Ockenheim

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Ockenheim
Ockenheim
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Ockenheim hervorgehoben
Koordinaten: 49° 57′ N, 7° 58′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Mainz-Bingen
Verbandsgemeinde: Gau-Algesheim
Höhe: 261 m ü. NHN
Fläche: 6,03 km²
Einwohner: 2519 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 418 Einwohner je km²
Postleitzahl: 55437
Vorwahl: 06725
Kfz-Kennzeichen: MZ, BIN
Gemeindeschlüssel: 07 3 39 048
Adresse der Verbandsverwaltung: Hospitalstraße 22
55435 Gau-Algesheim
Webpräsenz: www.ockenheim.de
Ortsbürgermeister: Arnold Müller (CDU)
Lage der Ortsgemeinde Ockenheim im Landkreis Mainz-Bingen
Breitscheid (Hunsrück) Bacharach Manubach Oberdiebach Oberheimbach Niederheimbach Weiler bei Bingen Trechtingshausen Waldalgesheim Münster-Sarmsheim Bingen am Rhein Ingelheim am Rhein Budenheim Heidesheim am Rhein Wackernheim Grolsheim Gensingen Horrweiler Aspisheim Welgesheim Zotzenheim Badenheim Sprendlingen Sankt Johann (Rheinhessen) Wolfsheim (Gemeinde) Ockenheim Gau-Algesheim Appenheim Nieder-Hilbersheim Bubenheim (Rheinhessen) Ober-Hilbersheim Engelstadt Schwabenheim an der Selz Jugenheim in Rheinhessen Stadecken-Elsheim Essenheim Ober-Olm Klein-Winternheim Nieder-Olm Sörgenloch Zornheim Bodenheim Gau-Bischofsheim Harxheim Nackenheim Lörzweiler Mommenheim (Rheinhessen) Hahnheim Selzen Nierstein Oppenheim Dienheim Dexheim Dalheim (Rheinhessen) Köngernheim Friesenheim (Rheinhessen) Undenheim Uelversheim Uelversheim Ludwigshöhe Guntersblum Weinolsheim Dolgesheim Eimsheim Hillesheim (Rheinhessen) Wintersheim Dorn-Dürkheim Rhein-Lahn-Kreis Hessen Mainz Rhein-Hunsrück-Kreis Landkreis Bad Kreuznach Donnersbergkreis Landkreis Alzey-WormsKarte
Über dieses Bild

Ockenheim ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Mainz-Bingen in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Gau-Algesheim an.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Weinort liegt in Rheinhessen.

Zu Ockenheim gehört auch der Wohnplatz Kloster Jakobsberg.[2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 835 wurde der Ort erstmals urkundlich erwähnt. Das Liebfrauenstift St. Maria ad Gradus in Mainz hielt wesentliche Anteile am Grundbesitz des Ortes und sorgte im Gegenzug für die seelsorgerische Betreuung.

Durch die Erschließung neuer Wohngebiete und eines Gewerbegebietes wuchs der Ort und die ursprüngliche Siedlungsform Ockenheims wurde verändert.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Rathaus in Ockenheim

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat in Ockenheim besteht aus 16 Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.

Die Sitzverteilung im Gemeinderat:[3][4]

Wahl SPD CDU FDP BWO Gesamt
2014 1 10 5 16 Sitze
2009 2 8 1 5 16 Sitze
2004 5 7 4 16 Sitze
  • ;BWO = Bürgerliche Wählergruppe Ockenheim e.V.

Gemeindepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gottfried Mascop: Gemarkungsplan Ockenheim von 1577

Die Gemeinde ist verkehrsgünstig an der A 60 und nahe der A 61 gelegen. Die B 41 durchquert den Ort.

Der Haltepunkt an der Bahnstrecke Gau Algesheim–Bad Kreuznach wurde 1996 wiedereröffnet. Ockenheim ist in das Stadtbusnetz der Stadt Bingen am Rhein eingebunden.

Bildungseinrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Gemeindekindergarten
  • Kath. Kindergarten St. Christophorus
  • Grundschule Ockenheim

Freizeit- und Sportanlagen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Sportgelände 'Auf dem Kissel' wurde 1990 eingeweiht. Seither kamen unter anderen ein Sportlerheim, Tennisplätze, eine Grillhütte, ein Boulefeld und ein Beachvolleyballplatz hinzu. Zusätzlich bietet Ockenheim sechs Classic-Bundeskegelbahnen.

2013 wurde der alte Tennenplatz auf dem Fußballfeld durch Kunstrasen ersetzt.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Burg nordöstlich vor dem Dorf gelegen, mit Wall und tiefem Graben, hatte im Mittelalter Burgmannschaft[5]
Katholische Pfarrkirche St. Peter und Paul
  • Kloster Jakobsberg
  • Weinbau
  • Kastanienbaum aus dem Jahre 1648
  • Pfarrkirche St. Peter & Paul, erbaut 1774
  • Friedenskreuz auf dem 'Ockenheimer Hörnchen' von 1952

Siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Ockenheim

Töchter und Söhne der Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Heinrich von Ockenheim, 1228 genannt[6]
  • Wilhelm Ockenheim genannt Ingelheim, genannt 1452 und 1465[7]
  • Heinrich Selzen von Ockenheim, 1314 von dem Mainzer Erzbischof Peter von Aspelt zum Burgherrn aufgenommen[8]
  • Thomas Feser (* 1965), Oberbürgermeister der Stadt Bingen am Rhein

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Ockenheim – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2014 (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile, Seite 106 (PDF; 2,3 MB)
  3. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2009, Stadt- und Gemeinderatswahlen
  4. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen
  5. Karl Johann Brilmayer: Rheinhessen in Vergangenheit und Gegenwart, 1909, S. 363.
  6. Karl Johann Brilmayer: Rheinhessen in Vergangenheit und Gegenwart, S. 363
  7. Johann Goswin Widder: Versuch einer vollst. geograph.-histor. Beschreibung der Kurfürstlichen Pfalz,4. Theil, S.494.
  8. Karl Johann Brilmayer: Rheinhessen in Vergangenheit und Gegenwart, 1909, S. 363
  9. http://www.igl.uni-mainz.de/