Olga Alexandrowna Slawnikowa

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Olga Slawnikowa, 2011

Olga Alexandrowna Slawnikowa (russisch Ольга Александровна Славникова, wiss. Transliteration Ol'ga Aleksandrovna Slavnikova; * 23. Oktober 1957 in Swerdlowsk) ist eine russische Journalistin und Schriftstellerin, die 2006 für ihren Roman 2017 mit dem Russischen Booker-Preis ausgezeichnet wurde.

2017 erzählt eine Liebesgeschichte im Ural-Gebirge inmitten einer neuen Revolution, 100 Jahre nach der Oktoberrevolution. Slawnikowa stammt selbst aus dem Ural an der asiatisch-europäischen Grenze. Ihre Liebesgeschichte ist gemäß der Russischen Booker-Preis-Jury „ein wirklicher Roman, also nicht nur ein kleiner Ausschnitt des Lebens wie eine Erzählung, sondern das Leben als Ganzes“. Kritiker verglichen das Buch sogar mit den Werken von Vladimir Nabokov. Der Roman 2017 ist noch nicht in deutscher Übersetzung erschienen.

Werke[Bearbeiten]

  • 1996 – Eine Libelle in Hundegrösse (Стрекоза, увеличенная до размеров собаки / Strekosa, uwelitschennaja do razmerow sobaki; für den Russischer Booker-Preis nominiert)
  • 1999 – Allein im Spiegel (Один в зеркале / Odin w serkale)
  • 2001 – Der Unsterbliche (Бессмертный / Bessmertny)
  • 2006 – 2017
  • 2007 - Вальс с чудовищем (2007)
  • 2008 - Любовь в седьмом вагоне (2008)
  • 2010 - Легкая голова (2010)

(Alle Titel sind bisher nicht in deutscher Übersetzung erhältlich.)

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Für ihren Roman 2017 wurde Slawnikowa 2006 mit dem Russischen Booker-Preis ausgezeichnet. Verbunden mit der Ehrung war ein Preisgeld in Höhe von 20.000 Dollar.

Weblinks[Bearbeiten]