Olaf Sundermeyer

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Olaf Sundermeyer (* 1973 in Dortmund) ist ein deutscher Journalist und Publizist.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sundermeyer wurde nach dem Abitur 1992 in Dortmund Pionier[1] bei der Bundeswehr. Danach studierte er Rechtswissenschaften an der Ruhr-Universität Bochum und Journalistik an der Universität Dortmund, jeweils ohne Abschluss. Dabei fünf Jahre lang studierender Gastwirt in Dortmund, im Tourismus (tourguide USA), im Bundestag (ein Jahr Mitarbeiter einer sächsischen Abgeordneten), im Osten (zwei Jahre Radioreporter beim RBB, Frankfurt/Oder) und in der Fremde als freier Korrespondent in Warschau.[2] Während eines Aufenthaltes auf Kuba studierte er in Havanna Kommunikationswissenschaften. Im Anschluss an sein zweijähriges Volontariat bei der Hessischen/Niedersächsischen Allgemeinen (HNA) in Kassel wurde er Journalist. Seitdem ist er für überregionale Redaktionen in Printmedien, wie der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ), im Hörfunk und im Fernsehen tätig. Seine Stammredaktion ist seit 2012 beim Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB). Themen der inneren Sicherheit, wie Extremismus, Kriminalität und Gewalt im Fußball, sind sein journalistisches Fachgebiet. Aktuelle Arbeitsschwerpunkte sind Pegida, HoGeSa sowie das NPD-Verbotsverfahren. Er gilt als Gegner eines NPD-Verbots. Sundermeyer ist Autor mehrerer Bücher und lebt in Berlin.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2014: Deutsch-Polnischer Tadeusz-Mazowiecki-Journalistenpreis

Schriften (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Monografien

  • mit Christoph Ruf: In der NPD. Reisen in die National Befreite Zone. Beck Verlag, München 2009, ISBN 978-3-406-58513-5.
  • Der Pott. Warum das Ruhrgebiet den Bundeskanzler bestimmt und Schalke ganz sicher Deutscher Meister wird. Beck, München 2009, ISBN 978-3-406-59134-1.
  • Tor zum Osten. Besuch in einer wilden Fußballwelt. Verlag Die Werkstatt, Göttingen 2012, ISBN 978-3-89533-853-3.
  • Rechter Terror in Deutschland. Eine Geschichte der Gewalt. Beck, München 2012, ISBN 978-3-406-63844-2.
  • Bandenland. Deutschland im Visier von organisierten Kriminellen (= C.H.Beck Paperback. Nr. 6278). 2. Auflage. C. H. Beck, München 2017, ISBN 978-3-406-70754-4.

Beiträge in Sammelbänden

Filmografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://www.olaf-sundermeyer.com/vita-olaf-sundermeyer.html
  2. http://www.olaf-sundermeyer.com/vita-olaf-sundermeyer.html