Oliver Lederer

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Oliver Lederer
Oliver Lederer, FC Admira Wacker Mödling 2015-2016 (01).jpg
Oliver Lederer (2015)
Spielerinformationen
Geburtstag 2. Jänner 1978
Geburtsort WienÖsterreich
Größe 180 cm
Position Mittelfeld- und Abwehrspieler
Junioren
Jahre Station
0000–1996 SK Breitenfurt
1990–1993 SK Rapid Wien (Kooperation)
1993–1994 FK Austria Wien (Kooperation)
1994–1996 SK Rapid Wien (Kooperation)
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
1995–2002 SK Rapid Wien 32 0(0)
1997–1998 VfB Admira Wacker Mödling (Leihe) 16 0(0)
1998–1999 First Vienna FC 1894 (Leihe) 2 0(0)
2002–2003 AO Patraikos Patra
2003–2005 LASK Linz 60 0(1)
2005 VfB Admira Wacker Mödling 14 0(0)
2005–2008 ASK Schwadorf 68 (11)
2008 FC Admira Wacker Mödling 12 0(3)
2008–2010 FC Admira Wacker Mödling II 8 0(3)
2010–2012 SC Leopoldsdorf/Wien 47 (23)
2012–2013 SC Pfaffstätten 7 0(0)
Stationen als Trainer
Jahre Station
2010–2013 FC Admira Wacker Mödling II
2013 FC Admira Wacker Mödling (Co-Trainer)
2013 FC Admira Wacker Mödling (interim)
2013–2015 FC Admira Wacker Mödling (Co-Trainer)
2015 FC Admira Wacker Mödling (interim)
2015–2016 FC Admira Wacker Mödling (Co-Trainer)
2016 FC Admira Wacker Mödling
2017– SKN St. Pölten
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.

Oliver Lederer (* 2. Jänner 1978 in Wien) ist ehemaliger österreichischer Fußballspieler und nunmehriger -trainer.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Spieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Defensivallrounder begann seine Karriere im Nachwuchs des SK Breitenfurt und war in seiner Jugend ein mehrjähriger Kooperationsspieler des österreichischen Rekordmeisters SK Rapid Wien. Nur für ein Jahr trat er auf Kooperationsbasis auch im Nachwuchsverein des Stadtrivalen FK Austria Wien in Erscheinung. Bei den Wienern debütierte er auch in der österreichischen Bundesliga. In der 2. Runde der Meisterschaft stand er im großen Wiener Derby gegen die FK Austria Wien in der Startelf und wurde nach der ersten Halbzeit ausgewechselt. Es folgte ein weiteres Meisterschaftsspiel. Da die Hütteldorfer in dieser Saison den Meisterteller erringen konnten, konnte sich Lederer bereits im Alter von 18 Jahren österreichischer Meister nennen. Nachdem er in der darauffolgenden Saison lediglich viermal eingesetzt wurde und nie durchspielte, wechselte er zu Admira Wacker Mödling. In Mödling lief es für den Mittelfeldspieler besser. In der Liga spielte er in 16 von 38 Partien. Trotzdem wechselte er nach der Saison zum Zweitligisten First Vienna FC 1894.

Beim Döblinger Traditionsverein kam Lederer allerdings nie in Fahrt und absolvierte nur zwei Meisterschaftsspiele. Er kehrte nach einer Saison zu Rapid Wien zurück. Der damals 21-Jährige kam bei seinem Jugendverein besser in Tritt und absolvierte letztlich 26 Spiele in drei Saisonen. Anschließend wechselte er in die griechische Beta Ethniki zu AO Patraikos Patra.[1] Er blieb nur ein halbes Jahr in Griechenland und wechselte anschließend zurück nach Österreich. Er unterschrieb einen Vertrag beim Zweitligisten LASK Linz.

Nach anfänglichen Schwierigkeiten avancierte der Mittelfeldspieler zum Stammspieler. Es folgte der Wechsel zum damaligen Bundesligisten Admira Wacker Mödling. Auch bei den Südstädtern war Lederer Stammspieler. Er wechselte nach einem halben Jahr zum Landesligisten ASK Schwadorf, welcher, gefördert durch Richard Trenkwalder, den Durchmarsch in die Bundesliga plante. Schwadorf scheiterte in der Ersten Liga und spielte gegen den Abstieg, worauf Lederer das Weite suchte und wieder bei Admira Wacker Mödling unterkam, die inzwischen in die Regionalliga Ost abgestiegen waren. Er spielte anfänglich in der Kampfmannschaft. Nachdem Richard Trenkwalder bei den Mödlingern einstieg und die Erste Liga-Lizenz von Schwadorf erwarb, wurde Lederer zum Spielertrainer der Amateurmannschaft. Er verließ die Admira 2010 als Spieler und heuerte beim Landesligisten SC Leopoldsdorf/Wien an. Zwischen 2012 und 2015 hinterlegte der in der Marktgemeinde Pfaffstätten wohnhafte Lederer seinen Spielerpass beim SC Pfaffstätten, danach hinterlegte er seinen Spielerpass ab März 2015 beim FCM Traiskirchen, aus dem Nachbarort, und ab März 2016 beim ebenfalls nicht weit entfernten SC Reisenberg.

Als Trainer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2010 wurde er Trainer der Zweitmannschaft des FC Admira Wacker Mödling. Im Juni 2013 wurde er Co-Trainer, am 10. August 2013 Trainer der Bundesligamannschaft von Admira Wacker Mödling. Aufgrund seiner fehlenden Trainerlizenz musste er sein Amt als Cheftrainer ablegen und Walter Knaller übernahm seine Position. Er blieb jedoch dem Trainerteam als Co-Trainer erhalten und arbeitet eng mit Knaller zusammen. Am 28. April 2014 gab er seine Verlängerung [2] mit der Admira bis Sommer 2016 bekannt. Aufgrund mehrerer Missverständnisse zwischen Lederer und dem ÖFB konnte er nicht wie geplant den UEFA Pro-Lizenz-Kurs im September 2014 absolvieren, sondern wird frühestens beim nächsten Termin teilnehmen können.[3]

Zur Saison 2016/17 wurde er schließlich offiziell Cheftrainer der Admira, nachdem er zuvor in einem Duo mit Ernst Baumeister fungiert hatte.[4] In der Winterpause wurde er nach einem halben Jahr durch Damir Burić ersetzt.[5] Im September 2017 wurde er Trainer des SKN St. Pölten.[6]

Privates[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lederer hat einen Sohn, der aktuell in der U-18-Mannschaft der Admira spielt.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Oliver Lederer – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Österreichische "Fremdenlegion" umfasst 22 Spieler news.at, abgerufen am 26. Februar 2011
  2. Sportnet.at: Vertrag mit Oliver Lederer verlängert (Abgerufen am 28. April 2014)
  3. Sportnet.at: "Mir fehlende Erfahrung vorzuwerfen, ist lächerlich" (Abgerufen am 28. April 2014)
  4. Neue sportliche Führung bei Admira Wacker weltfussball.at, am 1. Juli 2016, abgerufen am 1. Juli 2016
  5. Damir Buric übernimmt den Cheftrainerposten! admirawacker.at, am 3. Jänner 2017, abgerufen am 3. Jänner 2017
  6. Lederer und Schopp als neues Trainergespann des Wolfsrudels! skn-stpoelten.at, am 13. September 2017, abgerufen am 13. September 2017