Ofteringen

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Ofteringen
Gemeinde Wutöschingen
Wappen von Ofteringen vor der Eingemeindung
Koordinaten: 47° 40′ 43″ N, 8° 22′ 38″ O
Höhe: 461 m
Einwohner: 319 (29. Feb. 2012)
Eingemeindung: 1. Januar 1971
Postleitzahl: 79793
Vorwahl: 07746

Das Dorf Ofteringen ist ein Ortsteil der Gemeinde Wutöschingen mit 329 Einwohnern (Stand: 30. Juni 2011[1]) im Landkreis Waldshut in Baden-Württemberg.

Im lokalen Dialekt wird gerne auf das erste e verzichtet, man spricht so meist von "Oftringen".

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort Ofteringen befindet sich im Südwesten der Bundesrepublik Deutschland nahe der Grenze zur Schweiz.

Gliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu Ofteringen gehört das Dorf Ofteringen und der Wohnplatz Rewental (Reuental).[2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Erste Erwähnung der Herren von Ofteringen war im Jahre 1240. Die Eingliederung in die Gemeinde Wutöschingen fand am 1. Januar 1971 statt.[3]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Heute zählt Ofteringen rund 330 Einwohner.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Wappen der ehemals selbständige Gemeinde Ofteringen zeigt in Rot drei (2:1) liegende silberne Mondsicheln. Sie sind Zeichen der Familie Ofteringer.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kloster
Klosterschüer
Rathaus
Altes Schulhaus
  • Das markanteste Gebäude in Ofteringen ist das Schloss Ofteringen. Es bildet das Kerngebäude des 1862 gegründete Klosters Marienburg. Zu diesem Zeitpunkt standen schon die Klostergebäude. Die neue Kapelle wurde im Jahre 1741, die Klosterschüer 1713 durch Abt Gerold Zurlauben (Abt von 1697 bis 1735) des Klosters Rheinau als Zehntscheuer erbaut. Um 1870 wurde sie vom jetzigen Kloster gekauft. Seit dem Umbau 1988 wird sie für kulturelle Veranstaltungen verwendet.
  • Außerdem stehen in Ofteringen die Reuentaler Mühle, das Rathaus und das ehemalige Schulhaus.

Vereine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Ofteringen gibt es den 1913 gegründeten Radsportverein „Frisch Auf“ Ofteringen (kurz: RSV) und den Männergesangverein (kurz: MGV).

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ofteringen hat keine Schule mehr. Grundschüler besuchen in der Regel die Grund- und Hauptschule Wutöschingen in der Außenstelle Degernau. Als weiterführende Schulen stehen im Umkreis das Klettgau-Gymnasium Tiengen, die Realschulen in Tiengen und Stühlingen, sowie die Gemeinschaftsschule in Wutöschingen zur Verfügung. Außerdem gibt es verschiedene Berufsschulen in der Stadt Waldshut.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der ehemalige Bahnhof Ofteringen wurde 1981 abgerissen. Grund dafür war der Bau der neuen Bundesstraße 314. Durch sie hat Ofteringen eine gute Anbindung an die Region. In der Regel verkehren stündlich Busse der Linie 7338, werktags oft auch in einem dichteren Takt. Eine Zuganbindung ist nicht vorhanden. Sonntags im Sommer verkehren auf der parallel zur Bundesstraße liegenden Bahnstrecke Zubringer zur Wutachtalbahn. Radwege verbinden Ofteringen mit den umliegenden Dörfern und Gemeinden.

Lebensmittel und Gastronomie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Ofteringen selber gibt es keine Einkaufsmöglichkeiten. Im näheren Umfeld, zum Beispiel in Wutöschingen, hat man jedoch eine große Auswahl verschiedener Geschäfte. In Ofteringen befinden sich zwei Restaurants. Zum einen das Gasthaus Adler, sowie die Reuentaler Mühle.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Einwohnerzahlen. In: Amtsblatt der Gemeinde Wutöschingen, 28/2011 (PDF; 702 kB), vom 14. Juli 2011, S. 2.
  2. Vgl. Verwaltungsraum Wutöschingen. In: Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band VI: Regierungsbezirk Freiburg. hrsg. von d. Landesarchivdirektion Baden-Württemberg, Verlag W. Kohlhammer, Stuttgart 1982, ISBN 3-17-007174-2. S. 1046–1049.
  3. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. Kohlhammer, Stuttgart 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 505.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Wutöschingen - einst und heute, Das Lesebuch: Degernau, Horheim, Ofteringen, Schwerzen, Wutöschingen. Gemeinde Wutöschingen (Hrsg.), 2006.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Ofteringen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien