Olivier Rolin

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Olivier Rolin (* 17. Mai 1947 in Boulogne-Billancourt, Département Hauts-de-Seine, Frankreich) ist ein französischer Autor.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Olivier Rolin verbrachte seine Kindheit im Senegal. Er besuchte das Lycée Louis-le-Grand in Paris. Seinen Abschluss an der Pariser École normale supérieure machte er in den Fächern Philosophie und Literatur.

Im Mai 1968 war Olivier Rolin wie sein zwei Jahre jüngerer Bruder Jean Rolin Mitglied der maoistischen Proletarischen Linken, der Gauche prolétarienne (GP). Er war Mitglied des militärischen Zweigs der GP, der Nouvelle résistance populaire (NRP), die sich auf den revolutionären Kampf vorbereitete. Da die GP sich nicht auf eine gewaltsame Aktion, die von der NRP vorgeschlagen wurde, einließ, blieb diese friedlich bis zum Zusammenbruch der Gauche prolétarienne im Jahre 1975.

Nach ausgedehnten weltweiten Reisen veröffentlichte Rolin ab Mitte der 1980er Jahre Romane und geographiebezogene Bücher, die zum Teil preisgekrönt wurden. Für die Tageszeitungen La Libération und Le Nouvel Observateur schrieb er gelegentlich als freier Autor. Seit einigen Jahren schreibt er bisweilen für die Zeitschrift Le Meilleur des mondes.

Rolin war einige Zeit mit der Sängerin Jane Birkin liiert. Er lebt in Paris und arbeitet für das Pariser Verlagshaus Éditions du Seuil.

Preise und Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1994: Prix Femina für den Roman Port-Soudan.
  • 2003: Prix France Culture für Tigre en papier.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Romane
Geographische Werke

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Porträt des Jägers als stumpfer Klotz. FAZ, 16. Juli 2014, S. 10; FAZ-Text online bei bücher.de, auch ein Text von Perlentaucher