Ode an Aphrodite

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Die Ode an Aphrodite (auch Lied auf der Scherbe) ist ein lyrisches Gedicht der antiken griechischen Dichterin Sappho. In allen wesentlichen Sammlungen der erhaltenen Fragmente von Sapphos Gedichten wird sie als Nummer 1 verzeichnet.[Anm. 1] In dem Text bittet das lyrische Ich, das sich als Sappho selbst zu erkennen gibt, die Liebesgöttin Aphrodite um Hilfe und fleht die Gottheit an, sie möge dafür sorgen, dass ein von der Sprecherin geliebtes Mädchen ihre Gefühle erwidert.

Als eines von wenigen Gedichten Sapphos ist das Werk vollständig erhalten, nur an zwei Stellen gibt es Unsicherheiten hinsichtlich der Textgestalt. Es ist umstritten, wie ernst das Werk gemeint ist, da zumindest einige Teile beabsichtigten Humor zu beinhalten scheinen. Das Gedicht ist in der archaischen Sprache Homers abgefasst und spielt auf Episoden der Ilias an.

Überlieferung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Überlieferungswege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Ode an Aphrodite war lange Zeit das einzige bekannte weitgehend vollständig erhaltene Werk der Sappho, bis durch die Publikation neuer Papyrusfunde im Jahr 2004 auch ihr Gedicht über Tithonos nahezu komplett bekannt wurde.[1] Ihre Überlieferung bis in die Moderne verdankt sie der Tatsache, dass der spätere antike Geschichtsschreiber Dionysios von Halikarnassos den gesamten Text in seiner Abhandlung Περὶ Συνθέσεως Ὀνομάτων (Über die Anordnung der Wörter) als Beispiel für den „glatten, feinen“ (γλαφυρά) Stil der griechischen Literatur zitiert hat.[2] Dieses Werk wiederum ist nämlich in mehreren Handschriften überliefert. Teile der ersten 21 Zeilen von Sapphos Gedicht fanden sich darüber hinaus in einer Abschrift aus der zweiten Hälfte des 1. Jahrhunderts n. Chr. auf einem Papyrus aus Oxyrhynchos, dem „Papyrus Oxyrhynchus 2288“.[3][4]

In hellenistischen Sammlungen von Sapphos Werken war die „Ode an Aphrodite“ wohl der am Anfang des ersten Buches stehende Text.[Anm. 2][5] Da sie mit dem Wort „Ποικιλόθρον“ beginnt, muss sie außerhalb der restlichen Reihenfolge des Buches 1 gestanden haben, in dem die sonstigen Gedichte nach ihrem Anfangsbuchstaben alphabetisch sortiert waren.[6] Mit sieben Strophen ist die Ode das längste erhaltene Fragment des ersten Buches von Sapphos Werken.[7]

Unsicherheiten in der Lesung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Obwohl das Gedicht allgemein als vollständig erhalten gilt, gibt es zwei Stellen, an denen die Lesung unsicher ist. Die erste ist das erste Wort des Gedichtes, ein Attribut, mit dem die Göttin Aphrodite näher charakterisiert wird: Einige Manuskripte von Dionysios’ Werk schreiben es „Ποικιλόφρον“ („mit buntem/vielfarbigem Sinn/Verstand“, wohl im Sinne von „mit vielerlei Gedanken“ oder auch „listenreich“[8]), andere Handschriften sowie der Oxyrhynchus-Papryus überliefern es als „Ποικιλόθρον“ („buntthronend“ im Sinne von „auf einem vielfarbigen Thron sitzend“). Diese zweite Variante könnte auf die Götterstatuen anspielen, die zu Lebzeiten Sapphos, in der Archaik, üblich waren. Auf ihnen waren die Gottheiten sitzend dargestellt; außerdem waren die Kunstwerke bunt angemalt.[9] Diese Lesart ist die üblichere und wird in den Standard-Editionen (Lobel/Page und Voigt) verwendet.[10] Hutchinson und Renehan führen als Argument dafür an, dass es im Rückblick wahrscheinlicher ist, dass „–θρον“ zu „–φρον“ verderbt wurde als umgekehrt.[11][8] Renehan betont darüber hinaus, dass die Bedeutung „(bunt)thronend“ inhaltlich besser an den Anfang des Gedichtes passe, da die Aphrodite damit als Kontrast zu ihrem herbeigeflehten raschen Erscheinen als ruhend und aktuell untätig dargestellt werde.[12] Anne Carson hält trotzdem die Lesart „Ποικιλόφρον“ für wahrscheinlicher.[13] Rayor und Lardinois folgen in ihrer 2014 veröffentlichten Edition zwar der Lesart „Ποικιλόθρον“, weisen aber darauf hin, dass es schwierig sei, in dieser Frage eine Entscheidung zu treffen.[4] Michael C. J. Putnam hat sich in einem 1960 veröffentlichten Aufsatz für die Lesart „Ποικιλόθρον“ entschieden, aber eine alternative Erklärung dieser Vokabel zur Diskussion gestellt: Ihm zufolge leitet sie sich nicht von „θρόνος“ („Thron“) her, sondern von „θρόνα“, einem selten belegten Wort für „Blumen“ oder auch für mit Blumen und Blüten verzierte Textilien. „Ποικιλόθρον“ wäre demnach nicht als „buntthronend“, sondern als „mit bunten Blüten verziert“ zu übersetzen.[14] Auch dieser Deutung wurde widersprochen, etwa von Robert Renehan: Man müsse davon ausgehen, dass die Griechen der Zeit Sapphos bei der Bezeichnung „Ποικιλόθρον“ direkt an die deutlich häufigere und weiter verbreitete Vokabel „θρόνος“ für „Thron“ dachten und nicht etwa an die ungebräuchliche und vermutlich nur in der frühen griechischen Sprache überhaupt genutzte Bezeichnung „θρόνα“ für Blumen oder Blütenmuster.[8]

Das zweite Überlieferungsproblem findet sich in Zeile 19, wo die Manuskripte mit dem Gedichttext entstellt sind[15] und der Papyrus am Beginn der Zeile ebenfalls beschädigt ist.[16] Die dort stehende Nachfrage der Aphrodite, wessen Liebe das lyrische Ich begehrt, ist daher durch die verschiedenen Herausgeber leicht unterschiedlich emendiert worden.

Römische Kopie der Aphrodite von Knidos des griechischen Bildhauers Praxiteles

Inhalt und Hintergrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Ode ist als Gebet an die griechische Liebesgöttin Aphrodite abgefasst, die das lyrische Ich um die Aufmerksamkeit einer nicht namentlich genannten Frau bittet.[17] Als sprechende Person tritt Sappho selbst auf – es handelt sich um eine von vier erhaltenen Stellen, an denen sich die Dichterin selbst namentlich nennt.[18] Dass die geliebte Person weiblich ist, geht lediglich aus einem einzigen Wort hervor, dem weiblichen „εθελοισα“ („wollend“, „wenn sie will“) in Zeile 24. Diese Lesung, die erstmals 1835 durch Theodor Bergk vorgeschlagen wurde, wurde bis in die 1960er Jahre nicht völlig anerkannt,[19] wird aber heute in der Forschung allgemein akzeptiert.[20]

Sappho bittet Aphrodite, diese möge die Schmerzen ihrer unerwiderten Liebe zu diesem Mädchen lindern.[21] Um sie zu überzeugen, ruft die Dichterin eine ähnliche Situation aus der Vergangenheit in Erinnerung, in der die Liebesgöttin nach einer Anrufung erschienen war und Sappho mitgeteilt hatte, dass die Angebetete sie später umgekehrt „verfolgen“, also begehren werde.[22] Nach diesem eingeschobenen Rückblick auf die frühere Erscheinung der Gottheit schließt das Gedicht mit einer weiteren Anflehung der Göttin, diese möge Sappho in ihren Liebesproblemen beistehen.

Mit ihrem Verweis auf eine weibliche Geliebte ist die Ode an Aphrodite (zusammen mit Sappho 31) eines der wenigen Werke Sapphos, das Hinweise darauf beinhaltet, dass diese andere Frauen liebte.[Anm. 3][23] In diesem konkreten Fall scheint es der Dichterin jedoch weniger um homoerotische Aspekte als um die Wirkung von Liebesgefühlen im Allgemeinen gegangen sein.[24] Das Gedicht enthält wenig Hinweise auf seine Zielgruppe und Bestimmung; Stefano Caciagli vermutet jedoch, dass es für den Kreis von Sapphos Freundinnen und Schülerinnen geschrieben wurde.[25] Da der Name der Angebeteten nicht genannt wird, ist es möglich, dass es sich nicht um ein Gelegenheitsgedicht handelt, sondern um ein Werk, das mehrfach bei verschiedenen Anlässen rezitiert werden konnte.[26]

Sprache und Interpretation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gedicht ist in äolischem Griechisch abgefasst, wie es in Sapphos Heimat Lesbos gesprochen wurde. Die Gedichtform ist die nach der Autorin benannte Sapphische Strophe, in der auf drei gleich lange Zeilen jeweils eine vierte, kürzere folgt.[27]

Die Ode an Aphrodite ist stark durch die epischen Werke Homers beeinflusst. Dies wird besonders deutlich in der dritten Strophe, in der Aphrodites Hinabstieg in die Welt der Sterblichen durch eine massive Ballung typischer homerischer Ausdrücke und Phrasen markiert wird.[28] Ruby Blondell vertritt in einem 2010 erschienenen Aufsatz die These, das ganze Gedicht sei eine parodierende Umarbeitung der Szene zwischen Aphrodite, Athene und Diomedes im fünften Buch der Ilias.[29]

In der Forschung ist umstritten, ob das Gedicht wirklich als ein ernsthaftes Stück gemeint war.[30] C. M. Bowra nimmt dies an und weist darauf hin, dass der Text eine aufrichtige religiöse Erfahrung widerspiegele. Auf der anderen Seite sieht A. P. Burnett das Stück „überhaupt nicht als Gebet“, sondern als unbeschwerten Text, der amüsieren solle.[31] Tatsächlich können einige Elemente, die sonst schwierig zu deuten sind, als humoristisch erklärt werden. Beispielsweise beschreibt Sappho am Anfang der dritten Strophe, wie Aphrodite in einem Wagen vom Himmel herabfährt, vor den schöne Sperlinge gespannt sind.[32] Diese Schilderung ist Harold Zellner zufolge am einfachsten als eine Form humorvollen Wortspiels zu verstehen.[33] Auch die Antwort Aphrodites, die Sappho in der vierten und fünften Strophe des Gedichtes zitiert, ist als unbeschwert gedeutet worden. Keith Stanley ist der Ansicht, dass die Göttin in diesen Zeilen Sappho „humorvoll tadelt“.[34] Als Beleg führt er einerseits die dreifache Wiederholung des Wortes δηυτε („wieder“) auf: „und du [Aphrodite] [...] fragtest, was ich wieder gelitten hätte und warum ich dich wiederum riefe [...]: Wen soll ich wieder überzeugen, zu deiner Liebe zurückführen?“[35] Andererseits sei auch die folgende Nachfrage der Aphrodite ironisch zu verstehen: „τις ς', ω Ψαπφ', αδικηει“ („Wer, o Sappho, tut dir Unrecht?“[35]).[36]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ausgaben und Übersetzungen

  • Sappho et Alcaeus. Hrsg. von Eva-Maria Voigt. Athenaeum – Polak & Van Gennep, Amsterdam 1971, S. 29–33 (kritische Edition des griechischen Textes mit umfangreichem textkritischem Apparat).
  • Greek Lyric. Band 1: Sappho and Alcaeus (Loeb Classical Library. Band 142). Harvard University Press, Cambridge/London 1982 (korrigierter Nachdruck 1990), ISBN 0-674-99157-5, S. 52–55 (kritische Edition des griechischen Textes mit englischer Übersetzung).
  • Sappho's Lyre. Archaic Lyric and Women Poets of Ancient Greece. Übersetzt von Diane J. Rayor. University of California Press, Berkeley/Los Angeles 1991, ISBN 978-0-520-07336-4, S. 51 f. (englische Übersetzung) und S. 160 f. (Kommentar).
  • If not, winter. Fragments of Sappho. Herausgegeben und übersetzt von Anne Carson. Vintage Books, New York 2002, ISBN 0-375-72451-6, S. 2–5 (griechischer Text und englische Übersetzung) und S. 357 f. (Kommentar).
  • The Poetry of Sappho. Übersetzt von Jim Powell. Oxford University Press, Oxford/New York 2007, ISBN 978-0-19-532671-0, S. 3 f. (englische Übersetzung) und S. 51 (kurze Notiz zur Vokabel Ποικιλόθρον).
  • Sappho: A New Translation of the Complete Works. Übersetzt von Diane Rayor und André Lardinois. Cambridge University Press, Cambridge 2014, ISBN 978-1-107-02359-8, S. 25 (englische Übersetzung) und S. 97 f. (Kommentar).

Forschungsbeiträge

  • A. Cameron: Sappho’s Prayer to Aphrodite. In: Harvard Theological Review. Band 32, Nummer 1, 1939, S. 1–17.
  • Warren Castle: Observations on Sappho’s To Aphrodite. In: Transactions and Proceedings of the American Philological Association. Band 89, 1958, S. 66–76.
  • Tilman Krischer: Sapphos Ode an Aphrodite (Typologische Bemerkungen). In: Hermes. Band 96, 1968, S. 1–14.
  • Keith Stanley: The Role of Aphrodite in Sappho Fr. 1. In: Greek, Roman, and Byzantine Studies. Band 17, Nummer 4, 1976, S. 305–321.
  • Anne Giacomelli: The Justice of Aphrodite in Sappho Fr. 1. In: Transactions of the American Philological Association. Band 110, 1980, S. 135–142.
  • Robert Renehan: Ποικιλόθρονος in Sappho: The First Word of Poem 1. In: Alan L. Boegehold u. a. (Hrsg.): Studies presented to Sterling Dow on his Eightieth Birthday (= Greek, Roman and Byzantine Monographs. Band 10). Duke University, Durham (North Carolina) 1984, S. 255–258.

Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. In diesem Artikel wird die Nummerierung der Sappho- und Alkaios-Ausgabe von Voigt 1971 verwendet.
  2. Der antike griechische Grammatiker Hephaistion zieht die Ode an Aphrodite heran, um die Gedichtform der sapphischen Strophe in seinem Handbuch der Verslehre zu demonstrieren. Dies wird allgemein darauf zurückgeführt, dass sie das erste Gedicht im ersten Buch der alexandrinischen Sammlung ihrer poetischen Werke gewesen sei (das nur Gedichte in sapphischen Strophen beinhaltete).
  3. Das einzige Fragment aus Sapphos Werk, das explizit auf weibliche homosexuelle Handlungen anspielt, ist Sappho 94.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. William Harris: Sappho: The World of Lesbian Poetry (Kopie der Seite auf wayback.archive-it.org, abgerufen am 21. April 2018).
  2. Warren Castle: Observations on Sappho’s To Aphrodite. In: Transactions and Proceedings of the American Philological Association. Band 89, 1958, S. 66–76, hier S. 67. Zur deutschen Übersetzung von γλαφυρά vgl. Gregor Staab: Satzlehre im Rahmen der klassischen Rhetorik. In: Ulla Fix, Andreas Gardt, Joachim Knape (Hrsg.): Rhetorik und Stilistik. Ein internationales Handbuch historischer und systematischer Forschung (= Handbücher zur Sprach- und Kommunikationswissenschaft. Band 31,2). Teilband 2, Mouton De Gruyter, Berlin 2009, ISBN 978-3-11-017857-9, S. 1498–1514, hier S. 1505.
  3. Renate Schlesier: Loving, but not Loved: The New Kypris Song in the Context of Sappho’s Poetry. In Anton Bierl, André Lardinois: The Newest Sappho: P. Sapph. Obbink and P. GC inv. 105, frs.1–4. Brill, Leiden 2016, ISBN 978-90-04-31483-2, S. 376.
  4. a b Diane Rayor, André Lardinois: Sappho: A New Translation of the Complete Works. Cambridge University Press, Cambridge 2014, ISBN 978-1-107-02359-8, S. 97.
  5. John J. Winkler: The Constraints of Desire. Routledge, New York 1990, ISBN 0-415-90122-7, S. 166.
  6. Dirk Obbink: Ten Poems of Sappho: Provenance, Authority, and Text of the New Sappho Papyri. In: Anton Bierl, André Lardinois: The Newest Sappho: P. Sapph. Obbink and P. GC inv. 105, frs.1–4. Brill, Leiden 2016, ISBN 978-90-04-31483-2, S. 42.
  7. Dirk Obbink: Ten Poems of Sappho: Provenance, Authority, and Text of the New Sappho Papyri. In: Anton Bierl, André Lardinois: The Newest Sappho: P. Sapph. Obbink and P. GC inv. 105, frs.1–4. Brill, Leiden 2016, ISBN 978-90-04-31483-2, S. 34.
  8. a b c Robert Renehan: Ποικιλόθρονος in Sappho: The First Word of Poem 1. In: Alan L. Boegehold u. a. (Hrsg.): Studies presented to Sterling Dow on his Eightieth Birthday. Duke University, Durham (North Carolina) 1984, S. 255–258, hier S. 256.
  9. William Harris: Sappho Poem 1: Translation and Transliteration (Kopie der Seite auf wayback.archive-it.org, abgerufen am 13. Mai 2018).
  10. Dimitrios Yatromanolakis: Review: Fragments, Brackets, Poetics: On Anne Carson’s „If Not, Winter“. In: International Journal of the Classical Tradition. Band 11, Nummer 1, 2004, S. 271.
  11. G. O. Hutchinson: Greek Lyric Poetry: A Commentary on Selected Larger Pieces. Oxford University Press, Oxford 2001, ISBN 0-19-924017-5, S. 151.
  12. Robert Renehan: Ποικιλόθρονος in Sappho: The First Word of Poem 1. In: Alan L. Boegehold u. a. (Hrsg.): Studies presented to Sterling Dow on his Eightieth Birthday. Duke University, Durham (North Carolina) 1984, S. 255–258, hier S. 257 f.
  13. Anne Carson: If Not, Winter: Fragments of Sappho. Vintage Books, New York 2003, ISBN 0-375-72451-6, S. 357.
  14. Michael Putnam: Throna and Sappho 1.1. In: The Classical Journal. Band 56, Nummer 2, 1960, S. 79–83. Vgl. die Übersetzung von Jim Powell: The Poetry of Sappho. Oxford University Press, Oxford/New York 2007, ISBN 978-0-19-532671-0, Übersetzung auf S. 3 („artfully adorned“) und Kommentar auf S. 51. Zur genauen Übersetzung von -θρόνα siehe die Ausführungen zum Artemis-Beinamen Protothronia in: Helmut Engelmann: Artemis Protothronia. In: Zeitschrift für Papyrologie und Epigraphik. Band 117, 1997, S. 18 (PDF).
  15. John J. Winkler: The Constraints of Desire: The Anthropology of Sex and Gender in Ancient Greece. Routledge, New York 1990, ISBN 0-415-90123-5, S. 168.
  16. Keith Stanley: The Role of Aphrodite in Sappho Fr. 1. In: Greek, Roman, and Byzantine Studies. Band 17, Nummer 4, 1976, S. 305–321, hier S. 313.
  17. A. Cameron: Sappho’s Prayer to Aphrodite. In: Harvard Theological Review. Band 32, Nummer 1, 1939, S. 1–17, hier S. 1.
  18. Margaret Williamson: Sappho’s Immortal Daughters. Harvard University Press, Cambridge (MA) 1995, S. 56.
  19. Joan DeJean: Fictions of Sappho. 1989, S. 319 f.
  20. Margaret Williamson: Sappho’s Immortal Daughters. Harvard University Press, Cambridge (MA) 1995, S. 51.
  21. M. C. Howatson, Ian Chilverrs (Hrsg.): Oxford Concise Companion to Classical Literature. Oxford University Press, Oxford 1993, ISBN 978-0-19-282708-1, S. 479.
  22. Anne Giacomelli: The Justice of Aphrodite in Sappho Fr. 1. In: Transactions of the American Philological Association. Band 110, 1980, S. 135–142. Vgl. die deutsche Übersetzung: Sappho: Gedichte. Griechisch-deutsch hrsg. und übersetzt von Andreas Bagordo (Sammlung Tusculum). Artemis & Winkler, Düsseldorf 2009, ISBN 978-3-538-03507-2, S. 50.
  23. Robert J. Ball: Erica Jong’s Sappho and the Classical Tradition. In: International Journal of the Classical Tradition. Band 11, Nummer 4, 2005, S. 594.
  24. Diane Rayor, André Lardinois: Sappho: A New Translation of the Complete Works. Cambridge University Press, Cambridge 2014, ISBN 978-1-107-02359-8, S. 11.
  25. Stefano Caciagli: Sappho Fragment 17: Wishing Charaxos a Safe Trip? In: Anton Bierl, André Lardinois: The Newest Sappho: P. Sapph. Obbink and P. GC inv. 105, frs.1–4. Brill, Leiden 2016, ISBN 978-90-04-31483-2, S. 34.
  26. Diane Rayor, André Lardinois: Sappho: A New Translation of the Complete Works. Cambridge University Press, Cambridge 2014, ISBN 978-1-107-02359-8, S. 10 f.
  27. Sappho’s Hymn to Aphrodite. stoa.org, abgerufen am 21. April 2018.
  28. Keith Stanley: The Role of Aphrodite in Sappho Fr. 1. In: Greek, Roman, and Byzantine Studies. Band 17, Nummer 4, 1976, S. 305–321, hier S. 308 und S. 317.
  29. Ruby Blondell: Refractions of Homer’s Helen in Archaic Lyric. In: American Journal of Philology. Band 131, Nummer 3, 2010, S. 375.
  30. Keith Stanley: The Role of Aphrodite in Sappho Fr. 1. In: Greek, Roman, and Byzantine Studies. Band 17, Nummer 4, 1976, S. 305–321, hier S. 305.
  31. „...not a prayer at all“: A. P. Burnett: Three Archaic Poets: Archilochus, Alcaeus, Sappho. Bloomsbury, London 1983, ISBN 978-1-4725-4044-7, S. 246.
  32. Vgl. die englische Übersetzung „yoked with lovely sparrows“: Diane Rayor, André Lardinois: Sappho: A New Translation of the Complete Works. Cambridge University Press, Cambridge 2014, ISBN 978-1-107-02359-8, S. 25.
  33. Harold Zellner: Sappho’s Sparrows. In: The Classical World. Band 101, Nummer 4, 2008, S. 435–442.
  34. „humorous chiding“: Keith Stanley: The Role of Aphrodite in Sappho Fr. 1. In: Greek, Roman, and Byzantine Studies. Band 17, Nummer 4, 1976, S. 305–321, hier S. 315.
  35. a b Übersetzung nach: Sappho: Gedichte. Griechisch-deutsch hrsg. und übersetzt von Andreas Bagordo (Sammlung Tusculum). Artemis & Winkler, Düsseldorf 2009, ISBN 978-3-538-03507-2, S. 50.
  36. Keith Stanley: The Role of Aphrodite in Sappho Fr. 1. In: Greek, Roman, and Byzantine Studies. Band 17, Nummer 4, 1976, S. 305–321, hier S. 315.