Olympiakos Piräus (Basketball)

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Olympiakos Piräus (Basketball)
Olympiakos Piräus Basketball Logo.png
Spitzname Thrylos (Legende),
Erythrolefki (Rotweißen)
Gegründet 1931
Halle Stadion des Friedens und der Freundschaft
(14.490 Plätze)
Homepage olympiacosbc.gr
Präsident Griechenland Panagiotis Angelopoulos
Teammanager Griechenland Nikos Lepeniotis
Trainer Griechenland Giorgoe Bartzokas
Liga EuroLeague
2020/21: 12.. Platz
  Basket League
2020/21: A2 Ethniki. Platz
Farben Rot und Weiß
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Heim
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Auswärts
Erfolge
12 × Griechischer Meister
10 × Griechischer Pokalsieger
1 × Europapokal der Landesmeister
2 × EuroLeague
Intercontinental Cup

Olympiakos Piräus BC vollständig Olympiakos Syndesmos Filathlon Peiraios (griechisch Ολυμπιακός Σύνδεσμος Φιλάθλων Πειραιώς, deutsch: Olympische Vereinigung der Sportfreunde von Piräus), kurz Olympiakos, ist die ausgegliederte Basketballsektion des griechischen Sportvereins Olympiakos SFP. Der Verein ist eine von 13 Mannschaften, die über eine A-Lizenz der EuroLeague verfügt. Neben mehreren Meisterschaften und Pokaltiteln erspielte sich Olympiakos auch einige europäische Titel.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Olympiakos Piräus wurde am 10. März 1925 gegründet. Die Mitglieder der Vereine „Piräus Sport- und Fußballverein“ und „Fußball Fan Club von Piräus“ sprachen sich 1925 auf einer historischen Versammlung für die Auflösung beider Vereine und die Gründung eines neuen Klubs aus. Die Gründungsmitglieder Notis Kamperos und Michalis Manouskos waren die Namensgeber. Notis Kamperos schlug den Namen Olympiakos vor, Michalis Manouskos, der erste Präsident von Olympiakos Piräus, vervollständigte ihn: Olympiakos Syndesmos Filathlon Peiraios, O.S.F.P.

Im Jahr 1931 wurde die Basketball-Abteilung von Olympiakos Piräus gegründet. Spitzname des Vereins ist die Legende (griechisch Θρύλος Thrylos). Die Basketball-Abteilung gehört zu den Top-Teams im griechischen und europäischen Basketball. Olympiakos Piräus ist mehrfacher griechischer Meister und Pokalsieger, holte zudem auch einige europäische Titel.

Aktuelle Situation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachdem Olympiakos in der Saison 2018/19 in der ersten Runde der Playoffs nicht gegen Erzrivalen Panathinaikos angetreten war, wurde der Verein mit dem Zwangsabstieg bestraft. So nimmt der Verein Olympiakos ab der Saison 2019/20 mit seiner ersten Mannschaft am internationalen Wettbewerb der EuroLeague teil und spielt mit einer zweiten Auswahl, in der hauptsächlich jüngere Spieler zum Einsatz kommen, in der A2 Ethniki.

Stadion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

SEF-Innenansicht im Oktober 2009

Die Basketball-Abteilung von Olympiakos Piräus trägt alle Heimspiele im Stadion des Friedens und der Freundschaft aus (griechisch Στάδιο Ειρήνης και Φιλίας Stádio Irínis kai Filías, kurz SEF).

Die moderne Arena fasst in Basketballveranstaltungen 14.940 Zuschauer und befindet sich in Neo Faliro, einem Stadtteil von Piräus.

Titel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aktueller Kader[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

(Stand: 18. Juli 2019)

Nr. Name Nationalität Position Größe [cm] Jahrgang Seit
01 Taylor Rochestie Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten Guard 188 1985 2019
07 Vasilis Spanoulis Griechenland Griechenland Guard 192 1982 2010
11 Nikola Milutinov Serbien Serbien Center 213 1994 2015
Vasilis Charalampopoulos Griechenland Griechenland Forward 204 1997 2019
14 Aleksandar Vezenkov Zypern Republik Zypern / Bulgarien Bulgarien / Griechenland Griechenland Forward 206 1995 2018
15 Giorgos Printezis Griechenland Griechenland Forward 206 1985 2011
16 Kostas Papanikolaou Griechenland Griechenland Forward 206 1990 2016
03 Brandon Paul Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten Guard 193 1991 2019
00 Kevin Punter Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten Guard 190 1993 2019
21 Augustine Rubit Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten Forward 201 1989 2019
06 Antonis Koniaris Griechenland Griechenland Guard 191 1997 2019
02 Wade Baldwin Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten Guard 193 1996 2019
10 Will Cherry Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten Guard 185 1991 2019
Ethan Happ Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten Center 208 1996 2019
33 Willie Reed Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten Center 211 1990 2019

Legende: Verliehener Spieler

Kadertiefe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pos. Starter Bank Bank Reserve
C Milutinov Reed
PF Printezis Rubit Vezenkov
SF Papanikolaou Paul
SG Spanoulis Punter
PG Rochestie Cherry Koniaris Baldwin

Bedeutende oder bekannte ehemalige Spieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

→ siehe auch: Ehemalige Spieler des Olympiakos.

Statistiken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die höchsten Siege in der A1 Ethniki[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Berücksichtigt werden Ergebnisse ab 1992[1]

Begegnung Ergebnis Differenz Saison
Olympiakos – GS Lavrio 108-39 +69 2015/16
Olympiakos – AO Pangrati 123-58 +65 1994/95
Olympiakos – AO Ampelokipoi 129-69 +60 1994/95
Olympiakos – EK Kavalas 115-61 +54 2015/16
Olympiakos – Near East 105-54 +51 2001/02
Olympiakos – EK Kavalas 113-62 +51 2012/13

Erfolgreichste Werfer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für Olympiakos erspielte Punkte in der A1 Ethniki.[2][3]

Nat. Name Position Zeitraum Punkte
Griechenland Giorgos Printezis Power Forward 2002–2009, 2011– 3.230
Serbien Milan Tomić Point Guard 1991–2004 2911
Serbien Dragan Tarlać Center 1992–2000 2503

(Stand: 28. Juni 2019)

Die europäischen Titel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der erste europäische Titelgewinn (Rom, 24. April 1997)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Runde Gegner Heim  Auswärts 
Gruppenphase 1 Deutschland ALBA Berlin 64–67 61–62
ItalienItalien Fortitudo Bologna 96–80 72–81
Belgien Spirou Charleroi 87–60 79–72
Kroatien Cibona Zagreb 62–61 61–63
SpanienSpanien Estudiantes 110–78 78–87
Gruppenphase 2 RusslandRussland ZSKA Moskau 82–51 79–70
ItalienItalien Olimpia Milano 87–84 71–73
Israel Maccabi Tel Aviv 69–60 78–82
Achtelfinale Serbien Partizan 60–61 81–71
74–69v
Viertelfinale Griechenland Panathinaikos 65–57v 69–49
Halbfinale Slowenien Olimpija Ljubljana 74–65
Finale SpanienSpanien Barcelona 73–58

Der 2. Titel in der EuroLeague 2011/12[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Runde Gegner Heim  Auswärts 
Gruppenphase
(Gruppe A)
SpanienSpanien Gescrap Bizkaia 88–81 61–76
Turkei Fenerbahçe Ülker 81–74 70–86
SpanienSpanien Caja Laboral 84–82 79–81
ItalienItalien Bennet Cantù 86–61 63–64
FrankreichFrankreich SLUC Nancy 91–78 79–74
Top 16
(Gruppe E)
RusslandRussland ZSKA Moskau 78–86 64–96
Turkei Galatasaray 88–81 77–78
Turkei Anadolu Efes 83–65 67–65
Viertelfinale ItalienItalien Montepaschi Siena 75–55 82–75
76–69 80–81
Halbfinale SpanienSpanien FC Barcelona Regal 68–64
Finale RusslandRussland ZSKA Moskau 62–61

„Repeat“ – der 3. Titel in der EuroLeague 2012/13[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Runde Gegner Heim  Auswärts 
Gruppenphase
(Gruppe C)
SpanienSpanien Caja Laboral 85–81 89–72
Turkei Anadolu Efes 75–53 72–98
Litauen Žalgiris Kaunas 61–79 77–63
Kroatien KK Cedevita 79–77 84–62
ItalienItalien Armani Milano 82–81 84–71
Top 16
(Gruppe F)
SpanienSpanien Caja Laboral 82–74 74–82
Turkei Beşiktaş JK 77–64 79–60
SpanienSpanien FC Barcelona Regal 77–90 68–76
ItalienItalien Montepaschi Siena 72–74 68–67
Israel Maccabi Tel Aviv 67–73 78–77
Turkei Fenerbahçe Ülker 82–71 78–73
RusslandRussland BK Chimki 79–70 87–82
Viertelfinale Turkei Anadolu Efes 67–62 72–83
71–53 73–74
82–72
Halbfinale RusslandRussland ZSKA Moskau 69–52
Finale SpanienSpanien Real Madrid 100–88

Tabellenpositionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platzierungen in der A1 Ethniki / Basket League (1964–2019)

P. 64 65 66 67 68 69 70 71 72 73 74 75 76 77 78 79 80 81 82 83 84 85 86 87 88 89 90 91 92 93 94 95 96 97 98 99 00 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19
1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1
2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2
3 3 3
4 4 4 4
5 5 5 5
6 6 6 6
7 7 7 7 7 7
8 8 8 8
9
10 10
11
12
13
14 14

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Auflistung der höchsten Siege Olympiakos
  2. Rekord Printezis
  3. Printezis schreibt Geschichte
Commons: Olympiacos BC – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien