Oliver Ruhnert

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Oliver Ruhnert (* 18. November 1971[1][2] in Arnsberg) ist ein deutscher Fußballtrainer, Lokalpolitiker und Sportmanager.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tätigkeit als Politiker[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Oliver Ruhnert war erst in der SPD tätig und trat nach der Bundestagswahl 2005 aus der Partei aus. Seit 2007 ist Ruhnert als Lokalpolitiker für die Linkspartei tätig.[3] Ruhnert ist Fraktionsvorsitzender der Linkspartei im Stadtrat Iserlohn[4][5] und Mitglied in unterschiedlichen Stadtausschüssen. Er trat auch mehrfach erfolglos zur Wahl des Bürgermeisters von Iserlohn an, z. B. 2009.[6]

Es wird vermutet, dass er Gründungsmitglied der Bewegung aufstehen ist.[7]

Trainer- und Sportmanagertätigkeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Saison 2001/02 war er Trainer des FC Gütersloh in der Oberliga Westfalen. Seitdem war er bis 2017 bei den SF Oestrich-Iserlohn und dem FC Iserlohn als Trainer tätig[8] und wurde zusätzlich zur Saison 2007/08 als Scout beim FC Schalke 04 angestellt. Nach der Entlassung von Markus Högner im Mai 2009 übernahm er gemeinsam mit Sven Kmetsch das Training der zweiten Mannschaft von Schalke. Im Januar 2010 wurde Ruhnert durch Michael Boris ersetzt und war anschließend wieder als Scout tätig. Vom 1. Juni 2011 bis 31. Juli 2017 war er Leiter der Nachwuchsabteilung bei Schalke.[5][9] So förderte er ab 2014 als Direktor der Knappenschmiede[10] z. B. die Entwicklung von Bernard Tekpetey. Ab August 2017 war er Chefscout beim 1. FC Union Berlin[5] und seit 15. Mai 2018 ist er dort Geschäftsführer Sport.[4] In dieser Position hat er sowohl Urs Fischer als Cheftrainer nach Berlin geholt, als auch den Kader für die Erste Bundesliga zusammengestellt.[5]

Ruhnert ist Inhaber der Trainer-A-Lizenz. Zusätzlich ist er als Schiedsrichter in der Kreisliga aktiv.[11]

Beitrag[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Wer nicht mit der Zeit geht, der geht mit der Zeit. In: Gib alles ─ nur nie auf!: Die Erfolgsstrategien vom Trainer der Weltstars von Nobert Elgert, Ariston, 2019.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Oliver Ruhnert - Trainerprofil auf transfermarkt.de. Abgerufen am 14. September 2019.
  2. dielinke-iserlohn.de, abgerufen am 28. November 2019
  3. RevierSport, Essen Germany: Der Oscar Lafontaine aus Iserlohn. 20. Juli 2009, abgerufen am 13. Juli 2019.
  4. a b Unions Manager Ruhnert: Mit dem Hobby-Politiker in die Bundesliga | 2. Bundesliga. Abgerufen am 13. Juli 2019 (deutsch).
  5. a b c d Michael Färber: 1. FC Union Berlin: Geschäftsführer Oliver Ruhnert ist der Drahtzieher von Köpenick. 9. Juli 2019, abgerufen am 13. Juli 2019 (deutsch).
  6. Michael Koch: Der Linkspartei fehlt in Menden noch die Basis: Tritt sie für den Rat an? 24. Juni 2008, abgerufen am 13. Juli 2019 (deutsch).
  7. Rainer Balcerowiak: Aufstehen und wohin gehts? Das Neue Berlin, 2018, ISBN 978-3-360-50157-8 (google.de [abgerufen am 13. Juli 2019]).
  8. Oliver Ruhnert scheidet als Trainer beim FCI aus. Abgerufen am 13. Juli 2019.
  9. Oliver Ruhnert beendet Tätigkeit als Direktor Nachwuchs - Knappenschmiede - Schalke 04. In: Knappenschmiede. 3. Juli 2017, abgerufen am 13. Juli 2019 (deutsch).
  10. Bundesliga - Schalke: Ruhnert neuer Nachwuchs-Chef. 17. Januar 2014, abgerufen am 13. Juli 2019.
  11. Burkhard Granseier: Oliver Ruhnert von Union Berlin bleibt Kreisliga erhalten. 4. Juni 2019, abgerufen am 13. Juli 2019 (deutsch).