Olympische Geschichte Südkoreas

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Olympische Ringe

KOR1948—

KOR
1948—
Goldmedaillen Silbermedaillen Bronzemedaillen
121 112 104

Die Republik Korea (auch als Südkorea bekannt) ist seit 1948 bei Olympischen Spielen vertreten. Olympischen Sommerspiele vertreten. 1980 beteiligte sich die Republik Korea am Boykott der Olympischen Sommerspiele. Bei allen bislang ausgetragenen Olympischen Jugendspielen nahmen südkoreanische Jugendliche teil.

Das Nationale Olympische Komitee ist das Korean Olympic Committee. Es wurde 1946 gegründet und 1947 offiziell vom IOC anerkannt.

Südkorea richtete zwei Olympische Spiele aus. Die Sommerspiele 1988 fanden in der Hauptstadt Seoul statt, die Winterspiele 2018 in Pyeongchang.

Allgemeines[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Südkorea, seit 1948 bei Olympischen Spielen dabei, ist eines der wenigen Länder, die ihr olympisches Debüt bei Winterspielen feierten. Am 31. Januar 1948 waren die Eisschnellläufer Choi Yong-jin und Lee Hyo-chang die ersten südkoreanischen Olympioniken. Die ersten Südkoreaner bei Sommerspielen waren am 30. Juli 1948 die Leichtathleten Lee Yun-seok und Pak Bong-sik, die zugleich die erste Südkoreanerin bei Olympischen Spielen war. Die ersten Frauen bei Winterspielen waren am 20. Februar 1960 die Eisschnellläuferinnen Kim Gyeong-hoe und Han Hye-ja.

Zwei Koreaner waren schon bei den Sommerspielen 1936 in Berlin dabei. Die Marathonläufer Sohn Kee-chung und Nam Sung-yong starteten jedoch für Japan, da Korea zu dieser Zeit Teil des Japanischen Kaiserreiches war. Beide wurden von japanischer Seite aus gezwungen, bei Wettkämpfen die japanische Lesung ihrer Namen zu benutzen. So startete Sohn Kee-chung in Berlin unter dem Namen Son Kitei und Nam Sung-yong unter dem Namen Nan Shōryū. Sohn wurde Olympiasieger, Nam gewann die Bronzemedaille. Beide waren damit die ersten Koreaner, die eine Olympiamedaille gewinnen konnten. Als bei der Siegerehrung die japanische Flagge gehisst wurde, wandten beide demonstrativ den Blick ab.[1]

Der erste Medaillengewinner Südkoreas war am 10. August 1948 der Gewichtheber Kim Seong-jip, der die Bronzemedaille gewann. Den ersten Olympiasieg für Südkorea schaffte am 31. Juli 1976 der Freistilringer Yang Jeong-mo, der den Wettkampf im Federgewicht gewann. Die ersten Frauen Südkoreas mit einer Olympiamedaille waren die Mannschaftsmitglieder der Volleyball-Nationalmannschaft, die 1976 die Bronzemedaille gewann. Die Bogenschützin Seo Hyang-soon wurde am 11. August 1984 die erste südkoreanische Olympiasiegerin.

Die erste Medaille bei Winterspielen gewann am 18. Februar 1992 der Eisschnellläufer Kim Yun-man mit Silber über 1000 Meter. Vier Tage später wurde der Shorttracker Kim Gi-hun der erste Winter-Olympiasieger Südkoreas. Die ersten Südkoreanerinnen, die bei Olympischen Winterspielen eine Medaille gewannen und zugleich Olympiasiegerinnen wurden, waren die Mitglieder der Shorttrack-Frauenstaffel.

Der erfolgreichste Olympionike ist der Sportschütze Jin Jong-oh, der vier Mal Olympiasieger wurde (2008, 2012 und 2016) und zwei Silbermedaillen (2004 und 2008) gewann. Die erfolgreichste Frau ist die Bogenschützin Kim Soo-nyung. Auch sie wurde vier Mal Olympiasiegerin (1988, 1992 und 2000) und gewann eine Silbermedaille (1992) und eine Bronzemedaille (2000). Die Shorttrackerin Chun Lee-kyung ist die erfolgreichste Wintersportlerin. Auch sie ist vierfache Olympiasiegerin (1994 und 1998) und gewann 1998 zusätzlich eine Bronzemedaille. Der erfolgreichste Mann bei Winterspielen ist Ahn Hyun-soo, der 2006 drei Gold- und eine Bronzemedaille gewann.

Die erste Olympiamannschaft bei Sommerspielen umfasste 50 Athleten. Erstmals über 100 Teilnehmer fuhren 1964 zu den Spielen nach Tokio (154 Sportler). Die meisten Südkoreaner nahmen bei den heimischen Spielen von Seoul 1988 statt, als 401 Athleten an den Start gingen. Die meisten Athleten bei anderen Sommerspielen waren 1996 in Atlanta dabei. 300 Südkoreaner traten an. Die erste Wintermannschaft bestand aus drei Athleten. Erstmals kam man 1980 mit zehn Teilnehmern in den zweistelligen Bereich. Die meisten Südkoreaner traten bei den heimischen Winterspielen 2018 an (122). Die größte Wintermannschaft bei anderen Winterspielen umfasste 2014 71 Teilnehmer.

Die erfolgreichsten Spiele von der Anzahl der Medaillen her waren die heimischen Sommerspiele 1988, als die Athleten insgesamt 33 Medaillen gewinnen konnten. Die meisten Olympiasiege (13) erzielte Südkorea 2008 und 2012. Die erfolgreichsten Winterspiele, auch hier von der Anzahl der Medaillen her, waren die heimischen Winterspiele 2018. Die südkoreanischen Teilnehmer gewann 17 Medaillen. Die meisten Olympiasiege wurden mit jeweils sechs Goldmedaillen 2006 und 2010 erzielt.

Südkorea ist in drei Sportarten führend bei Olympischen Spielen. Die erfolgreichste Sommersportart ist das Bogenschießen mit 23 Gold-, neun Silber- und sieben Bronzemedaillen. Ebenfalls führend ist Südkorea im Taekwondo mit 12 Siegen, zwei Silber- und fünf Bronzemedaillen. Nur im Judo wurden mit 43 mehr Medaillen gewonnen. Mit 48 Medaillen ist Südkorea im Short Track noch erfolgreicher. Hier gewannen die Athleten 24 Gold-, 13 Silber- und elf Bronzemedaillen.

Südkorea nahm an allen bislang ausgetragenen Olympischen Jugendspielen teil. Dabei ist Südkorea die führende Nation bei Jugend-Winterspielen. Bei beiden Austragungen gewannen südkoreanische Winter-Olympioniken 16 Goldmedaillen bei insgesamt 27 Medaillen. Auch bei Jugend-Sommerspielen ist Südkorea erfolgreich. 13 Olympiasiege bei insgesamt 34 Medaillen bedeutet Platz 7 im Medaillenspiegel der Jugend-Sommerspiele. Im Medaillenspiegel der gesamten Jugendspiele belegt Südkorea Plaz 3.

Der Tischtennisspieler Ryu Seung-min, Olympiasieger 2004, wurde 2016 zum IOC-Mitglied gewählt. Er ist Mitglied der Athletenkommission des IOC, der Marketingkommission und der Athletenbegleitungskommission. Der Unternehmer Lee Kun-hee wurde 1996 zum Mitglied gewählt. Er war Mitglied in den Kommissionen für Kultur und Finanzen. 2017 endete seine Mitgliedschaft, seitdem ist er Ehrenmitglied.

Süd- und Nordkorea gemeinsam bei Olympischen Spielen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die koreanische Vereinigungsflagge
Gemeinsamer Einmarsch der Athleten aus Südkorea (weiße Jacken) und Nordkorea (rot-weiße Jacken) 2018

Das kommunistische Nachbarland Nordkorea nimmt seit 1964 an Winterspielen und seit 1972 an Sommerspielen teil. Zu einem direkten Aufeinandertreffen von Sportlern der beiden Länder kam es dabei erstmal beim olympischen Boxturnier 1972 in München. In der zweiten Runde des Halbfliegengewichts traf der Südkoreaner Lee Seog-un auf den Nordkoreaner Kim U-gil. Kim gewann den Kampf nach Punkten und gewann später die Silbermedaille.

Nordkorea boykottierte die Sommerspiele 1988, die in Seoul stattfanden. Ende 1985 forderte Nordkorea, an der Ausrichtung der Spiele beteiligt zu werden. Elf der 23 olympischen Sportarten sollten in Nordkorea ausgetragen werden. Zudem sollte eine eigene Eröffnungs- und Schlussfeier abgehalten werden. Die Mannschaften Nord- und Südkoreas sollten gemeinsam antreten. Die Verhandlungen mit dem IOC scheiterten jedoch. Die Austragung blieb alleine auf Südkorea und Seoul beschränkt. Daraufhin entschloss sich die nordkoreanische Regierung, die Spiele von Seoul zu boykottieren.

Bei den Sommerspielen 2000 in Sydney liefen nord- und südkoreanische Athleten bei der Eröffnungsfeier erstmals gemeinsam ein. Dazu wurde eine speziell erstellte Flagge, die koreanische Vereinigungsflagge, verwendet. Eine vereinte Mannschaft gab es jedoch nicht. 2004 in Athen wurde der gemeinsame Einmarsch wiederholt. Bei den Winterspielen 2006 in Turin liefen beide Mannschaften ein drittes Mal gemeinsam ein.

Erst bei den Winterspielen 2018 in Pyeongchang gab es wieder einen gemeinsamen Einmarsch mit der Vereinigungsflagge. Außer im Eishockey traten die Sportler wie schon bei vorherigen Olympischen Spielen für ihre Länder an. Im Eishockey der Frauen wurde ein gemeinsames Team aus Süd- und Nordkorea gebildet. Das Team umfasste 35 Spielerinnen, 23 aus Südkorea und 12 aus Nordkorea. Das Team konnte keines der fünf Turnierspiele gewinnen und belegte den letzten Platz.

Bewerbungen und Ausrichtungen der Olympischen Spiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bewerbungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sommerspiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für die Ausrichtung von Sommerspielen gab nur Seoul eine Bewerbung ab. Die Hauptstadt bewarb sich um die Ausrichtung der 24. Olympischen Sommerspiele 1988. Auf der 84. IOC-Session in Baden-Baden setzte sich Seoul gegen das japanische Nagoya mit 52:27 Stimmen durch.

Winterspiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pyeongchang bewarb sich drei Mal um die Ausrichtung von Olympischen Winterspielen. Auf der 115. IOC-Session in Prag unterlag man der kanadischen Stadt Vancouver mit 53:56 im zweiten Wahlgang. Bei der Bewerbung um die Ausrichtung der 22. Olympischen Winterspiele 2014 unterlag man erneut im zweiten Wahlgang. Diesmal gewann die russische Stadt Sotschi mit 47:51. Bei der Bewerbung um die Ausrichtung der 23. Olympischen Winterspiele 2018 setzte sich Pyeongchang auf der 123. IOC-Session in Durban schon im ersten Wahlgang gegenüber München und Annecy durch.

Ausrichtung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das olympische Feuer von 1988 ist entzündet

Die ersten Olympischen Spiele auf südkoreanischem Boden waren die Sommerspiele von 1988 in Seoul, die vom 17. September bis zum 2. Oktober 1988 stattfanden. 8391 Athleten, davon 2194 Frauen, aus 159 Ländern nahmen teil. Nordkorea boykottierte die Spiele des Nachbarlandes, da das IOC den Forderungen des Landes nicht nachkam, verschiedene Wettkämpfe auf nordkoreanischem Territorium durchzuführen. Kuba, Albanien, Äthiopien und die Seychellen blieben aus Solidarität zu Nordkorea ebenfalls den Spielen fern. Das Olympische Feuer wurde von den Marathonläufern Kim Won-tak, Chung Sun-man und Sohn Kee-chung, dem Olympiasieger von 1936, entzündet. Den Olympischen Eid für die Aktiven sprachen der Basketballspieler Hur Jae und die Handballspielerin Son Mi-na, den Eid für die Kampfrichter der Judo-Kampfrichter Lee Hak-rae.

Vom 9. bis zum 25. Februar 2018 fanden die Winterspiele in Pyeongchang statt. Es nahmen 2922 Athleten, davon 1242 Frauen, aus 92 Ländern teil. Die Eiskunstläuferin Kim Yuna entzündete das Olympische Feuer. Den Olympischen Eid für die Aktiven sprach der Eisschnellläufer Mo Tae-bum, den für die Kampfrichter Kim Woo-sik und den für die Trainer Park Ki-ho.

Übersicht der Teilnahmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sommerspiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Athleten Flaggenträger Medaillen
Gesamt m w Gold medal.svg Silver medal.svg Bronze medal.svg Gesamt Rang
1896–1936 nicht teilgenommen
1948 46 45 1 Sohn Kee-chung
1952 19 18 1 Bill Parnell 2 2 37
1956 35 35 0 1 1 2 29
1960 35 33 2
1964 154 128 26 2 1 3 27
1968 54 41 13 1 1 2 36
1972 42 32 10 Kim Ji-hak 1 1 33
1976 50 38 12 1 1 4 6 19
1980 nicht teilgenommen
1984 175 116 59 Ha Hyung-joo 6 6 7 19 10
1988 401 269 132 Cho Yong-chul 12 10 11 33 4
1992 226 154 72 12 5 12 29 7
1996 302 190 112 Choi Cheon-sik 7 15 5 27 10
2000 281 175 106 Chung Eun-soon(Südkorea)
Pak Jung-chul (Nordkorea)
8 10 10 28 12
2004 264 145 119 Ku Min-jung(Südkorea)
Kim Song-ho (Nordkorea)
9 12 9 30 9
2008 265 159 106 Jang Sung-ho 13 11 8 32 7
2012 250 135 115 Yoon Kyung-shin 13 9 8 30 5
2016 207 103 104 Gu Bon-gil 9 3 9 21 8

Winterspiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Athleten Flaggenträger Medaillen
Gesamt m w Gold medal.svg Silver medal.svg Bronze medal.svg Gesamt Rang
1896–1936 nicht teilgenommen
1948 3 3 0
1952 nicht teilgenommen
1956 4 4 0
1960 7 5 2
1964 7 5 2
1968 8 5 3
1972 5 1 4
1976 3 1 2
1980 10 6 4
1984 15 11 4
1988 22 18 4 Hong Kun-pyo
1992 23 19 4 Lee Yeong-ha 2 1 1 4 10
1994 21 11 10 Lee Joon-ho 4 1 1 6 6
1998 37 26 11 Hur Seung-wook 3 1 2 6 9
2002 46 31 15 Hur Seung-wook 2 2 4 14
2006 40 26 14 Lee Bo-ra(Südkorea)
Han Jong-in (Nordkorea)
6 3 2 11 7
2010 45 27 18 Gang Gwang-bae 6 6 2 14 5
2014 71 41 13 Lee Gyu-hyeok 3 3 2 8 13
2018 123 78 45 Won Yun-jong(Südkorea)
Hwang Chung-gum(Nordkorea)
5 8 4 17 3

Jugend-Sommerspiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Athleten Flaggenträger Medaillen
Gesamt m w Gold medal.svg Silver medal.svg Bronze medal.svg Gesamt Rang
2010 72 34 38 Kim Jin-hak 11 4 4 19 3
2014 73 41 32 4 6 5 15 13

Jugend-Winterspiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Athleten Flaggenträger Medaillen
Gesamt m w Gold medal.svg Silver medal.svg Bronze medal.svg Gesamt Rang
2012 28 15 13 Kim Dong-woo 8 3 2 11 4
2016 30 16 14 10 3 3 16 2

Übersicht der Sportarten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sommerspiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Badminton[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Badminton pictogram.svg
Goldmedaillen Silbermedaillen Bronzemedaillen
6 7 6

Gleich bei der ersten Teilnahme am olympischen Badminton 1992 gelangen südkoreanischen Athleten zwei Olympiasiege sowie der Gewinn von jeweils einer Silber- und Bronzemedaille. Den Olympiasieg schafften das Herrendoppel Kim Moon-soo und Park Joo-bong. Auch im Damendoppel gab es einen südkoreanischen Sieg durch das Doppel Hwang Hye-young und Chung So-young. Das Doppel Gil Young-ah und Shim Eun-jung gewann Bronze. Die Silbermedaille gewann Bang Soo-hyun im Dameneinzel.

1996 in Atlanta wurde Gil Young-ah dann mit ihrem Partner Kim Dong-moon Olympiasieger im gemischten Doppel. Im Finale schlugen sie ihre Teamkameraden Park Joo-bong und Ra Kyung-min. Mit Jang Hye-ock gewann Gil zudem Silber im Damendoppel. Im Dameneinzel schaffte Bang Soo-hyun diesmal den Olympiasieg.

Enttäuschend verlief das Turnier 2000 in Sydney. Im Herrendoppel gab es Silber durch Lee Dong-soo und Yoo Yong-sung sowie Bronze durch Ha Tae-kwon und Kim Dong-moon. 2004 siegten Ha und Kim im Herrendoppel, Lee und Yoo erreichten wiederum Silber. Ebenfalls Silber gewann Shon Seung-mo im Herreneinzel. Bronze holte das Damendoppel Lee Kyung-won und Ra Kyung-min.

2008 in Peking gewannen die Südkoreaner einen kompletten Medaillensatz. Das gemischte Doppel Lee Yong-dae und Lee Hyo-jung wurde Olympiasieger. Zusammen mit ihrer Partnerin Lee Kyung-won gewann Lee Hyo-jung zudem Silber im Damendoppel. Bronze holte das Herrendoppel Lee Jae-jin und Hwang Ji-man.

2012 in London konnte nur das Herrendoppel Lee Yong-dae und Jung Jae-sung eine Medaille, Bronze, gewinnen. Beide Damendoppel wurden wegen unsportlichen Verhaltens während des letzten Spiels der Gruppenphase disqualifiziert.[2] Auch 2016 in Rio de Janeiro gelang nur der Gewinn einer Bronzemedaille. Diesmal war es durch das Damendoppel Jung Kyung-eun und Shin Seung-chan.

Name Spiele Disziplin Anmerkung
Kim Moon-soo
Park Joo-bong
1992 Barcelona Herrendoppel erster Olympiasieg
Hwang Hye-young
Chung So-young
1992 Barcelona Damendoppel
Bang Soo-hyun 1996 Atlanta Dameneinzel
Gil Young-ah
Kim Dong-moon
1996 Atlanta Mixed
Ha Tae-kwon
Kim Dong-moon
2004 Athen Herrendoppel
Lee Yong-dae
Lee Hyo-jung
2008 Peking Mixed
Name Spiele Disziplin Anmerkung
Bang Soo-hyun 1992 Barcelona Dameneinzel erster Medaillengewinn
Gil Young-ah
Jang Hye-ock
1996 Atlanta Damendoppel
Park Joo-bong
Ra Kyung-min
1996 Atlanta Mixed
Lee Dong-soo
Yoo Yong-sung
2000 Sydney Herrendoppel
Shon Seung-mo
Yoo Yong-sung
2004 Athen Herreneinzel
Lee Dong-soo
Yoo Yong-sung
2004 Athen Herrendoppel
Lee Kyung-won
Lee Hyo-jung
2008 Peking Damendoppel
Name Spiele Disziplin Anmerkung
Gil Young-ah
Shim Eun-jung
1992 Barcelona Dameneinzel
Ha Tae-kwon
Kim Dong-moon
2000 Sydney Herrendoppel
Lee Kyung-won
Ra Kyung-min
2004 Athen Damendoppel
Lee Jae-jin
Hwang Ji-man
2008 Peking Herrendoppel
Lee Yong-dae
Jung Jae-sung
2012 London Herrendoppel
Jung Kyung-eun
Shin Seung-chan
2016 Rio de Janeiro Damendoppel

Baseball[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Baseball pictogram.svg
Goldmedaillen Silbermedaillen Bronzemedaillen
1 1

Beim ersten Baseballturnier, an dem Südkorea teilnahm, kam die Mannschaft nicht über einen achten Platz hinaus. In Atlanta stand nach der Gruppenphase nur ein Sieg aus sieben Spielen zu Buche. Mit vier Siegen schaffte es die Mannschaft 2000 in Sydney ins Halbfinale. Dort unterlag man den USA mit 2:3. Das Spiel um Bronze konnte gegen Japan mit 3:1 gewonnen werden, womit der erste Medaillengewinn im Baseball gelang.

Für das Turnier 2004 in Athen konnte sich Südkorea nicht qualifizieren. So nahm man erst wieder beim letzten olympischen Turnier 2008 in Peking. Das Team gewann alle Gruppenspiele und auch das Halbfinale gegen Japan mit 6:2. Im Finale wurde Kuba mit 3:2 geschlagen, damit war das Team erstmals Olympiasieger im Baseball.

Name Spiele Disziplin Anmerkung
Baseball-Nationalmannschaft 2008 Peking erster Olympiasieg
Name Spiele Disziplin Anmerkung
Baseball-Nationalmannschaft 2000 Sydney erster Medaillengewinn

Basketball[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Basketball pictogram.svg
Goldmedaillen Silbermedaillen Bronzemedaillen
1

Die erste südkoreanische Basketballmannschaft nahm am Turnier 1948 teil. Das Team qualifizierte sich als Gruppenerster für das Viertelfinale, scheiterte dort jedoch an Mexiko. Beide Platzierungsspiele wurden verloren, die Mannschaft belegte damit Platz 8. Die zweite Teilnahme fand 1956 statt. Diesmal verlor man alle Gruppenspiele. Auch die Spiele der Platzierungsgruppe wurden verloren. Mit einem Sieg über Thailand gelang es der Mannschaft, Platz 14 zu erreichen.

Ebenso erfolglos verlief das Turnier von 1964. Südkorea konnte kein einziges seiner Spiele gewinnen und belegte den 16. und letzten Platz. 1968 stand immerhin ein Sieg in der Vorrundengruppe gegen Marokko zu Buche. Ein Sieg in der Platzierungsrunde brachte dem Team Platz 14.

Erst 1984 in Los Angeles war wieder eine Basketballmannschaft dabei. Diesmal hatten sich die Frauen qualifizieren können. Mit nur einer Niederlage in fünf Spielen, einem 47:84 gegen Gastgeber USA, belegte das Team Gruppenplatz 2. Damit spielte man um den Olympiasieg gegen den Gruppenersten, die USA: Südkorea verlor das Spiel mit 55:85, gewann aber seine erste Olympiamedaille im Basketball.

1988 in Seoul waren beide Mannschaften dabei. Die Männer konnten keines ihrer Gruppenspiele gewinnen. Zwei Siege in der Platzierungsrunde bedeuteten Platz 9. Die Frauen wurden auf Grund schlechterer Wertungen Gruppenletzte. In der Platzierungsrunde spielten sie um Platz 7 und gewannen gegen die Tschechoslowakei. Erst 1996 waren wieder beide Teams dabei. Die Männer verloren alle Spiele und wurden damit 12. und Letzte. Die Frauen gewannen zwar zwei ihrer fünf Vorrundenspiele, konnten sich aber nicht für das Viertelfinale qualifizieren. In der Platzierungsrunde erreichten sie Platz 10.

Für das Turnier von Sydney 2000 konnten sich nur die Frauen qualifizieren. Diesmal gelang ihnen der Einzug ins Viertelfinale, in dem sie Frankreich schlugen. Das Halbfinale gegen die USA ging verloren, auch das Spiel um Bronze gegen Brasilien endete mit einer Niederlage. Auch 2004 in Athen waren nur die Frauen dabei. Alle fünf Vorrundenspiele gingen verloren, ebenso das abschließende Spiel um Platz 11 gegen Nigeria. 2008 gelang wieder die Qualifikation für das Viertelfinale. Hier unterlag man jedoch den USA. Die abschließende Wertung brachte dem Team Platz 8.

Name Spiele Disziplin Anmerkung
Nationalmannschaft der Frauen 1984 Los Angeles Frauenturnier erster Medaillengewinn

Bogenschießen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Archery pictogram.svg
Goldmedaillen Silbermedaillen Bronzemedaillen
23 9 7

1972 wurde Bogenschießen olympische Sportart. Südkorea entwickelte sich zur führenden Nation in dieser Sportart bei Olympischen Spielen. Allerdings traten südkoreanischen Bogenschützen erst 1984 an. Die Frauen konnten sogleich zwei Medaillen gewinnen. Seo Hyang-soon wurde Olympiasiegerin und gewann damit die ersten Olympiamedaille mit dem Bogen. Sie war damit auch die erste Frau Südkoreas, die Olympiasiegerin wurde. Kim Jin-ho gewann Bronze.

Bei den heimischen Sommerspielen 1988 gewannen sowohl das Frauen- als auch das Männerteam die Goldmedaille. Im Einzel der Frauen gingen alle Medaillen nach Südkorea. Es gewann Kim Soo-nyung vor Wang Hee-kyung und Yun Young-sook. Die drei bildeten auch die Frauenmannschaft. Bei den Männern gewann Park Sung-soo Silber im Einzel. Chun In-soo belegte Platz 4. Auch 1992 in Barcelona waren die Frauen erfolgreich. Im Einzel gewann Cho Youn-jeong vor der Titelverteidigerin Kim Soo-nyung. Beide wurden mit der Mannschaft Olympiasiegerinnen. Bei den Männern gewann Chung Jae-hun Silber.

1996 in Atlanta wurde Kim Kyung-wook Olympiasiegerin im Einzel. Das Frauenteam wurde zum dritten Mal in Folge Olympiasieger, wobei man im Finale das deutsche Team schlug. Das Männerteam gewann die Silbermedaille. Im Einzel gewann Oh Kyo-moon Bronze. 2000 in Sydney gingen alle Medaillen im Fraueneinzel an Südkorea. Yun Mi-jin gewann Gold, Kim Nam-soon Silber und Kim Soo-nyung Bronze. Alle drei bildeten die Frauenmannschaft, die Olympiasieger wurden. Kim Soo-nyung gewann hier ihre vierte Goldmedaille und wurde damit zur erfolgreichsten Sportlerin Südkoreas bei Olympischen Spielen. Auch die Männermannschaft wurde Olympiasieger.

Wie schon in Sydney wurden auch 2004 in Athen beide Mannschaften Olympiasieger. Bei den Frauen gewann Park Sung-hyun die Goldmedaille, Lee Sung-jin holte Silber. Ein ähnliches Bild bot sich 2008 in Peking. Wieder gewannen beide Mannschaften die Goldmedaille. Bei den Männern gewann Park Kyung-mo Silber. Bei den Frauen gewann Park Sun-hyung ebenfalls Silber, Bronze ging an Yun Ok-hee.

Drei Olympiasiege erzielten die Bogenschützen 2012 in London. Neben der Frauenmannschaft gewannen im Einzel der Männer Oh Jin-hyek und im Einzel der Frauen Ki Bo-bae jeweils Gold. Die Männermannschaft erreichte den Bronzeplatz. 2016 in Rio de Janeiro gelang schließlich der totale Erfolg. In allen Diziplinen stellte Südkorea die Olympiasieger. Beide Mannschaften siegten, bei den Männern holte Ku Bon-chan Gold. Bei den Frauen gewann Chang Hye-jin Gold, die im Finale die Deutsche Lisa Unruh besiegte. Kim Bo-bae gewann Bronze.

Name Spiele Disziplin Anmerkung
Seo Hyang-soon 1984 Los Angeles Einzel erster Medaillengewinn und Olympiasieg
Chun In-soo
Lee Han-sup
Park Sung-soo
1988 Seoul Mannschaft
Kim Soo-nyung 1988 Seoul Einzel
Kim Soo-nyung
Wang Hee-kyung
Yun Young-sook
1988 Seoul Mannschaft
Cho Youn-jeong 1992 Barcelona Einzel
Cho Youn-jeong
Kim Soo-nyung
Lee Eun-kyung
1992 Barcelona Mannschaft
Kim Kyung-wook 1996 Atlanta Einzel
Kim Kyung-wook
Kim Jo-sun
Yoon Hye-young
1996 Atlanta Mannschaft
Yun Mi-jin 2000 Sydney Einzel
Kim Nam-soon
Kim Soo-nyung
Yun Mi-jin
2000 Sydney Mannschaft
Jang Yong-ho
Kim Chung-tae
Oh Kyo-moon
2000 Sydney Mannschaft
Park Sung-hyun 2004 Athen Einzel
Lee Sung-jin
Park Sung-hyun
Yun Mi-jin
2004 Athen Mannschaft
Im Dong-hyun
Jang Yong-ho
Park Kyung-mo
2004 Athen Mannschaft
Yun Ok-hee
Park Sung-hyun
Joo Hyun-jung
2008 Peking Mannschaft
Im Dong-hyun
Lee Chang-hwan
Park Kyung-mo
2008 Peking Mannschaft
Oh Jin-hyek 2012 London Einzel
Ki Bo-bae 2012 London Einzel
Choi Hyeon-ju
Ki Bo-bae
Lee Sung-jin
2012 London Mannschaft
Ku Bon-chan 2016 Rio de Janeiro Einzel
Chang Hye-jin 2016 Rio de Janeiro Einzel
Ku Bon-chan
Lee Seung-yun
Kim Woo-jin
2016 Rio de Janeiro Mannschaft
Chang Hye-jin
Ki Bo-bae
Choi Mi-sun
2016 Rio de Janeiro Mannschaft
Name Spiele Disziplin Anmerkung
Park Sung-soo 1988 Seoul Einzel
Wang Hee-kyung 1988 Seoul Einzel
Kim Soo-nyung 1992 Barcelona Einzel
Chung Jae-hun 1992 Barcelona Einzel
Jang Yong-ho
Kim Bo-ram
Oh Kyo-moon
1996 Atlanta Mannschaft
Kim Nam-soon 2000 Sydney Einzel
Lee Sung-jin 2004 Athen Einzel
Park Kyung-mo 2008 Peking Einzel
Park Sung-hyun 2008 Peking Einzel
Name Spiele Disziplin Anmerkung
Kim Jin-ho 1984 Los Angeles Einzel
Yun Young-sook 1988 Seoul Einzel
Oh Kyo-moon 1996 Atlanta Einzel
Kim Soo-nyung 2000 Sydney Einzel
Yun Ok-hee 2008 Peking Einzel
Im Dong-hyun
Kim Bub-min
Oh Jin-hyek
2012 London Mannschaft
Ki Bo-bae 2016 Rio de Janeiro Einzel

Boxen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Boxing pictogram.svg
Goldmedaillen Silbermedaillen Bronzemedaillen
3 7 10

Das erste olympische Boxturnier mit südkoreanischer Beteiligung fand 1948 in London statt. Im Fliegengewicht wurde Han Su-an mit der Bronzemedaille der erste südkoreanische Medaillengewinner im Boxen. 1952 gewann Gang Jun-ho Bronze im Bantamgewicht. 1956 holte Song Sun-cheon Silber im Bantamgewicht.

Der nächste Erfolg fand 1964 in Tokio statt, als Jeong Sin-jo Silber im Bantamgewicht gewann. 1968 wurden zwei Medaillen gewonnen. Ji Yong-ju gewann Silber im Halbfliegengewicht, Jang Sun-gil Bronze im Bantamgewicht. Erst 16 Jahre später, 1984 in Los Angeles, konnte Südkorea wieder Medaillen gewinnen. In Los Angeles wurde Sin Jun-seop im Mittelgewicht erster südkoreanischer Boxolympiasieger. An Young-su gewann im Weltergewicht Silber, Jeon Chil-seong im Leichtgewicht Bronze.

Am erfolgreichsten waren die Boxer 1988 in Seoul mit zwei Olympiasiegen und je einer Silber- und Bronzemedaille. Olympiasieger wurden Kim Kwang-sun im Fliegengewicht und Park Si-hun im Halbmittelgewicht. Silber ging an Baik Hyun-man im Schwergewicht, Bronze an Lee Jae-hyuk im Federgewicht. 1992 in Barcelona kamen zwei Bronzemedaillen durch Hong Sung-sik im Leichtgewicht und Lee Seung-bae im Mittelgewicht hinzu. Lee konnte 1996 nach seinem Wechsel ins Halbschwergewicht die Silbermedaille gewinnen. Im Turnierverlauf 1988 kam es zu zwei Vorfällen, in die südkoreanische Boxer involviert waren. Im Halbweltergewicht kämpfte Chun Jin-chul in der dritten Runde gegen den US-Amerikaner Todd Foster. Im Nachbarring wurde die Glocke für das Ende einer Runde geschlagen. Chun hielt das für das Ende der Runde seines Kampfes, stellte den Kampf ein und wurde von Foster niedergeschlagen. Das Ergebnis wurde annulliert, der Kampf neu angesetzt. Chun verlor jedoch auch den Wiederholungskampf.[3] Im Bantamgewicht verlor Byun Jong-il seinen Kampf gegen den Bulgaren Aleksandar Christow in der zweiten Runde. Die südkoreanische Mannschaft legte gegen die Entscheidung Protest ein, Byun weigerte sich über eine Stunde lang, den Ring zu verlassen. In der Folge wurden vier südkoreanische Funktionäre vom Amateurweltverband AIBA für zwei Jahre gesperrt, Südkorea wurde die Ausrichtung internationaler Boxwettkämpfe für ein Jahr untersagt.[4]

2000 in Sydney ging die südkoreanische Boxmannschaft leer aus. 2004 in Athen gewannen Jo Seok-hwan im Federgewicht und Kim Jung-joo im Weltergewicht jeweils Bronze. Kim konnte 2008 in Peking seine Bronzemedaille in der gleichen Gewichtsklasse wiederholen. 2012 gingen nur zwei südkoreanische Boxer an den Start. Im Leichtgewicht gewann Han Soon-chul Silber. 2016 bestand die Boxriege nur noch aus einem Athleten, der jedoch erfolglos blieb.

Name Spiele Disziplin Anmerkung
Sin Jun-seop 1984 Los Angeles Mittelgewicht erster Olympiasieg
Kim Kwang-sun 1988 Seoul Fliegengewicht
Park Si-hun 1988 Seoul Halbmittelgewicht
Name Spiele Disziplin Anmerkung
Song Sun-cheon 1956 Melbourne Bantamgewicht
Jeong Sin-jo 1964 Tokio Bantamgewicht
Ji Yong-ju 1968 Mexiko-Stadt Halbfliegengewicht
An Young-su 1984 Los Angeles Weltergewicht
Lee Seung-bae 1996 Atlanta Halbschwergewicht
Han Soon-chul 2012 London Leichtgewicht
Name Spiele Disziplin Anmerkung
Han Su-an 1948 London Fliegengewicht erster Medaillengewinn
Gang Jun-ho 1952 Helsinki Bantamgewicht
Jang Sun-gil 1968 Mexiko-Stadt Bantamgewicht
Jeon Chil-seong 1984 Los Angeles Leichtgewicht
Hong Sung-sik 1988 Seoul Leichtgewicht
Lee Seung-bae 1992 Barcelona Mittelgewicht
Jo Seok-hwan 2004 Athen Federgewicht
Kim Jung-joo 2004 Athen Weltergewicht
Kim Jung-joo 2008 Peking Weltergewicht

Fechten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fencing pictogram.svg
Goldmedaillen Silbermedaillen Bronzemedaillen
4 2 5

Seit 1964 nehmen südkoreanische Fechter an olympischen Turnieren teil. 2000 in Sydney kam es zu den ersten Medaillengewinnen. Mit dem Florett wurde Kim Young-ho Olympiasieger in der Einzelwertung. Im Florett besiegte er den Deutschen Ralf Bißdorf. Lee Sang-ki gewann Bronze in der Einzelwertung im Degenfechten. Im Kampf um Bronze konnte er den Schweizer Marcel Fischer besiegen. Die Degenmannschaft belegte Platz 4. 2008 in Peking gewann die Florettfechterin Nam Hyun-hee Silber im Einzel.

Am erfolgreichsten schnitt die südkoreanische Mannschaft 2012 in London ab. Neben zwei Olympiasiegen erkämpften sich die Athleten eine Silber- und drei Bronzemedaillen. Olympiasieger wurden die Säbelfechterin Kim Ji-yeon im Einzel sowie die Säbelmannschaft der Männer, die im Viertelfinale die deutsche Mannschaft besiegte. Silber gewann das Degenteam der Frauen. Im Degenfechten gewann Jung Jin-sun Bronze im Einzel. Im Viertelfinale hatte er den Deutschen Jörg Fiedler ausschalten können. Ebenfalls Bronze gewann Choi Byung-chul im Einzel des Florettfechtens. Auch die Florettmannschaft der Frauen gewann Bronze.

Der Degenfechter Park Sang-young wurde 2016 in Rio de Janeiro Olympiasieger im Einzel. Park schaltete im Turnierverlauf zwei Schweizer Fechter aus. Im Viertelfinale besiegte er Max Heinzer, im Halbfinale dann Benjamin Steffen. Im Säbelfechten gewann Kim Jung-hwan Bronze im Einzel.

Name Spiele Disziplin Anmerkung
Kim Young-ho 2000 Sydney Florett Einzel erster Olympiasieg
Kim Ji-yeon 2012 London Säbel Einzel
Gu Bon-gil
Won Woo-young
Kim Jung-hwan
Oh Eun-seok
2012 London Säbel Mannschaft
Park Sang-young 2012 London Degen Einzel
Name Spiele Disziplin Anmerkung
Nam Hyun-hee 2008 Peking Florett Einzel
Shin A-lam
Choi In-jeong
Jung Hyo-jung
Choi Eun-sook
2012 London Degen Mannschaft
Name Spiele Disziplin Anmerkung
Lee Sang-ki 2000 Sydney Degen Einzel erster Medaillengewinn
Jung Jin-sun 2012 London Degen Einzel
Choi Byung-chul 2012 London Florett Einzel
Nam Hyun-hee
Jeon Hee-sook
Jung Gil-ok
Oh Ha-na
2012 London Florett Mannschaft
Kim Jung-hwan 2012 London Säbel Einzel

Fußball[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Football pictogram.svg
Goldmedaillen Silbermedaillen Bronzemedaillen
1

Gleich bei der ersten Teilnahme Südkoreas an Olympischen Sommerspielen 1948 in London nahm auch eine südkoreanische Fußballauswahl teil. Die Mannschaft erreichte das Viertelfinale, unterlag dort jedoch Schweden mit 0:12, die bislang höchste Niederlage Südkoreas im olympischen Fußball. Erst 1964 konnte sich Südkorea wieder qualifizieren. Nach drei Niederlagen in der Vorrunde schied die Mannschaft früh aus.

Bei den heimischen Sommerspielen 1988 in Seoul schaffte die Mannschaft gegen die Sowjetunion und gegen die USA jeweils ein 0:0-Unentschieden. Das abschließende Spiel gegen Argentinien ging mit 1:2 verloren, Südkorea schied damit aus dem Turnier aus. 1992 wurden drei Unentschieden erreicht, die Qualifikation für das Viertelfinale wurde jedoch wieder verpasst. Auch 1996 scheiterte man in der Vorrunde. Südkorea schied diesmal jedoch nur auf Grund der weniger geschossenen Tore gegenüber Ghana aus. Zuvor erspielten sich die Südkoreaner einen Sieg und ein Unentschieden.

2000 reichten auch zwei Siege nicht für das Erreichen des Viertelfinals. Südkorea schied auf Grund der schlechteren Tordifferenz gegenüber den punktgleichen Teams aus Chile und Spanien aus. 2004 schaffte man dann endlich die Qualifikation für das Viertelfinale. In der Vorrunde siegte die Mannschaft gegen Mexiko und spielte gegen Griechenland und Mali jeweils Unentschieden. Im Viertelfinale scheiterte man mit 2:3 an Paraguay.

2008 erreichte die Mannschaft einen Sieg und ein Unentschieden. Wieder scheiterte man damit in der Vorrunde. Einen Sieg, ein 2:1 über die Schweiz, und zwei Unentschieden reichten 2012 für das Erreichen des Viertelfinals. Hier traf man auf die Gastgebermannschaft des Vereinigten Königreiches. Nach Verlängerung stand es 1:1, das Elfmeterschießen gewann Südkorea mit 4:5. Erstmals zog man damit ins Halbfinale ein, in dem man Brasilien mit 0:3 unterlegen war. Das Spiel um Bronze gegen Japan wurde dafür mit 2:0 und somit erstmals eine olympische Medaille im Fußball gewonnen.

2016 stieß die Mannschaft in der Vorrunde auf Deutschland. Das Spiel endete 3:3. Gegen Fiji erzielte man zuvor einen 8:0-Sieg. Das abschließende Spiel gegen Mexiko wurde 1:0 gewonnen. Im Viertelfinale scheiterte man mit 0:1 an Honduras.

Name Spiele Disziplin Anmerkung
U-23-Nationalmannschaft der Männer 2012 London Männerturnier erster Medaillengewinn

Gewichtheben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weightlifting pictogram.svg
Goldmedaillen Silbermedaillen Bronzemedaillen
3 6 6
Jang Mi-ran, Olympiasiegerin 2008, Silber 2004, Bronze 2012

Südkoreanische Gewichtheber waren Mitglieder der ersten Olympiamannschaft des Landes bei Sommerspielen 1948 in London. Sie machten gleich auf sich aufmerksam. Lee Gyu-hyeok im Bantamgewicht und Nam Su-il im Federgewicht erreichten jeweils Platz 4. Noch erfolgreicher war Kim Seong-jip, der im Mittelgewicht mit Bronze die erste Gewichthebermedaille Südkoreas gewann. 1952 in Helsinki gelang ihm dieser Medaillengewinn erneut. Kim Hae-nam im Bantamgewicht und Kim Chang-hui im Leichtgewichte wurden jeweils Vierte.

1956 in Melbourne gewann Kim Chang-hui Bronze im Leichtgewicht. Im Bantamgewicht belegten Yu In-ho Platz 4 und Kim Hae-nam Platz 5. 1960 war Kim Hae-nam ins Federgewicht gewechselt. Hier wurde er Vierter. Auch in Tokio 1964 war Platz 4 das beste Resultat. Es wurde durch Lee Jong-seop im Mittelgewicht erreicht.

Erst 24 Jahre später, bei den heimischen Sommerspielen von 1988 in Seoul, waren südkoreanische Gewichtheber wieder erfolgreich. Im Fliegengewicht gewann Chun Byung-kwan Silber, im Leichtschwergewicht Lee Hyung-kun Bronze. Im Federgewicht wurde Min Jun-gi Vierter. 1992 in Barcelona wurde Chun Byung-kwann erster südkoreanischer Olympiasieger im Gewichtheben. Der Silbermedaillist von Seoul gewann seine Goldmedaille diesmal im Bantamgewicht. Im Mittelschwergewicht erreichte Kim Byeong-chan Platz 4.

In Atlanta 1996 konnte Kim Tae-hyeon Platz 4 im Superschwergewicht erreichen. Diese Platzierung belegte 2000 in Sydney Kim Sun-hui im Schwergewicht der Frauen. 2004 in Athen gewann Lee Bae-yeong Silber im Leichtgewicht. Die gleiche Medaille holte sich bei den Frauen Jang Mi-ran im Schwergewicht. 2008 in Peking wurde sie Olympiasiegerin. Yoon Jin-hee gewann Silber im Federgewicht. Im Fliegengewicht beendete Im Young-hwa ihren Wettkampf auf Platz 4. 2016 wurde die Silbermedaillistin Sibel Özkan wegen Dopings nachträglich disqualifiziert[5], Im rückte somit auf den dritten Platz vor. Im Januar 2017 wurde auch die bisherige Siegerin Chen Xiexia wegen Dopings disqualifiziert.[6] Somit erhielt Im neun Jahre nach dem Wettkampf olympisches Silber. Bei den Männern wurde Sa Jae-hyouk Olympiasieger im Mittelgewicht, Kim Kwang-hoon wurde hier Vierter.

Insgesamt fünf Gewichtheber, die 2012 in London im Mittelschwergewicht antraten, wurden nachträglich wegen Dopings disqualifiziert: der Sieger Ilja Iljin aus Kasachstan,[7] der Silbermedaillist Alexander Iwanow aus Russland[8], der Moldawier Anatolii Cîrîcu[9], der Vierte Andrei Demanow aus Russland[8] sowie der sechstplatzierte Aserbaidschaner İntiqam Zairov[10]. Dies brachte Kim Min-jae, der bislang auf Platz 8 gelistet war, auf Platz 2 und damit zur Silbermedaille. Auch die Titelverteidigerin Jang Mi-ran, ursprünglich Vierte im Superschwergewicht, kam durch eine nachträgliche Disqualifikation wegen Dopings noch zu einer Bronzemedaille. Hier wurde die Armenierin Crispime Churschudjan aus der Wertung genommen.[11] Im Superschwergewicht der Männer wurde Jeon Sang-gyun Vierter. Im Federgewicht der Frauen gewann Yoon Jin-hae 2016 in Rio de Janeiro eine Bronzemedaille.

Name Spiele Disziplin Anmerkung
Chun Byung-kwan 1992 Barcelona Bantamgewicht erster Olympiasieg
Sa Jae-hyouk 2008 Peking Mittelgewicht
Jang Mi-ran 2008 Peking Superschwergewicht
Name Spiele Disziplin Anmerkung
Chun Byung-kwan 1988 Seoul Fliegengewicht
Lee Bae-yeong 2004 Athen Leichtgewicht
Jang Mi-ran 2004 Athen Superschwergewicht
Im Young-hwa 2008 Peking Fliegengewicht
Yoon Jin-hee 2008 Peking Federgewicht
Kim Min-jae 2012 London Mittelschwergewicht
Name Spiele Disziplin Anmerkung
Kim Seong-jip 1948 London Mittelgewicht erster Medaillengewinn
Kim Seong-jip 1952 Helsinki Mittelgewicht
Kim Chang-hui 1956 Melbourne Leichtgewicht
Lee Hyung-kun 1988 Seoul Leichtschwergewicht
Jang Mi-ran 2012 London Superschwergewicht
Yoon Jin-hee 2016 Yoon Jin-hae Federgewicht

Golf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Golf pictogram.svg
Goldmedaillen Silbermedaillen Bronzemedaillen
1

Golf war 1900 und 1904 olympische Sportart. Erst 2016 wurde Golf wieder in das olympische Programm aufgenommen. Brooke Henderson erreichte bei den Frauen Platz 7. Park In-bee wurde Olympiasiegerin im Frauenturnier, Amy Yang belegte Platz 4.

Name Spiele Disziplin Anmerkung
Park In-bee 2016 Rio de Janeiro Einzel erster Olympiasieg und Medaillengewinn

Handball[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Handball pictogram.svg
Goldmedaillen Silbermedaillen Bronzemedaillen
2 4 1

Erstmals nahmen südkoreanische Handballmannschaften 1984 am Olympiaturnier teil. Die Männermannschaft kassierte in fünf Spielen fünf Niederlagen und belegte den letzten Gruppenplatz. Auch die Frauen verloren alle ihre Spiele und wurden Gruppenletzter. Dies waren die einzigen Olympiaauftritte kanadischer Handballmannschaften. Die Männermannschaft erreichte in ihren Vorrundenspielen nur ein Unentschieden, dieses jedoch gegen den Gastgeber USA. Gegen die Mannschaft der Bundesrepublik Deutschland verlor das Team mit 25:37. Nach der Vorrunde schied die Mannschaft aus. Das Turnier der Frauen wurde in einer einfachen Gruppenrunde ausgetragen, da nur sechs Mannschaften teilnahmen. Die Südkoreanerinnen erzielten drei Siege, u. a. ein 26:17 über die Bundesrepublik Deutschland und ein 23:22 über Österreich, und ein Unentschieden. Damit belegten sie Platz 2 und gewannen Silber.

Bei den heimischen Sommerspielen 1988 konnten die Frauen den ersten südkoreanischen Olympiasieg im Handball feiern. Das Turnier wurde diesmal in zwei Runden, einer Vor- und einer Finalrunde, ausgetragen. Die Südkoreanerinnen gewannen zwei Vorrundenspiele und verloren ein Spiel. Mit der besseren Tordifferenz blieben sie auf Platz 1. Auch in der Finalrunde gewannen sie zwei Spiele und verloren eines, wie schon in der Vorrunde gegen Jugoslawien. Mit einem Punkt Vorsprung blieben sie auf Platz 1, da sich die Sowjetunion und Norwegen im letzten Spiel mit 19:19 trennten. Das Männerteam gewann Silber. Die Mannschaft konnte vier ihrer fünf Vorrundenspiele gewinnen, u. a. mit 23:22 gegen die DDR. Gruppenplatz 1 bedeutete die Qualifikation für das Finale. Gegen die Sowjetunion verlor man mit 25:32.

1992 konnten die Frauen ihren Olympiasieg verteidigen. Mit zwei Siegen und einem Unentschieden schloss man die Vorrunde als Gruppensieger ab. Im Halbfinale wurde Deutschland mit 26:25 ausgeschaltet, das Finale gegen Norwegen mit 28:21 gewonnen. Wegen der schlechteren Tordifferenz erreichten die Männer nach drei Siegen und zwei Niederlagen nur Vorrundenplatz 3. Das Spiel um Platz 5 gegen Spanien wurde mit 21:36 verloren. 1996 waren nur die Frauen qualifiziert. Sie gewannen alle Vorrundenspiele, Deutschland wurde mit 33:20 geschlagen. Im Halbfinale besiegte man Ungarn mit 39:25. Erst im Finale gegen Dänemark kassierte man mit 33:37 eine Niederlage.

2000 waren auch wieder die Männer dabei. Sie belegten jedoch nur Platz 5 der Vorrunde nach nur einem Sieg und einem 19:19-Unentschieden gegen Deutschland. Das Spiel um Platz 9 gegen Tunesien wurde mit 24:19 gewonnen. Das Frauenteam gewann alle vier Vorrundenspiele und auch das Viertelfinale gegen Brasilien (35:24). Im Halbfinale traf die Mannschaft auf Titelverteidiger Dänemark und unterlag mit 29:31. Das Spiel um Bronze ging mit 21:22 gegen Norwegen verloren. 2004 qualifizierten sich die Männer für das Viertelfinale, unterlagen dort jedoch Ungarn mit 25:30. Zwei Niederlagen in der Platzierungsrunde bedeutete Platz 8. Die Frauen qualifizierten sich mit vier Siegen und einem Unentschieden für das Viertelfinale. Hier traf man auf Brasilien und gewann 26:24. Im Halbfinale wurde Frankreich mit 32:31 besiegt. Im Finale traf man wieder auf Dänemark. In der regulären Spielzeit endete das Spiel 25:25, nach der Verlängerung stand es 34:34. Im anschließenden Siebenmeterschießen unterlagen die Südkoreanerinnen mit 2:4, damit war Dänemark zum dritten Mal in Folge Olympiasieger.

2008 scheiterten die Männer wieder im Viertelfinale. Die Vorrunde hatten sie noch als Gruppenerste beendet. Gegen Deutschland unterlag man jedoch im Auftaktspiel mit 23:27. Das Viertelfinale gegen Spanien ging mit 24:29 verloren. Auch das Spiel um Platz 7 gegen Dänemark verlor die Mannschaft (26:37). Die Frauen besiegten in der Vorrunde Deutschland mit 30:20 und belegten im Abschluß Platz 2. Das Viertelfinale gegen Gastgeber China wurde mit 31:23 gewonnen, im Halbfinale unterlag man Norwegen mit 28:29. Das Spiel um Bronze gegen die Ungarinnen endete mit einem 33:28-Sieg.

2012 verloren die Männer alle Vorrundenspiele und blieben Gruppenletzter. In der Endabrechnung wurde die Mannschaft auf Grund der besseren Tordifferenz auf Platz 11 (von 12) gesetzt. Die Frauen qualifizierten sich für das Viertelfinale. Hier schlugen sie Russland mit 24:23. Im Halbfinale unterlag man Norwegen mit 25:31. Auch das Spiel um Bronze gegen Spanien ging verloren. Erst die Verlängerung brachte den Spanierinnen einen 31:29-Erfolg. 2016 konnten sich nur die Frauen qualifizieren. In der Vorrunde schafften die Spielerinnen nur einen Sieg und ein Unentschieden. Das bedeutete Platz 5 der Gruppe. In der Endabrechnung erreichte das Team Platz 10.

Name Spiele Disziplin Anmerkung
Nationalmannschaft der Frauen 1988 Seoul Frauenturnier erster Olympiasieg
Nationalmannschaft der Frauen 1992 Barcelona Frauenturnier
Name Spiele Disziplin Anmerkung
Nationalmannschaft der Frauen 1984 Los Angeles Frauenturnier erster Medaillengewinn
Nationalmannschaft der Männer 1988 Seoul Männerturnier
Nationalmannschaft der Frauen 1996 Atlanta Frauenturnier
Nationalmannschaft der Frauen 2004 Athen Frauenturnier
Name Spiele Disziplin Anmerkung
Nationalmannschaft der Frauen 2008 Peking Frauenturnier

Hockey[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Field hockey pictogram.svg
Goldmedaillen Silbermedaillen Bronzemedaillen
3

Das erste olympische Hockeyturnier mit Beteiligung einer südkoreanischer Mannschaften fand bei den heimischen Sommerspiele 1988 statt. Die Männer schafften in ihrer Vorrundengruppe nur zwei Unentschieden bei drei Niederlagen, u. a. ein 0:1 gegen die Bundesrepublik Deutschland. Ein Sieg und eine Niederlage in der Platzierungsrunde bedeuteten Platz 10. Die Frauen zogen mit zwei Siegen, u. a. einem 4:1 über die Bundesrepublik Deutschland, und einem Unentschieden ins Halbfinale ein. Gegen das Vereinigte Königreich gelang ein 1:0, das Finale gegen Australien ging mit 0:2 verloren.

1992 waren nur die Frauen dabei, die Platz 1 ihrer Vorrunden erreichten. Das Viertelfinale gegen Spanien wurde 1:2, das Spiel um Bronze gegen das Vereinigte Königreich 3:4 verloren. 1996 waren auch wieder die Männer dabei. Mit Platz 4 der Vorrunde erreichten sie die Platzierungsrunde um die Plätze 5 bis 8. Mit zwei Siegen wurde das Team Fünfter. Die Frauen qualifizierten sich mit Platz 2 in der Vorrunde für das Finale. Gegen Deutschland gewann man mit 1:0. Das Finale, wieder gegen Australien, ging mit 1:3 verloren.

2000 waren es die Männer, die eine Medaille gewinnen konnten. Zwei Siege und zwei Unentschieden reichten der Mannschaft für Platz 2 der Vorrundengruppe. Im Halbfinale wurde Pakistan mit 1:0 geschlagen. Das Finale gegen die Niederlande konnte erst im Penaltyschießen entschieden werden. Nach Verlängerung stand die Partie 3:3. Im entscheidenden Penaltyschießen unterlag Südkorea mit 4:5. Die Frauen schafften nur zwei Unentschieden und belegten den letzten Gruppenplatz. In der Platzierungsrunde verlor man mit 2:3 nach Verlängerung gegen Deutschland. Das Spiel um Platz 9 konnte mit 3:0 gegen Südafrika siegreich gestaltet werden.

2004 verpassten beide Teams den Einzug ins Halbfinale. Die Männer besiegten Ägypten mit 11:0, dem höchsten Sieg einer südkoreanischen Mannschaft bei Olympischen Spielen. Gegen Deutschland erreichten sie ein 2:2-Unentschieden. Ein weiterer Sieg und ein weiteres Unentschieden brachte die Mannschaft auf den vierten Gruppenplatz. Man verlor beide Platzierungsspiele und belegte schließlich Platz 8. Die Frauen verloren zwei Gruppenspiele, u. a. mit 2:3 gegen Deutschland, und wurden Dritter der Gruppe. Eine Niederlage und ein Sieg in der Platzierungsrunde brachte das Team auf Platz 7.

Ein ähnliches Bild bot sich 2008. Die Männer wurden Gruppendritte, sie spielten u. a. 3:3 gegen Deutschland. Damit erreichten sie das Spiel um Platz 5, das sie mit 2:5 gegen das Vereinigte Königreich verloren. Die Frauen wurden Fünfte von sechs Gruppenmannschaften, sie konnten nur eines der fünf Gruppenspiele gewinnen. Im Spiel um Platz 9 wurde Japan mit 2:1 besiegt.

2012 belegten beide Mannschaften den jeweils achten Platz. Die Männer wurde Gruppenvierte, u. a. nach einer 0:1-Niederlage gegen Deutschland. Das Spiel um Platz 7 gegen Pakistan ging mit 2:3 verloren. Auch die Frauen belegten Platz 4 ihrer Gruppe. Sie mussten im Spiel um Platz 7 gegen Deutschland antreten und verloren 1:4.

2016 hatten sich nur die Frauen qualifizieren können. Das Team konnte in fünf Gruppenspielen nur ein Unentschieden erreichen. Gegen Deutschland verlor man 0:2. Als Gruppenletzter war die Mannschaft damit ausgeschieden.

Name Spiele Disziplin Anmerkung
Nationalmannschaft der Frauen 1988 Seoul Frauenturnier erster Medaillengewinn
Nationalmannschaft der Frauen 1996 Atlanta Frauenturnier
Nationalmannschaft der Männer 2000 Sydney Männerturnier

Judo[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Judo pictogram.svg
Goldmedaillen Silbermedaillen Bronzemedaillen
11 16 16
Kim Jae-bum, Olympiasieger 2012, Silber 2008

Judo ist, von der Anzahl der Medaillen her gesehen, Südkoreas erfolgreichste Sommersportart. Judoka des Landes konnten insgesamt 43 Medaillen, davon elf goldene, gewinnen. In der Nationenwertung bei Olympischen Spielen liegt Südkorea damit auf Rang 3 hinter Japan (84 Medaillen) und Frankreich (49 Medaillen).

Gleich im ersten Judoturnier der olympischen Spiele 1964 in Tokio konnte die erste südkoreanische Judo-Medaille gewonnen werden. Im Mittelgewicht holte Kim Ui-tae Bronze. In dieser Gewichtsklasse gewann O Seung-rip 1972 die Silbermedaille. 1976 wurden drei Medaillen gewonnen. Im Leichtgewicht gewann Jang Eun-gyeong Silber. Bronze ging an Park Yeong-cheol im Mittelgewicht und Jo Jae-gil in der offenen Klasse.

Noch erfolgreicher verlief die Teilnahme 1984. Im Leichtgewicht wurde An Byung-geun erster südkoreanischer Olympiasieger im Judo. Drei Tage später folgte Ha Hyeong-ju im Halbschwergewicht. Silber gewannen Kim Jae-yeop im Extraleichtgewicht und Hwang Jeong-o im Halbleichtgewicht. Im Schwergewicht erkämpfte sich Jo Yong-cheol Bronze. Auch bei den heimischen Sommerspielen 1988 konnten zwei Olympiasiege gefeiert werden. Kim Jae-yeop gewann im Extraleichtgewicht, Lee Gyeong-geun im Halbleichtgewicht. Jo Yong-cheol gewann im Schwergewicht erneut Bronze.

1992 kämpften auch weibliche Judoka um olympisches Edelmetall. Im Halbschwergewicht wurde Kim Mi-jeong Olympiasiegerin. Bei den Männern gewann Yun Hyeon Silber im Extraleichtgewicht, Jeong Hun im Leichtgewicht und Kim Byung-ju im Halbmittelgewicht gewannen Bronze. 1996 wurden von den elf angetretenen Judoka acht Medaillen gewonnen. Im Mittelgewicht der Männer wurde Jeon Ki-young, der im Halbfinale den Deutschen Marko Spittka bezwang, Olympiasieger. Die Männer steuerten zwei Silber- und eine Bronzemedaille bei. Silber gewannen Kwak Dae-sung im Leichtgewicht und Kim Min-soo im Schwergewicht. Bronze ging an Cho In-chul im Halbmittelgewicht. Bei den Frauen wurde Cho Min-sun Olympiasiegerin im Mittelgewicht. Hyun Sook-hee im Halbleichtgewicht und Jung Sun-yong im Leichtgewicht gewannen Silber, Jung Sung-sook im Halbmittelgewicht Bronze.

Beim Judoturnier 2000 in Sydney gab es erstmals seit 1976 keinen Olympiasieg. Bei den Männern gewannen Jung Bu-kyung im Extraleichtgewicht und Cho In-chul im Halbmittelgewicht Silber. Die Frauen gewannen drei Bronzemedaillen durch Jung Sung-sook im Halbmittelgewicht, Cho Min-sun im Mittelgewicht und Kim Seon-young im Schwergewicht. 2004 gingen die Frauen leer aus, die Männer gewannen einen kompletten Medaillensatz. Gold gewann Lee Won-hee im Leichtgewicht. Im Halbschwergewicht holte Jang Sung-ho, der im Halbfinale den Deutschen Michael Jurack ausschaltete, Silber. Choi Min-ho gewann Bronze im Extraleichtgewicht.

2008 besiegte Choi Min-ho im Finale den Österreicher Ludwig Paischer und wurde so Olympiasieger im Extraleichtgewicht. Im Leichtgewicht gewann Wang Ki-chun Silber, ebenso Kim Jae-bum im Halbmittelgewicht, der im Finale dem Deutschen Ole Bischof unterlag. Bei den Frauen gewann Jung Gyung-mi Bronze im Halbschwergewicht.

In London 2012 gingen die Frauen wie zuvor schon 2004 leer aus. Die Männer konnten zwei Olympiasieger stellen. Kim Jae-bum gewann das Turnier im Halbmittelgewicht. Sein Gegner war wie vier Jahre zuvor der Deutsche Ole Bischof. Diesmal konnte Kim seinen Gegner besiegen. Ebenfalls Gold gewann Song Dae-nam im Mittelgewicht. Im Halbleichtgewicht gewann Choi Jun-ho Bronze.

Das Turnier von 2016 in Rio de Janeiro brachte zwei Silber- und eine Bronzemedaille für die südkoreanische Medaillenbilanz. Silber gewannen An Ba-ul im Halbleichtgewicht der Männer und Jung Bo-kyung im Extraleichtgewicht der Frauen. Bronze ging an den Judoka Gwak Dong-han im Mittelgewicht.

Name Spiele Disziplin Anmerkung
An Byung-geun 1984 Los Angeles Leichtgewicht erster Olympiasieg
Ha Hyeong-ju 1984 Los Angeles Halbschwergewicht
Kim Jae-yeop 1988 Seoul Extraleichtgewicht
Lee Gyeong-geun 1988 Seoul Halbleichtgewicht
Kim Mi-jeong 1992 Barcelona Halbschwergewicht
Jeon Ki-young 1996 Atlanta Mittelgewicht
Cho Min-sun 1996 Atlanta Mittelgewicht
Lee Won-hee 2004 Athen Leichtgewicht
Choi Min-ho 2008 Peking Extraleichtgewicht
Kim Jae-bum 2012 London Halbmittelgewicht
Song Dae-nam 2012 London Mittelgewicht
Name Spiele Disziplin Anmerkung
O Seung-rip 1972 München Mittelgewicht
Jang Eun-gyeong 1976 Montreal Leichtgewicht
Kim Jae-yeop 1984 Los Angeles Extraleichtgewicht
Hwang Jeong-o 1984 Los Angeles Halbleichtgewicht
Yun Hyeon 1992 Barcelona Extraleichtgewicht
Kwak Dae-sung 1996 Atlanta Leichtgewicht
Kim Min-soo 1996 Atlanta Halbschwergewicht
Hyun Sook-hee 1996 Atlanta Halbleichtgewicht
Jung Sun-yong 1996 Atlanta Leichtgewicht
Jung Bu-kyung 2000 Sydney Extraleichtgewicht
Cho In-chul 2000 Sydney Halbmittelgewicht
Jang Sung-ho 2004 Athen Halbschwergewicht
Wang Ki-chun 2008 Peking Leichtgewicht
Kim Jae-bum 2008 Peking Halbmittelgewicht
An Ba-ul 2016 Rio de Janeiro Halbleichtgewicht
Jung Bo-kyung 2016 Rio de Janeiro Extraleichtgewicht
Name Spiele Disziplin Anmerkung
Kim Ui-tae 1964 Tokio Mittelgewicht erster Medaillengewinn
Park Yeong-cheol 1976 Montreal Mittelgewicht
Jo Jae-gil 1976 Montreal offene Klasse
Jo Yong-cheol 1984 Los Angeles Schwergewicht
Jo Yong-cheol 1988 Seoul Schwergewicht
Jeong Hun 1992 Barcelona Leichtgewicht
Kim Byung-ju 1992 Barcelona Halbmittelgewicht
Cho In-chul 1996 Atlanta Halbmittelgewicht
Jung Sung-sook 1996 Atlanta Halbmittelgewicht
Jung Sung-sook 2000 Sydney Halbmittelgewicht
Cho Min-sun 2000 Sydney Mittelgewicht
Kim Seon-young 2000 Sydney Schwergewicht
Choi Min-ho 2004 Athen Extraleichtgewicht
Jung Gyung-mi 2008 Peking Halbschwergewicht
Cho Jun-ho 2012 London Halbleichtgewicht
Gwak Dong-han 2016 Rio de Janeiro Mittelgewicht

Kanusport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Canoeing (flatwater) pictogram.svg
Goldmedaillen Silbermedaillen Bronzemedaillen

Südkoreanische Kanuten nehmen seit 1984 an olympischen Kanuregatten teil. Bislang blieben die Teilnahmen erfolglos. Kein südkoreanisches Kanu erreichte ein Finale.

Leichtathletik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Athletics pictogram.svg
Goldmedaillen Silbermedaillen Bronzemedaillen
1 1

In der olympischen Leichtathletik nimmt Südkorea seit 1948 teil. Zwar waren zwei Marathonläufer, Sohn Kee-chung und Nam Sung-yong, schon 1936 in Berlin angetreten und hatten Gold und Bronze gewonnen. Korea war zu der Zeit Teil des japanischen Kaiserreiches, somit mussten beide Athleten für Japan starten.

Einen ersten Erfolg gab es 1952 im Marathon zu verzeichnen, als Choi Yun-chul Platz 4 erreichte. Auch 1956 gab es im Marathon einen vierten Platz. Diesmal erreichte Lee Chang-hun diese Platzierung. In den Folgejahren blieben Erfolge aus. Erst 1984 konnte sich der Weitspringer Kim Jong-il in Szene setzen, der im Finale Platz 8 erreichte. Bei den heimischen Sommerspielen 1988 wurde die Hochspringerin Kim Hui-sun Achte.

1992 wurde die erste Medaille gewonnen, die gleichzeitig der erste Leichtathletik-Olympiasieg eines Südkoreaners bedeutete. Im Marathonlauf gewann Hwang Young-cho die Goldmedaille. Lee Bong-ju gewann 1996 in Atlanta Silber.

Name Spiele Disziplin Anmerkung
Hwang Young-cho 1992 Barcelona Marathon erster Medaillengewinn und Olympiasieg
Name Spiele Disziplin Anmerkung
Lee Bong-ju 1996 Atlanta Marathon

Moderner Fünfkampf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Modern pentathlon pictogram.svg
Goldmedaillen Silbermedaillen Bronzemedaillen

Ein moderner Fünfkämpfer aus Südkorea nahm erstmal 1964 teil. Die beste Platzierung war ein elfter Platz, der 1996 von Kim Mi-sup und 2012 von Jung Jin-hwa erreicht wurde.

Radsport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Cycling (road) pictogram.svg
Goldmedaillen Silbermedaillen Bronzemedaillen

Seit 1948 sind südkoreanische Radsportler bei Olympischen Spielen vertreten. Der erfolgreichste Teilnehmer Südkoreas war Jo Ho-sung, der in Sydney 2000 Platz 4 im Punktefahren erreichte.

Reiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Equestrian pictogram.svg
Goldmedaillen Silbermedaillen Bronzemedaillen

Die erste südkoreanische Reiter ging 1952 im Springreiten an den Start. Der erfolgreichste Teilnehmer war 1988 der Dressurreiter Seo Jeong-gyun, der Platz 10 der Einzelwertung erreichte.

Ringen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wrestling pictogram.svg
Goldmedaillen Silbermedaillen Bronzemedaillen
11 11 14

Ringen gehört zu Südkoreas erfolgreichsten Sportarten. Seit der ersten Teilnahme 1948 konnten elf Olympiasieger gestellt werden. Insgesamt wurden 36 gewonnen, das macht das Ringen zu Südkoreas dritterfolgreichsten Sportart bei Sommerspielen.

Den ersten Erfolg erzielte 1956 der Freistilringer Lee Sang-gyun mit einem vierten Platz im Bantamgewicht. Ebenfalls Vierter wurde 1960 der Leichtgewichtler Bong Ug-won. 1964 nahmen Südkoreaner erstmals am Ringen im griechisch-römischen Stil teil. In Tokio wurde die erste Medaille gewonnen. Der Freistilringer Chang Chang-sun gewann Silber im Fliegengewicht. Erst 1976 gab es wieder Medaillengewinne, wieder waren die Freistilringer erfolgreich. Im Federgewicht wurde Yang Jung-mo der erste südkoreanische Olympiasieger im Ringen. Im Fliegengewicht gewann Jeon Hae-sup Bronze.

1984 waren auch Ringer im griechisch-römischen Stil erfolgreich. Im Federgewicht wurde Kim Weon-kee Olympiasieger, im Finale der Vorrunde um den Gruppensieg hatte er den Schweizer Hugo Dietsche besiegt. Bang Dae-du gewann im Fliegengewicht Bronze. Noch erfolgreicher waren die Freistilringer. You In-tak wurde Olympiasieger im Leichtgewicht. Kim Jong-kyu gewann Silber im Fliegengewicht. Bronze holten Son Gab-do im Halbfliegengewicht, Kim Eui-kon im Bantamgewicht und Lee Jung-keon im Federgewicht.

Bei den heimischen Sommerspielen 1988 erkämpften sich die südkoreanischen Ringer neun Medaillen. Im griechisch-römischen Stil wurde Kim Young-nam Olympiasieger im Weltergewicht. Kim Sung-moon gewann im Leichtgewicht Silber sowie Lee Jae-suk im Fliegengewicht, An Dae-hyun im Federgewicht und Kim Sang-kyu im Mittelgewicht jeweils Bronze. Im Freistil wurde Han Myung-woo Olympiasieger im Mittelgewicht. Im Leichtgewicht holte Park Jang-soon Silber. Bronze gewannen Noh Kyung-sun im Bantamgewicht und Kim Tae-woo im Halbschwergewicht.

Vier Medaillen gewann südkoreanische Ringer 1992 in Barcelona. Im griechisch-römischen Stil wurde An Hang-bon Olympiasieger im Bantamgewicht, im Finale besiegte er den Deutschen Rıfat Yıldız. Bronze gewann im Fliegengewicht Min Kyung-gab. Im Freistil wurde Park Jang-soon Olympiasieger im Weltergewicht. Kim Jong-shin gewann im Halbfliegengewicht Silber. Im Finale verlor er gegen den Nordkoreaner Kim Il-ong.

Ein Olympiasieg im griechisch-römischen Stil durch Sim Gwon-ho im Halbfliegengewicht wurde 1996 erreicht. Im Freistil wurden drei Silbermedaillen durch Jang Jae-sung im Federgewicht, Park Jang-soon im Weltergewicht und Yang Hyun-mo im Mittelgewicht erkämpft. In Sydney 2000 konnte Sim Gwon-ho seinen Olympiasieg wiederholen, allerdings war er nun ins Bantamgewicht aufgestiegen. Kim In-sub gewann im Federgewicht Silber. Im Freistil gewann Moon Eui-jae Silber im Mittelgewicht. Im Leichtgewicht gewann Jang Jae-sung Bronze.

2004 nahm erstmals eine südkoreanische Ringerin teil. Die Männer gewannen zwei Medaillen. Im griechisch-römischen Stil wurde Jung Ji-hyun Olympiasieger im Leichtgewicht. Silber gewann Moon Eui-jae im Halbschwergewicht. In Peking 2008 konnte nur eine Medaille gewonnen werden. Diese Medaille, eine Bronzemedaille, gewann Park Eun-chul im Federgewicht des griechisch-römischen Stils.

Auch 2012 in London konnte nur eine Medaille erkämpft werden. Diese bedeutete jedoch den Olympiasieg für Kim Hyeon-woo im Weltergewicht des griechisch-römischen Stils. 2016 wechselte er ins Mittelgewicht und gewann Bronze.

Name Spiele Disziplin Anmerkung
Yang Jung-mo 1976 Montreal Federgewicht, Freistil erster Olympiasieg
Kim Weon-kee 1984 Los Angeles Federgewicht, griechisch-römisch
Yu In-tak 1984 Los Angeles Leichtgewicht, Freistil
Kim Young-nam 1988 Seoul Weltergewicht, griechisch-römisch
Han Myung-woo 1988 Seoul Mittelgewicht, Freistil
An Hang-bon 1992 Barcelona Bantamgewicht, griechisch-römisch
Park Jang-soon 1992 Barcelona Weltergewicht, Freistil
Sim Gwon-ho 1996 Atlanta Halbfliegengewicht, griechisch-römisch
Sim Gwon-ho 2000 Sydney Bantamgewicht, griechisch-römisch
Jung Ji-hyun 2004 Athen Leichtgewicht, griechisch-römisch
Kim Hyeon-woo 2012 London Weltergewicht, griechisch-römisch
Name Spiele Disziplin Anmerkung
Chang Chang-sun 1964 Tokio Fliegengewicht, Freistil erster Medaillengewinn
Kim Jong-kyu 1984 Los Angeles Fliegengewicht, Freistil
Kim Sung-moon 1988 Seoul Leichtgewicht, griechisch-römisch
Park Jang-soon 1988 Seoul Leichtgewicht, Freistil
Kim Jong-shin 1992 Barcelona Halbfliegengewicht, Freistil
Jang Jae-sung 1996 Atlanta Federgewicht, Freistil
Park Jang-soon 1996 Atlanta Weltergewicht, Freistil
Yang Hyun-mo 1996 Atlanta Mittelgewicht, Freistil
Kim In-sub 2000 Sydney Federgewicht, griechisch-römisch
Moon Eui-jae 2000 Sydney Mittelgewicht, Freistil
Moon Eui-jae 2004 Athen Halbschwergewicht, Freistil
Name Spiele Disziplin Anmerkung
Jeon Hae-sup 1976 Montreal Fliegengewicht, Freistil
Bang Dae-du 1984 Los Angeles Bantamgewicht, griechisch-römisch
Son Gap-do 1984 Los Angeles Halbfliegengewicht, Freistil
Kim Eui-kon 1984 Los Angeles Bantamgewicht, Freistil
Lee Jung-keun 1984 Los Angeles Federgewicht, Freistil
Lee Jae-suk 1988 Seoul Fliegengewicht, griechisch-römisch
An Dae-hyun 1988 Seoul Federgewicht, griechisch-römisch
Kim Sang-kyu 1988 Seoul Mittelgewicht, griechisch-römisch
Noh Kyung-sun 1988 Seoul Bantamgewicht, Freistil
Kim Tae-woo 1988 Seoul Halbschwergewicht, Freistil
Min Kyung-gab 1992 Barcelona Fliegengewicht, griechisch-römisch
Jang Jae-sung 2000 Sydney Leichtgewicht, Freistil
Park Eun-chul 2008 Peking Federgewicht, griechisch-römisch
Kim Hyeon-woo 2016 Rio de Janeiro Mittelgewicht, griechisch-römisch

Rudern[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rowing pictogram.svg
Goldmedaillen Silbermedaillen Bronzemedaillen

1964 ging mit dem Achter erstmals ein südkoreanisches Ruderboot an den Start. Der nächste Start erfolgte erst 1984, hier nahmen erstmals Ruderinnen des Landes teil. Bei den Regatten blieben die südkoreanischen Boote erfolglos.

Schießen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Shooting pictogram.svg
Goldmedaillen Silbermedaillen Bronzemedaillen
7 8 1

Die ersten Sportschützen Südkoreas gingen 1956 an den Start. Die ersten vorderen Platzierungen kamen 1984 zu Stande. Mit der Schnellfeuerpistole belegten Yang Chung-yeol Platz 5 und Park Jong-gil Platz 7. Der erste Medaillengewinn erfolgte 1988 bei den heimischen Sommerspielen. Cha Young-chul gewann mit dem Kleinkalibergewehr im Liegendanschlag Silber. Den ersten Olympiasieg Südkoreas im Schießen schaffte 1992 eine Frau. Yeo Kab-soon gewann den Wettbewerb mit dem Luftgewehr. Lee Eun-ju wurde Sechste. Drei Tage später gewann mit Lee Eun-chul auch der erste Mann aus Südkorea eine Goldmedaille mit dem Kleinkalibergewehr im Liegendanschlag.

1996 wurde Park Chul-sung Vierter im Doppeltrapschießen der Männer. Ebenfalls Platz 4 belegte Boo Soon-hee mit der Sportpistole bei den Frauen. Kong Hyun-ah wurde Sechste im Dreistellungskampf mit dem Kleinkalibergewehr. 2000 gewann Kang Cho-hyun Silber mit dem Luftgewehr, Choi Dae-young wurde Sechste. Jin Jong-oh gewann 2004 in Athen Silber mit der freien Pistole. Mit der Luftpistole wurde er Fünfter. Mit dem Luftgewehr belegten Cheon Min-ho Platz 4 und Je Sung-tae Platz 6. Bei den Frauen gewann Lee Bo-na zwei Medaillen. Im Doppeltrap gewann sie Silber, im Trap Bronze. Im Dreistellungskampf mit dem Kleinkalibergewehr wurde Lee Hye-jin Fünfte.

2008 in Peking wurde Jin Jong-oh Olympiasieger mit der freien Pistole. Mit der Luftpistole gewann er Silber. In London 2012 wurde er Doppel-Olympiasieger. Er siegte mit der Luftpistole, mit der freien Pistole gab es durch die Silbermedaille von Choi Young-rae einen südkoreanischen Doppelsieg. Eine weitere Silbermedaille gewann Kim Jong-hyun mit dem Kleinkalibergewehr im Dreistellungskampf. Bei den Frauen wurde Kim Jang-mi Olympiasiegerin mit der Sportpistole. 2016 wurde Jin Jong-oh zum dritten Mal in Folge Olympiasieger mit der freien Pistole. Mit vier Gold- und zwei Silbermedaillen ist er damit der erfolgreichste Südkoreaner bei Olympischen Spielen überhaupt. Mit der Luftpistole belegte er Platz 5. Han Seung-woo belegte mit der freien Pistole Platz 4. Im Liegendanschlag mit dem Kleinkalibergewehr gewann Kim Jong-hyun Silber.

Name Spiele Disziplin Anmerkung
Yeo Kab-soon 1992 Barcelona Luftgewehr erster Olympiasieg
Lee Eun-chul 1992 Barcelona Kleinkalibergewehr liegend
Jin Jong-oh 2008 Peking freie Pistole
Jin Jong-oh 2012 London freie Pistole
Jin Jong-oh 2012 London Luftpistole
Kim Jang-mi 2012 London Sportpistole
Jin Jong-oh 2016 Rio de Janeiro freie Pistole
Name Spiele Disziplin Anmerkung
Cha Young-chul 1988 Seoul Kleinkalibergewehr liegend erster Medaillengewinn
Kang Cho-hyun 2000 Sydney Luftgewehr
Jin Jong-oh 2004 Athen freie Pistole
Lee Bo-na 2004 Athen Doppeltrap
Jin Jong-oh 2008 Peking Luftpistole
Choi Young-rae 2012 London freie Pistole
Kim Hyeon-woo 2012 London Kleinkalibergewehr Dreistellungskampf
Kim Hyeon-woo 2016 Rio de Janeiro Kleinkalibergewehr liegend
Name Spiele Disziplin Anmerkung
Lee Bo-na 2004 Athen Trap

Schwimmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Swimming pictogram.svg
Goldmedaillen Silbermedaillen Bronzemedaillen
1 3
Park Tae-hwan, einziger Schwimmer Südkoreas mit Medaillen

Seit 1964 gehen südkoreanische Schwimmer und Schwimmerinnen an den Start bei Olympischen Spielen. Erst 2004 in Athen schaffte Nam Yoo-sun über 400 Meter Lagen der Frauen die erste südkoreanischen Finalteilnahme. Sie belegte im Finale Platz 7. 2008 in Peking wurden die ersten Medaillen gewonnen. Park Tae-hwan wurde über 400 Meter Freistil Olympiasieger. Dies war die erste Schwimm-Medaille Südkoreas. Zwei Tage später gewann er über 200 Meter Freistil Silber. 2012 in London kamen Silber über 200 und 400 Meter Freistil hinzu. Über 1500 Meter Freistil wurde er Vierter.

Name Spiele Disziplin Anmerkung
Park Tae-hwan 2008 Peking 400 Meter Freistil erster Medaillengewinn und Olympiasieg
Name Spiele Disziplin Anmerkung
Park Tae-hwan 2008 Peking 200 Meter Freistil
Park Tae-hwan 2012 London 200 Meter Freistil
Park Tae-hwan 2012 London 400 Meter Freistil

Segeln[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sailing pictogram.svg
Goldmedaillen Silbermedaillen Bronzemedaillen

Die erste Segelregatta mit südkoreanischer Beteiligung fand 1984 statt. Die beste Platzierung war Rang 13, der zwei Mal erreicht wurde: 2000 von der Windsurferin Ju Sun-an und 2016 durch Ha Jee-min im Laser

Taekwondo[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Taekwondo pictogram.svg
Goldmedaillen Silbermedaillen Bronzemedaillen
12 2 5

Im Taekwondo, seit 2000 olympische Sportart, ist Südkorea sowohl in der Anzahl der Olympiasiege (12) als auch in der Gesamtzahl der Medaillen (19) die führende Nation bei Olympischen Spielen. Bei der ersten Teilnahme in Sydney gewannen alle vier südkoreanische Starter Medaillen. Den ersten Medaillengewinn, gleichzeitig den ersten Olympiasieg, schaffte Jung Jae-eun im Federgewicht der Frauen. Im Mittelgewicht wurde Lee Sun-hee ebenfalls Olympiasiegerin. Bei den Männern wurde Kim Kyong-hun Olympiasieger im Schwergewicht. Im Federgewicht gewann Sin Joon-sik Silber.

Zwei Olympiasiege und zwei Bronzemedaillen standen 2004 in Athen zu Buche, womit wieder alle vier angetretenen Taekwondoin mit Medaillen heimkehrten. Bei den Männern wurde Moon Dae-sung Olympiasieger im Schwergewicht. Im Leichtgewicht gewann Song Myeong-seob Bronze. Bei den Frauen siegte Jang Ji-won im Leichtgewicht. Im Mittelgewicht gewann Hwang Kyung-seon Bronze.

2008 in Peking wurden alle angetretenen Taekwondoin Olympiasieger. Bei den Männern gewannen Son Tae-jin im Leichtgewicht und Cha Dong-min im Schwergewicht. Bei den Frauen siegten Lim Su-jeong im Leichtgewicht und Hwang Kyung-seon im Mittelgewicht. 2012 verteidigte Hwang Kyung-seon ihren Olympiasieg im Mittelgewicht erfolgreich. Im Viertelfinale besiegte sie die Deutsche Helena Fromm. Bei den Männern gewann Lee Dae-hoon Silber im Fliegengewicht.

2016 kamen alle fünf angetretenen Taekwondoin zu olympischen Ehren. Bei den Frauen wurden Kim So-hui im Fliegengewicht und Oh Hye-ri im Weltergewicht Olympiasiegerinnen. Die drei gestarteten Männer gewannen alle Bronze: Kim Tae-hun im Fliegengewicht, Lee Dae-hoon im Federgewicht und Cha Dong-min im Schwergewicht.

Name Spiele Disziplin Anmerkung
Jung Jae-eun 2000 Sydney Weltergewicht erster Medaillengewinn und Olympiasieg
Lee Sun-hee 2000 Sydney Mittelgewicht
Kim Kyong-hun 2000 Sydney Schwergewicht
Moon Dae-sung 2004 Athen Schwergewicht
Jang Ji-won 2004 Athen Leichtgewicht
Son Tae-jin 2008 Peking Leichtgewicht
Cha Dong-min 2008 Peking Schwergewicht
Lim Su-jeong 2008 Peking Leichtgewicht
Hwang Kyung-seon 2008 Peking Mittelgewicht
Hwang Kyung-seon 2012 London Mittelgewicht
Kim So-hui 2016 Rio de Janeiro Fliegengewicht
Oh Hye-ri 2016 Rio de Janeiro Weltergewicht
Name Spiele Disziplin Anmerkung
Sin Joon-sik 2000 Sydney Leichtgewicht
Lee Dae-hoon 2012 London Fliegengewicht
Name Spiele Disziplin Anmerkung
Song Myeong-seob 2004 Athen Leichtgewicht
Hwang Kyung-sun 2004 Athen Mittelgewicht
Kim Tae-hun 2016 Rio de Janeiro Fliegengewicht
Lee Dae-hoon 2016 Rio de Janeiro Federgewicht
Cha Dong-min 2016 Rio de Janeiro Schwergewicht

Tennis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tennis pictogram.svg
Goldmedaillen Silbermedaillen Bronzemedaillen

Seit den heimischen Sommerspielen 1988 nehmen südkoreanische Tennisspieler an olympischen Turnieren teil. Bei Tennisturnier von Sydney 2000 schied das Herrendoppel Lee Hyung-taik und Yoon Yong-il gegen das deutsche Duo Tommy Haas und David Prinosil in der zweiten Runde aus.

Tischtennis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Table tennis pictogram.svg
Goldmedaillen Silbermedaillen Bronzemedaillen
3 3 12

Im 1988 erstmals bei Olympischen Spielen ausgetragenen Tischtennis konnten südkoreanische Athleten die ersten Medaillen gewinnen.Das Damendoppel Hyun Jung-hwa und Yang Young-ja gewann mit Gold die erste südkoreanische Tischtennismedaille und wurden gleichzeitig erste Olympiasieger des Landes in dieser Sportart. Im Herreneinzel konnte Yoo Nam-kyu seinen Teamkameraden Kim Ki-taik mit 3:1 schlagen. Das Herrendoppel Ahn Jae-hyung und Yoo Nam-kyu gewann Bronze. Im Spiel um Bronze schlugen sie ihre Landsleute Kim Ki-taik und Kim Wan in drei Sätzen. Zuvor hatten Kim/Kim in der Gruppenphase das deutsche Doppel Georg Böhm/Jürgen Rebel in drei Sätzen und das österreichische Duo Ding Yi/Gottfried Bär in zwei Sätzen besiegt. Ahn/Yoo gewannen in ihrer Gruppe in drei Sätzen gegen das deutsche Doppel Jörg Roßkopf/Steffen Fetzner.

1992 wurden fünf Bronzemedaillen gewonnen, im Herreneinzel durch Kim Taek-soo und im Herrendoppel durch Kang Hee-chan/Lee Chul-seung und Kim Taek-soo/Yoo Nam-kyu. Kang/Lee besiegten in der Gruppenphase die Österreicher Ding Yi/Erich Amplatz in zwei Sätzen. Im Halbfinale unterlagen sie dem deutschen Duo Jörg Roßkopf/Steffen Fetzner in drei Sätzen. Bei den Frauen holte Hyung Jung-hwa Bronze im Einzel und mit ihrer Partnerin Hong Cha-ok im Doppel. Im Einzel konnte Hong Soon-hwa die Deutsche Olga Nemes in der Gruppenphase in zwei Sätzen besiegen. Im Doppel verloren Hong Soon-hwa und Lee Jung-im im Viertelfinale gegen das nordkoreanische Doppel Li Bun-hui und Yu Sun-bok in vier Sätzen.

1996 holten Yoo Nam-kyu und Lee Cheol-seung Bronze im Herrendoppel. Im Spiel um Bronze besiegten sie das deutsche Doppel Jörg Roßkopf/Steffen Fetzner in drei Sätzen. Im Herreneinzel konnte Kim Taek-soo den Österreicher Ding Yi in der Gruppenphase in zwei Sätzen schlagen. Sein Teamkamerad Yoo Nam-kyu besiegte den Nordkoreaner Li Gun-sang in zwei Sätzen. Während Yoo schon im Achtelfinale ausschied, scheiterte Kim im Viertelfinale in fünf Sätzen an Jörg Roßkopf. Ebenfalls Bronze gewann das Damendoppel Park Hae-jung und Ryu Ji-hae. Sie schlugen im Spiel um Bronze ihre Teamkameradinnen Kim Moo-kyo und Park Kyung-ae in vier Sätzen. Im Einzel besiegte Park Hae-jung in der Gruppenphase die Deutsche Olga Nemes in zwei Sätzen. Ryu Ji-hae verlor in der Gruppenphase gegen die Nordkoreanerin Tu Song-sil in zwei Sätzen und schied aus.

2000 gewann Ryu Ji-hae mit Kim Moo-kyo Bronze im Damendoppel. Im Einzel schied Suk Eun-mi im Viertelfinale gegen die Deutsche Qianhong Gotsch aus. Bei den Männern erreichte das Doppel Lee Chul-seung/Ryu Seung-min das Halbfinale, verloren es in vier Sätzen und scheiterten, wiederum in vier Sätzen, im Spiel um Bronze am französischen Doppel Patrick Chila/Jean-Philippe Gatien. im Einzel scheiterte Kim Taek-soo im Achtelfinale an Timo Boll.

In Athen 2004 wurde Ryu Seung-min Olympiasieger im Herreneinzel. In Runde 3 konnte Oh Sang-eun den für Österreich startenden Chinesen Chen Weixing in sieben Sätzen schlagen. Im Doppel besiegten Oh Sang-eun und Joo Se-hyuk das deutsche Doppel Jörg Roßkopf/Lars Hielscher in fünf Sätzen. Im Damendoppel gewannen Lee Eun-sil und Suk Eun-mi Silber. Im Viertelfinale besiegten sie das nordkoreanische Doppel Kim Hyang-mi und Kim Hyom-hui. Im Einzel scheiterte Lee Eun-sil in der dritten Runde an der Nordkoreanerin Kim Hyang-mi. Kim Kyung-ah gewann die Bronzemedaille.

2008 wurden die Doppel gestrichen, dafür wurden Teamwettbewerbe durchgeführt. Beide Teams gewannen Bronze. Das Herrenteam schlug dabei im Spiel um Bronze Österreich mit 3:1. Im Herreneinzel konnte Oh Sang-eun in der dritten Runde seinen nordkoreanischen Gegner Kim Hyok-bong in fünf Sätzen schlagen. Im Achtelfinale besiegte er Timo Boll in fünf Sätzen. Auch im Dameneinzel kam es in der dritten Runde zu einem Duell zwischen Süd- und Nordkorea. Park Mi-young besiegte ihre nordkoreanische Kontrahentin Kim Jong in vier Sätzen.

2012 in London gewann das Herrenteam Silber. In der ersten Runde wurde Nordkorea mit 3:1 besiegt. Es folgten Siege über Portugal und Hongkong, ehe man im Finale China mit 0:3 unterlag. Das Damenteam unterlag im Spiel um Bronze Singapur mit 0:3. Im Herreneinzel unterlag Joo Se-hyuk dem Nordkoreaner Kim Hyok-bong in der dritten Runde in sechs Sätzen. Bei den Damen besiegte Kim Kyung-ah die für Österreich spielende Chinesin Liu Jia in der dritten Runde in fünf Sätzen.

2016 konnte erstmals keine Medaille gewonnen werden. Das Herrenteam verlor das Spiel um Bronze gegen Deutschland mit 1:3.

Name Spiele Disziplin Anmerkung
Hyun Jung-hwa</ br>Yang Young-ja 1988 Seoul Damendoppel erster Medaillengewinn und Olympiasieg
Yoo Nam-kyu 1988 Seoul Herreneinzel
Ryu Seung-min 2004 Athen Herreneinzel
Name Spiele Disziplin Anmerkung
Kim Ki-taik 1988 Seoul Herreneinzel
Lee Eun-sil
Seok Eun-mi
2004 Athen Damendoppel
Oh Sang-eun
Joo Se-hyuk
Ryu Seung-min
2012 London Herrenteam
Name Spiele Disziplin Anmerkung
Ahn Jae-hyung
Yoo Nam-kyu
1988 Seoul Herrendoppel
Kim Taek-soo 1992 Barcelona Herreneinzel
Kyang Hee-chan
Lee Chul-seung
1992 Barcelona Herrendoppel
Kim Taek-soo
Yoo Nam-kyu
1992 Barcelona Herrendoppel
Hyun Jung-hwa 1992 Barcelona Dameneinzel
Hyun Jung-hwa
Hong Cha-ok
1992 Barcelona Damendoppel
Lee Chul-seung
Yoo Nam-kyu
1996 Atlanta Herrendoppel
Park Hae-jung
Ryu Ji-hae
1996 Atlanta Damendoppel
Ryu Ji-hae
Kim Moo-kyu
2000 Sydney Damendoppel
Kim Kyung-ah 2004 Athen Dameneinzel
Oh Sang-eun
Ryu Seung-min
Yoon Jae-young
2008 Peking Herrenteam
Dang Ye-seo
Kim Kyung-ah
Park Mi-young
2008 Peking Damenteam

Triathlon[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Triathlon pictogram.svg
Goldmedaillen Silbermedaillen Bronzemedaillen

2012 in London nahm zum ersten und bisher einzigen Mal ein südkoreanischer Triathlet teil.

Turnen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gymnastics (artistic) pictogram.svg
Goldmedaillen Silbermedaillen Bronzemedaillen
1 4 4

1960 in Rom gingen erstmals Turner aus Südkorea an den Start. Die erste Medaille wurde bei den heimischen Sommerspielen 1988 gewonnen. Im Pferdsprung der Frauen gewann Park Jong-hoon Bronze. 1992 gewann Yoo Ok-ryul ebenfalls Bronze im Pferdsprung. Auch am Boden erreichte er das Finale und wurde Vierter.

1996 gewann Yeo Hong-chul Silber im Pferdsprung. Lee Joo-hyung hatte sich für die Gerätefinals am Barren und am Reck qualifiziert. Am Barren wurde er Siebter, am Reck Achter. 2000 qualifizierte er sich für die Finals am Barren, Reck und am Pauschenpferd. Am Barren gewann er Silber, am Reck Bronze. Am Pauschenpferd belegte er Platz 4. Jung Jin-soo wurde am Barren Vierter.

2004 gewannen Kim Dae-eun Silber und Yang Tae-young Bronze im Einzelmehrkampf. Mit der Mehrkampfmannschaft wurden sie Vierter. In Peking 2008 belegte die Mannschaft Platz 5. Yoo Won-chul gewann am Barren die Silbermedaille. Yang Tae-young wurde Siebter. Kim Ji-hoon erreichte das Finale am Pauschenpferd und wurde Sechster.

In London 2012 wurde Yang Hak-seon mit seinem Sieg im Pferdsprung erster südkoreanischer Olympiasieger im Geräteturnen. In der Rhythmischen Sportgymnastik wurde Son Yeon-jae Fünfte. 2016 verbesserte sie sich auf Platz 4.

Name Spiele Disziplin Anmerkung
Yang Hak-seon 2012 London Pferdsprung erster Olympiasieg
Name Spiele Disziplin Anmerkung
Yeo Hong-chul 1996 Atlanta Pferdsprung
Lee Joo-hyung 2000 Sydney Barren
Kim Dae-eun 2004 Athen Mehrkampf Einzel
Yoo Won-chul 2008 Peking Barren
Name Spiele Disziplin Anmerkung
Park Jong-hoon 1988 Seoul Pferdsprung erster Medaillengewinn
Yoo Ok-ryul 1992 Barcelona Pferdsprung
Lee Joo-hyung 2000 Sydney Reck
Yang Tae-young 2004 Athen Mehrkampf Einzel

Volleyball[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Volleyball (indoor) pictogram.svg
Goldmedaillen Silbermedaillen Bronzemedaillen
1

Südkoreanische Volleyballteams nehmen seit 1964 an olympischen Turnieren teil. Die Männer verloren in Tokio alle ihre Spiele und wurden damit Zehnte und Letzte. Auch die Frauen verloren alle Spiele und belegten den sechsten und letzten Platz. 1968 waren nur die Frauen dabei. Diesmal gelangen in sieben Spielen drei Siege, der erste ein 3:1 über die USA. Damit erreichte die Mannschaft Platz 5 von acht Mannschaften.

1972 nahmen auch wieder die Männer teil. In ihrer Vorrundengruppe wurden sie Vierte. Damit waren sie für die Platzierungsrunde qualifiziert. Das erste Spiel gegen Rumänien wurde verloren, das Spiel um Platz 7 gegen Brasilien dann gewonnen. Das Frauenteam qualifizierte sich, u. a. mit einem 3:0 über die Bundesrepublik Deutschland, für das Halbfinale. Hier unterlag man Japan, auch das Spiel um Bronze gegen Nordkorea ging verloren.

1976 kamen die Männer wieder in die Platzierungsrunde. Das erste Spiel gegen Brasilien wurde gewonnen, das Spiel um Platz 5 gegen die Tschechoslowakei jedoch verloren. Die Frauen waren wesentlich erfolgreicher. Wieder erreichten sie das Halbfinale, in der Vorrunde hatten sie die DDR-Mannschaft mit 3:2 besiegt. Im Halbfinale verlor man wieder gegen Japan, diesmal konnte jedoch das Spiel um Bronze gegen Ungarn mit 3:1 gewonnen werden. Dies war der erste Medaillengewinn einer südkoreanischen Volleyballmannschaft bei Olympischen Spielen.

1984 verliefen beide Turniere nahezu identisch. Die Männer verpassten nur auf Grund des schlechteren Satzverhältnisses das Halbfinale. In der Platzierungsrunde wurden China und Argentinien besiegt, dies bedeutete Platz 5. Auch die Frauen verpassten das Halbfinale. Auch sie gewannen beide Platzierungsspiele gegen Brasilien und die Bundesrepublik Deutschland und wurden Fünfte.

Enttäuschend verliefen die Turniere bei den heimischen Sommerspielen 1988. Die Männer konnten nur eines ihrer fünf Vorrundenspiele gewinnen und lagen damit auf dem letzten Gruppenplatz. Auch das erste Platzierungsspiel gegen Japan wurde verloren. Der Sieg im Spiel um Platz 11 gegen Tunesien verhinderte, dass das Team den letzten Platz im Klassement einnehmen musste. Auch den Frauen gelang nur ein Sieg, ein 3:1 über die DDR. In der Platzierungsrunde verlora man gegen Brasilien. Auch das Spiel um Platz 7 gegen die USA wurde verloren, damit lag das Frauenteam auf dem letzten Platz des Klassements.

1992 nahmen nur die Männer teil. Mit einem Vorrundensieg kam die Mannschaft ins Spiel um Platz 9, das gegen Kanada mit 3:1 gewonnen wurde. 1996 waren wieder beide Mannschaften dabei. Die Männer schafften wieder nur einen Sieg, schieden diesmal als Fünfte der Gruppe direkt aus. Die Frauen erreichten das Viertelfinale und unterlagen dort Brasilien. In der Platzierungsrunde siegte man über die Gastgebermannschaft aus den USA. Das Spiel um Platz 5 gegen die Niederlande wurde mit 0:3 verloren.

Das Turnier von 2000 verlief nahezu identisch. Wieder schafften die Männer nur einen Sieg in der Vorrunde und schieden damit direkt aus. Die Frauen erreichten das Viertelfinale. Sie hatten drei Vorrundenspiele, u. a. mit 3:0 gegen Deutschland, gewonnen. Im Viertelfinale unterlag man der USA, auch beide Platzierungsspiele, gegen China und Kroatien, wurden verloren, was Platz 8 im Klassement bedeutete.

2004 nahm nur die Frauenmannschaft teil. Mit drei Siegen war das Team für das Viertelfinale qualifiziert. Hier unterlag man Russland und schied aus, da keine Platzierungsspiele mehr durchgeführt wurden. 2008 konnte sich keine Mannschaft qualifizieren, 2012 waren wieder die Frauen dabei. Mit zwei Siegen qualifizierte sich das Team für das Viertelfinale. Hier konnte man Italien mit 3:1 besiegen. Das Halbfinale gegen die USA ging mit 0:3 verloren, ebenso das Spiel um Bronze gegen Japan. Auch 2016 kam das Team ins Viertelfinale, in der Vorrunde erreichten die Frauen drei Siege. Im Viertelfinale unterlag man den Niederlanden mit 1:3.

Name Spiele Disziplin Anmerkung
Nationalmannschaft der Frauen 1976 Montreal Frauenturnier erster Medaillengewinn

Wasserball[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Water polo pictogram.svg
Goldmedaillen Silbermedaillen Bronzemedaillen

Südkoreas einzige Teilnahme an einem olympischen Wasserballturnier fand bei den heimischen Sommerspielen 1988 statt. Das Team verlor alle fünf Vorrundenspiele, so auch mit 2:18 gegen die Bundesrepublik Deutschland. In der Platzierungsgruppe gab es weitere drei Niederlagen, das Team beendete das Turnier als Letzter.

Wasserspringen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Diving pictogram.svg
Goldmedaillen Silbermedaillen Bronzemedaillen

Der erste südkoreanische Wasserspringer nahm 1960 in Rom teil. Das beste Ergebnis konnte Woo Ha-ram 2016 erzielten, als er Elfter im Turmspringen wurde.

Winterspiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Biathlon[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Biathlon pictogram.svg
Goldmedaillen Silbermedaillen Bronzemedaillen

Der erste südkoreanische Biathlet nahm 1984 in Sarajevo teil. Die besten Platzierungen waren zwei Mal Platz 16. Diese Platzierung erreichten 2018 bei den heimischen Winterspielen in Pyeongchang die beiden eingebürgerten Russen Timofei Lapschin im Sprint der Männer und Jekaterina Awwakumowa im 15-Kilometer-Rennen der Frauen.

Bobsport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bobsleigh pictogram.svg
Goldmedaillen Silbermedaillen Bronzemedaillen
1

Seit 2010 nehmen südkoreanische Bobfahrer an Olympischen Winterspielen teil. Nach schwachen Ergebnissen 2010 und 2014 gewann der Viererbob bei den heimischen Winterspielen 2018 in Pyeongchang mit Silber die erste Medaille Südkoreas im Bobsport.

Name Spiele Disziplin Anmerkung
Jun Jung-lin
Kim Dong-hyun
Seo Young-woo
Wun Yun-jong
2018 Pyeongchang Viererbob erster Medaillengewinn

Curling[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Curling pictogram.svg
Goldmedaillen Silbermedaillen Bronzemedaillen
1

Das erste Curlingturnier mit südkoreanischer Beteiligung fand 2014 in Sotschi statt. Die Frauenmannschaft vom Gyeonggi-do CC gewann drei ihrer sechs Spiele und belegte Platz 8. Gegen die Schweizerinnen unterlag man 6:8.

Bei den heimischen Winterspielen 2018 in Pyeongchang nahmen eine Frauen- und eine Männermannschaft sowie ein gemischtes Doppel teil. Die Männermannschaft vom GyeongBuk Uiseong CC belegte nach vier Siegen in neun Spielen Platz 7. Das Spiel gegen die Schweiz konnte mit 8:7 gewonnen werden. Das Team der Frauen kam vom gleichen Verein. Acht von neun Vorrundenspielen wurden gewonnen, so auch gegen die Schweiz mit 7:5. Damit war die Mannschaft für das Halbfinale gegen Japan qualifiziert, dass mit 8:7 gewonnen wurde. Das Finale gegen Schweden ging mit 3:8 verloren. Das gemischte Doppel belegte nach zwei Siegen in sieben Spielen Platz 7 und schied damit aus. Gegen das Schweizer Duo verlor man mit 4:6.

Name Spiele Disziplin Anmerkung
Nationalmannschaft der Frauen 2018 Pyeongchang Frauenturnier erster Medaillengewinn

Eishockey[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ice hockey pictogram.svg
Goldmedaillen Silbermedaillen Bronzemedaillen

Bis 2018 hatte Südkorea noch nie an einem olympischen Eishockeyturnier teilgenommen. In Pyeongchang trat neben einer Männermannschaft auch eine Frauenmannschaft an, die ein vereinigtes Team aus Süd- und Nordkorea bildete. Die Mannschaft trat zudem unter einem anderen Mannschaftskürzel (COR) an, zudem wurde die Koreanische Vereinigungsflagge genutzt. Anstelle der Nationalhymnen wurde das Volkslied Arirang gespielt. Das Team bestand aus 35 Spielerinnen, 23 aus Südkorea, 12 aus Nordkorea. Die Mannschaft konnte keines ihrer insgesamt fünf Spiele gewinnen. Gegen die Schweiz wurde in der Vorrunde mit 0:8 verloren. In der Platzierungsrunde traf man erneut auf die Schweiz und verlor mit 0:2. Auch das Spiel um Platz 7 gegen Schweden ging mit 1:6 verloren. Auch die Männer verloren alle Spiele. Auch sie verloren gegen die Schweiz in der Vorrunde mit 0:8.

Eiskunstlauf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Figure skating pictogram.svg
Goldmedaillen Silbermedaillen Bronzemedaillen
1 1

1968 gingen erstmals südkoreanische Eiskunstläufer an den Start. 2010 wurde Kim Yuna Olympiasiegerin im Einzel. 2014 gewann sie Silber. Bei den heimischen Winterspielen 2018 in Pyeongchang lief Choi Da-bin auf Platz 7 in der Einzelkonkurrenz.

Name Spiele Disziplin Anmerkung
Kim Yuna 2010 Vancouver Einzel erster Medaillengewinn und Olympiasieg
Name Spiele Disziplin Anmerkung
Kim Yuna 2014 Sotschi Einzel

Eisschnelllauf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Speed skating pictogram.svg
Goldmedaillen Silbermedaillen Bronzemedaillen
5 8 3

Die erste südkoreanische Olympiamannschaft überhaupt bestand 1948 aus drei Eisschnellläufern. Zwar waren Eisschnellläufer bei allen folgenden Winterspiel-Teilnahmen dabei, doch konnte erst 1988 ein erster Erfolg erzielt werden. Bae Gi-tae lief über 500 Meter auf Platz 5. Über 1000 Meter wurde er Neunter. 1992 wurde die erste Medaille gewonnen. Kim Yoon-man gewann über 1000 Meter Silber. 1994 wurde Yoo Sun-hee Vierte über 500 Meter.

1998 Wurde Kim Yoon-man Siebter über 500 Meter, sein Teamkamerad Lee Kyu-hyeok belegte Platz 8. 2002 wurde Lee Fünfter über 500 Meter und jeweils Achter über 1000 und 1500 Meter. 2006 gewann Lee Kang-seok Bronze über 500 Meter, Choi Jae-bong wurde Achter. Lee Kyu-hyeok kam über 1000 Meter auf Platz 4. Bei den Frauen wurde Lee Sang-hwa Fünfte über 500 Meter.

2010 in Vancouver wurde Mo Tae-bum mit seinem Sieg über 500 Meter zum ersten südkoreanischen Olympiasieger im Eisschnelllauf. Lee Kang-seok wurde Vierter. Eine Silbermedaille kam über 1000 Meter hinzu. Über 1500 Meter wurde Mo Fünfter. Lee Seung-hoon gewann Silber über 5000 Meter und wurde über 10.000 Meter Olympiasieger. Der Niederländer Sven Kramer war zwar schneller gewesen, doch wurde er disqualifiziert, da er in der siebten Runde auf der falschen Bahn gelaufen war.[12] In der Mannschaftsverfolgung belegte das südkoreanische Team Platz 5. Einen Tag nach Mo wurde Lee Sang-hwa ebenfalls Olympiasiegerin, auch sie gewann über 500 Meter.

2014 in Sotschi konnte Lee Sang-hwa ihren Olympiasieg über 500 Meter verteidigen. Dies schafften Mo Tae-bum über 500 Meter und Lee Seung-hoon über 10.000 Meter nicht, beide belegten den vierten Platz. In der Mannschaftsverfolgung gewann Südkoreas Männerteam Silber. Bei den heimischen Winterspielen 2018 in Pyeongchang gewann bei den Männern Cha Min-kyu Silber über 500 Meter. Kim Tae-yun holte Bronze über 1000 Meter, Kim Min-seok über 1500 Meter. Lee Seung-hoon wurde Vierter über 10.000 Meter und Fünfter über 5000 Meter. Dafür wurde er Olympiasieger im Massenstart. In der Mannschaftsverfolgung gewann das Männerteam Silber. Bei den Frauen gewann Lee Sang-hwa über 500 Meter Silber. Ebenfalls Silber gewann Kim Bo-reum im Massenstart.

Name Spiele Disziplin Anmerkung
Mo Tae-bum 2010 Vancouver 500 Meter erster Olympiasieg
Lee Seung-hoon 2010 Vancouver 10.000 Meter
Lee Sang-hwa 2010 Vancouver 500 Meter
Lee Sang-hwa 2014 Sotschi 500 Meter
Lee Seung-hoon 2018 Pyeongchang Massenstart
Name Spiele Disziplin Anmerkung
Kim Yoon-man 1992 Albertville 1000 Meter erster Medaillengewinn
Mo Tae-bum 2010 Vancouver 1000 Meter
Lee Seung-hoon 2010 Vancouver 5000 Meter
Joo Hyong-jun
Kim Cheol-min
Lee Seung-hoon
2014 Sotschi Mannschaftsverfolgung
Cha Min-kyu 2018 Pyeongchang 500 Meter
Chung Jae-won
Kim Min-seok
Lee Seung-hoon
2018 Pyeongchang Mannschaftsverfolgung
Lee Sang-hwa 2018 Pyeongchang 500 Meter
Kim Bo-reum 2018 Pyeongchang Massenstart
Name Spiele Disziplin Anmerkung
Lee Kang-seok 2006 Turin 500 Meter
Kim Tae-yun 2018 Pyeongchang 1000 Meter
Kim Min-seok 2018 Pyeongchang 1500 Meter

Freestyle Ski[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Freestyle skiing pictogram.svg
Goldmedaillen Silbermedaillen Bronzemedaillen

Freestyle Ski wurde 1992 olympische Sportart. Südkoreanische Freestyler gingen erstmals 2006 in Turin an den Start. Erfolge konnten bislang nicht gefeiert werden.

Nordische Kombination[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nordic combined pictogram.svg
Goldmedaillen Silbermedaillen Bronzemedaillen

Das erste Mal nahm ein Südkoreaner bei den heimischen Winterspielen in Pyeongchang 2018 an der Nordischen Kombination teil, blieb dabei jedoch erfolglos.

Rodeln[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Luge pictogram.svg
Goldmedaillen Silbermedaillen Bronzemedaillen

Seit 1998 sind südkoreanische Rodler bei olympischen Wettkämpfen vertreten. Bei den heimischen Winterspielen in Pyeongchang 2018 erreichte der Doppelsitzer mit Cho Jung-myung und Park Jin-yong Platz 9. Im Frauen-Einer wurde Aileen Frisch, eine gebürtige Deutsche, die seit 2017 für Südkorea startet, Achte.

Short Track[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Short track speed skating pictogram.svg
Goldmedaillen Silbermedaillen Bronzemedaillen
24 13 11

Das Short Track wurde 1992 olympische Sportart. Südkorea ist in dieser Sportart die führende Nation bei Olympischen Spielen. Von der Anzahl der Olympiasiege her (24) ist Short Track die erfolgreichste Sportart des Landes vor dem Bogenschießen (23). Auch in der Anzahl der Medaillen (48) führt Short Track vor Judo (43) und Bogenschießen (39). Zudem ist Short Track die Sportart in der die ersten südkoreanischen Olympiasiege bei Winterspielen erreicht wurden. Chun Lee-kyung gehört mit ihren vier Olympiasiegen zu den drei südkoreanischen Olympioniken, die vier Mal Gold gewinnen konnten.

Gleich bei der ersten Teilnahme gab es zwei Gold- und eine Bronzemedaille für Südkorea. In Albertville wurde Kim Ki-hoon Olympiasieger über 1000 Meter, Lee Joon-ho gewann Bronze. Die Staffel der Männer wurde ebenfalls Olympiasieger. Vier Mal Gold erreichten die südkoreanischen Shorttracker 1994 in Lillehammer. Bei den Männern wurde Chae Ji-hoon Olympiasieger über 500 Meter, Lee Joon-ho wurde Sechster. Über 1000 Meter gab es einen Doppelsieg. Titelverteidiger Kim Ki-hoon gewann Gold, Chae Ji-hoon Silber. Lee Joon-ho belegte Platz 5. Bei den Frauen holte Chun Lee-kyung über 1000 Meter ihre erste Goldmedaille. Kim So-hee gewann Bronze. Beide waren Mitglieder der Staffel, die ebenfalls Olympiasieger wurde. Im Rennen über 500 Meter belegte Won Hye-kyung Platz 4.

1998 konnten die Frauen ihren Erfolg wiederholen. Chun Lee-kyung verteidigte ihren Olympiasieg über 1000 Meter, Won Hye-kyung gewann Bronze. Chun gewann über 500 Meter zudem Bronze, Choi Min-kyung wurde Vierte. Die Frauenstaffel konnte ebenfalls ihren Olympiatitel verteidigen. Bei den Männern wurde Kim Dong-sung Olympiasieger über 1000 Meter. Die Staffel gewann Silber.

2002 in Salt Lake City gingen die Männer leer aus. Über 1000 Meter wurde Ahn Hyun-soo Vierter. Er wurde als Auslöser des Massensturzes in der letzten Finalrunde angesehen, durch den der australische Außenseiter Steven Bradbury völlig überraschend Olympiasieger wurde, weil er der Einzige war, der nicht zu Fall kam. Bei den Frauen wurde Ko Gi-hyun Olympiasiegerin über 1500 Meter vor ihrer Teamkollegin Choi Eun-kyung. Über 1000 Meter gewann Ko Silber. Die Frauenstaffel wurde zum dritten Mal in Folge Olympiasieger.

Ahn Hyun-soo und Lee Ho-suk sorgten 2006 in Turin für zwei Doppelsiege über 1000 und 1500 Meter. Über 500 Meter gewann Ahn zudem Bronze. Die Männerstaffel wurde Olympiasieger, die Frauenstaffel siegte zum vierten Mal in Folge. Jin Sun-yu gewann sowohl über 1000 als auch über 1500 Meter. Auf der längeren Distanz holte Choi Eun-kyung zudem Silber.

2010 in Vancouver gewann Lee Jung-su Gold über 1000 und 1500 Meter. Silber gewannen Sung Si-bak über 500 Meter und Lee Ho-suk über 1000 Meter. Die Staffel der Männer holte ebenfalls Silber, die Frauenstaffel wurde disqualifiziert, nachdem sie das Finalrennen in Weltrekordzeit beendet hatte. Kim Min-jung hatte nach Ansicht der Schiedsrichter die Chinesin Sun Linlin behindert und ins Stolpern gebracht. So blieb es bei der Silbermedaille für Lee Eun-byul über 1500 Meter. Park Seung-hi gewann Bronze über 1000 und 1500 Meter.

In Sotschi 2014 enttäuschten die Männer, deren Finalteilnahmen erfolglos blieben. Park Se-yeong wurde im Finale über 1000 Meter disqualifiziert, Lee Han-bin würde über 1500 Meter nur Siebter. Die Staffel konnte sich erst gar nicht für das Finale qualifizieren. Ein Koreaner gewann jedoch drei Goldmedaillen. Ahn Hyun-soo war 2011 russischer Staatsbürger geworden und startete seitdem unter dem Namen Viktor Ahn für Russland. Wie schon 2006 wurde er dreifacher Olympiasieger. Bei den Frauen wurde Park Seung-hi Olympiasiegerin über 1000 Meter, über 500 Meter gewann sie Bronze. Shim Suk-hee holte Silber über 1500 und Bronze über 1000 Meter. Die Frauenstaffel wurde zum insgesamt fünften Mal Olympiasieger.

Bei den heimischen Winterspielen 2018 in Pyeongchang wurde Lim Hyo-jun Olympiasieger über 1500 Meter, über 500 Meter gewann er Bronze, über 1000 Meter belegte er Platz 4. Über 500 Meter gewann Hwang Dae-heon Silber, Seo Yi-ra holte Bronze über 1000 Meter. Die Staffel der Männer erreichte Platz 4. Bei den Frauen wurde Choi Min-jeong Olympiasiegerin über 1500 Meter. Über 1000 Meter belegte sie Rang 4. Kim A-lang wurde Vierte über 1500 und Fünfte über 1000 Meter. Die Frauenstaffel holte zum insgesamt sechsten Mal olympisches Gold.

Name Spiele Disziplin Anmerkung
Kim Ki-hoon 1992 Albertville 1000 Meter erster Medaillengewinn und Olympiasieg
Sang Jae-kun
Kim Ki-hoon
Lee Joon-ho
Mo Si-joo
1992 Albertville Männerstaffel
Chae JI-hoon 1994 Lillehammer 500 Meter
Kim Ki-hoon 1994 Lillehammer 1000 Meter
Chun Lee-kyung 1994 Lillehammer 1000 Meter
Chun Lee-kyung
Kim So-hee
Kim Yoon-mi
Won Hye-kyung
1994 Lillehammer Frauenstaffel
Kim Dong-song 1998 Nagano 1000 Meter
Chun Lee-kyung 1998 Nagano 1000 Meter
Chun Lee-kyung
Won Hye-kyung
An Sang-mi
Kim Yoon-mi
1998 Nagano Frauenstaffel
Ko Gi-hyun 2002 Salt Lake City 1500 Meter
Choi Eun-kyung
Choi Min-kyung
Park Hye-won
Joo Min-jin
2002 Salt Lake City Frauenstaffel
Ahn Hyun-soo 2006 Turin 1000 Meter
Ahn Hyun-soo 2006 Turin 1500 Meter
Ahn Hyun-soo
Lee Ho-suk
Oh Se-jong
Seo Ho-jin
Song Suk-woo
2006 Turin Männerstaffel
Jin Sun-yu 2006 Turin 1000 Meter
Jin Sun-yu 2006 Turin 1500 Meter
Byun Chun-sa
Choi Eun-kyung
Jeon Da-hye
Jin Sun-yu
Kang Yun-mi
2006 Turin Frauenstaffel
Lee Sung-ju 2010 Vancouver 1000 Meter
Lee Sung-ju 2010 Vancouver 1500 Meter
Park Seung-hi 2014 Sotschi 1000 Meter
Shim Suk-hee
Park Seung-hi
Cho Ha-ri
Kim A-lang
Kong Sang-jeong
2014 Sotschi Frauenstaffel
Lim Hyo-jun 2018 Pyeongchang 1500 Meter
Choi Min-jeong 2018 Pyeongchang 1500 Meter
Choi Min-jeong
Kim A-lang
Kim Ye-jin
Lee Yu-bin
Shim Suk-hee
2018 Pyeongchang Frauenstaffel
Name Spiele Disziplin Anmerkung
Chae Ji-hoon 1994 Lillehammer 1000 Meter
Chae Ji-hoon
Lee Jun-hwan
Lee Ho-eung
Kim Dong-song
1998 Nagano Männerstaffel
Ko Gi-hyun 2002 Salt Lake City 1000 Meter
Choi Eun-kyung 2002 Salt Lake City 1500 Meter
Lee Ho-suk 2006 Turin 1000 Meter
Lee Ho-suk 2006 Turin 1500 Meter
Choi Eun-kyung 2006 Turin 1500 Meter
Sung Si-bak 2010 Vancouver 500 Meter
Lee Ho-suk 2010 Vancouver 1000 Meter
Kwak Yoon-gy
Lee So-huk
Lee Sung-yu
Sung Si-bak
Kim Seoung-il
2010 Vancouver Männerstaffel
Lee Eun-byul 2010 Vancouver 1500 Meter
Shim Suk-hee 2014 Sotschi 1500 Meter
Hwang Dae-heon 2018 Pyeongchang 500 Meter
Name Spiele Disziplin Anmerkung
Lee Joon-ho 1992 Albertville 1000 Meter
Kim So-hee 1994 Lillehammer 1000 Meter
Chan Lee-kyung 1998 Nagano 500 Meter
Won Hye-kyung 1998 Nagano 1000 Meter
Ahn Hyun-soo 2006 Turin 500 Meter
Park Seung-hi 2010 Vancouver 1000 Meter
Park Seung-hi 2010 Vancouver 1500 Meter
Park Seung-hi 2014 Sotschi 1000 Meter
Shim Suk-hee 2014 Sotschi 1000 Meter
Lim Hyo-jun 2018 Pyeongchang 500 Meter
Seo Yi-ra 2018 Pyeongchang 1000 Meter

Skeleton[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Skeleton pictogram.svg
Goldmedaillen Silbermedaillen Bronzemedaillen
1

Skeleton wurde nach 1928 und 1948 erstmals wieder 2002 in Salt Lake City olympische Sportart. Seitdem ist Südkorea im Skeleton vertreten. Bei den heimischen Winterspielen 2018 in Pyeongchang wurde Yun Sung-bin Olympiasieger. Sein Teamkollege Kim Ji-soo erreichte Platz 6.

Name Spiele Disziplin Anmerkung
Yung Sung-bin 2018 Pyeongchang erster Medaillengewinn und Olympiasieg

Ski Alpin[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alpine skiing pictogram.svg
Goldmedaillen Silbermedaillen Bronzemedaillen

Skirennfahrer aus Südkorea nehmen seit 1960 an den alpinen Wettbewerben der Olympischen Winterspiele teil. Kein Teilnehmer erreichte eine Top-10-Platzierung.

Skilanglauf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Cross country skiing pictogram.svg
Goldmedaillen Silbermedaillen Bronzemedaillen

Skilanglauf wird seit 1960 von südkoreanischen Athleten bei Winterspielen ausgeübt. Bislang konnte kein Teilnehmer in die Top 10 vordringen.

Skispringen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ski jumping pictogram.svg
Goldmedaillen Silbermedaillen Bronzemedaillen

Die ersten südkoreanischen Skispringer gingen 1998 an den Start. Bislang konnte kein Athlet seinen Wettkampf unter den ersten Zehn beenden.

Snowboard[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Snowboarding pictogram.svg
Goldmedaillen Silbermedaillen Bronzemedaillen
1

Erst 2010 nahm erstmals ein südkoreanischer Snowboarder teil. Bei den heimischen Winterspielen in Pyeongchang 2018 gewann Lee Sang-ho Silber im Parallel-Riesenslalom. Im Viertelfinale hatte er den Österreicher Benjamin Karl besiegt. Im Finale unterlag er dem Schweizer Nevin Galmarini.

Name Spiele Disziplin Anmerkung
Lee Sang-ho 2018 Pyeongchang Parallel-Riesenslalom erster Medaillengewinn

Jugendspiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jugend-Sommerspiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei der ersten Austragung der Olympischen Jugend-Sommerspiele 2010 in Singapur nahmen 72 südkoreanische Jugendliche teil, davon 34 Jungen und 38 Mädchen. Insgesamt wurden 19 Medaillen gewonnen.

Elf Olympiasiege gab es zu feiern. Im Taekwondo siegten Seo Byeong-deok im Mittelgewicht und Kim Jin-hak im Halbschwergewicht. Jeon Soo-yeon siegte bei den Frauen im Halbschwergewicht. Gold gewannen Kwak Ye-ji im Bogenschießen, Song Jong-hun im Säbelfechten, der Schwimmer Chang Gyu-cheol über 100 Meter Schmetterling sowie der moderne Fünfkämpfer Kim Dae-beom. Im Judo siegten Lee Jae-hyung im Halbschwergewicht der Jungen und Bae Seul-bi im Fliegengewicht der Mädchen. Die beiden letzten Goldmedaillen gingen an die Sportschützinnen Kim Jang-mi mit der Luftpistole und Go Do-won mit dem Luftgewehr. Silber gewann die Handballmannschaft der Jungen, die im Finale Ägypten mit 25:35 unterlag. Das gemischte Doppel Kim Dong-hyun und Yang Ha-eun gewann im Tischtennis Silber. Weitere Silbermedaillen gewannen der Schwimmer Chang Gyu-cheol über 50 Meter Schmetterling und die Freistilringerin Moon Jin-jiu im Schwergewicht. Im Mädcheneinzel des Tischtennisturniers gewann Yang Ha-eun Bronze. Auch der Fechter Lee Kwang-hyun im Florettfechten, Kang Ji-wook im Badmintoneinzel der Jungen und der Schütze Choi Dae-han mit der Luftpistole holten Bronze. Die Judoka Bae Seul-bi gewann eine weitere Bronzemedaille, die jedoch in Südkoreas Medaillenspiegel nicht berücksichtigt wird. Bae war Mitglied der gemischten Judo-Mannschaft Tokyo. Die Basketballmannschaft der Mädchen erreichte das Platzierungsspiel um Platz 7 und schlug Deutschland mit 18:17.

Vier Jahre später fanden die Jugend-Sommerspiele in Nanjing statt. 73 Jugendliche, 41 Jungen und 32 Mädchen, gewannen insgesamt 15 Medaillen.

Olympiasieger wurden der Bogenschütze Lee Woo-seok bei den Jungen, die Degenfechterin Lee Sin-hee, die Golferin Lee So-young sowie die Handballmannschaft der Mädchen, die im Finale Russland mit 32:31 besiegten. Sechs Silbermedaillen gingen nach Südkorea durch den Säbelfechter Kim Dong-ju, dem gemischten Golfteam Lee So-young und Youm Eun-ho, dem Sportschützen Kim Cheong-yong mit der Luftpistole, der Schwimmerin Yang Ji-won über 200 Meter Brust, dem Taekwondoin Joo Dong-hun im Fliegengewicht und die Fußballmannschaft der Jungen, die im Finale gegen Peru mit 1:2 verloren. Bronze gewannen die Bogenschützin Lee Eung-yeong, der Leichtathlet Kim Gyeong-tae über 110 Meter Hürden, der Turner Lim Myong-woo am Boden, die Judoka Lee Hye-kyeong im Federgewicht und die Sportschützin Kim Min-jung mit der Luftpistole. Eine Gold-, eine Silber- und zwei Bronzemedaillen wurden von Athleten gewonnen, die in gemischten Teams antraten. Diese Medaillen werden nicht in Südkoreas Medaillenspiegel berücksichtigt. Die Fechter Kim DOng-ju und Lee Sin-hee wurden mit der Mannschaft Asia-Oceania 1 Olympiasieger. Im Judo gewann Ryu Seunghwan mit dem Team Geesink Silber, Lee Hye-kyeong mit dem Team Douillet Bronze. Ebenfalls Bronze gewann der moderne Fünfkämpfer Park Gi-lung mit seiner italienischen Partnerin Aurora Tognetti.

Jugend-Winterspiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kim Magnus (l.) mit seiner Silbermedaille 2016

In Innsbruck fanden 2012 die ersten Jugend-Winterspiele statt. Die südkoreanische Mannschaft bestand aus 28 Jugendlichen, davon 15 Jungen und 13 Mädchen, die insgesamt elf Medaillen, alle im Short Track und im Eisschnelllauf, gewinnen konnten. Im Short Track wurden bei den Jungen Su Min-yoon über 500 Meter und Hyo Jun-lim über 1000 Meter Olympiasieger. Bei den Mädchen wurde Shim Suk-hee Doppel-Olympiasiegerin über 500 und 1000 Meter. Silber gewannen Hyo Jun-lim über 500 und Su Min-yoon über 1000 Meter. Im Eisschnelllauf gab es bei den Mädchen mit Jang Mi ebenfalls eine Doppelsiegerin. Sie gewann die Wettkämpfe über 500 und 1500 Meter. Im Massenstart der Mädchen holte Su Ji-jang Silber. Über 3000 Meter gewann sie Bronze. Ebenfalls Bronze gewann Hyeok Jun-noh über 3000 Meter der Jungen. Das Curlingteam verlor sein Vorrundenspiel gegen die Schweiz mit 2:6. Im Eiskunstlauf belegten sowohl Park So-youn wie auch ihr Teamkamerad Li Jun-young jeweils Platz 4. Eine Gold-, eine Silber- und zwei Bronzemedaillen wurden in gemischten Teams gewonnen. Diese Medaillen werden nicht in Südkoreas Medaillenspiegel berücksichtigt. Gold gewann die Shorttrackerin Park Jung-hyun mit dem Team B. Team A mit Shim Suk-hee gewann Bronze. Silber gewann die Curlingspielerin Kim Eun-bi. Mit ihrem norwegischen Partner Martin Sesaker gewann sie Silber im gemischten Doppel. Im Finale verloren sie gegen die Deutsche Kim Muskatewitz und ihrem Schweizer Partner Michael Brunner. Eine weitere Bronzemedaille gewann die Eiskunstläuferin Park So-youn, die in der gemischten Mannschaft Team 6 antrat.

2016 wurden die zweiten Jugend-Winterspiele in Lillehammer durchgeführt. 30 südkoreanische Jugendliche, 16 Jungen und 14 Mädchen, gewann insgesamt 16 Medaillen, davon alleine zehn goldene. Im Short Track wurden bei den Jungen Hong Kyung-hwan über 500 Meter Hwang Dae-heon über 1000 Meter Olympiasieger. Bei den Mädchen siegte Kim Ji-yoo über 1000 Meter. Lee Su-youn holte hier Silber. Im Eisschnelllauf wurden bei den Jungen Kim Min-seok Olympiasieger über 1500 Meter und im Massenstart. Im Massenstart gewann Chung Chae-woong Silber, über 500 Meter holte er Bronze. Bei den Mädchen siegte Kim Min-sun über 500 Meter sowie Park Ji-woo über 1500 Meter und im Massenstart. Dort holte Kim Min-suk Bronze. Drei Medaillen gewann der Skilangläufer Kim Magnus. Im Crosslauf und über 10 Kilometer in der freien Technik wurde er Olympiasieger. Im Sprint gewann er Silber. Bronze gewann die Snowboarderin Jeong Yu-rim in der Halfpipe. Bei den Jungen belegte Lee Min-sik Platz 4 in der Halfpipe. Zwei Goldmedaillen wurden nicht im Medaillenspiegel berücksichtigt. Shorttrackerin Kim Ji-yoo gewann mit ihrer gemischten Mannschaft Team B Gold, ebenso wie der Eisschnellläufer Chung Jae-woong mit dem Team 6. Das gemischte Eiskunstlauf-Team Motivation mit Byun Ji-hyun belegte Platz 4.

Teilnehmer nach Sportart[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sommerspiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sportart Jahr
1948 1952 1956 1960 1964 1968 1972 1976 1984 1988 1992 1996 2000 2004 2008 2012 2016
Badminton 12 17 12 15 13 12 14
Baseball 20 24 24
Basketball 9 10 12 11 11 24 23 12 11 11
Bogenschießen 6 6 6 6 6 6 6 6 6
Boxen 3 4 5 6 8 7 6 6 9 12 11 9 9 7 5 2 1
Fechten 5 7 20 15 13 7 12 10 17 17
Fußball 11 16 16 14 16 16 16 16 18 17
Gewichtheben 8 4 6 7 7 6 1 9 10 10 7 8 8 9 10 7
Golf 6
Handball 28 25 28 16 29 30 28 29 15
Hockey 32 16 32 32 32 33 32 16
Judo 4 4 5 8 7 14 11 13 13 14 14 12
Kanusport 2 15 6 2 1 1 2
Leichtathletik 9 6 7 6 17 4 2 11 17 11 17 13 18 17 17 15
Moderner Fünfkampf 1 3 3 3 1 2 3 3 3
Radsport 2 3 2 4 6 2 10 15 4 9 3 5 4 10 8
Reiten 1 2 7 10 5 4 1 1
Ringen 4 1 3 4 12 8 4 11 14 19 16 15 10 9 11 9 5
Rudern 9 5 28 2 4 3 2 5 4 2
Schießen 2 3 10 2 5 5 18 22 12 14 8 16 14 13 17
Schwimmen 4 1 1 3 18 4 20 19 21 16 17 8
Segeln 1 10 3 5 5 4 4 4 4
Taekwondo 4 4 4 4 5
Tennis 5 4 5 4 2 1
Tischtennis 7 8 8 8 9 6 7 6
Triathlon 1
Turnen 2 9 1 8 11 10 8 7 7 8 7 6
Volleyball 24 10 19 24 22 24 12 21 24 11 12 12
Wasserball 13
Wasserspringen 1 3 2 1 2 4 4 1 2 1

Winterspiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sportart Jahr
1948 1956 1960 1964 1968 1972 1976 1980 1984 1988 1992 1994 1998 2002 2006 2010 2014 2018
Biathlon 1 5 4 1 2 1 2 2 6
Bobsport 4 10 6
Curling 5 12
Eishockey 48
Eiskunstlauf 3 1 1 1 2 2 2 2 1 4 2 3 7
Eisschnelllauf 3 4 5 4 2 4 2 5 6 6 5 9 13 12 14 16 15 16
Freestyle Ski 1 1 5 9
Nordische Kombination 1
Rodeln 3 3 1 1 4 5
Shorttrack 6 7 9 10 10 9 10 10
Skeleton 1 1 1 2 3
Ski Alpin 1 2 1 1 3 4 2 1 2 5 4 3 5 4
Skilanglauf 1 1 2 3 3 5 4 2 4 5 4 2 2 4
Skispringen 4 4 4 3 4 5
Snowboard 1 4 10

Medaillenspiegel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Olympische Spiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gold medal.svg Silver medal.svg Bronze medal.svg Gesamt Rang
Olympische Sommerspiele 90 87 90 267 15
Olympische Winterspiele 31 25 14 70 15
Gesamt 121 112 104 337 16

Olympische Jugendspiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gold medal.svg Silver medal.svg Bronze medal.svg Gesamt Rang
Olympische Jugend-Sommerspiele 13 10 9 34 7
Olympische Jugend-Winterspiele 16 6 5 27 1
Gesamt 31 16 14 61 3

Medaillen nach Sportart[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sommerspiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sportart Gold Silber Bronze Gesamt
Bogenschießen 23 9 7 39
Taekwondo 12 2 5 19
Judo 11 16 16 43
Ringen 11 11 14 36
Schießen 7 8 1 16
Badminton 6 7 6 19
Fechten 4 2 5 11
Boxen 3 7 10 20
Gewichtheben 3 6 6 15
Tischtennis 3 3 12 18
Handball 2 4 1 7
Turnen 1 4 4 9
Schwimmen 1 3 0 4
Leichtathletik 1 1 0 2
Baseball 1 0 1 2
Golf 1 0 0 1
Hockey 0 3 0 3
Basketball 0 1 0 1
Fußball 0 0 1 1
Volleyball 0 0 1 1
Gesamt 90 87 90 267

Winterspiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sportart Gold Silber Bronze Gesamt
Short Track 24 13 11 48
Eisschnelllauf 5 8 3 16
Eiskunstlauf 1 1 0 2
Skeleton 1 0 0 1
Bobsport 0 1 0 1
Curling 0 1 0 1
Snowboard 0 1 0 1
Gesamt 31 25 14 70

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Republik Korea bei Olympischen Spielen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bilder der Siegerehrung
  2. Artikel auf Wired.com (engl.)
  3. Offizieller Bericht, Seite 314, Kapitel 11.4.2 (engl.)
  4. Offizieller Bericht, Seite 314, Kapitel 11.4 (engl.)
  5. Sport 1 am 22. Juli 2016
  6. Spiegel Online am 13. Januar 2017
  7. IOC-Meldung vom 25. November 2016 (engl.)
  8. a b IOC-Meldung vom 21. November 2016 (engl.)
  9. RP Online am 14. September 2016
  10. IOC-Meldung vom 12. Januar 2017 (engl.)
  11. Spiegel Online am 24. August 2016
  12. Spiegel Online vom 24. Februar 2010