Oerlenbach

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Oerlenbach
Oerlenbach
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Oerlenbach hervorgehoben
Koordinaten: 50° 9′ N, 10° 8′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Unterfranken
Landkreis: Bad Kissingen
Höhe: 304 m ü. NHN
Fläche: 33,42 km2
Einwohner: 5023 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 150 Einwohner je km2
Postleitzahl: 97714
Vorwahlen: 09725, 09738
Kfz-Kennzeichen: KG, BRK, HAB
Gemeindeschlüssel: 09 6 72 140
Gemeindegliederung: 8 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Schulstraße 8
97714 Oerlenbach
Webpräsenz: www.oerlenbach.de
Bürgermeister: Franz Kuhn
Lage der Gemeinde Oerlenbach im Landkreis Bad Kissingen
Dreistelzer ForstForst Detter-SüdGeiersnest-OstGeiersnest-WestWaldfensterer ForstKälberberg (Unterfranken)Mottener Forst-SüdNeuwirtshauser ForstOmerz und Roter BergRömershager Forst-NordRömershager Forst-OstRoßbacher ForstWaldfensterer ForstGroßer AuersbergMünnerstadtThundorf in UnterfrankenMaßbachRannungenNüdlingenOerlenbachBad KissingenAura an der SaaleBad BockletEuerdorfSulzthalRamsthalElfershausenFuchsstadtHammelburgElfershausenWartmannsrothOberthulbaOberthulbaOberthulbaBurkardrothBurkardrothZeitlofsZeitlofsBad BrückenauBad BrückenauOberleichtersbachGeroda (Unterfranken)SchondraSchondraSchondraRiedenbergMotten (Bayern)WildfleckenHessenLandkreis Rhön-GrabfeldLandkreis Main-SpessartLandkreis SchweinfurtLandkreis HaßbergeLandkreis HaßbergeSchweinfurtKarte
Über dieses Bild

Oerlenbach ist eine Gemeinde im unterfränkischen Landkreis Bad Kissingen.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Oerlenbach liegt in der Vorrhön zwischen Schweinfurt im Süden, dem Staatsbad Bad Kissingen im Westen und Münnerstadt im Norden.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Oerlenbach gliedert sich in acht Ortsteile[2]:

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis zur Gemeindegründung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die erste urkundliche Erwähnung als „Ornebach“ erfolgte im Jahr 953, allerdings wurde der Ortsteil Ebenhausen bereits im Jahr 788 urkundlich erwähnt. Während der Zeit der Stammesherzogtümer lag der Ort im Herzogtum Franken. Im Jahr 1871 wurde die Fränkische Saaletalbahn nach Bad Kissingen gebaut. Die heutige Gemeinde entstand am 1. Januar 1972 durch den Zusammenschluss der Gemeinden Ebenhausen, Eltingshausen, Rottershausen und Oerlenbach.[3]

Religionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Bevölkerung der Gemeinde Oerlenbach ist mehrheitlich römisch-katholisch. Die katholische Pfarrkirche St. Burkard ist ein moderner Bau aus dem Jahre 1968. Die Ebenhausener Kirche hat das Patrozinium Alle Heiligen. Im Ortsteil Eltingshausen ist die barocke Pfarrkirche dem Heiligen Martin geweiht.

Naturdenkmale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Alte Dorflinde bei der Kirche in Eltingshausen. Siehe hierzu die Liste der Naturdenkmäler im Landkreis Bad Kissingen.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach der Kommunalwahl am 16. März 2014 hat der Gemeinderat wiederum 20 Mitglieder. Die Wahlbeteiligung lag bei 63,1 % (2,8). Die Wahl brachte folgendes Ergebnis:

Liste Sitze Stimmenanteil
Bürgerblock 6 Sitze (– 1) 30,3 % (– 0,3)
Freie Wählergemeinschaft Ebenhausen 4 Sitze (± 0) 21,3 % (– 0,1)
Freie Wählergemeinschaft Eltingshausen 4 Sitze (± 0) 17,9 % (– 2,4)
Wählergemeinschaft Rottershausen 4 Sitze (+ 1) 20,2 % (+ 2,8)
Die Überörtliche 2 Sitze (± 0) 10,4 % (± 0)

Weiteres Mitglied und Vorsitzender des Gemeinderates ist der Bürgermeister.

In Klammern die Differenz zur Wahl 2008

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung: Unter einem von Silber und Blau gespaltenen Schildhaupt gespalten von Rot und Silber, vorne ein nach links gewendeter silberner Wolf, hinten ein roter Flug.

Wappengeschichte: Die 1972 entstandene Gemeinde Oerlenbach besteht aus den in der oben aufgeführten Gemeindegliederung genannten ehemals selbständigen Gemeinden, von denen Eltingshausen ein eigenes Wappen führte, das durch den Zusammenschluss unterging. Aus diesem Wappen wurde der Wolf in das neue Gemeindewappen übernommen. Er ist das Wappentier des Ortsadelsgeschlechts der Herrn von Eltinghausen, die ihr Wappen im Mittelalter bis 1427 nachweislich führten und 1465 ausgestorben sind. Für Ebenhausen steht im Wappen der Flug, der dem Wappen der Herrn von Münster entnommen wurde, die Besitzungen in dieser Gemeinde hatten. Die im Schildhaupt gezeigten Farben Silber und Blau sind die Farben der Stadt Schweinfurt und weisen darauf hin, dass Rottershausen zu der dortigen kaiserlichen Vogtei gehörte. Die Farben Silber und Rot stehen für das Würzburger Hochstift, das im Mittelalter vor allem in Ebenhausen Herrschaftsrechte besaß.
Das Wappen wurde von der Regierung von Unterfranken am 12. Juli 1973 verliehen.

Interkommunale Allianz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Oerlenbach ist Mitglied in der Interkommunalen Allianz Oberes Werntal.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Oerlenbach liegt eines der fünf Aus- und Fortbildungszentren (BPOLAFZ) der Bundespolizei. Für die angehenden Polizeivollzugsbeamten des gehobenen Dienstes findet dort das erste Eignungsauswahlverfahren für die Bundesländer Baden-Württemberg und Bayern sowie die Vereidigung statt. Zusätzlich werden die Beamten bei Praktika im Laufe ihres Studiums betreut. Die Beamten des mittleren Dienstes werden dort für den Bereich Süd ausgebildet.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Knotenbahnhof von Oerlenbach ist der Bahnhof Ebenhausen (Unterfr).

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. bayerische-landesbibliothek-online.de
  3. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7. Seite 427

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Oerlenbach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien