Olympische Sommerspiele 1972/Leichtathletik

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Leichtathletik bei den
XX. Olympischen Sommerspielen
Olympische Ringe
Leichtathletik
Informationen
Datum: 31. August bis 10. September
Wettkampfort: Deutschland BRBR Deutschland München
Austragungsort: Olympiastadion
Entscheidungen: Männer: 24 / Frauen: 14[1]
Mexiko-Stadt 1968 Montréal 1976
Logo der Olympischen Sommerspiele 1972
Olympische Sommerspiele 1972
(Medaillenspiegel Leichtathletik)
Platz Mannschaft Goldmedaillen Silbermedaillen Bronzemedaillen Total
1 Sowjetunion 1955Sowjetunion Sowjetunion 9 7 1 17
2 Deutschland Demokratische Republik 1949DDR Deutsche Demokratische Republik 8 7 5 20
3 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 6 8 8 22
4 Deutschland BRBR Deutschland BR Deutschland 6 3 2 11
FinnlandFinnland Finnland 3 1 4
6 KeniaKenia Kenia 2 2 2 6
7 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Großbritannien 1 1 2 4
8 Polen 1944Polen Polen 1 2 3
9 TschechoslowakeiTschechoslowakei Tschechoslowakei 1 1 2
10 UgandaUganda Uganda 1 1
11 Bulgarien 1971Bulgarien Bulgarien 2 2 4
12 AustralienAustralien Australien 2 2
BelgienBelgien Belgien 2 2
Rumänien 1965Rumänien Rumänien 2 2
15 FrankreichFrankreich Frankreich 1 1 2
16 TunesienTunesien Tunesien 1 1
17 Athiopien 1941Äthiopien Äthiopien 2 2
ItalienItalien Italien 2 2
KubaKuba Kuba 2 2
20 Brasilien 1968Brasilien Brasilien 1 1
JamaikaJamaika Jamaika 1 1
NeuseelandNeuseeland Neuseeland 1 1
OsterreichÖsterreich Österreich 1 1
SchwedenSchweden Schweden 1 1

Bei den XX. Olympischen Sommerspielen 1972 in München fanden 38 Wettkämpfe – davon 24 für Männer und 14 für Frauen – in der Leichtathletik statt. Austragungsort war das Olympiastadion.

Teilnehmer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wie schon bei den drei Austragungen der Olympischen Spiele zuvor gab es Probleme und Sonderfälle im Hinblick auf die Teilnahme bestimmter Nationen. Nicht zugelassen waren u.a. die Volksrepublik China, die weiterhin kein Mitglied des IOC war, und Südafrika. Rhodesien wurde erst kurz vor Beginn der Spiele ausgeschlossen, nachdem 27 afrikanische Staaten mit Boykott gedroht hatten.

Das geteilte Deutschland trat zum zweiten Mal mit zwei eigenständigen Mannschaften auf, jetzt auch unter einer jeweils eigenen Flagge Die offiziellen Bezeichnungen lauteten nun ‚Deutschland‘ bzw. ‚Germany‘ für die Bundesrepublik Deutschland und ‚Deutsche Demokratische Republik‘ bzw. ‚German Democratic Republik‘ – kurz ‚DDR‘ bzw. ‚GDR‘ für die DDR.[2]

Stadion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Münchner Olympiastadion entsprach den modernsten Anforderungen. Die 400-Meter-Rundbahn sowie die Anlaufbahnen für die verschiedenen Sprung- und Wurfwettbewerbe waren wie schon bei den letzten Spielen in Mexiko-Stadt aus Kunststoff beschaffen. Es standen acht Bahnen zur Verfügung, sodass acht Teilnehmer an den Endläufen teilnehmen konnten. Dies wurde auch in den Wurfdisziplinen sowie im Weit- und Dreisprung für die letzten drei Finaldurchgänge so praktiziert.

Eine Besonderheit stellte die oft als ‚Zeltdach‘ bezeichnete Konstruktion des Stadions dar, mit der eine Leichtigkeit und Beschwingtheit zum Ausdruck gebracht werden sollte. Die Idee dazu stammt von dem Architekten und Architektur-Professor Günter Behnisch. Wie manch andere Neuheit war auch der Stadion-Bau mit diesem neuartigen Dach nicht unumstritten, zumal die Kosten am Ende ca. achtmal höher lagen als in der ursprünglichen Planung angesetzt.[3]

Terroranschlag[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auch auf die Leichtathletikwettbewerbe hatte das im Hauptartikel zu diesen Spielen näher beschriebene Münchner Olympia-Attentat erhebliche Auswirkungen. Die Stimmung war eine andere als zuvor, der Sport hatte eine Belastungserfahrung ungekannten Ausmaßes zu tragen. Die Frage, ob die Wettbewerbe fortgesetzt werden sollten, wurde von IOC-Präsident Avery Brundage mit einem eindeutigen Votum beantwortet: „The Games must go on.“ [4]

Technik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schon seit den Olympischen Spielen 1932 wurde die elektronische Zeitmessung eingesetzt. Bis 1968 diente sie allerdings nur der Kontrolle, in den offiziellen Resultaten fanden sich nach wie vor die von den Zeitnehmern per Hand gestoppten Zeiten. Das wurde von nun an anders: die elektronisch ermittelten Ergebnisse wurden offiziell, die Zeitangaben erfolgten – abgesehen von den Wettbewerben mit 20 Kilometern Streckenlänge oder mehr – in Hundertstelsekunden. Zur Weitenmessung wurde nun auch für die Werfer erstmals elektronische Technik eingesetzt, so hatte das herkömmliche Bandmaß bei solchen Großveranstaltungen endgültig ausgedient.

Wettbewerbe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Wettbewerbsangebot gab es zwei Ergänzungen im Frauenbereich: erstmals stand der 1500-Meter-Lauf auf dem Programm. Damit war der 800-Meter-Lauf nicht mehr die längste Strecke für die Frauen. Außerdem gab es jetzt auch die 4-mal-400-Meter-Staffel für Frauen. Im Hürdenlauf wurde die Strecke von 80 Meter auf 100 Meter verlängert. Damit sollte der Schrittlänge der Frauen in dieser Disziplin Rechnung getragen werden. Bis heute – Stand November 2017 – hat sich im Bereich der olympischen Männerdisziplinen nichts mehr verändert. Bei den Frauen dagegen standen noch zahlreiche weitere Ergänzungen für die Zukunft an.

Erstmals war auch Blut-Doping bei diesen Spielen offiziell untersagt – dies konnte allerdings noch nicht kontrolliert werden.

Sportliche Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Leistungsniveau war auch bei dieser Großveranstaltung sehr hoch. Es gab 13 neue oder eingestellte Weltrekorde in 13 Disziplinen. In weiteren 14 Disziplinen wurde der Olympische Rekord vierzehn Mal verbessert oder egalisiert.

Erfolgreichste Nation waren erstmals in der Leichtathletik nicht mehr die Vereinigten Staaten. Vor ihnen lagen zwei Nationen, die im Bereich Sport sehr viele staatliche Finanzmittel einsetzten, der Erfolg blieb nicht aus: die Athleten aus der UdSSR gewannen neun Goldmedaillen, die DDR konnte acht Olympiasiege verbuchen. In der Gesamtzahl der Medaillen lag die DDR mit insgesamt 20 sogar vor der Sowjetunion, die insgesamt 17 Medaillen auf ihrem Konto hatte. Die USA hatte sechs Olympiasieger in ihren Reihen, sammelte allerdings mit 22 Medaillen das meiste Edelmetall. Auch die Bundesrepublik Deutschland erreichte sechs Olympiasiege – mehr als jemals zuvor in der Leichtathletik. Finnlands Sportler errangen drei Mal olympisches Gold, Kenia verzeichnete zwei Olympiasiege. Für alle weiteren Nationen gab es in der Leichtathletik höchstens eine Goldmedaille.

Fünf Sportler errangen mindestens zwei Goldmedaillen in der Leichtathletik bei diesen Spielen:

Darüber hinaus sind weitere drei Leistungen besonders hervorzuheben:

Resultate Männer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

100 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Zeit (s)
1 Walerij Borsow Sowjetunion 1955Sowjetunion URS 10,14
2 Robert Taylor Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 10,24
3 Lennox Miller JamaikaJamaika JAM 10,33
4 Alexandr Korneljuk Sowjetunion 1955Sowjetunion URS 10,36
5 Michael Fray JamaikaJamaika JAM 10,40
6 Jobst Hirscht Deutschland BRBR Deutschland FRG 10,40
7 Zenon Nowosz Polen 1944Polen POL 10,46
DNF Hasely Crawford Trinidad und TobagoTrinidad und Tobago TRI

Finale am 1. September

Wind: - 0,1 m/s

200 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Zeit (s)
1 Walerij Borsow Sowjetunion 1955Sowjetunion URS 20,00
2 Larry Black Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 20,19
3 Pietro Mennea ItalienItalien ITA 20,30
4 Larry Burton Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 20,37
5 Chuck Smith Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 20,55
6 Siegfried Schenke Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 20,56
7 Martin Jellinghaus Deutschland BRBR Deutschland FRG 20,65
8 Hans-Joachim Zenk Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 21,05

Finale am 4. September

Wind: 0,0 m/s

400 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Zeit (s)
1 Vince Matthews Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 44,66
2 Wayne Collett Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 44,80
3 Julius Sang KeniaKenia KEN 44,92
4 Charles Asati KeniaKenia KEN 45,13
5 Horst-Rüdiger Schlöske Deutschland BRBR Deutschland FRG 45,31
6 Markku Kukkoaho FinnlandFinnland FIN 45,49
7 Karl Honz Deutschland BRBR Deutschland FRG 45,68
DNF John Smith Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA

Finale am 7. September

800 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Zeit (min)
1 Dave Wottle Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 1:45,86
2 Jewgeni Arschanow Sowjetunion 1955Sowjetunion URS 1:45,89
3 Mike Boit KeniaKenia KEN 1:46,01
4 Franz-Josef Kemper Deutschland BRBR Deutschland FRG 1:46,50
5 Robert Ouko KeniaKenia KEN 1:46,53
6 Andy Carter Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 1:46,55
7 Andrzej Kupczyk Polen 1944Polen POL 1:47,10
8 Dieter Fromm Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 1:47,96

Finale am 2. September

1500 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Zeit (min)
1 Pekka Vasala FinnlandFinnland FIN 3:36,33
2 Kipchoge Keino KeniaKenia KEN 3:36,81
3 Rod Dixon NeuseelandNeuseeland NZL 3:37,46
4 Mike Boit KeniaKenia KEN 3:38,41
5 Brendan Foster Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 3:39,02
6 Herman Mignon BelgienBelgien BEL 3:39,05
7 Paul-Heinz Wellmann Deutschland BRBR Deutschland FRG 3:40,08
8 Wladimir Pantelei Sowjetunion 1955Sowjetunion URS 3:40,24

Finale am 10. September

5000 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Zeit (min)
1 Lasse Virén FinnlandFinnland FIN 13:26,42 OR
2 Mohamed Gammoudi TunesienTunesien TUN 13:27,33
3 Ian Stewart Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 13:27,61
4 Steve Prefontaine Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 13:28,25
5 Emiel Puttemans BelgienBelgien BEL 13:30,82
6 Harald Norpoth Deutschland BRBR Deutschland FRG 13:32,58
7 Per Halle NorwegenNorwegen NOR 13:34,38
8 Nikolai Swiridow Sowjetunion 1955Sowjetunion URS 13:39,31

Finale am 10. September

10.000 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Zeit (min)
1 Lasse Virén FinnlandFinnland FIN 27:38,35 WR
2 Emiel Puttemans BelgienBelgien BEL 27:39,58
3 Miruts Yifter Athiopien 1941Äthiopien ETH 27:40,96
4 Mariano Haro Spanien 1945Spanien ESP 27:48,14
5 Frank Shorter Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 27:51,32
6 David Bedford Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 28:05,44
7 Dane Korica Jugoslawien Sozialistische Föderative RepublikJugoslawien YUG 28:15,18
8 Abdelkader Zaddem TunesienTunesien TUN 28:18,17

Finale am 3. September

Marathon[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Zeit (h)
1 Frank Shorter Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 2:12:19,8
2 Karel Lismont BelgienBelgien BEL 2:14:31,8
3 Mamo Wolde Athiopien 1941Äthiopien ETH 2:15:08,4
4 Kenny Moore Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 2:15:39,8
5 Kenji Kimihara JapanJapan JPN 2:16:27,0
6 Ron Hill Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 2:16:30,6
7 Donald Macgregor Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 2:16:34,4
8 Jack Foster NeuseelandNeuseeland NZL 2:16:56,2

10. September

Bei seinem Zieleinlauf stahl dem US-amerikanischen Sieger Frank Shorter ein Schüler die Show, der mit selbstgemalter Startnummer die Absperrungen überwand und kurz vor ihm ins Stadion einlief, wo er von den Zuschauern zunächst für den führenden Läufer gehalten wurde, bis ihn die Sicherheitskräfte zu dem Zeitpunkt abführten, als Shorter ins Stadion einlief.

110 m Hürden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Zeit (s)
1 Rod Milburn Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 13,24 WR
2 Guy Drut FrankreichFrankreich FRA 13,34
3 Thomas Hill Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 13,48
4 Willie Davenport Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 13,50
5 Frank Siebeck Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 13,71
6 Leszek Wodzyński Polen 1944Polen POL 13,72
7 Lubomír Nádeníček TschechoslowakeiTschechoslowakei TCH 13,76
8 Petr Čech TschechoslowakeiTschechoslowakei TCH 13,86

Finale am 7. September

Wind: + 0,3 m/s

400 m Hürden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Zeit (s)
1 John Akii-Bua UgandaUganda UGA 47,82 WR
2 Ralph Mann Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 48,51
3 David Hemery Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 48,52
4 Jim Seymour Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 48,64
5 Rainer Schubert Deutschland BRBR Deutschland FRG 49,65
6 Jewgeni Gawrilenko Sowjetunion 1955Sowjetunion URS 49,66
Stavros Tziortzis Griechenland 1970Griechenland GRE
8 Juri Sorin Sowjetunion 1955Sowjetunion URS 50,25

Finale am 2. September

3000 m Hindernis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Zeit (min)
1 Kipchoge Keino KeniaKenia KEN 8:23,64 OR
2 Ben Jipcho KeniaKenia KEN 8:24,62
3 Tapio Kantanen FinnlandFinnland FIN 8:24,66
4 Bronisław Malinowski Polen 1944Polen POL 8:27,92
5 Dušan Moravčík TschechoslowakeiTschechoslowakei TCH 8:29,06
6 Amos Biwott KeniaKenia KEN 8:33,48
7 Romualdas Bitė Sowjetunion 1955Sowjetunion URS 8:34,64
8 Pekka Päivärinta FinnlandFinnland FIN 8:37,17

Finale am 4. September

4 × 100 m Staffel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Land Athleten Zeit (s)
1 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA Larry Black
Robert Taylor
Gerald Tinker
Eddie Hart
38,19 WR
2 Sowjetunion 1955Sowjetunion Sowjetunion Alexandr Korneljuk
Wladimir Lowezki
Juris Silovs
Walerij Borsow
38,50
3 Deutschland BRBR Deutschland BR Deutschland Jobst Hirscht
Karlheinz Klotz
Gerhard Wucherer
Klaus Ehl
38,79
4 TschechoslowakeiTschechoslowakei Tschechoslowakei Jaroslav Matoušek
Juraj Demeč
Jiří Kynos
Ludvík Bohman
38,82
5 Deutschland Demokratische Republik 1949DDR DDR Manfred Kokot
Bernd Borth
Hans-Jürgen Bombach
Siegfried Schenke
38,90
6 Polen 1944Polen Polen Stanisław Wagner
Tadeusz Cuch
Jerzy Czerbniak
Zenon Nowosz
39,03
7 FrankreichFrankreich Frankreich Patrick Bourbeillon
Jean-Pierre Grès
Gérard Fenouil
Bruno Cherrier
39,14
8 ItalienItalien Italien Vincenzo Guerini
Ennio Preatoni
Luigi Benedetti
Pietro Mennea
39,14

Finale am 10. September

4 × 400 m Staffel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Land Athleten Zeit (min)
1 KeniaKenia Kenia Charles Asati
Munyoro Nyamau
Robert Ouko
Julius Sang
2:59,83
2 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Großbritannien Martin Reynolds
Alan Pascoe
David Hemery
David Jenkins
3:00,46
3 FrankreichFrankreich Frankreich Gilles Bertould
Roger Velasquez
Francis Kerbiriou
Jacques Carette
3:00,65
4 Deutschland BRBR Deutschland BR Deutschland Bernd Herrmann
Horst-Rüdiger Schlöske
Hermann Köhler
Karl Honz
3:00,88
5 Polen 1944Polen Polen Jan Werner
Jan Balachowski
Zbigniew Jaremski
Andrzej Badeński
3:01,05
6 FinnlandFinnland Finnland Stig Lönnqvist
Ari Salin
Ossi Karttunen
Markku Kukkoaho
3:01,12
7 SchwedenSchweden Schweden Eric Carlgren
Anders Faager
Kenth Öhman
Ulf Rönner
3:02,57
8 Trinidad und TobagoTrinidad und Tobago Trinidad und Tobago Arthur Cooper
Pat Marshall
Charles Joseph
Edwin Roberts
3:03,58

Finale am 10. September

20 km Gehen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Zeit (h)
1 Peter Frenkel Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 1:26:42,4 OR
2 Wolodymyr Holubnytschyj Sowjetunion 1955Sowjetunion URS 1:26:55,2
3 Hans-Georg Reimann Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 1:27:16,6
4 Gerhard Sperling Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 1:27:55,0
5 Nikolai Smaga Sowjetunion 1955Sowjetunion URS 1:28:16,6
6 Paul Nihill Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 1:28:44,4
7 Jan Ornoch Polen 1944Polen POL 1:32:01,6
8 Vittorio Visini ItalienItalien ITA 1:32:30,0

31. August

50 km Gehen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Zeit (h)
1 Bernd Kannenberg Deutschland BRBR Deutschland FRG 3:56:11,6 OR
2 Weniamin Soldatenko Sowjetunion 1955Sowjetunion URS 3:58:24,0
3 Larry Young Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 4:00:46,0
4 Otto Bartsch Sowjetunion 1955Sowjetunion URS 4:01:35,4
5 Peter Selzer Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 4:04:05,4
6 Gerhard Weidner Deutschland BRBR Deutschland FRG 4:06:26,0
7 Vittorio Visini ItalienItalien ITA 4:08:31,4
8 Gabriel Hernández MexikoMexiko MEX 4:12:09,0

3. September

Hochsprung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Höhe (m)
1 Jüri Tarmak Sowjetunion 1955Sowjetunion URS 2,23
2 Stefan Junge Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 2,21
3 Dwight Stones Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 2,21
4 Hermann Magerl Deutschland BRBR Deutschland FRG 2,18
5 Ádám Szepesi Ungarn 1957Ungarn HUN 2,18
6 John Beers KanadaKanada CAN 2,15
István Major Ungarn 1957Ungarn HUN 2,15
8 Rustam Achmetow Sowjetunion 1955Sowjetunion URS

Finale am 10. September

Tarmak ist der letzte Hochspringer, dem ein Olympiasieg im Straddle-Stil gelang.

Stabhochsprung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Höhe (m)
1 Wolfgang Nordwig Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 5,50 OR
2 Bob Seagren Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 5,40
3 Jan Johnson Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 5,35
4 Reinhard Kuretzky Deutschland BRBR Deutschland FRG 5,30
5 Bruce Simpson KanadaKanada CAN 5,20
6 Volker Ohl Deutschland BRBR Deutschland FRG 5,20
7 Hans Lagerqvist SchwedenSchweden SWE 5,20
8 François Tracanelli FrankreichFrankreich FRA 5,10

Finale am 2. September

Nordwig wurde der erste nichtamerikanische Olympiasieger im Stabhochsprung seit den Zwischenspielen von 1906, profitierte aber davon, dass einigen Springern, darunter der Schwede Kjell Isaksson und die US-Amerikaner, in letzter Minute der Einsatz des von ihnen vorher seit Saisonbeginn verwendeten Katapult-Stabs untersagt wurde.

Weitsprung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Weite (m)
1 Randy Williams Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 8,24
2 Hans Baumgartner Deutschland BRBR Deutschland FRG 8,18
3 Arnie Robinson Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 8,03
4 Joshua Owusu GhanaGhana GHA 8,01
5 Preston Carrington Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 7,99
6 Max Klauß Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 7,96
7 Alan Lerwill Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 7,91
8 Leonid Barkowski Sowjetunion 1955Sowjetunion URS 7,75

Finale am 9. September

Dreisprung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Weite (m)
1 Wiktor Sanejew Sowjetunion 1955Sowjetunion URS 17,35
2 Jörg Drehmel Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 17,31
3 Nelson Prudêncio Brasilien 1968Brasilien BRA 17,05
4 Carol Corbu Rumänien 1965Rumänien ROU 16,85
5 John Craft Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 16,83
6 Mansour Dia SenegalSenegal SEN 16,83
7 Michał Joachimowski Polen 1944Polen POL 16,69
8 Kristen Fløgstad NorwegenNorwegen NOR 16,44

Finale am 4. September

Kugelstoßen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Weite (m)
1 Władysław Komar Polen 1944Polen POL 21,18 OR
2 George Woods Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 21,17
3 Hartmut Briesenick Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 21,14
4 Hans-Peter Gies Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 21,14
5 Al Feuerbach Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 21,01
6 Brian Oldfield Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 20,91
7 Heinfried Birlenbach Deutschland BRBR Deutschland FRG 20,37
8 Vilmos Varjú Ungarn 1957Ungarn HUN 20,10

Finale am 9. September

Diskuswurf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Weite (m)
1 Ludvík Daněk TschechoslowakeiTschechoslowakei TCH 64,40
2 Jay Silvester Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 63,50
3 Ricky Bruch SchwedenSchweden SWE 63,40
4 John Powell Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 62,82
5 Géza Fejér Ungarn 1957Ungarn HUN 62,62
6 Detlef Thorith Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 62,42
7 Ferenc Tégla Ungarn 1957Ungarn HUN 60,60
8 Tim Vollmer Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 60,24

Finale am 2. September

Hammerwurf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Weite (m)
1 Anatolij Bondartschuk Sowjetunion 1955Sowjetunion URS 75,50 OR
2 Jochen Sachse Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 74,96
3 Wassili Chmelewski Sowjetunion 1955Sowjetunion URS 74,04
4 Uwe Beyer Deutschland BRBR Deutschland FRG 71,52
5 Gyula Zsivótzky Ungarn 1957Ungarn HUN 71,38
6 Sándor Eckschmiedt Ungarn 1957Ungarn HUN 71,20
7 Edwin Klein Deutschland BRBR Deutschland FRG 71,14
8 Shigenobu Murofushi JapanJapan JPN 70,88

Finale am 7. September

Speerwurf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Weite (m)
1 Klaus Wolfermann Deutschland BRBR Deutschland FRG 90,48 OR
2 Jānis Lūsis Sowjetunion 1955Sowjetunion URS 90,46
3 Bill Schmidt Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 84,42
4 Hannu Siitonen FinnlandFinnland FIN 84,32
5 Bjørn Grimnes NorwegenNorwegen NOR 83,08
6 Jorma Kinnunen FinnlandFinnland FIN 82,08
7 Miklós Németh Ungarn 1957Ungarn HUN 81,98
8 Fred Luke Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 80,06

Finale am 3. September

Zehnkampf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land P – offiz. Wert. P − 85er Wert.
1 Mykola Awilow Sowjetunion 1955Sowjetunion URS 8454 WR 8618
2 Leonid Lytwynenko Sowjetunion 1955Sowjetunion URS 8035 7970
3 Ryszard Katus Polen 1944Polen POL 7984 7936
4 Jeff Bennett Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 7974 7918
5 Stefan Schreyer Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 7950 7907
6 Freddy Herbrand BelgienBelgien BEL 7947 7896
7 Steen Smidt-Jensen DanemarkDänemark DEN 7947 7909
8 Tadeusz Janczenko Polen 1944Polen POL 7861 7790

7. und 8. September

Gewertet wurde nach der Punktetabelle von 1964, die auch bei den letzten Olympischen Spielen verwendet worden war. Zur besseren Einordnung der Leistung sind neben den offiziellen Punkten nach der Wertungstabelle von 1964 die nach dem heutigen Wertungssystem von 1985 umgerechneten Punktzahlen mit angegeben. Nach dieser heute gültigen Tabelle wäre der siebtplatzierte Däne Steen Smidt-Jensen um zwei Plätze nach vorne gerückt. Die Zehnkämpfer auf den Rängen fünf und sechs wären jeweils einen Platz nach hinten gefallen. Weitere Veränderungen unter den ersten Acht hätte es nicht gegeben. Aber diese Vergleiche sind nur Anhaltswerte, denn als Grundlage müssen die jeweils unterschiedlichen Maßstäbe der Zeit gelten.

Resultate Frauen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

100 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Zeit (s)
1 Renate Stecher Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 11,07 WRe / ORe
2 Raelene Boyle AustralienAustralien AUS 11,23
3 Silvia Chivás KubaKuba CUB 11,24
4 Iris Davis Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 11,32
5 Annegret Richter Deutschland BRBR Deutschland FRG 11,38
6 Alice Annum GhanaGhana GHA 11,41
7 Barbara Ferrell Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 11,45
8 Eva Glesková TschechoslowakeiTschechoslowakei TCH 12,48

Finale am 2. September

Wind: - 0,2 m/s

200 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Zeit (s)
1 Renate Stecher Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 22,40 WR
2 Raelene Boyle AustralienAustralien AUS 22,45
3 Irena Szewińska Polen 1944Polen POL 22,74
4 Ellen Stropahl Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 22,75
5 Christina Heinich Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 22,89
Annegret Kroniger Deutschland BRBR Deutschland FRG
7 Alice Annum GhanaGhana GHA 22,99
8 Rosie Allwood JamaikaJamaika JAM 23,11

Finale am 7. September

Wind: + 1,1 m/s

400 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Zeit (s)
1 Monika Zehrt Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 51,08 OR
2 Rita Wilden Deutschland BRBR Deutschland FRG 51,21
3 Kathy Hammond Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 51,64
4 Helga Seidler Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 51,86
5 Mable Fergerson Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 51,96
6 Charlene Rendina AustralienAustralien AUS 51,99
7 Dagmar Käsling Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 52,19
8 Györgyi Balogh Ungarn 1957Ungarn HUN 52,39

Finale am 7. September

800 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Zeit (min)
1 Hildegard Falck Deutschland BRBR Deutschland FRG 1:58,55 OR
2 Nijolė Sabaitė Sowjetunion 1955Sowjetunion URS 1:58,65
3 Gunhild Hoffmeister Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 1:59,19
4 Swetla Slatewa Bulgarien 1971Bulgarien BUL 1:59,72
5 Vera Nikolić Jugoslawien Sozialistische Föderative RepublikJugoslawien YUG 1:59,98
6 Ileana Silai Rumänien 1965Rumänien ROU 2:00,04
7 Rosemary Stirling Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 2:00,15
8 Abby Hoffman KanadaKanada CAN 2:00,17

Finale am 3. September

1500 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Zeit (min)
1 Ljudmila Bragina Sowjetunion 1955Sowjetunion URS 4:01,38 WR
2 Gunhild Hoffmeister Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 4:02,83
3 Paola Cacchi ItalienItalien ITA 4:02,85
4 Karin Burneleit Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 4:04,11
5 Sheila Carey Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 4:04,81
6 Ilja Keizer NiederlandeNiederlande NED 4:05,13
7 Tamara Pangelowa Sowjetunion 1955Sowjetunion URS 4:06,45
8 Jennifer Orr AustralienAustralien AUS 4:12,15

Finale am 9. September

100 m Hürden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Zeit (s)
1 Annelie Ehrhardt Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 12,59 WR
2 Valeria Bufanu Rumänien 1965Rumänien ROU 12,84
3 Karin Balzer Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 12,90
4 Pam Ryan AustralienAustralien AUS 12,98
5 Teresa Nowak Polen 1944Polen POL 13,17
6 Danuta Straszyńska Polen 1944Polen POL 13,18
7 Annerose Krumpholz Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 13,27
8 Grażyna Rabsztyn Polen 1944Polen POL 13,44

Finale am 8. September

Wind: - 0,6 m/s

4 × 100 m Staffel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Land Athletinnen Zeit (s)
1 Deutschland BRBR Deutschland BR Deutschland Christiane Krause
Ingrid Mickler-Becker
Annegret Richter
Heide Rosendahl
42,81 WR
2 Deutschland Demokratische Republik 1949DDR DDR Evelyn Kaufer
Christina Heinich
Bärbel Struppert
Renate Stecher
42,95
3 KubaKuba Kuba Marlene Elejarde
Carmen Valdés
Fulgencia Romay
Silvia Chivás
43,36
4 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA Martha Watson
Mattiline Render
Mildrette Netter
Iris Davis
43,39
5 Sowjetunion 1955Sowjetunion Sowjetunion Marina Sidorowa
Galina Bucharina
Ljudmila Scharkowa
Nadeschda Besfamilnaja
43,59
6 AustralienAustralien Australien Maureen Caird
Raelene Boyle
Marion Hoffman
Penny Gillies
43,61
7 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Großbritannien Andrea Lynch
Della Pascoe
Judy Vernon
Anita Neil
43,71
8 Polen 1944Polen Polen Helena Fliśnik
Barbara Bakulin
Urszula Jóźwik
Danuta Jędrejek
44,20

Finale am 10. September

4 × 400 m Staffel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Land Athletinnen Zeit (min)
1 Deutschland Demokratische Republik 1949DDR DDR Dagmar Käsling
Rita Kühne
Helga Seidler
Monika Zehrt
3:22,95 WR
2 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA Mable Fergerson
Madeline Manning-Jackson
Cheryl Toussaint
Kathy Hammond
3:25,15
3 Deutschland BRBR Deutschland BR Deutschland Anette Rückes
Inge Bödding
Hildegard Falck
Rita Wilden
3:26,51
4 FrankreichFrankreich Frankreich Martine Duvivier
Colette Besson
Bernadette Martin
Nicole Duclos
3:27,52
5 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Großbritannien Verona Bernard
Janet Simpson
Jannette Roscoe
Rosemary Stirling
3:28,74
6 AustralienAustralien Australien Allison Ross-Edwards
Raelene Boyle
Cheryl Peasley
Charlene Rendina
3:28,84
7 FinnlandFinnland Finnland Marika Eklund
Pirjo Wilmi
Tuula Rautanen
Mona-Lisa Strandvall
3:29,44
8 Sowjetunion 1955Sowjetunion Sowjetunion Ljubow Runzo
Olga Minejewa
Natalja Tschistjakowa
Nadeschda Kolesnikowa
3:31,89

Finale am 10. September

Hochsprung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Höhe (m)
1 Ulrike Meyfarth Deutschland BRBR Deutschland FRG 1,92 WRe
2 Jordanka Blagoewa Bulgarien 1971Bulgarien BUL 1,88
3 Ilona Gusenbauer OsterreichÖsterreich AUT 1,88
4 Barbara Inkpen Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 1,85
5 Rita Schmidt Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 1,85
6 Sara Simeoni ItalienItalien ITA 1,85
7 Rosemarie Witschas Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 1,85
8 Debbie Brill KanadaKanada CAN 1,82

Finale am 4. September

Weitsprung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Weite (m)
1 Heide Rosendahl Deutschland BRBR Deutschland FRG 6,78
2 Diana Jorgowa Bulgarien 1971Bulgarien BUL 6,77
3 Eva Šuranová TschechoslowakeiTschechoslowakei TCH 6,67
4 Marcia Garbey KubaKuba CUB 6,52
5 Heidi Schüller Deutschland BRBR Deutschland FRG 6,51
6 Meta Antenen SchweizSchweiz SUI 6,49
7 Viorica Viscopoleanu Rumänien 1965Rumänien ROU 6,48
8 Margrit Olfert Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 6,46

Finale am 31. August

Kugelstoßen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Weite (m)
1 Nadeschda Tschischowa Sowjetunion 1955Sowjetunion URS 21,03 WR
2 Margitta Gummel Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 20,22
3 Iwanka Christowa Bulgarien 1971Bulgarien BUL 19,35
4 Esfir Dolschenko Sowjetunion 1955Sowjetunion URS 19,24
5 Marianne Adam Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 18,94
6 Marita Lange Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 18,85
7 Helena Fibingerová TschechoslowakeiTschechoslowakei TCH 18,81
8 Elena Stojanowa Bulgarien 1971Bulgarien BUL 18,34

Finale am 7. September

Diskuswurf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Weite (m)
1 Faina Melnik Sowjetunion 1955Sowjetunion URS 66,62 OR
2 Argentina Menis Rumänien 1965Rumänien ROU 65,06
3 Wassilka Stoewa Bulgarien 1971Bulgarien BUL 64,34
4 Tamara Danilowa Sowjetunion 1955Sowjetunion URS 62,86
5 Liesel Westermann Deutschland BRBR Deutschland FRG 62,18
6 Gabriele Hinzmann Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 61,72
7 Carmen Ionescu Rumänien 1965Rumänien ROU 60,42
8 Ljudmila Murawjowa Sowjetunion 1955Sowjetunion URS 59,00

Finale am 10. September

Speerwurf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Weite (m)
1 Ruth Fuchs Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 63,38 OR
2 Jacqueline Todten Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 62,54
3 Kate Schmidt Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 59,94
4 Ljutwian Mollowa Bulgarien 1971Bulgarien BUL 59,36
5 Nataša Urbančič Jugoslawien Sozialistische Föderative RepublikJugoslawien YUG 59,06
6 Eva Janko OsterreichÖsterreich AUT 58,56
7 Ewa Gryziecka Polen 1944Polen POL 57,00
8 Swetlana Koroljowa Sowjetunion 1955Sowjetunion URS 56,36

Finale am 1. September

Fünfkampf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land P – offiz. Wert. P − 80er Wert.
1 Mary Peters Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 4801 WR 4841
2 Heide Rosendahl Deutschland BRBR Deutschland FRG 4791 4852
3 Burglinde Pollak Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 4768 4807
4 Christine Bodner Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 4671 4699
5 Walentina Tichomirowa Sowjetunion 1955Sowjetunion URS 4597 4604
6 Nedjalka Angelowa Bulgarien 1971Bulgarien BUL 4496 4497
7 Karen Mack Deutschland BRBR Deutschland FRG 4449 4441
8 Ilona Bruzsenyák Ungarn 1957Ungarn HUN 4419 4403

2. und 3. September

Gewertet wurde nach der neu eingeführten Punktetabelle von 1971, die notwendig geworden war, um den veränderten Leistungsstandards der einzelnen Disziplinen gerecht zu werden. Außerdem war der bis dahin im Fünfkampf enthaltene 80-Meter-Hürdenlauf durch den 100-Meter-Hürdenlauf ersetzt worden. Deshalb sind die hier erreichten Punktzahlen nicht vergleichbar mit den Werten früherer Ergebnisse nach altem Wertungssystem.
Zur besseren Einordnung der Leistung sind neben den offiziellen Punkten nach der Tabelle von 1971 die nach dem heutigen im Siebenkampf gültigen Wertungssystem von 1980 umgerechneten Punktzahlen mit angegeben. Nach dieser Tabelle hätte es in der Reihenfolge der ersten Acht nur eine Veränderung gegeben: Die erst- und zweitplatzierten Athletinnen hätten ihre Medaillen getauscht. Aber diese Vergleiche sind nur Anhaltswerte, denn als Grundlage müssen die jeweils unterschiedlichen Maßstäbe der Zeit gelten.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Videos[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Offizieller Bericht, Band 3 "The competitions", S. 43, engl./frz. (PDF, 28 MB), abgerufen am 14. November 2017
  2. Offizieller Bericht, Band 3 "The competitions", S. 14, englisch/französisch/deutsch (PDF, 28 MB), abgerufen am 14. November 2017
  3. Werner Schneider / Sport-Informations-Dienst / Bertelsmann Sportredaktion, Die Olympischen Spiele 1972. München – Kiel – Sapporo, Bertelsmann-Verlag, München, Gütersloh, Wien 1972, ISBN 3-570-04559-5, S. 18–21
  4. «The Games must go on» - Gedenken an München 1972, Westdeutsche Zeitung 4. September 2012, abgerufen am 14. November 2017
  5. Hoch gesprungen, tief gefallen, Süddeutsche Zeitung Heft 31/2012, abgerufen am 14. November 2017