Oliver Grundmann

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Oliver Grundmann (2013)

Oliver Klaus Grundmann[1] (* 21. August 1971 in Stade) ist ein deutscher Politiker (CDU). Er ist seit 2013 Mitglied des Deutschen Bundestages.

Leben und Beruf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Realschulabschluss 1987 in Stade absolvierte Oliver Grundmann eine Ausbildung zum Chemielaboranten in Buxtehude. 1993 holte er das Abitur nach und machte anschließend die zweijährige Ausbildung zum Reserveoffizier in Cuxhaven. Ab 1995 studierte er Rechtswissenschaften an der Universität Hamburg und schloss das Studium 2001 mit dem Ersten Staatsexamen ab. 2005 folgte das Zweite Staatsexamen am Oberlandesgericht Celle.

Im Jahr 2001 stieg er als Assistent der Geschäftsleitung in eine inhabergeführte mittelständische Unternehmensgruppe im Bereich Umweltdienstleistungen ein. Später folgten Stationen als Justiziar/Rechtsanwalt und Leitender Syndikus im selben Unternehmen. Von 2007 an baute er als Geschäftsführer ein Tochterunternehmen mit dem Schwerpunkt CFK-Recycling auf. Das entwickelte spezielle Recycling-Verfahren für CFK-Kunststoffe wurde 2011 durch den Bundeswirtschaftsminister mit dem Deutschen Rohstoffeffizienzpreis[2] ausgezeichnet und erhielt die Auszeichnung "Ort im Land der Ideen 2012".

Oliver Grundmann ist verheiratet und hat drei Söhne.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1987 trat Grundmann in die Junge Union und die CDU ein. Von 1995 bis 2003 war er Bezirksvorsitzender der Jungen Union Elbe-Weser.[3] Er zog 1996 in den Stadtrat von Stade ein und ist seit 2001 stellvertretender Bürgermeister der Hansestadt Stade.[4]

2001 wurde er im Landkreis Stade in den Kreistag gewählt und ist dort stellvertretender Vorsitzender der CDU-Kreistagsfraktion und Vorsitzender des Regionalplanungs- und Umweltausschusses.

Bei der Bundestagswahl 2013 wurde Grundmann mit 47,6 Prozent der Erststimmen im Bundestagswahlkreis Stade I – Rotenburg II direkt gewählt. Als Abgeordneter ist er ordentliches Mitglied im Ausschuss für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit sowie stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Wirtschaft und Energie.[5]

2018 brachte er sich in die Debatte zum Traditionserlass ein und ging mit der Aussage, Helmut Lent sei „eine große Persönlichkeit“ gewesen, in Opposition zu Ursula von der Leyen.[6][7]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Oliver Grundmann – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. https://www.aktuelle-wahlen-niedersachsen.de/BW2017/BW/30.pdf
  2. Archivlink (Memento des Originals vom 19. November 2015 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.deutsche-rohstoffagentur.de
  3. Archivlink (Memento des Originals vom 4. Oktober 2013 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.ju-elbe-weser.de
  4. https://www.stadt-stade.info/stade/rathaus/rat/
  5. Der Wunsch geht zum Teil in Erfüllung. Oliver Grundmann sitzt im Umweltausschuss des Bundestags – Ersatzmitglied in Sachen Wirtschaft (Memento des Originals vom 27. Dezember 2013 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.tageblatt.de. In: Stader Tageblatt, 27. Dezember 2013, S. 15. Abgerufen am 27. Dezember 2013.
  6. Miguel Sanches: Neuer Traditionserlass – Die Bundeswehr auf Heldensuche. (morgenpost.de [abgerufen am 22. Januar 2018]).
  7. https://www.kreiszeitung.de/lokales/rotenburg/rotenburg-ort120515/eine-grosse-persoenlichkeit-9544437.html