (Schulmuseum)
  • Feuerwehrmuseum
  • Nachlass Foto Knittel (Fotomuseum)

Stadtbefestigung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein Großteil der mittelalterlichen Stadtbefestigung mit Ringmauer, Zwingermauer und Stadtgraben ist noch erhalten. Dazu gehören auch zahlreiche Türme und drei der ursprünglich vier Stadttore.

Ochsenfurt Stadtbefestigung
  • Unteres Tor mit dreifach gesicherter Torbastion, Bollwerk, historischer Freilichtschmiede und modernem Denkmal der tapferen Frauen von Ochsenfurt
  • Oberes Tor; an dem massiven Turm sind noch Klauensteine der ehemaligen Fallgitter zu sehen
  • Klingentor; einst Gefängnis, heute Jugendherberge
  • Taubenturm am Unteren Tor
  • Dicker Turm und Nikolausturm am Palatium. Der Nikolausturm weist deutliche Spuren des Siebenjährigen Krieges auf.
  • Pulverturm, ehemals Munitionslager und Gefängnis; wird von den örtlichen Pfadfindern benutzt
  • Centturm

Mainbrücken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alte Mainbrücke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alte Mainbrücke (1939)
Alte Mainbrücke (2007)

Die Steinpfeiler der Alten Mainbrücke wurden zwischen 1200 und 1350 errichtet. Von 1512 bis 1520 wurde der hölzerne Überbau durch Steinbögen ersetzt. Am 31. März 1945 sprengte die Wehrmacht den mittleren Bogen.

1957 wurde die Alte Mainbrücke nach Abtrag von zwei Pfeilern mit einem Betonbalken über der Hauptöffnung wiederhergestellt, um einen modernen Schiffsverkehr zu ermöglichen. Im September 2006 wurde das Bauwerk wegen Einsturzgefahr voll gesperrt, und im April 2007 folgte der Abbruch des Betonträgers. Im selben Jahr war der Restabbruch und anschließende Neubau in ähnlicher Form geplant. Nachdem die Bauforschung den historischen Wert des Bauwerks dargestellt und die Brücke auf eine Stufe mit der Alten Mainbrücke in Würzburg und der Steinernen Brücke in Regensburg gestellt hatte, kam es zur Generalsanierung. Mit Fördermitteln des Freistaates Bayern, Zuschüssen des Amtes für Denkmalschutz, des Bundes sowie der Stadt Ochsenfurt wurde die Brücke ab 2010 wiederaufgebaut und Ende Juni 2012 mit einem Mittelteil aus Spannbeton feierlich eingeweiht. Für Fußgänger und Radfahrer wurde für die Zeit des Wiederaufbaus vom Verkehrsverein eine Fährverbindung unterhalb der Brücke eingerichtet. Nach Abschluss der Brückensanierung blieb das Fährschiff Nixe, dessen Weiterverkauf zunächst diskutiert worden war, in Ochsenfurt.

Neue Mainbrücke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Neue Mainbrücke wurde 1954 zur Überführung der Bundesstraße 13 errichtet. Die Stahlbrücke musste wegen starker Schäden abgebrochen und durch eine Neukonstruktion ersetzt werden. Ende 2011 wurde das Planfeststellungsverfahren eingeleitet.

Goßmannsdorfer Mainbrücke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ende Dezember 2009 wurde die Mainbrücke Goßmannsdorf für den Verkehr freigegeben. Sie verbindet die Ortsteile Goßmannsdorf und Kleinochsenfurt und ist ein Teil der Ortsumgehung von Goßmannsdorf. Außerdem soll sie den Verkehr während der Bauarbeiten an den beiden anderen Brücken aufnehmen. Sie dient auch als Umleitung für die B 13.

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hieronymus Dungersheim (1465–1540), katholischer Theologe.
  • Hans Keesebrod (1537–1616), Renaissance-Baumeister, hatte Bürgerrecht in Ochsenfurt, baute 1573 den Marktbrunnen
  • Johann Dauth (1544–1621), Prof. in Leipzig, Autor der Monographie De testamentis tractatus methodicus (1594)
  • Johannes Kassian Speiser (1583–1640), Abt des Benediktinerklosters in Münsterschwarzach
  • Adam Ulsamer (* 1795), Mediziner, Professor der Geburtshilfe in Landshut
  • Johann Eck (1832–1920), Bürgermeister Hopferstadt und Mitglied des Deutschen Reichstags
  • Joseph Roß (1836–1890), Domänenverwalter und Mitglied des Deutschen Reichstags
  • Josef Dünninger (1905–1994), Volkskundler und Philologe, Autor u. a. von „Bildstöcke in Franken“, in Goßmannsdorf geboren
  • Edi Hornischer (1934–2001), Komponist und 47 Jahre lang „dichtender Bürovorsteher“ einer Ochsenfurter Rechtsanwaltskanzlei
  • Manfred Ragati (* 1938), ehem. Bundesvorsitzender der Arbeiterwohlfahrt
  • Karl Hillenbrand (1950–2014), 1983–1996 Regens im Priesterseminar Würzburg, seit 1996 bis zu seinem plötzlichen Tod Generalvikar der Diözese Würzburg
  • Volkhard Rührig (1953–1990), Schachspieler
  • Paul Lehrieder (* 1959), Politiker (CSU)
  • Klaus Ott (* 1959), Journalist
  • Volkmar Halbleib (* 1964), Politiker (SPD)
  • Christian Reichert (* 1971), Konzertgitarrist
  • Peter Freitag (* 1972), Künstler
  • Tomas Oral (* 1973), Fußballtrainer
  • Robert Garrett (* 1977), Basketball-Nationalspieler
  • Maximilian Götz (* 1986), Rennfahrer

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Ochsenfurt – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikisource: Ochsenfurt – Quellen und Volltexte

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111110/200144&attr=OBJ&val=1810
  3. a b c d e f g h Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 545.
  4. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 756.
  5. Ergebnis zur Stadtratswahl 2014 am 16.03.2014 Stadt Ochsenfurt