Odisheim

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Odisheim
Odisheim
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Odisheim hervorgehoben
Koordinaten: 53° 42′ N, 8° 56′ O
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Cuxhaven
Samtgemeinde: Land Hadeln
Höhe: 2 m ü. NHN
Fläche: 13,5 km²
Einwohner: 503 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 37 Einwohner je km²
Postleitzahl: 21775
Vorwahl: 04756
Kfz-Kennzeichen: CUX
Gemeindeschlüssel: 03 3 52 043
Gemeindegliederung: 7 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Dorfstraße 49
21775 Odisheim
Webpräsenz: www.sietland.de
Bürgermeister: Stefan Skowron (CDU)
Lage der Gemeinde Odisheim im Landkreis Cuxhaven
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Über dieses Bild
Luftbild
Betroffenes Gebiet bei einer „kleinen“ Sturmflut von nur 4,50 m bei einem Deichbruch am Glameyer Stack, Otterndorf.
Der Hadler Kanal am Lichtenpils Richtung Süd
Der Hadler Kanal am Lichtenpils Richtung Süd

Odisheim (plattdeutsch Godshem) ist eine Gemeinde in der Samtgemeinde Land Hadeln im niedersächsischen Landkreis Cuxhaven.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Odisheim liegt im Niederelbegebiet.

Die Nähe zur Elbmündung und zur Nordsee bringen die Gefahr mit sich, dass im Falle eines Deichbruchs bei einer Sturmflut das maximal 2 m über NN, zu einem großen Teil aber auch unter dem Meeresspiegel liegende Gemeindegebiet zu weiten Teilen überflutet werden würde. Ein mögliches Szenario wird im Artikel Glameyer Stack beschrieben.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Ortsteile der Hadler Gemeinde sind Am See, Kirchdorf, Norderteil und Süderteil.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Name des Ortes geht vermutlich auf vorchristliche und damit vorkarolingische Zeit zurück und bedeutet wohl Odins Heim. Die erste urkundliche Erwähnung fand jedoch erst 1325 statt. Von 1388 bis etwa 1484 gehörte das Kirchspiel Odisheim, zusammen mit den Kirchspielen Steinau, Oster- und Wester-Ihlienworth und Wanna (die „Fünf Kirchspiele“) zur Vogtei Bederkesa. In Dokumenten des 16. Jahrhunderts findet sich die Namensform Odeßhem neben der „christianisierten“ Form Gadeshem („Gottsheim“).

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1987 1992 1997 2002 2007 2008 2009 2010 2011
Einwohner 600 583 613 607 590 572 570 568 554

(jeweils zum 31. Dezember)[2]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit der Kommunalwahl 2001 setzt sich der Gemeinderat wie folgt zusammen:

  • CDU: 3 Ratsmitglieder
  • parteilos: 6 Ratsmitglieder

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Wappen ist zweimal geteilt durch ein silber-blau gewürfeltes Band. Oben sind in blau zwei silberne Pfeilkrautblätter, unten in weiß ein blaues Pfeilkrautblatt.

Kultur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Liste der Baudenkmale in Odisheim stehen die in der Denkmalliste des Landeskreises Cuxhaven eingetragenen Baudenkmale.

Museum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Heimatstuben: Hier werden historische Gegenstände aus Haushalt und Landwirtschaft ausgestellt.

Hadler Sagenweg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf 32 Stationen des Hadler Sagenweges werden die Sagen des Landes Hadeln dargestellt.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort liegt nahe dem Hadelner Kanal und an der Landstraße 144.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Personen mit Gemeindebezug[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sagen und Legenden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bilder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Odisheim – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen, 100 Bevölkerungsfortschreibung – Basis Zensus 2011, Stand 31. Dezember 2014 (Hilfe dazu).
  2. LSKN-Online
  3. Das Sagenbuch von Elb- und Wesermündung ISBN 3-931771-16-4