Oli Bott

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Oli Bott (* 1974 in Hofheim am Taunus) ist ein deutscher Jazz-Vibraphonist, -Orchesterleiter und -Komponist.

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Oli Bott lernte sein Handwerk am Vibraphon zunächst in seiner Geburtsstadt bei dem Schlagwerker Detlef Biedermann. Sein anschließendes Musikstudium am Berklee College of Music in Boston (u. a .bei Gary Burton, Bob Brookmeyer, Phil Wilson, Greg Hopkins, John LaPorta, Hal Crook) schloss er 1996 mit dem Diplom der Jazz Composition ab.

Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Er ist seitdem freischaffender Musiker in Berlin und erhielt mehrere Stipendien des Berliner Senats und Kompositionsaufträge für sein eigenes Jazzorchester. Er gewann unter anderem den NDR-Musikpreis für Jazzdirigenten, den 1. Preis des Leipziger Improvisationswettbewerbs, den Europ Jazz Contest und den Wayne Shorter Award, USA. Oli Bott ist zurzeit als Musiker in verschiedenen Bands aktiv. Neben seiner Tätigkeit als Komponist und Dirigent für sein zwölfköpfiges "Oli Bott Orchestra" ist er u. a. auch als Musiker mit seinem Quartett "Vibratanghissimo" beschäftigt. Sowohl eigene, als auch Kompositionen von Astor Piazzolla, die ursprünglich für Bandoneon komponiert waren und nun von ihm auf dem Vibraphon neu interpretiert werden, gehören zum Repertoire dieser Gruppe. Die anderen drei Mitglieder sind Juan Lucas Aisemberg an der Bratsche, Arnulf Ballhorns am Kontrabass und die Pianistin Tuyêt Pham. Mit seinem Partner Thomas Wallisch an der Gitarre ist er, ebenfalls mit eigenen Kompositionen, zu hören im "Thomas Wallisch & Oli Bott Duo".

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Thomas Wallisch & Oli Bott Duo: Unknown Beauty, big-tone-records, 2001
  • Thomas Wallisch & Oli Bott Duo: Inside Out, big-tone-records, 2005
  • Vibratanghissimo: Astor, big-tone-records, 2006

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]