Ohne Ausweg

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Filmdaten
Deutscher Titel Ohne Ausweg
Originaltitel Nowhere to Run
Produktionsland USA
Originalsprache English
Erscheinungsjahr 1993
Länge 91 Minuten
Altersfreigabe FSK 18
Stab
Regie Robert Harmon
Drehbuch Joe Eszterhas,
Leslie Bohem,
Randy Feldman,
Richard Marquand (Story)
Produktion Gary Adelson,
Craig Baumgarten
Musik Mark Isham
Kamera David Gribble
Schnitt Mark Helfrich,
Zach Staenberg
Besetzung

Ohne Ausweg ist ein US-amerikanischer Actionfilm des Regisseurs Robert Harmon mit Jean-Claude Van Damme in der Rolle des Sam Gillen und Rosanna Arquette als Clydie Anderson.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der verurteilte Bankräuber Sam Gillen wird mit einem Gefängnisbus in eine Haftanstalt irgendwo im mittleren Westen der USA überführt. Seinem ehemaligen Partner Billy gelingt es, ihn bei diesem Transport zu befreien, dabei wird Billy von einem Aufseher erschossen. Auf seiner Flucht findet Sam Unterschlupf auf einer abgelegenen Farm, auf der die attraktive Witwe Clydie mit ihren beiden kleinen Kindern lebt. Doch die ländliche Idylle trügt. Der skrupellose Finanz- und Immobilienhai Hale tyrannisiert mit seinen Helfern die junge Frau und will sie mit brutaler Gewalt zum Verkauf ihres Besitzes drängen, um dort ein Erholungsgebiet zu errichten. Sam, der sich mittlerweile zu der jungen Witwe hingezogen fühlt, handelt trotz seiner Vergangenheit umgehend. Zwischen ihm und dem Finanzsyndikat entbrennt ein gnadenloser Kampf. Clydies Liebhaber ist der örtliche Sheriff, der auch vom Syndikat Geld erhält. Seinen Nebenbuhler fesselt er unter Waffengewalt auf der Farm, schlägt ihn zusammen und herrscht ihn an, zu verschwinden, da er seine Identität kennt, die er auch Clydie nennt. Diese möchte nun trotz ihrer Liebesbeziehung mit Sam, dass dieser die Farm verlässt. Sam wird unterwegs von der Polizei erkannt und verfolgt. Clydie wird mit Gewalt zur Unterschrift gezwungen, dies reicht dem Immobilienhai jedoch nicht, er will Clydies Besitz niederbrennen, um auf Nummer sicher zu gehen. Der zur Farm zurückgekehrte Sam kann gerade noch rechtzeitig einschreiten. Die verfolgenden Sheriffs nehmen ihn und Hale fest. Clydie will auf Sam warten, bis er entlassen wird; der örtliche Sheriff für das, was er für Clydie getan hat, zu seinem Gunsten aussagen.

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Film erhielt überwiegend negative Kritiken. So zählte die Internetseite Rotten Tomatoes von 20 gewerteten professionellen Kritiken lediglich 5 positive, was einem Wert von 25 % entspricht. Auch vom breiten Publikum wurde der Film mit eher negativen Reaktionen aufgenommen, denn gleichzeitig werteten lediglich 38 % von 19.920 Usern den Film positiv.[1] Dies wiederum wird vom Onlinefilmarchiv IMDb, einer weiteren Plattform, auf der normale User ihre Filmkritiken abgeben können, mehr als bestätigt, denn dort gaben 17.572 User dem Film 5,6 von 10 möglichen Punkten. (Stand: 5. Januar 2017)

„Perfekt gestalteter Unterhaltungsreißer, der Action und gefühlvolle Elemente mit Brutalitäten verbindet und die Läuterung des Bankräubers für eine fragwürdige Veranschaulichung des Sühne- und Resozialisierungsprinzips benutzt.“

Veröffentlichung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ohne Ausweg startete in den USA am 15. Januar 1993 an den Kinokassen und konnte bei einem Produktionsbudget von etwa 15 Mio. US-Dollar weltweit über 52 Mio. US-Dollar, davon 22 Mio. US-Dollar allein in den USA, wieder einspielen.[2] Allein in Deutschland wurde er nach seinem Start am 25. März 1993 von 1.018.806 Kinobesuchern gesehen und war damit auf Platz 35 der deutschen Kinojahrescharts 1993.[3] Und nachdem er am 7. Dezember 1993 auf VHS veröffentlicht wurde, am 10. Dezember 1994 auf Premiere erstmals im Fernsehen ausgestrahlt wurde, ist er seit dem 3. Mai 1999 auf DVD erhältlich.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Nowhere to Run (1993). rottentomatoes.com, abgerufen am 20. Oktober 2011 (englisch).
  2. Nowhere to Run auf the-numbers.com (englisch), abgerufen am 20. Oktober 2011
  3. TOP 100 DEUTSCHLAND 1993 auf insidekino.de, abgerufen am 20. Oktober 2011