Olympische Sommerspiele 1948/Leichtathletik

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Leichtathletik bei den
XIV. Olympischen Sommerspielen
Olympische Ringe
Leichtathletik
Informationen
Datum: 30. Juli bis 7. August
Wettkampfort: Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich London
Austragungsort: Wembley-Stadion
Entscheidungen: Männer: 24 / Frauen: 9
Berlin 1936 Helsinki 1952
Olympische Sommerspiele 1948
(Medaillenspiegel Leichtathletik)
Platz Mannschaft Goldmedaillen Silbermedaillen Bronzemedaillen Total
1 Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten USA 12 5 10 29
2 SchwedenSchweden Schweden 5 3 5 13
3 NiederlandeNiederlande Niederlande 4 2 6
4 FrankreichFrankreich Frankreich 2 3 3 8
5 Ungarn 1946Ungarn Ungarn 2 1 3
6 AustralienAustralien Australien 1 3 2 6
7 ItalienItalien Italien 1 3 1 5
8 Ungarn 1946Ungarn Ungarn 1 1
9 FinnlandFinnland Finnland 1 2 3
Jamaika 1906Jamaika Jamaika 1 2 3
11 ArgentinienArgentinien Argentinien 1 1 2
TschechoslowakeiTschechoslowakei Tschechoslowakei 1 1 2
13 BelgienBelgien Belgien 1 1 2
OsterreichÖsterreich Österreich 1 1 2
15 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Großbritannien 6 1 7
16 SchweizSchweiz Schweiz 1 1 2
17 CeylonCeylon Ceylon 1 1
Jugoslawien Sozialistische Föderative RepublikJugoslawien Jugoslawien 1 1
NorwegenNorwegen Norwegen 1 1
20 PanamaPanama Panama 2 2
21 DanemarkDänemark Dänemark 1 1
Kanada 1921Kanada Kanada 1 1
TurkeiTürkei Türkei 1 1

Bei den Olympischen Sommerspielen 1948 in London fanden 33 Wettkämpfe in der Leichtathletik statt.

Teilnehmer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wie schon nach dem Ersten Weltkrieg waren auch jetzt bei der ersten Austragung von Olympischen Spielen nach dem Zweiten Weltkrieg Nationen von der Teilnahme ausgeschlossen. Dies betraf die diesmal die beiden Nationen Deutschland und Japan. Außerdem nahm die Sowjetunion nicht teil – sie hatte damals noch kein eigenes Olympisches Komitee.

Stadion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Austragungsort war das Londoner Wembley-Stadion, erbaut im Jahre 1923 im Hinblick auf die dort stattfindende British Empire Exhibition und später genutzt vor allem für Fußball-Veranstaltungen. Für die Austragung der Leichtathletik-Wettbewerbe bei diesen Olympischen Spielen hatte man eigens eine bisher nicht vorhandene Aschenbahn angelegt.
Insgesamt waren die Rahmenbedingungen in dem damals sehr von seiner Smog-Belastung betroffenen London nicht gerade leistungsfördernd. Die schlechte Atemluft machte den Athleten zu schaffen und hatte auch Einfluss auf die Wettbewerbe. So konnte sich beispielsweise der schon einige Jahre in London lebende Jamaikaner Arthur Wint auf diese Bedingungen in seinem 400-Meter-Lauf sehr gut einstellen und schlug seinen hoch favorisierten Landsmann Herb McKenley.

Wettbewerbe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Wettbewerbsangebot gab es gegenüber 1936 ein paar Erweiterungen. Bei den Männern kam mit dem 10.000 m Gehen ein zweiter Geh-Wettbewerb hinzu. Damit war das Wettkamp-Programm der Männer abgesehen von der damals kürzeren Distanz des neu eingeführten Geh-Wettbewerbs gegenüber heute fast identisch. Bei den Frauen gab es eine Aufstockung um drei Disziplinen, hinzu kamen die 200 m, der Weitsprung und das Kugelstoßen. Somit standen im Programm der Frauen nun neun Wettbewerbe: im Laufen die 100- und 200 m, die 80-m-Hürden sowie die 4-mal-100-Meter-Staffel, im Springen den Hoch- und Weitsprung, im Werfen das Kugelstoßen, den Diskus- und Speerwurf. Hier fehlten noch zahlreiche Disziplinen, vor allem der Laufbereich war ohne jede Mittel- und Langstrecke noch äußerst eingeschränkt.

Sportliche Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Angesichts des erst drei Jahre zurückliegenden Weltkriegs und all den Sorgen, Einschränkungen und Nöten waren die sportlichen Leistungen erstaunlich gut und standen auf einem hohen Niveau. Es gab zwar keinen Weltrekord, jedoch wurden neunzehn Olympische Rekorde in den Vorläufen und Finals neu aufgestellt oder eingestellt.
Erfolgreichste Nation waren wie bei allen Spielen in der Leichtathletik zuvor die Vereinigten Staaten mit zwölf Goldmedaillen. Mit deutlichem Abstand rangierte Schweden mit fünf Olympiasiegen auf dem zweiten Platz knapp vor den Niederlanden, die viermal ganz vorne lagen. Je zwei Goldmedaillen errangen Frankreich und Ungarn.
Herausragende Sportlerin dieser Spiele war die Niederländerin Fanny Blankers-Koen, die sämtliche Laufwettbewerbe für sich entschied. Sie war bereits 1936 als Hochsprung-Fünfte erfolgreich gewesen – damals noch unter dem Namen Fanny Koen. Der Gewinn je zweier Gold- und einer Bronzemedaille gelang zwei Sportlern: Die Französin Micheline Ostermeyer wurde Olympiasiegerin im Kugelstoßen und Diskuswerfen und wurde Dritte im Hochsprung. Sie war über den Sport hinaus eine sehr bekannte und erfolgreiche Pianistin. Der US-Amerikaner Malvin Whitfield gewann Gold über 800 m und mit der 4-mal-400-Meter-Staffel sowie Bronze über 400 m. Es gab drei weitere US-Amerikaner, die je zweimal Olympiasieger wurden: Harrison Dillard100 m / 4 × 100 m, Roy Cochran400 m Hürden / 4 × 400 m, Mel Patton200 m / 4 × 100 m

Resultate Männer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

100 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Zeit (s)
1 Harrison Dillard Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten USA 10,3 ORe
2 Barney Ewell Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten USA 10,4
3 Lloyd LaBeach PanamaPanama PAN 10,4
4 Alastair McCorquodale Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 10,4
5 Mel Patton Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten USA 10,5
6 Emmanuel McDonald Bailey Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 10,6

Finale: 31. Juli

200 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Zeit (s)
1 Mel Patton Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten USA 21,1
2 Barney Ewell Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten USA 21,1
3 Lloyd LaBeach PanamaPanama PAN 21,2
4 Herb McKenley Jamaika 1906Jamaika JAM 21,3
5 Cliff Bourland Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten USA 21,4
6 Leslie Laing Jamaika 1906Jamaika JAM 21,9

Finale: 3. August

400 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Zeit (s)
1 Arthur Wint Jamaika 1906Jamaika JAM 46,2 ORe
2 Herb McKenley Jamaika 1906Jamaika JAM 46,4
3 Mal Whitfield Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten USA 46,9
4 David Bolen Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten USA 47,2
5 Morris Curotta AustralienAustralien AUS 47,9
6 George Guida Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten USA 50,2

Finale: 5. August

800 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Zeit (min)
1 Mal Whitfield Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten USA 1:49,2 OR
2 Arthur Wint Jamaika 1906Jamaika JAM 1:49,5
3 Marcel Hansenne FrankreichFrankreich FRA 1:49,8
4 Herbert Barten Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten USA 1:50,1
5 Ingvar Bengtsson SchwedenSchweden SWE 1:50,5
6 Robert Chambers Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten USA 1:52,1
7 Robert Chef d’Hôtel FrankreichFrankreich FRA 1:53,0
8 John Parlett Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 1:53,4

Finale: 2. August

1500 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Zeit (min)
1 Henry Eriksson SchwedenSchweden SWE 3:49,8
2 Lennart Strand SchwedenSchweden SWE 3:50,4
3 Willem Slijkhuis NiederlandeNiederlande NED 3:50,4
4 Václav Čevona TschechoslowakeiTschechoslowakei TCH 3:51,2
5 Gösta Bergkvist SchwedenSchweden SWE 3:52,2
6 Bill Nankeville Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 3:52,6
7 Donald Gehrmann Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten USA k. A.
8 Erik Jørgensen DanemarkDänemark DEN k. A.

Finale: 6. August

5000 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Zeit (min)
1 Gaston Reiff BelgienBelgien BEL 14:17,6 OR
2 Emil Zátopek TschechoslowakeiTschechoslowakei TCH 14:17,8
3 Willem Slijkhuis NiederlandeNiederlande NED 14:26,8
4 Erik Ahldén SchwedenSchweden SWE 14:28,6
5 Bertil Albertsson SchwedenSchweden SWE 14:39,0
6 Curtis Stone Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten USA 14:39,4
7 Väinö Koskela FinnlandFinnland FIN 14:41,0
8 Väinö Mäkelä FinnlandFinnland FIN 14:43,0

Finale: 2. August

10.000 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Zeit (min)
1 Emil Zátopek TschechoslowakeiTschechoslowakei TCH 29:59,6 OR
2 Alain Mimoun FrankreichFrankreich FRA 30:47,4
3 Bertil Albertsson SchwedenSchweden SWE 30:53,6
4 Martin Stokken NorwegenNorwegen NOR 30:58,6
5 Severt Dennolf SchwedenSchweden SWE 31:05,0
6 Abdallah Ben Saïd FrankreichFrankreich FRA 31:07,8
7 Stan Cox Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 31:08,0
8 Jim Peters Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 31:16,0

Datum: 30. Juli

Marathon[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Zeit (h)
1 Delfo Cabrera ArgentinienArgentinien ARG 2:34:51,6
2 Tom Richards Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 2:35:07,6
3 Étienne Gailly BelgienBelgien BEL 2:35:33,6
4 Johannes Coleman Sudafrika 1928Südafrikanische Union RSA 2:36:06,0
5 Eusebio Guiñez ArgentinienArgentinien ARG 2:36:36,0
6 Syd Luyt Sudafrika 1928Südafrikanische Union RSA 2:38:11,0
7 Gustav Östling SchwedenSchweden SWE 2:38:40,6
8 John Systad NorwegenNorwegen NOR 2:38:41,0

Datum: 7. August

110 m Hürden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Zeit (s)
1 William Porter Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten USA 13,9 OR
2 Clyde Scott Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten USA 14,1
3 Craig Dixon Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten USA 14,1
4 Alberto Triulzi ArgentinienArgentinien ARG 14,6
5 Peter Gardner AustralienAustralien AUS 14,7
6 Håkan Lidman SchwedenSchweden SWE 14,9

Finale: 4. August

400 m Hürden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Zeit (s)
1 Roy Cochran Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten USA 51,1 OR
2 Duncan White CeylonCeylon CEY 51,8
3 Rune Larsson SchwedenSchweden SWE 52,2
4 Dick Ault Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten USA 52,4
5 Yves Cros FrankreichFrankreich FRA 53,3
6 Ottavio Missoni ItalienItalien ITA 54,0

Finale: 31. Juli

3000 m Hindernis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Zeit (min)
1 Tore Sjöstrand SchwedenSchweden SWE 9:04,6
2 Erik Elmsäter SchwedenSchweden SWE 9:08,2
3 Göte Hagström SchwedenSchweden SWE 9:11,8
4 Alex Guyodo FrankreichFrankreich FRA 9:13,6
5 Pentti Siltaloppi FinnlandFinnland FIN 9:19,6
6 Petar Šegedin Jugoslawien Sozialistische Föderative RepublikJugoslawien YUG 9:20,4
7 Browning Ross Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten USA k. A.
8 Constantino Miranda Spanien 1945Spanien ESP k. A.

Finale: 5. August

4 × 100 m Staffel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Land Athleten Zeit (s)
1 Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten USA Barney Ewell
Lorenzo Wright
Harrison Dillard
Mel Patton
40,6
2 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Großbritannien Jack Archer
John Gregory
Alastair McCorquodale
Ken Jones
41,3
3 ItalienItalien Italien Enrico Perucconi
Antonio Siddi
Carlo Monti
Michele Tito
41,5
4 Ungarn 1946Ungarn Ungarn Ferenc Tima
László Bartha
György Csányi
Béla Goldoványi
41,6
5 Kanada 1921Kanada Kanada Don McFarlane
James O'Brien
Donald Pettie
Edward Haggis
41,9
6 NiederlandeNiederlande Niederlande Jan Lammers
Jan Meijer
Gabe Scholten
Jo Zwaan
41,9

Finale: 7. August

4 × 400 m Staffel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Land Athleten Zeit (min)
1 Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten USA Arthur Harnden
Cliff Bourland
Roy Cochran
Mal Whitfield
3:10,4
2 FrankreichFrankreich Frankreich Jean Kerebel
Francis Schewetta
Robert Chef d’Hôtel
Jacques Lunis
3:14,8
3 SchwedenSchweden Schweden Kurt Lundquist
Lars-Erik Wolfbrandt
Folke Alnevik
Rune Larsson
3:16,0
4 FinnlandFinnland Finnland Tauno Suvanto
Olavi Talja
Runar Holmberg
Bertel Storskrubb
3:24,8
DNF Jamaika 1906Jamaika Jamaika George Rhoden
Leslie Laing
Arthur Wint
Herb McKenley
ItalienItalien Italien Gianni Rocca
Ottavio Missoni
Luigi Paterlini
Antonio Siddi

Finale: 7. August

10.000 m Gehen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Zeit (min)
1 John Mikaelsson SchwedenSchweden SWE 45:13,2
2 Ingemar Johansson SchwedenSchweden SWE 45:43,8
3 Fritz Schwab SchweizSchweiz SUI 46:00,2
4 Charles Morris Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 46:04,0
5 Harry Churcher Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 46:28,0
6 Émile Maggi FrankreichFrankreich FRA 47:02,8
7 Richard West Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR k. A.
8 Gianni Corsaro ItalienItalien ITA k. A.

Finale: 13. Juli

50 km Gehen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Start der Geher
Platz Athlet Land Zeit (h)
1 John Ljunggren SchwedenSchweden SWE 4:41:52
2 Gaston Godel SchweizSchweiz SUI 4:48:17
3 Tebbs Lloyd Johnson Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 4:48:31
4 Edgar Bruun NorwegenNorwegen NOR 4:53:18
5 H. A. Martineau Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 4:53:58
6 Rune Bjurström SchwedenSchweden SWE 4:56:43
7 Pierre Mazille FrankreichFrankreich FRA 5:01:40
8 Claude Hubert FrankreichFrankreich FRA 5:03:12

Datum: 31. Juli

Hochsprung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Höhe (m)
1 John Winter AustralienAustralien AUS 1,98
2 Bjørn Paulson NorwegenNorwegen NOR 1,95
3 George Stanich Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten USA 1,95
4 Dwight Eddleman Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten USA 1,95
5 Georges Damitio FrankreichFrankreich FRA 1,95
6 Arthur Jackes Kanada 1921Kanada CAN 1,90
7 Alan Paterson Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 1,90
Hans Wahli SchweizSchweiz SUI 1,90

Finale: 30. Juli

Stabhochsprung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Höhe (m)
1 Guinn Smith Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten USA 4,30
2 Erkki Kataja FinnlandFinnland FIN 4,20
3 Bob Richards Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten USA 4,20
4 Erling Kaas NorwegenNorwegen NOR 4,10
5 Ragnar Lundberg SchwedenSchweden SWE 4,10
6 Boo Morcom Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten USA 3,95
7 Hugo Göllors SchwedenSchweden SWE 3,95
Valto Olenius FinnlandFinnland FIN 3,95

Finale: 2. August

Weitsprung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Weite (m)
1 Willie Steele Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten USA 7,825
2 Theo Bruce AustralienAustralien AUS 7,555
3 Herb Douglas Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten USA 7,545
4 Lorenzo Wright Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten USA 7,450
5 Adegboyega Folaranmi Adedoyin Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 7,270
6 Georges Damitio FrankreichFrankreich FRA 7,070
7 Harry Whittle Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 7,030
8 Felix Würth OsterreichÖsterreich AUT 7,000

Finale: 31. Juli

Dreisprung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Weite (m)
1 Arne Åhman SchwedenSchweden SWE 15,400
2 George Avery AustralienAustralien AUS 15,365
3 Ruhi Sarıalp TurkeiTürkei TUR 15,025
4 Preben Larsen DanemarkDänemark DEN 14,830
5 Geraldo de Oliveira Brasilien 1889Brasilien BRA 14,825
6 Valle Rautio FinnlandFinnland FIN 14,700
7 Les McKeand AustralienAustralien AUS 14,530
8 Adhemar da Silva Brasilien 1889Brasilien BRA 14,490

Finale: 3. August

Kugelstoßen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Weite (m)
1 Wilbur Thompson Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten USA 17,12 OR
2 Jim Delaney Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten USA 16,68
3 Jim Fuchs Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten USA 16,42
4 Mieczysław Łomowski Polen 1944Polen POL 15,43
5 Gösta Arvidsson SchwedenSchweden SWE 15,37
6 Yrjö Lehtilä FinnlandFinnland FIN 15,05
7 Jaakko Jouppila FinnlandFinnland FIN 14,59
8 Čestmír Kalina TschechoslowakeiTschechoslowakei TCH 14,55

Finale: 3. August

Diskuswurf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Weite (m)
1 Adolfo Consolini ItalienItalien ITA 52,78 OR
2 Giuseppe Tosi ItalienItalien ITA 51,78
3 Fortune Gordien Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten USA 50,77
4 Ivar Ramstad NorwegenNorwegen NOR 49,21
5 Ferenc Klics Ungarn 1946Ungarn HUN 48,21
6 Veikko Nyqvist FinnlandFinnland FIN 47,33
7 Nikolaos Syllas Erste Hellenische RepublikErste Hellenische Republik GRE 47,25
8 Stein Johnson NorwegenNorwegen NOR 46,54

Finale: 2. August

Hammerwurf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Weite (m)
1 Imre Németh Ungarn 1946Ungarn HUN 56,07
2 Ivan Gubijan Jugoslawien Sozialistische Föderative RepublikJugoslawien YUG 54,27
3 Robert Bennett Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten USA 53,73
4 Samuel Felton Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten USA 53,66
5 Lauri Tamminen FinnlandFinnland FIN 53,08
6 Bo Ericson SchwedenSchweden SWE 52,98
7 Teseo Taddia ItalienItalien ITA 51,74
8 Einar Söderqvist SchwedenSchweden SWE 51,48

Finale: 31. Juli

Speerwurf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Weite (m)
1 Tapio Rautavaara FinnlandFinnland FIN 69,77
2 Steve Seymour Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten USA 67,56
3 József Várszegi Ungarn 1946Ungarn HUN 67,03
4 Pauli Vesterinen FinnlandFinnland FIN 65,89
5 Odd Mæhlum NorwegenNorwegen NOR 65,32
6 Martin Biles Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten USA 65,17
7 Mirko Vujačić Jugoslawien Sozialistische Föderative RepublikJugoslawien YUG 64,89
8 Bob Likens Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten USA 64,51

Finale: 4. August

Zehnkampf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land P - offiz. Wert. P - 85er Wert.
1 Bob Mathias Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten USA 7139 6628
2 Ignace Heinrich FrankreichFrankreich FRA 6974 6559
3 Floyd Simmons Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten USA 6950 6531
4 Enrique Kistenmacher ArgentinienArgentinien ARG 6929 6542
5 Erik Andersson SchwedenSchweden SWE 6877 6486
6 Peter Mullins AustralienAustralien AUS 6739 6334
7 Per Axel Eriksson SchwedenSchweden SWE 6731 6391
8 Irving Mondschein Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten USA 6715 6331

Datum: 5./6. August

Resultate Frauen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

100 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Zeit (s)
1 Fanny Blankers-Koen NiederlandeNiederlande NED 11,9 ORe
2 Dorothy Manley Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 12,2
3 Shirley Strickland AustralienAustralien AUS 12,2
4 Viola Myers Kanada 1921Kanada CAN 12,3
5 Patricia Jones Kanada 1921Kanada CAN 12,3
6 Cynthia Thompson Jamaika 1906Jamaika JAM 12,6

Finale: 2. August

200 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Zeit (s)
1 Fanny Blankers-Koen NiederlandeNiederlande NED 24,4
2 Audrey Williamson Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 25,1
3 Audrey Patterson Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten USA 25,2
4 Shirley Strickland AustralienAustralien AUS 25,2
5 Margaret Walker Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 25,4
6 Daphne Robb Sudafrika 1928Südafrikanische Union RSA 25,5

Finale: 6. August

80 m Hürden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Zeit (s)
1 Fanny Blankers-Koen NiederlandeNiederlande NED 11,2 OR
2 Maureen Gardner Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 11,2 OR
3 Shirley Strickland AustralienAustralien AUS 11,4
4 Yvette Monginou FrankreichFrankreich FRA 11,8
5 Maria Oberbreyer OsterreichÖsterreich AUT 11,9
6 Libuše Lomská TschechoslowakeiTschechoslowakei TCH 11,9

Finale: 4. August

4 × 100 m Staffel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Land Athletinnen Zeit (s)
1 NiederlandeNiederlande Niederlande Xenia Stad-de Jong
Nettie Witziers-Timmer
Gerda van der Kade-Koudijs
Fanny Blankers-Koen
47,5
2 AustralienAustralien Australien Shirley Strickland
June Maston
Betty McKinnon
Joyce King
47,6
3 Kanada 1921Kanada Kanada Viola Myers
Nancy Mackay
Diane Foster
Patricia Jones
47,8
4 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Großbritannien Dorothy Manley
Muriel Pletts
Margaret Walker
Maureen Gardner
48,0
5 DanemarkDänemark Dänemark Grethe Lovsø
Bente Bergendorff
Birthe Nielsen
Hildegard Nissen
48,2
6 OsterreichÖsterreich Österreich Grete Jenny
Elfriede Steurer
Grete Pavlousek
Maria Oberbreyer
49,2

Finale: 7. August

Hochsprung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Höhe (m)
1 Alice Coachman Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten USA 1,68 OR
2 Dorothy Tyler Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 1,68 ORe
3 Micheline Ostermeyer FrankreichFrankreich FRA 1,61
4 Vinton Beckett Jamaika 1906Jamaika JAM 1,58
Doreen Dredge Kanada 1921Kanada CAN 1,58
6 Bertha Crowther Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 1,58
7 Ilse Steinegger OsterreichÖsterreich AUT 1,55
8 Dora Gardner Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 1,55

Finale: 7. August

Weitsprung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Weite (m)
1 Olga Gyarmati Ungarn 1946Ungarn HUN 5,695 OR
2 Noemí Simonetto ArgentinienArgentinien ARG 5,600
3 Ann-Britt Leyman SchwedenSchweden SWE 5,575
4 Gerda van der Kade-Koudijs NiederlandeNiederlande NED 5,570
5 Neeltje Karelse NiederlandeNiederlande NED 5,545
6 Kathleen Russell Jamaika 1906Jamaika JAM 5,495
7 Judy Canty AustralienAustralien AUS 5,380
8 Yvonne Curtet-Chabot FrankreichFrankreich FRA 5,350

Finale: 4. August

Kugelstoßen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Weite (m)
1 Micheline Ostermeyer FrankreichFrankreich FRA 13,750 OR
2 Amelia Piccinini ItalienItalien ITA 13,095
3 Ine Schäffer OsterreichÖsterreich AUT 13,080
4 Paulette Veste FrankreichFrankreich FRA 12,985
5 Jaroslava Komárková TschechoslowakeiTschechoslowakei TCH 12,920
6 Anni Bruk OsterreichÖsterreich AUT 12,500
7 Marija Radosavljević Jugoslawien Sozialistische Föderative RepublikJugoslawien YUG 12,355
8 Bevis Reid Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 12,170

Finale: 4. August

Diskuswurf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Weite (m)
1 Micheline Ostermeyer FrankreichFrankreich FRA 41,92
2 Edera Gentile ItalienItalien ITA 41,17
3 Jacqueline Mazéas FrankreichFrankreich FRA 40,47
4 Jadwiga Marcinkiewicz Polen 1944Polen POL 39,30
5 Lotte Haidegger OsterreichÖsterreich AUT 38,81
6 Ans Panhorst-Niesink NiederlandeNiederlande NED 38,74
7 Majken Åberg SchwedenSchweden SWE 38,48
8 Ingeborg Mello ArgentinienArgentinien ARG 38,44

Finale: 30. Juli

Speerwurf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Weite (m)
1 Herma Bauma OsterreichÖsterreich AUT 45,57 OR
2 Kaisa Parviainen FinnlandFinnland FIN 43,79
3 Lily Carlstedt DanemarkDänemark DEN 42,08
4 Dorothy Dodson Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten USA 41,96
5 Jo Teunissen-Waalboer NiederlandeNiederlande NED 40,92
6 Johanna Koning NiederlandeNiederlande NED 40,33
7 Dana Ingrová TschechoslowakeiTschechoslowakei TCH 39,64
8 Elly Dammers NiederlandeNiederlande NED 38,23

Finale: 31. Juli

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ekkehard zur Megede, Die Geschichte der Olympischen Leichtathletik, Band 2: 1948–1968, Verlag Bartels & Wernitz KG, Berlin, 1. Auflage 1969

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Videos[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]