Olympic Air

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Olympic Air
Logo der Olympic Air
De Havilland DHC-8-400 der Olympic Air
IATA-Code: OA
ICAO-Code: OAL
Rufzeichen: OLYMPIC
Gründung: 2009
Sitz: Athen, GriechenlandGriechenland Griechenland
Heimatflughafen: Flughafen Athen-Eleftherios Venizelos
IATA-Prefixcode: 050
Leitung: Antonis Simigdalas (CEO)
Vielfliegerprogramm: Miles+Bonus
Flottenstärke: 12
Ziele: national und international
Website: www.olympicair.com

Olympic Air (griechisch Ολυμπιακή Αεροπορία) ist eine griechische Regionalfluggesellschaft mit Sitz in Athen und Basis auf dem Flughafen Athen-Eleftherios Venizelos. Sie ist eine Tochtergesellschaft der Aegean Airlines. Anders als die ursprüngliche Olympic Airlines handelt es sich jedoch um eine Regionalfluggesellschaft. Die frühere Olympic Airlines wurde während ihrer Sanierung durch die Marfin Investment Group zu einer Regionalfluggesellschaft umgebaut.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Airbus A320-200 der Olympic Air im Jahr 2010

Gründung und erste Jahre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Olympic Air wurde 2009 von der Marfin Investment Group gegründet. Rechtlich ist sie keine Nachfolgerin der Olympic Airlines, übernahm aber Teile dieser, darunter die Landerechte, die technischen Infrastruktur und die Markenrechte.

Nachdem bereits zuvor die neuen Tochtergesellschaften „Olympic Handling“ (Bodenabfertigung) und „Olympic Engineering“ (Technik) gegründet worden waren, nahm Olympic Air am 29. September 2009 mit einem deutlich ausgedünnten Streckennetz und gegenüber der Vorgängerin stark reduzierten Personal offiziell den Betrieb auf. Das Corporate Design inklusive des bekannten Logos wurden übernommen, jedoch einer leichten Überarbeitung unterzogen.[1]

Im Oktober 2009 verkündete der CEO Antonis Simigdalas, dass die umstrukturierte Gesellschaft bereits etwa 10.000 Passagiere pro Tag befördere und innerhalb von 12 Monaten auch wieder Langstreckenverbindungen anbieten wolle, was jedoch nicht umgesetzt wurde. Darüber hinaus prognostizierte er, dass die Gesellschaft ab 2012 schwarze Zahlen schreiben könnte und der Bereich Bodenabfertigung diese bereits erreicht habe.[2]

Am 6. Dezember 2009 wurde Olympic Air bis einschließlich 2012 zur offiziellen Fluggesellschaft des griechischen Olympischen Komitees ernannt.

Am 24. September 2010 wurde Olympic Air von der European Regional Airlines Association mit dem „Airline of the Year 2010/11 Silver Award“ ausgezeichnet. Unter anderem wurde der trotz Krise rasante Aufstieg der Fluggesellschaft gelobt.

Fusion mit Aegean Airlines[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Februar 2010 waren Pläne einer Fusion von Olympic Air mit der ebenfalls griechischen Aegean Airlines unter der Dachmarke Olympic Air von der Europäischen Kommission aufgrund einer zu erwartenden Monopolstellung untersagt worden.[3][4] Ein erneuter Versuch im Oktober 2012 unter Beibehaltung beider Marken hatte aber auch dank der in der Zwischenzeit größeren Konkurrenz beispielsweise durch Cyprus Airways sowie mittlerweile deutlich unterschiedlicher Streckennetze bessere Chancen.[5] Im Oktober 2013 erlaubte die Europäische Kommission den Zusammenschluss schließlich.[6] Am 23. Oktober 2013 wurde Olympic Air daher für insgesamt 72 Millionen Euro durch Aegean Airlines von der Marfin Investment Group übernommen und wird fortan als Tochtergesellschaft von Aegean geführt.[7]

Im Frühjahr 2013 begann Olympic Air mit der Ausmusterung ihrer vier Flugzeuge der Airbus-A320-Familie, da man zukünftig nur noch regionale Routen mit De Havilland DHC-8 bedienen wolle.[8]

Flugziele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Olympic Air bedient als Regionalfluglinie ein dichtes Netz an Zielen innerhalb Griechenlands.[9]

Codeshare[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die auf innergriechische Flüge spezialisierte Regionalfluglinie hat zurzeit mit zwei Gesellschaften Codeshares vereinbart.

Flotte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

De Havilland DHC-8-100 der Olympic Air

Mit Stand März 2020 besteht die Flotte der Olympic Air aus zwölf Flugzeugen mit einem Durchschnittsalter von 12,2 Jahren:[10]

Flugzeugtyp Anzahl bestellt Anmerkungen Sitzplätze[11]
ATR 42-600 2 48
De Havilland DHC-8-100 2 37
De Havilland DHC-8-400 8 78
Gesamt 12

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Olympic Air – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. airliners.net – Foto eines Airbus A320-200 der Olympic Air (englisch)
  2. atwonline.com – New Olympic Air takes off (englisch), abgerufen am 12. Oktober 2009
  3. airliners.de – Aegean Airlines und Olympic fusionieren, 22. Februar 2010
  4. Europäische KommissionFusionskontrolle: Kommission verbietet Zusammenschluss von Aegean Airlines und Olympic Air
  5. aerotelegraph.com – Aegean will Olympic kaufen, 22. Oktober 2012
  6. aero.de – Aegan und Olympic dürfen fusionieren, 9. Oktober 2013
  7. ch-aviationOlympic Air now an Aegean subsidiary; new operations outlined (englisch), abgerufen am 25. Oktober 2013
  8. ch-aviationOlympic Air to retire remaining A319s and A320s by end of March (englisch), abgerufen am 29. März 2013
  9. olympicair.com – Network (englisch), abgerufen am 9. Mai 2017.
  10. Olympic Air Fleet Details and History. In: planespotters.net. Abgerufen am 3. März 2020 (englisch).
  11. olympicair.com – Our Fleet (englisch), abgerufen am 9. Mai 2017