Oltu

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Oltu
Wappen fehlt
Hilfe zu Wappen
Oltu (Türkei)
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Erzurum location Oltu.png
Lage von Oltu innerhalb von Erzurum
Basisdaten
Provinz (il): Erzurum
Koordinaten: 40° 33′ N, 42° 0′ OKoordinaten: 40° 32′ 59″ N, 41° 59′ 59″ O
Höhe: 1275 m
Telefonvorwahl: (+90) 442
Postleitzahl: 25 400
Kfz-Kennzeichen: 25
Struktur und Verwaltung (Stand: 2019)
Gliederung: 72 Mahalles
Bürgermeister: Necmettin Taşci (BBP)
Postanschrift: Aslanpaşa Mahallesi,
Atatürk Cd. No:12
25400 Oltu / ERZURUM
Website:
Landkreis Oltu
Einwohner: 30.966[1] (2018)
Fläche: 1.441 km²
Bevölkerungsdichte: 21 Einwohner je km²
Kaymakam: Şenol Turan
Website (Kaymakam):

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Oltu (in armenischen Quellen von 1075 Uğtik'/Uğtis) ist eine Stadt im gleichnamigen Landkreis der türkischen Provinz Erzurum und gleichzeitig ein Stadtbezirk der 1993 geschaffenen Büyükşehir belediyesi Erzurum (Großstadtgemeinde/Metropolprovinz). Oltu liegt im Tal des Flusses Oltu Çayı im Nordosten der Provinz und grenzt an die Provinz Artvin. Der Ilçe hat die fünfthöchste Bevölkerung innerhalb der Provinz Erzurum.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Oltu war unter dem Namen Oltisi (georgisch ოლთისი) im 9. und 10. Jahrhundert Teil des georgischen Königreiches Tao-Klardschetien, ab 1001 des Königreichs Georgien. Nach dem Einfall der Seldschuken wurde es 1080 Teil des türkischen Beyliks der Saltukiden. Den Saltukiden folgten die Rum-Seldschuken. Diesen folgten andere mongolische und türkische Herrscher. Später wurde Oltu Teil des Osmanischen Reiches und blieb dies bis zum Frieden von San Stefano von 1878. Oltu wechselte in russische Hand und war bis 1917 Teil der Oblast Kars. Nach den Wirren der Oktoberrevolution wurde Oltu den Armeniern überlassen. Wenig später bildeten sich muslimische Milizen, die eine Angliederung Oltus an die Türkei anstrebten. Der Oltukonflikt wurde zum Auslöser des Türkisch-Armenischen Krieges. Bei Kriegsende kam Oltu Teil zur Türkei, erhielt 1923 den Status einer Belediye (Gemeinde) und wurde 1926 ein selbständiger Landkreis.

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Nufusu.com Türkiye Nüfusu, abgerufen am 10. Oktober 2019

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]