Oebles-Schlechtewitz

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Oebles-Schlechtewitz
Koordinaten: 51° 15′ 28″ N, 12° 3′ 35″ O
Höhe: 114 m
Fläche: 1,66 km²
Einwohner: 208 (31. Dez. 2006)
Bevölkerungsdichte: 125 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Juli 2008
Postleitzahl: 06231
Vorwahl: 034446
NempitzBad DürrenbergTollwitzOebles-SchlechtewitzSaalekreisKarte
Über dieses Bild
Lage von Oebles-Schlechtewitz in Bad Dürrenberg
Oebles-Schlechtewitz, Luftaufnahme (2017)

Oebles-Schlechtewitz ist ein Ortsteil der Stadt Bad Dürrenberg im Saalekreis im Land Sachsen-Anhalt.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ortsansicht

Oebles-Schlechtewitz liegt zwischen Halle, Leipzig und Naumburg südlich von Bad Dürrenberg unweit der Saale an der Grenze zum Burgenlandkreis. Der Ort besteht aus den Oebles im Westen und Schlechtewitz im Osten, beide sind zusammengewachsen. Durch die Feldmulde, in der die Ortschaft liegt, fließt ein kleiner Bach nach Nordwesten zur Saale, dieser bewässert den Dorfteich Oebles. Rund 500 m westlich der Ortschaft liegt Kleinkorbetha, das schon zur Nachbargemeinde Weißenfels gehört. Im Osten befindet sich der 129 m hohe Leichenhügel.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Oebles und Schlechtewitz gehörten bis 1815 zum hochstift-merseburgischen Amt Lützen, das seit 1561 unter kursächsischer Hoheit stand und zwischen 1656/57 und 1738 zum Sekundogenitur-Fürstentum Sachsen-Merseburg gehörte.[1] Durch die Beschlüsse des Wiener Kongresses wurden beide Orte mit dem Westteil des Amts Lützen im Jahr 1815 an Preußen abgetreten und bei der politischen Neuordnung Preußens im Jahr 1816 dem Kreis Merseburg[2] im Regierungsbezirk Merseburg der Provinz Sachsen zugeteilt. Bereits im 19. Jahrhundert bilden beide Ortsteile den Ort Oebles-Schlechtewitz. Seit dem 19. Jahrhundert wurde im Ort Braunkohle abgebaut.[3]

Oebles-Schlechtewitz wurde am 1. Juli 2008 in die Stadt Bad Dürrenberg eingemeindet.[4] Sie war bis dahin die kleinste Gemeinde im Saalekreis.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die letzte Bürgermeisterin der Gemeinde Oebles-Schlechtewitz war Petra Jahn.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Osten verläuft die Bundesautobahn 9 von München nach Berlin an der Ortschaft vorbei, zwei Kilometer im südlich kreuzt sie die Bundesautobahn 38 von Göttingen nach Leipzig am Kreuz Rippachtal. Der Bahnhof von Großkorbetha befindet sich drei Kilometer westlich von Oebles-Schlechtewitz an der Bahnstrecke Halle – Eisenach.

Im öffentlichen Nahverkehr ist Oebles-Schlechtewitz mit folgender Linie erreichbar:

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Oebles-Schlechtewitz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Karlheinz Blaschke, Uwe Ulrich Jäschke: Kursächsischer Ämteratlas, Leipzig 2009, ISBN 978-3-937386-14-0, S. 84 f.
  2. Der Landkreis Merseburg im Gemeindeverzeichnis 1900
  3. Chronik von Oebles-Schlechtewitz (Memento des Originals vom 4. März 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.stadt-bad-duerrenberg.de
  4. StBA: Gebietsänderungen vom 01.01. bis 31.12.2008