Olha Saladucha

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Olha Saladucha Leichtathletik

Olga Saladuha by Augustas Didzgalvis.jpg
Olha Saladucha bei den WM 2013

Voller Name Olha Walerijiwna Saladucha
Nation UkraineUkraine Ukraine
Geburtstag 4. Juni 1983 (34 Jahre)
Geburtsort DonezkSowjetunionSowjetunion Sowjetunion
Größe 176 cm
Gewicht 58 kg
Karriere
Disziplin Dreisprung
Bestleistung 14,99 m
Trainer Anatolij Bojko
Medaillenspiegel
Olympische Spiele 1 × Gold 0 × Silber 1 × Bronze
Weltmeisterschaften 1 × Gold 0 × Silber 1 × Bronze
Europameisterschaften 3 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
Hallenweltmeisterschaften 1 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
Halleneuropameisterschaften 1 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
Universiade 1 × Gold 1 × Silber 0 × Bronze
Olympische Ringe Olympische Spiele
0Bronze0 London 2012 14,79 m
 Weltmeisterschaften
0Gold0 Daegu 2011 14,94 m
0Bronze0 Moskau 2013 14,65 m
Logo der EAA Europameisterschaften
0Gold0 Barcelona 2010 14,81 m
0Gold0 Helsinki 2012 14,99 m
0Gold0 Zürich 2014 14,73 m
 Hallenweltmeisterschaften
0Silber0 Sopot 2014 14,45 m
Logo der EAA Halleneuropameisterschaften
0Gold0 Göteborg 2013 14,88 m
Logo der FISU Universiade
0Silber0 Izmir 2005 13,96 m
0Gold0 Bangkok 2007 14,79 m
letzte Änderung: 21. April 2017

Olha Walerijiwna Saladucha (ukrainisch Ольга Валеріївна Саладуха, engl. Transkription Olha Saladukha; * 4. Juni 1983 in Donezk) ist eine ukrainische Dreispringerin. Sie war 2011 Weltmeisterin sowie 2010, 2012 und 2014 Europameisterin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bereits im Juniorenbereich war sie erfolgreich und wurde 2002 Fünfte bei den Juniorenweltmeisterschaften. Ihre erste internationale Medaille gewann sie bei der Sommer-Universiade 2005 in İzmir, wo sie mit 13,96 m den zweiten Platz hinter der Chinesin Wang Hing belegte; zwei Jahre später siegte sie bei der Universiade in Bangkok mit 14,79 m.

Bei den Europameisterschaften 2006 in Göteborg belegte sie mit 14,38 m den vierten Platz, hatte aber 0,64 m Rückstand auf die Gewinnerin der Bronzemedaille. In den nächsten Jahren folgten ein siebter Platz bei den Weltmeisterschaften 2007 in Osaka, ein sechster Platz bei den Hallenweltmeisterschaften 2008 in Valencia und ein neunter Platz bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking. 2008 verteidigte sie außerdem ihren Ukrainischen Meistertitel im Dreisprung und stellte dabei mit 14,84 m ihre persönliche Bestleistung auf.

2009 war Saladucha nicht aktiv, kehrte aber 2010 erfolgreich zurück. Bei den Europameisterschaften in Barcelona siegte sie mit 14,81 m und 0,25 m Vorsprung auf die Italienerin Simona La Mantia. Bei den Weltmeisterschaften 2011 in Daegu wurde sie Weltmeisterin mit ihrer persönlichen Bestweite von 14,94 Metern.

2012 verteidigte Saladucha in Helsinki ihren Europameistertitel und verbesserte nochmal ihre persönliche Bestweite auf 14,99 Meter. Bei den Olympischen Sommerspielen kurz darauf in London als Favoritin angetreten, rettete sie erst im letzten Sprung auf 14,79 Meter die Bronzemedaille.[1] Im März 2013 gewann sie bei den Halleneuropameisterschaften im schwedischen Göteborg die Goldmedaille mit der persönlichen Bestweite von 14,88 m.

2014 folgte der Gewinn der Silbermedaille bei den Hallenweltmeisterschaften im polnischen Sopot sowie der dritte Titel in Folge bei den Europameisterschaften in Zürich. 2015 nahm sie an den Leichtathletik-Weltmeisterschaften 2015 in Peking teil und belegte dort im Finale den sechsten Platz. 2016 erreichte sie bei den Europameisterschaften in Amsterdam erneut einen sechsten Platz und schied bei den Olympischen Spielen bereits in der Qualifikation mit 13,96 Metern aus.

Bestleistungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. HDsports.at: Olympia 5.8: Bolt triumphiert mit Olympiarekord. 5. August 2012

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Olha Saladukha – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien