Olympische Geschichte Ägyptens

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Olympische Ringe

EGY

EGY
Goldmedaillen Silbermedaillen Bronzemedaillen
7 10 14

Die olympische Geschichte Ägyptens beginnt im Jahre 1910 mit der Gründung des ägyptischen NOKs, der al-Ladschna al-ulimbiyya al-misriyya. Noch im gleichen Jahr wurde das NOK vom IOC anerkannt. Vor der Gründung des NOKs nahmen zwei ägyptische Sportler an den Olympischen Zwischenspielen 1906 in Athen teil.

Insgesamt konnten ägyptische Sportler 31 Medaillen bei Sommerspielen gewinnen. Mit sieben Gold-, zehn Silber- und vierzehn Bronzemedaillen belegt Ägypten Platz 55 im Ewigen Medaillenspiegel der Olympischen Spiele. Gewichtheber und Gewichtheberinnen sind die erfolgreichsten Teilnehmer. Sie gewannen bislang (Stand 2017) 13 Medaillen, davon fünf Gold-, drei Silber- und fünf Bronzemedaillen.

Teilnahme an Olympischen Spielen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vor dem Zweiten Weltkrieg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei den Olympischen Spielen 1912 in Stockholm nahm erstmals ein ägyptischer Sportler an offiziellen Spielen teil. Der Fechter Ahmed Hassanein trat im Degen- und im Florettfechten an. Ägypten war zu der Zeit Teil des Osmanischen Reiches, so dass Hassanein nicht für sein Heimatland antreten konnte. Zudem besteht Unsicherheit darüber, ob Hassanein überhaupt teilgenommen hatte, da der offizielle Bericht alle Meldungen auflistet, jedoch keine Ergebnisse beinhaltet. So ist Hassanein im Report (Seite 464) im Florett-Wettbewerb in der Gruppe 14 zu finden, während er in der zweiten Runde nicht mehr geführt wird. Im Degen-Wettbewerb (Seite 469) wird er in der Gruppe 2 gelistet, wird aber auch hier in der zweiten Runde nicht mehr geführt.[1]

Der Ringer Ibrahim Moustafa wird, nach einem vierten Platz 1924, Olympiasieger 1928

1920 in Antwerpen traten erstmals Athleten unter ägyptischer Flagge an. Eine Delegation von 23 Sportlern nahm in sechs Sportarten teil, wobei der größte Teil von der ägyptischen Fußball-Nationalmannschaft gestellt wurde. Besondere Erfolge waren nicht zu verzeichnen. Bei den Olympischen Spielen vier Jahre später in Paris gingen 34 Athleten in acht Sportarten an den Start, dazu kam noch ein Teilnehmer an einem Kunstwettbewerb. Beachtung fanden hier die vierten Plätze des Gewichthebers Ahmed Samy im Mittelgewicht und des Halbschwergewichtsringers Ibrahim Moustafa, der im griechisch-römischen Stil kämpfte. Krikor Agathon war der erste Ägypter, der in zwei verschiedenen Sportarten (Fechten und Schießen) teilnahm.

1928 in Amsterdam gab es die ersten Medaillengewinne und Olympiasiege zu feiern. Am 29. Juli 1928 wurde der Gewichtheber Sayed Nosseir mit seinem Sieg im Halbschwergewicht der erste ägyptische Medaillengewinner und Olympiasieger. Nosseir erkämpfte sich seine Goldmedaille mit einem neuen Olympischen Rekord. Die ägyptische Fußball-Nationalmannschaft sorgte mit dem Erreichen des Halbfinales für eine Überraschung. Nach Siegen über die Türkei im Achtelfinale (7:1) und Portugal im Viertelfinale (2:1) unterlagen die Ägypter im Halbfinale mit 0:6 Argentinien. Im Spiel um die Bronzemedaille gab es gegen Italien eine 3:11-Niederlage, bis heute das mit 14 Toren torreichste Finalspiel aller Olympischen Fußballwettbewerbe.

Zu den Spielen von Los Angeles 1932 wurden keine Sportler geschickt. Vier Jahre später in Berlin nahmen 60 Sportler teil und sorgten mit fünf Medaillen, darunter zwei Olympiasiege, für das bis heute, neben dem Ergebnis von London 1948, beste Abschneiden einer ägyptischen Olympiamannschaft. Bemerkenswert ist, dass alle fünf Medaillen durch Gewichtheber gewonnen wurden.

1940er und 1950er Jahre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mahmoud Fayad gewinnt 1948 das Gewichtheben im Federgewicht

Das ägyptische NOK entsandte 1948 insgesamt 99 Teilnehmer zu den ersten Sommerspielen nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges nach London. Die Mannschaft war mit fünf Medaillen, wiederum zwei Olympiasiege darunter, ebenso erfolgreich wie 1936. Diesmal holten die Gewichtheber die zwei Goldmedaillen, aber auch die Ringer im griechisch-römischen Stil waren mit je einer Silber- und Bronzemedaille erfolgreich.

Zu den Sommerspielen 1952 in Helsinki fuhr mit 114 Teilnehmern die bislang größte ägyptische Delegation. Die Zahl sollte erst 2012 übertroffen werden. Eine Bronzemedaille im Ringen wurde gewonnen. Hervorzuheben ist zudem die Halbfinalteilnahme der Fechtmannschaft mit dem Florett. Im Gewichtheben, bis dato erfolgreichste Sportart, konnte nur Mohamed Ibrahim Saleh im Mittelschwergewicht mit Platz 4 überzeugen.

Wegen der Suezkrise boykottierte Ägypten die Sommerspiele in Melbourne 1956. Jedoch wurden drei Teilnehmer zu den fünf Monate vorher ausgetragenen Reiterspielen nach Stockholm geschickt.

1960er und 1970er Jahre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ägypten, das Königreich Jemen und Syrien hatten sich 1958 zu den Vereinigten Arabischen Staaten zusammengeschlossen. Zu den Sommerspielen 1960 in Rom wurde eine nur aus Ägyptern bestehende Olympiamannschaft geschickt, die unter der Bezeichnung Vereinigte Arabische Republik mit dem Länderkürzel UAR auflief. Neben zwei Medaillen, Silber im Ringen und Bronze im Boxen, gab es einen überraschenden vierten Platz der Springreiter-Equipe. Auch der Gewichtheber Mohamed Mahmoud Ibrahim erreichte im Schwergewicht den vierten Rang.

Trotz der Auflösung des Staatenbundes behielt Ägypten die Bezeichnung UAR bis 1968 bei. In den folgenden Spielen nach Rom gab es für 24 Jahre keine Medaillengewinner. Die ägyptische Fußballmannschaft wurde 1964 in Tokio Vierte. Im Spiel um die Bronzemedaille unterlag man der deutschen Mannschaft mit 1:3.

1970er und 1980er Jahre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wie schon in Mexiko-Stadt 1968 blieb die ägyptische Olympiamannschaft 1972 in München, diesmal wieder mit der Bezeichnung Ägypten (EGY) angetreten, ohne Medaillengewinn.

Erst drei Tage nach Eröffnung der Sommerspiele von Montreal 1976 zog das ägyptische NOK seine Sportler von den Wettkämpfen zurück, um sich dem Boykott der afrikanischen Länder anzuschließen. Vier der Athleten, drei Boxer und ein Gewichtheber, hatten zu diesem Zeitpunkt ihre Wettkämpfe schon bestritten. Auch die Basketball-Mannschaft hatte ihr erstes Spiel absolviert. Ägyptens NOK folgte dem Boykottaufruf der USA und blieb den Spielen von Moskau 1980 ebenso fern.

1984 nahm mit dem alpinen Skirennfahrer Jamil El-Reedy zum ersten und bislang (Stand 2014) einzigen Mal ein ägyptischer Athlet an Winterspielen teil.

Bei den Sommerspielen in Los Angeles im gleichen Jahr gab es den ersten Medaillengewinn nach 24 Jahren zu feiern. Der Judoka Mohamed Ali Rashwan gewann die Silbermedaille in der offenen Klasse. Das ägyptische NOK entsandte nach Los Angeles erstmals Frauen. Die Schwimmerinnen Sherwite Hafez und ihre Schwester Nevine Hafez starteten am 29. Juli 1984 über 100 Meter Freistil als erste ägyptische Sportlerinnen bei Olympischen Spielen.

Die Spiele 1988 in Seoul waren für Ägypten ein Misserfolg. Nur ein vierter Platz im Superschwergewicht des Ringers Hassan El-Haddad im griechisch-römischen Stil stach heraus.

1990er Jahre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Spiele von Barcelona 1992 gestalteten sich ebenso erfolglos für die ägyptische Mannschaft. Im Alter von 14 Jahren und 286 Tagen trat am 26. Juli 1992 mit der Schwimmerin Rania El-Wani im Vorlauf über 100 Meter Freistil die bislang jüngste ägyptische Teilnehmerin an.

Auch bei den Spielen 1996 in Atlanta gab es nichts zu feiern. Mit drei Siegen und drei Niederlagen erreichte die Handballmannschaft der Männer einen beachtlichen sechsten Platz.

2000 bis heute[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auch 2000 in Sydney blieben ägyptische Teilnehmer chancenlos. Mit 49 Jahren und 329 Tagen trat am 23. September 2000 mit dem Sportschützen Mohamed Khorshed im Skeet der bis heute älteste ägyptische Starter an. Khorshed nahm in Sydney zum fünften Mal an Olympischen Spielen teil.

In Athen 2004 gewann der Ringer Karam Ibrahim mit seiner Goldmedaille im griechisch-römischen Stil die erste Medaille nach 20 Jahren. Sein Olympiasieg war zugleich der erste Sieg nach 56 Jahren. Eine Silber- und drei Bronzemedaillen ließen diese Spiele zu den dritt-erfolgreichsten Sommerspielen für Ägypten werden.

2008 in Peking kam eine Bronzemedaille hinzu. Eine gute Platzierung erreichte auch die Gewichtheberin Abeer Abdelrahman mit ihrem fünften Rang im Halbschwergewicht.

Abeer Abdelrahman bei ihrem Wettkampf

Zu den Sommerspielen 2012 in London entsandte das ägyptische NOK 109 Teilnehmer, davon 36 Frauen. In London konnte Karam Ibrahim Silber im Halbschwergewicht im griechisch-römischen Stil erringen. Nach Gold 2004 ist Ibrahim damit der erfolgreichste ägyptische Sportler bei Olympischen Spielen. Neben einer weiteren Silbermedaille durch den Florettfechter Alaaeldin Abouelkassem sorgte besonders die Gewichtheberriege für Top-Platzierungen. So gab es einen vierten und einen fünften Platz bei den Herren zu feiern. Erst 2016 stellte sich heraus, dass die bisherigen Medaillengewinnerinnen im Gewichtheben in der Klasse bis 75 kg gedopt waren. Die Siegerin, die Kasachin Swetlana Podobedowa, die Russin Natalja Sabolotnaja auf Platz 2 und die Weißrussin Irina Kulescha mussten ihre Medaillen zurückgeben[2]. Die bis dahin fünftplatzierte Abeer Abdelrahman kam damit auf Platz 2 und wurde somit die erste Ägypterin, die eine Olympiamedaille gewinnen konnte.

Mit 120 Teilnehmern, davon 37 Frauen, ging 2016 in Rio de Janeiro die bislang stärkste ägyptische Olympia-Mannschaft an den Start. Drei Bronzemedaillen konnten gewonnen werden. Die Gewichtheberin Sara Ahmed wurde am 10. August 2016 die erste Olympiamedaillengewinnerin Ägyptens, die ihre Medaille schon auf dem Podium entgegennehmen konnte.

IOC-Mitglieder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Unternehmer Angelo Bolanaki (1877–1963) war von 1910 bis 1932 Mitglied des IOC. 1910 war er einer der Gründer des ägyptischen NOKs. Seine Mitgliedschaft erlosch 1932, als er die griechische Staatsangehörigkeit annahm.

Der Politiker Mohamed Taher Pascha (1897–1970) wurde 1934 zum IOC-Mitglied gewählt. Der Präsident des ägyptischen Sport-Komitees war bis 1968 IOC-Mitglied, er wurde danach bis zu seinem Tode Ehrenmitglied.

Ahmed Touny (1907–1997) war ebenfalls Politiker. Der Gründer und Präsident des ägyptischen Turnerbundes sowie Ehrenpräsident des ägyptischen NOKs wurde 1960 zum IOC-Mitglied. Die Mitgliedschaft erlosch 1993, als Touny Ehrenmitglied wurde.

General Mounir Sabet wurde 1998 zum IOC-Mitglied gewählt. Der Ehrenpräsident des ägyptischen NOKs ist seit 2017 Ehrenmitglied.

Dr. Rania Elwani war von 2004 bis 2012 IOC-Mitglied. Die promovierte Ärztin nahm 1992, 1996 und 2000 als Schwimmerin an Olympischen Spielen teil. Seit 2010 ist sie zudem Mitglied der Athleten-Kommission der Welt-Anti-Doping-Agentur.

Bewerbung zur Ausrichtung Olympischer Spiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ägyptische Städte bewarben sich vier Mal um die Ausrichtung von Olympischen Sommerspielen. Alexandria bewarb sich um die Ausrichtung der 6. Olympische Sommerspiele 1916 und unterlag auf der 14. IOC-Session in Stockholm, die Wahl ging an Berlin. Alexandria bewarb sich ebenfalls als Ausrichter der 11. Olympischen Sommerspiele 1936. Wieder gewann Berlin die Wahl, diesmal auf der 29. IOC-Session in Barcelona. Auch die dritte Bewerbung Alexandrias blieb erfolglos. Die Wahl für die Ausrichtung der 12. Olympischen Sommerspiele 1940 ging auf der 35. IOC-Session in Berlin an Tokio.

Kairo reichte eine Bewerbung für die Austragung der 29. Olympischen Sommerspiele 2008 ein. Die Bewerbung wurde jedoch vom IOC nicht akzeptiert.

Allgemeine Übersicht[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sommerspiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Athleten Flaggenträger Sportarten Medaillen Rang
Gesamt Männer Frauen Leichtathletik Fußball Fechten Turnen Gewichtheben Ringen Boxen Radsport Schießen Wasserspringen Basketball Schwimmen Rudern Wasserball Reitsport Volleyball Judo Moderner Fünfkampf Segeln Tischtennis Handball Hockey Taekwondo Bogenschießen Badminton Kanusport Beach-Volleyball Gold medal.svg Silver medal.svg Bronze medal.svg Total
1896–1908 nicht teilgenommen
1912 1[3] 1 0 1
1920 18 18 0 2 11 1 2 1 1
1924 24[4] 24 0 2 12 3 1 2 1 3 1
1928 32 32 0 16 8 2 4 2 2 1 1 4 17
1932 nicht teilgenommen
1936 53 53 0 Fathallah Abdelrahman 4 11 6 8 3 4 1 4 7 5 2 1 2 5 15
1948 85 85 0 2 11 9 8 8 13 5 5 12 6 1 8 2 2 1 5 16
1952 106 106 0 7 12 8 8 6 12 7 6 4 14 3 8 10 3 1 1 40
1956[5] 3 3 0 3
1960 74 74 0 2 17 6 6 7 4 4 3 3 9 10 3 1 1 2 30
1964 73 73 0 19 5 1 5 4 8 6 16 9
1968 30 30 0 4 3 4 5 2 1 11
1972 23 23 0 Kamel Kamel Mohammed 1 3 6 11 2
1976 26 26 0 2 3 9 12
1980 nicht teilgenommen
1984 114 108 6 Mohamed Sayed Soliman 7 17 6 10 10 6 9 4 12 11 12 6 3 1 1 1 33
1988 49 48 1 Mohamed Khorshed 4 2 5 5 4 2 12 5 1 3 3 3
1992 75 72 3 Mohamed Khorshed 17 1 5 3 3 5 2 1 3 3 2 14 16
1996 29 27 2 Hosam Abdallah 1 1 4 2 2 1 2 16
2000 89 74 15 Yahia Rashawan 2 5 2 2 2 7 4 8 8 7 1 12 4 1 5 15 3 1
2004 97 81 16 Ali Ibrahim 2 9 5 3 6 5 4 2 13 1 6 2 15 16 4 4 1 1 3 5 46
2008 101 74 27 Karam Gaber 4 10 2 5 7 3 9 11 6 1 12 4 3 5 14 1 2 1 1 1 80
2012 110 76 34 Hesham Misbah 6 16 12 4 8 12 5 7 11 5 1 5 3 1 6 4 2 1 2 3 1 4 56
2016 120 83 37 Ahmed El-Ahmar 4 7 1 9 10 4 1 12 4 16 2 1 12 5 3 1 5 15 3 2 2 2 3 3 75
Gesamt 7 10 14 31 55

Winterspiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Athleten Flaggenträger Sportarten Medaillen Rang
Gesamt Männer Frauen Ski alpin Gold medal.svg Silver medal.svg Bronze medal.svg
1924–1980 nicht teilgenommen
1984 1 1 0 Jamil El-Reedy 1
1988–2014 nicht teilgenommen
Gesamt 0 0 0

Olympische Zwischenspiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Athleten Flaggenträger Sportarten Medaillen Rang
Gesamt Männer Frauen Leichtathletik Radsport Ringen Gold medal.svg Silver medal.svg Bronze medal.svg
1906 2[6] 2 0 1 1 1
Gesamt 0 0 0

Medaillen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Medaillen nach Sportart[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sportart Gold Silber Bronze Gesamt
Gewichtheben 5 3 5 13
Ringen 2 3 2 7
Boxen 0 1 3 4
Wasserspringen 0 1 1 2
Judo 0 1 1 2
Taekwondo 0 0 2 2
Fechten 0 1 0 1
Gesamt 7 9 10 26

Medaillengewinner[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Goldmedaillen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Name Spiele Sportart Disziplin
Sayed Nosseir 1928 Amsterdam Gewichtheben Halbschwergewicht
Ibrahim Moustafa 1928 Amsterdam Ringen Halbschwergewicht, griechisch-römisch
Anwar Misbah 1936 Berlin Gewichtheben Leichtgewicht
Khadr Sayed El Touni 1936 Berlin Gewichtheben Mittelgewicht
Mahmoud Fayad 1948 London Gewichtheben Federgewicht
Ibrahim Shams 1948 London Gewichtheben Leichtgewicht
Karam Ibrahim 2004 Athen Ringen Schwergewicht, griechisch-römisch

Silbermedaillen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Silber 2012 im Florettfechten für Alāʾ ad-Dīn Abū l-Qāsim
Name Spiele Sportart Disziplin
Farid Simaika 1928 Amsterdam Wasserspringen Turmspringen
Saleh Soliman 1936 Berlin Gewichtheben Federgewicht
Attia Hamouda 1948 London Gewichtheben Leichtgewicht
Mahmoud Hassan Ali 1948 London Ringen Bantamgewicht, griechisch-römisch
Osman Sayed 1960 Rom Ringen Fliegengewicht, griechisch-römisch
Mohamed Ali Rashwan 1984 Los Angeles Judo offene Klasse
Mohamed Aly 2004 Athen Boxen Superschwergewicht
Alaaeldin Abouelkassem 2012 London Fechten Florett Einzel
Karam Ibrahim 2012 London Ringen Halbschwergewicht, griechisch-römisch
Abeer Abdelrahman 2012 London Gewichtheben Klasse bis 75 kg

Bronzemedaillen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Name Spiele Sportart Disziplin
Farid Simaika 1928 Amsterdam Wasserspringen Kunstspringen
Ibrahim Shams 1936 Berlin Gewichtheben Federgewicht
Ibrahim Wasif 1936 Berlin Gewichtheben Halbschwergewicht
Ibrahim Orabi 1948 London Ringen Halbschwergewicht, griechisch-römisch
Abdel Al-Rashid 1952 Helsinki Ringen Federgewicht, griechisch-römisch
Abdelmoneim El-Guindi 1960 Rom Boxen Fliegengewicht
Mohamed Elsayed 2004 Athen Boxen Schwergewicht
Ahmed Ismail 2004 Athen Boxen Halbschwergewicht
Tamer Bayoumi 2004 Athen Taekwondo Fliegengewicht
Hesham Mesbah 2008 Peking Judo Mittelgewicht
Tarek Yehia 2012 London Gewichtheben Halbschwergewicht
Mohamed Ihab 2016 Rio de Janeiro Gewichtheben Mittelgewicht
Sara Ahmed 2016 Rio de Janeiro Gewichtheben Klasse bis 69 kg
Hedaya Malak 2016 Rio de Janeiro Taekwondo Klasse bis 57 kg

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Meldeliste im Offiziellen Report (engl.)
  2. Meldung der MIttelbayrischen Zeitung vom 11. August 2016
  3. Teilnahme nicht gesichert
  4. Krikor Agathon ging im Fechten und im Schießen an den Start
  5. Teilnahme nur an den Olympischen Reiterspielen in Stockholm
  6. Eugenio Colombani trat im Radsport und im Ringen an.