Oliver Buslau

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Oliver Buslau (* 21. Juni 1962 in Gießen) ist ein deutscher Musikjournalist, Autor von Kriminalromanen und Redakteur.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Oliver Buslau wuchs in Koblenz auf und begann bereits als Schüler, Zeitungsartikel zu schreiben. Er studierte Musikwissenschaft, Germanistik und Bibliothekswissenschaft in Köln und Wien. Nach seinem Studienabschluss im Jahre 1990 arbeitete er bei der Kölner Schallplattenfirma EMI Classics sowie als Verlagsredakteur.

Seit 1993 ist Buslau, der heute in Bergisch Gladbach lebt, freier Autor von Texten über klassische Musik. 1999 begann er darüber hinaus, Kriminalromane zu schreiben. Sein erster Krimi „Die Tote vom Johannisberg“, der 2000 erschien, war der Auftakt zu einer Serie um den Wuppertaler Privatdetektiv Remigius Rott, dessen weitere Fälle unter den Titeln „Flammentod“ 2001, „Rott sieht Rot“ 2002, „Bergisch Samba“ 2004, „Bei Interview Mord“ 2005 und „Neandermord“ 2008 erschienen (alle im Emons Verlag, Köln). Die Geschichten um Rott spielen im Bergischen Land, der Region östlich von Düsseldorf, und sie spiegeln den für diese Gegend typischen Kontrast von Stadt und Land, von ländlichen Strukturen und Industrieregion wider. 2003 veröffentlichte Buslau mit „Schängels Schatten“ (ebenfalls im Emons Verlag) einen Krimi, der in seiner alten Heimatstadt Koblenz spielt. 2006 veröffentlichte Oliver Buslau den Roman „Das Gift der Engel“ - ein in Bonn spielender Kriminalroman um die Themen Klassische Musik und Rheinromantik. Das Themenfeld der klassischen Musik nahm Buslau auch in seinem 2009 erschienenen Kriminalroman „Die fünfte Passion“ und 2011 in seinem historischen Krimi „Schatten über Sanssouci“ über die Musiker und das Hofleben in Potsdam unter dem preußischen König Friedrich II. (Preußen) wieder auf.

Von 2011 bis 2017 schrieb Buslau, der auch eine Fülle von Kurzkrimis geschrieben hat, wöchentlich einen halbseitigen Krimi für die TV-Zeitschrift TVKlar. In jeder Folge stand der von Buslau erfundene pensionierte Literaturprofessor und Hobbydetektiv Archibald Winter im Mittelpunkt. 2017 erschien unter dem Titel „Archibald und Marcels Geheimnis“ eine Auswahl von vier dieser Geschichten in Buchform.

Neben seiner Arbeit als Musikjournalist und Krimiautor war Oliver Buslau Mitherausgeber der Zeitschrift „TextArt - Magazin für Kreatives Schreiben“, die er im Zuge seiner ersten Erfahrungen als Krimiautor im Jahre 2000 gründete, und deren Chefredakteur er auch bis September 2016 war. Außerdem gibt er selbst als Lehrer für kreatives Schreiben Kurse für angehende Krimiautoren. Oliver Buslau ist gelegentlich auch als Komponist tätig und spielt Bratsche in verschiedenen Klassik-Ensembles. 1986 schrieb er den Erkennungsmarsch des RKK (Regionalverband Karnevalistischer Korporationen Rhein-Mosel-Lahn e.V.).

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kriminalromane um den Wuppertaler Privatdetektiv Remigius Rott[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Die Tote vom Johannisberg, 2000
  2. Flammentod, 2001
  3. Rott sieht Rot, 2002
  4. Bergisch Samba, 2004
  5. Bei Interview Mord, 2005
  6. Neandermord, 2008
  7. Altenberger Requiem, 2011
  8. Der Bulle von Berg, 2014
  9. Wupper Wut, 2015
  10. Wahn, 2017

Kriminalromane im Umfeld der klassischen Musik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Das Gift der Engel, 2006
  2. Die fünfte Passion, 2009
  3. Der Vampir von Melaten, 2009, Fantasy-Roman
  4. Schatten über Sanssouci, 2011
  5. Die Orpheus-Prophezeiung, 2013

Weitere Kriminalromane[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Schängels Schatten, 2003
  • Rheinsteigmord, 2013

Die Fälle des Prof. Archibald Winter (Buchfassung)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Archibald und Marcels Geheimnis, 2017

Texte über Musik (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Harenberg Opernführer, 1995 (Mitarbeit)
  • Harenberg Konzertführer, 1997 (Mitarbeit)
  • Klassik - Alles, was man kennen sollte, 2004
  • 111 Werke der klassischen Musik, die man kennen muss, 2017

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]