Olessja Petrowna Fedossejewa

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Olessja Fedossejewa Biathlon
Voller Name Olessja Petrowna Tupilenko
Verband RusslandRussland Russland
Geburtstag 23. Oktober 1973
Geburtsort Omsk, SowjetunionSowjetunion Sowjetunion
Karriere
Status zurückgetreten
Medaillenspiegel
SWM 2 × Gold 1 × Silber 0 × Bronze
JWM 0 × Gold 0 × Silber 1 × Bronze
IBU Sommerbiathlon-Weltmeisterschaften
0Gold0 1996 Hochfilzen Einzel
0Silber0 1996 Hochfilzen Sprint
0Gold0 2002 Jablonec Staffel
IBU Biathlon-Juniorenweltmeisterschaften
0Bronze0 1993 Ruhpolding Staffel
Weltcupbilanz
letzte Änderung: Karriereende

Olessja Petrowna Tupilenko, verheiratete Fedossejewa (russisch Олеся Петровна Тупиленко-Федосеева; * 23. Oktober 1973 in Omsk) ist eine ehemalige russische Biathletin.

Olessja Tupilenko lebte in Tjumen und begann 1991 mit dem Biathlonsport. Sie gewann bei den Juniorenweltmeisterschaften 1993 in Ruhpolding mit Olga Melnik und Elena Chiskina im Staffelrennen die Bronzemedaille. Ihr Debüt bei den Frauen gab sie zum Auftakt der Saison 1995/96 in Östersund und wurde 30. eines Einzels. Erste Punkte gewann sie als 13. eines Einzels in Osrblie. In Ruhpolding startete sie bei den Weltmeisterschaften 1996. Im Einzel wurde sie 25., mit Olga Melnik, Galina Kuklewa und Olga Romasko belegte sie im Staffelrennen den fünften Rang. Ihre größten Erfolge erreichte Tupilenko bei den erstmals ausgetragenen Sommerbiathlon-Weltmeisterschaften 1996 in Hochfilzen. Im Sprint gewann sie hinter Yu Shumei und vor Inna Scheschkil die Silbermedaille, im einzigen je ausgetragenen Einzel sicherte sie sich vor Gunn Margit Andreassen und Liu Jinfeng den Titel. 1996 kam Tupilenko in Östersund als Siebte eines Einzels zu ihrem besten Weltcup-Resultat. Bei den Biathlon-Weltmeisterschaften 1997 in Osrblie wurde sie 24. des Einzels.

Weitere größere internationale Erfolge folgten in der Saison 2002/03. Bei den Sommerbiathlon-Weltmeisterschaften 2002 in Jablonec gewann Fedossejewa gemeinsam mit Raissa Matwejewa, Natalja Arzybaschewa und Ljubow Jermolajewa den Titel im Staffelrennen vor den Vertretungen aus Weißrussland und Tschechien. Im Europacup erreichte sie in der Saison mehrere einstellige Ergebnisse. Bestes Resultat der Russin war ein dritter Rang in einem Sprintrennen in Obertilliach hinter Olga Anissimowa und Florence Baverel-Robert. In der Gesamtwertung der Saison belegte Fedossejewa den 18. Platz.

Von 1991 bis 1995 studierte sie Sport an der Universität in Omsk (Сибирский государственный университет физической культуры и спорта), 2001 setzte sie ihre Ausbildung bis 2007 an der Universität von Surgut (Сургутский государственный университет) fort. Seither wohnte sie wieder in Omsk.

Biathlon-Weltcup-Platzierungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Tabelle zeigt alle Platzierungen (je nach Austragungsjahr einschließlich Olympische Spiele und Weltmeisterschaften).

  • 1.–3. Platz: Anzahl der Podiumsplatzierungen
  • Top 10: Anzahl der Platzierungen unter den ersten zehn (einschließlich Podium)
  • Punkteränge: Anzahl der Platzierungen innerhalb der Punkteränge (einschließlich Podium und Top 10)
  • Starts: Anzahl gelaufener Rennen in der jeweiligen Disziplin
Platzierung Einzel Sprint Verfolgung Massenstart Team Staffel Gesamt
1. Platz  
2. Platz  
3. Platz  
Top 10 1 1 1 3
Punkteränge 5 2 1 1 9
Starts 10 7 1   1 1 20
Stand: Karriereende

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]