Oktay Derelioğlu

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Oktay Derelioğlu
Spielerinformationen
Name Oktay Derelioğlu
Geburtstag 17. Dezember 1975
Geburtsort IstanbulTürkei
Position Stürmer
Junioren
Jahre Station
bis 1985 Fatih Karagümrük SK
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
1985–1992 Fatih Karagümrük SK 30 0(25)
1992–1993 Trabzonspor 3 00(1)
1993–1999 Beşiktaş Istanbul 198 (148)
1999 Siirt Jetpaspor 400 (2)
1999–2000 Gaziantepspor 23 0(12)
2000 UD Las Palmas 10 00(8)
2000–2001 Trabzonspor 10 00(5)
2001–2002 Fenerbahçe Istanbul 25 00(7)
2003 Samsunspor 500 (3)
2003–2004 1. FC Nürnberg 5 00(1)
2004 Akçaabat Sebatspor 21 00(9)
2004–2005 FK Xəzər Lənkəran 34 0(35)
2005 Sakaryaspor 5 00(0)
2006 Diyarbakırspor 2 00(0)
2006–2007 İstanbulspor 3 00(0)
2007 Yalovaspor 5 00(2)
2007–2008 Fatih Karagümrük SK 4 00(1)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
1992–2001 Türkei 20 00(9)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.

Oktay Derelioğlu (* 17. Dezember 1975 in Karagümrük, Istanbul) ist ein ehemaliger türkischer Fußballspieler.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verein[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seine Karriere als Fußballprofi begann 1985 beim Istanbuler Verein Fatih Karagümrük SK. Mit 14 Jahren gelang ihm der Sprung in die erste Herrenmannschaft.[1] In seiner zweiten Saison bei den 1. Männern erzielte er als 16-jähriger in 19 Zweitligaspielen fünf Tor und machte mehrere Erstligaklubs auf sich aufmerksam. Während Beşiktaş Istanbul sich zögerlich um eine Verpflichtung bemühte und Derelioğlus Verein statt einer Ablöse Trainingsmaterial anbot, setzte sich im Sommer 1992 von Trabzonspor der Vereinspräsident Sadri Şener mit der Klubführung in Verbindung und verpflichtete Derelioğlu gegen eine Ablösesumme von 100.000 US-Dollar.[1] beim Schwarzmeerklub konnte sich der 17-jährige Derelioğlu nicht gegen die Stürmerkollegen durchsetzen und wechselte am Saisonende zu Beşiktaş Istanbul.

In der ersten Saisonhälfte war er sehr erfolgreich, sodass er auch in die türkische Nationalmannschaft berufen wurde. Sein Tor im Länderspiel gegen Belgien ist als eines der spektakulärsten Tore in die türkische Fußballgeschichte eingegangen.[1][2] Er spielte mehrere Belgier in einem Solo aus und schoss anschließend ein Tor. In der folgenden Saison hat er sich mehrfach verletzt und konnte keine konstante Leistung mehr bringen. 1997 beging seine Frau Suizid; er fand mit der Verlobten seines ehemaligen Fußballerkollegen Serdar Topraktepe eine neue Partnerin. Dieses führte zu einem Rechtsstreit und war auch der Grund, warum er Beşiktaş verlassen musste. Er spielte anschließend für Siirt Jetpaspor und Gaziantepspor.

2000 spielte er in der spanischen Liga für den Verein UD Las Palmas, wo er sich nicht durchsetzen konnte. 2001 wechselte er wieder zu Trabzonspor, wo er nur kurz blieb und zu Fenerbahçe Istanbul wechselte. In der Saison 2003/04 spielte er für eine halbe Saison beim 1. FC Nürnberg, und zur Rückrunde wechselte er wieder in die türkische Liga zu Samsunspor. In den folgenden Jahren spielte er noch für Akçaabat Sebatspor, İstanbulspor und Yalovaspor. In der Saison 2004/05 spielte er unter dem türkischen Trainer Rasim Kara bei FK Xəzər Lənkəran in Aserbaidschan. Er wurde Torschützenkönig und als bester Spieler der Saison ausgezeichnet. 2007 wechselte er zu seinem Heimatverein Fatih Karagümrük SK zurück und beendete dort seine Karriere. Künftig will er als Trainer arbeiten.

Nationalmannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Er hatte 20 Einsätze in der türkischen Nationalmannschaft und erzielte dort neun Tore. Bei der EM 2000 war er im Kader und erreichte mit seinem Land das Viertelfinale.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Nationalspieler

Mit seinen Vereinen

Individuell

Trivia[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Er war lange Zeit mit 14 Toren der erfolgreichste Torschütze Beşiktaş Istanbuls bei den europäischen Pokalwettbewerben.[2]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c fourfourtwo.com.tr: „Röportaj: Oktay Derelioğlu“ (abgerufen am 23. Juli 2017)
  2. a b ligablatt.de: „Wir erinnern: Die Brände um Oktay Derelioglu“ (abgerufen am 23. Juli 2017)