Oldenburg (Marienmünster)

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Oldenburg
Oldenburg Marienmuenster.jpg
Entstehungszeit: 1100
Erhaltungszustand: Renoviert und bewohnbar
Ort: Marienmünster
Geographische Lage: 51° 50′ 22,1″ N, 9° 13′ 38,6″ OKoordinaten: 51° 50′ 22,1″ N, 9° 13′ 38,6″ O

Die Oldenburg bei Marienmünster ist der ehemalige Stammsitz der Grafen im Wetigau, die sich nach dem Ort dieser Burg ab 1127 Grafen von Schwalenberg nannten. Die Burg liegt auf dem Gebiet der heutigen Stadt Marienmünster, Ortsteil Münsterbrock, in Ostwestfalen-Lippe in Nordrhein-Westfalen.

Die Burganlage wurde um 1100 errichtet. In der Nähe der Burg stifteten im Jahr 1128 Graf Widekind I. von Schwalenberg und seine Frau Lutrud von Itter nur wenige hundert Meter entfernt das Benediktinerkloster Marienmünster. Um 1230 gründeten die Grafen einen neuen Sitz, die Burg Schwalenberg. Der Name Oldenburg entstand, als Graf Volkwin IV. von Schwalenberg seinen neuen Stammsitz in Schwalenberg bezog; er bedeutet Alte Burg.[1]

1350 wurde die Grafschaft von den letzten Schwalenbergern an den Bischof von Paderborn und die Edelherren zur Lippe verkauft. Der heute noch erhaltene und bewohnte Wohnturm wurde zwischen 1373 und 1376 erbaut. Der lange leerstehende Turm wurde wieder hergestellt und wird heute als Privatbesitz bewohnt.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Willy Gerking: Die Oldenburg bei Marienmünster. Lippischer Heimatbund, Detmold 2009 (mit Karten und zahlreichen Abbildungen).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Marianne Schwarzer: Die Geheimnisse der Oldenburg. Lippische Landes-Zeitung, 16. November 2009