Olympische Sommerspiele 1976/Leichtathletik

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Leichtathletik bei den
XXI. Olympischen Spielen
Olympische Ringe
Leichtathletik
Informationen
Datum: 18. Juli bis 31. Juli
Wettkampfort: Kanada Montreal
Austragungsort: Olympiastadion
Entscheidungen: Männer: 23/Frauen: 14[1]
München 1972 Moskau 1980
Logo der Olympischen Spiele 1976
Olympische Spiele 1976
(Medaillenspiegel Leichtathletik)
Platz Mannschaft Goldmedaillen Silbermedaillen Bronzemedaillen Total
1 Deutschland Demokratische Republik 1949 DDR 11 8 8 27
2 Vereinigte Staaten USA 6 8 8 22
3 Sowjetunion 1955 Sowjetunion 4 4 10 18
4 Polen 1944 Polen 3 2 5
5 Finnland Finnland 2 2 4
6 Kuba Kuba 2 1 3
7 Deutschland BR BR Deutschland 1 3 5 9
8 Bulgarien 1971 Bulgarien 1 2 1 4
9 Jamaika Jamaika 1 1 2
Neuseeland Neuseeland 1 1 2
11 Frankreich Frankreich 1 1
Mexiko Mexiko 1 1
Schweden Schweden 1 1
Trinidad und Tobago Trinidad und Tobago 1 1
Ungarn 1957 Ungarn 1 1
16 Belgien Belgien 2 1 3
17 Italien Italien 1 1
Kanada Kanada 1 1
Portugal Portugal 1 1
20 Brasilien 1968 Brasilien 1 1
Tschechoslowakei Tschechoslowakei 1 1
Vereinigtes Konigreich Großbritannien 1 1
Rumänien 1965 Rumänien 1 1

Bei den XXI. Olympischen Spielen 1976 in Montreal fanden 37 Wettkämpfe – davon 23 für Männer und 14 für Frauen – in der Leichtathletik statt. Austragungsort war das Olympiastadion.

Teilnehmer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auch bei der Austragung dieser Olympischen Spiele gab es wie schon mehrfach zuvor erhebliche Probleme und Sonderfälle im Hinblick auf die Teilnahme verschiedener Nationen. Wiederum nicht eingeladen wurde die Volksrepublik China, die weiterhin kein Mitglied des IOC war, aber auch die Republik China (Taiwan) nahm im Gegensatz zu früheren Jahren nicht teil, weil die Offiziellen aus dem Taiwan nicht mehr hinnehmen wollten, dass ihr Land unter der Bezeichnung Taiwan dabei sei sollte. Das größte Ausmaß allerdings nahm die Problematik um den Streitfall Südafrika herum an. Das Land selber war wegen seiner Apartheidspolitik weiterhin nicht zugelassen. Nun forderten zahlreiche afrikanische Staaten auch den Ausschluss Neuseelands, weil die neuseeländische Rugby-Union-Nationalmannschaft eine umstrittene Südafrika-Tour unternommen hatte. Da das IOC diese Forderung nicht erfüllte, boykottierten insgesamt 28 Staaten, davon 26 aus Afrika diese Spiele, was v. a. in der Leichtathletik dazu führte, dass zahlreiche Mitfavoriten nicht am Start waren.[2]

Das geteilte Deutschland trat nun schon zum dritten Mal mit zwei eigenständigen Mannschaften an Die offiziellen Bezeichnungen lauteten wie vor vier Jahren: ‚Deutschland‘ bzw. ‚Germany‘ oder ‚Allemagne‘ – kurz ‚GER‘ – für die Bundesrepublik Deutschland und für die DDR ‚Deutsche Demokratische Republik‘ bzw. ‚German Democratic Republik‘ oder ‚République fédérale d'Allemagne‘ – kurz ‚DDR‘ bzw. ‚GDR‘.[3]

Stadion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Olympiastadion in Montreal

Das Olympiastadion Montreal entsprach den modernsten Anforderungen, wurde allerdings erst im allerletzten Moment fertiggestellt. Die Baumaßnahmen hatten vor Beginn der Wettkämpfe so weit hinter der zeitlichen Planung zurückgelegen, dass das IOC sich sogar mit dem Gedanken beschäftigt hatte, die Olympischen Spiele an einem Ersatzort austragen zu lassen. Dazu kam es letztendlich nicht. Die 400-Meter-Rundbahn sowie die Anlaufbahnen für die verschiedenen Sprung- und Wurfwettbewerbe waren wie inzwischen bei allen Großveranstaltungen aus Kunststoff beschaffen und genügten höchsten Standards. Wie inzwischen üblich standen acht Bahnen zur Verfügung, sodass acht Teilnehmer an den Endläufen teilnehmen konnten. Dies wurde auch in den Wurfdisziplinen sowie im Weit- und Dreisprung für die letzten drei Finaldurchgänge wieder so praktiziert.

Messtechnik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Einsatz elektronischer Messinstrumentarien war inzwischen Standard, und zwar sowohl bei den Zeiten der Läufer als auch den erzielten Weiten im Springen und Werfen. Die Zeiten der Läufer und Geher wurden außer bei Streckenlängen von mehr als zehn Kilometern offiziell in Hundertstelsekunden ausgegeben. im Diskus-, Hammer- und Speerwurf wurde die erzielte Weite wie bisher geradzahlige Zehntelsekunden gerundet.

Wettbewerbe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Wettbewerbsangebot gab es eine einzige Änderung: im Gehen, einer Wettkampfform, die damals ausschließlich den Männern vorbehalten war, wurde das 50-km-Gehen aus dem Programm genommen. Einziger Gehwettbewerb hier in Montreal war somit das 20-km-Gehen, wie üblich ausgetragen auf der Straße. Allerdings blieb diese Streichung der langen Gehstrecke einmalig. 1980 war die Disziplin wieder Teil des olympischen Programms. Bis heute – Stand Oktober 2021 – hat sich danach im Bereich der olympischen Männerdisziplinen nichts mehr verändert.

Bei den Frauen dagegen standen noch zahlreiche weitere Ergänzungen für die Zukunft an. Ihr längster Laufwettbewerb war nach wie vor der 1500-Meter-Lauf. Das sollte sich ab 1984 ändern. Von da an kamen nach und nach zusätzliche längere Strecken ins olympische Programm und auch bei den Sprüngen, Würfen, im Gehen und im Mehrkampf sollte es später eine sukzessive Angleichung an den Wettkampfkatalog der Männer geben.

Sportliche Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Leistungsniveau war auch bei diesen Olympischen Spielen sehr hoch. Es gab acht neue oder eingestellte Weltrekorde in acht Disziplinen. In weiteren neunzehn Disziplinen wurde der olympische Rekord 23 Mal verbessert oder egalisiert.

Die deutlich erfolgreichste Nation in der Leichtathletik war erstmals die DDR, die elf Olympiasiege und darüber hinaus je acht Silber- und Bronzemedaillen verbuchen konnte. Die bis einschließlich 1968 in dieser Hinsicht vorne liegenden Vereinigten Staaten konnten sich von Platz drei, den sie 1972 erreicht hatten, wieder um einen Rang nach vorne schieben. Für sie gab es sechsmal Gold sowie je achtmal Silber und Bronze. Dahinter folgte die bei den letzten Spielen in der Nationenwertung vorne liegende Sowjetunion mit je vier Gold- und Silber- sowie zehn Bronzemedaillen. Polen hatte drei Leichtathletikolympiasieger zu verzeichnen, bei Finnland und Kuba waren es jeweils zwei. Für alle weiteren Nationen gab es in der Leichtathletik bei diesen Spielen höchstens eine Goldmedaille.

Vier Sportler errangen mindestens zwei Goldmedaillen in der Leichtathletik bei diesen Spielen:

Darüber hinaus sind weitere Leistungen besonders hervorzuheben:

Folgende hier siegreiche Leichtathleten hatten bereits bei früher ausgetragenen Olympischen Spielen Goldmedaillen errungen:

Resultate Männer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

100 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Zeit (s)
1 Hasely Crawford Trinidad und Tobago TTO 10,06
2 Donald Quarrie Jamaika JAM 10,08
3 Walerij Borsow Sowjetunion 1955 URS 10,14
4 Harvey Glance Vereinigte Staaten USA 10,19
5 Guy Abrahams Panama PAN 10,25
6 Johnny Jones Vereinigte Staaten USA 10,27
7 Klaus-Dieter Kurrat Deutschland Demokratische Republik 1949 GDR 10,31
8 Petar Petrow Bulgarien 1971 BUL 10,35

Finale am 24. Juli

Wind: −0,01 m/s

200 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Zeit (s)
1 Donald Quarrie Jamaika JAM 20,23
2 Millard Hampton Vereinigte Staaten USA 20,29
3 Dwayne Evans Vereinigte Staaten USA 20,43
4 Pietro Mennea Italien ITA 20,54
5 Rui da Silva Brasilien 1968 BRA 20,84
6 Bogdan Grzejszczak Polen 1944 POL 20,91
7 Colin Bradford Jamaika JAM 21,17
8 Hasely Crawford Trinidad und Tobago TTO 79,60

Finale am 26. Juli

Wind: +0,72 m/s

400 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Zeit (s)
1 Alberto Juantorena Kuba CUB 44,26
2 Fred Newhouse Vereinigte Staaten USA 44,40
3 Herman Frazier Vereinigte Staaten USA 44,95
4 Alfons Brijdenbach Belgien BEL 45,04
5 Maxie Parks Vereinigte Staaten USA 45,24
6 Rick Mitchell Australien AUS 45,40
7 David Jenkins Vereinigtes Konigreich GBR 45,57
8 Jan Werner Polen 1944 POL 45,63

Finale am 29. Juli

800 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Zeit (min)
1 Alberto Juantorena Kuba CUB 1:43,50 WR
2 Ivo Van Damme Belgien BEL 1:43,86000
3 Rick Wohlhuter Vereinigte Staaten USA 1:44,12000
4 Willi Wülbeck Deutschland BR FRG 1:45,26000
5 Steve Ovett Vereinigtes Konigreich GBR 1:45,44000
6 Luciano Sušanj Jugoslawien Sozialistische Föderative Republik YUG 1:45,75000
7 Sriram Singh Indien IND 1:45,77000
8 Carlo Grippo Italien ITA 1:48,39000

Finale am 25. Juli

1500 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Favoritensig für John Walker
Platz Athlet Land Zeit (min)
1 John Walker Neuseeland NZL 3:39,17
2 Ivo Van Damme Belgien BEL 3:39,27
3 Paul-Heinz Wellmann Deutschland BR FRG 3:39,33
4 Eamonn Coghlan Irland IRL 3:39,51
5 Frank Clement Vereinigtes Konigreich GBR 3:39,65
6 Rick Wohlhuter Vereinigte Staaten USA 3:40,64
7 David Moorcroft Vereinigtes Konigreich GBR 3:40,94
8 Graham Crouch Australien AUS 3:41,80

Finale am 31. Juli

5000 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Olympiasieger Lasse Virén
Platz Athlet Land Zeit (min)
1 Lasse Virén Finnland FIN 13:24,76
2 Dick Quax Neuseeland NZL 13:25,16
3 Klaus-Peter Hildenbrand Deutschland BR FRG 13:25,38
4 Rod Dixon Neuseeland NZL 13:25,50
5 Brendan Foster Vereinigtes Konigreich GBR 13:26,19
6 Willy Polleunis Belgien BEL 13:26,99
7 Ian Stewart Vereinigtes Konigreich GBR 13:27,65
8 Aniceto Simões Portugal POR 13:29,38

Finale am 30. Juli

Brendan Foster stellte im Vorlauf mit 13:20,34 min einen olympischen Rekord auf.

10.000 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Zeit (min)
1 Lasse Virén Finnland FIN 27:40,38
2 Carlos Lopes Portugal POR 27:45,17
3 Brendan Foster Vereinigtes Konigreich GBR 27:54,92
4 Tony Simmons Vereinigtes Konigreich GBR 27:56,26
5 Ilie Floroiu Rumänien 1965 ROM 27:59,93
6 Mariano Haro Spanien 1945 ESP 28:00,28
7 Marc Smet Belgien BEL 28:02,80
8 Bernie Ford Vereinigtes Konigreich GBR 28:17,78

Finale am 26. Juli

Marathon[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Zeit (h)
1 Waldemar Cierpinski Deutschland Demokratische Republik 1949 GDR 2:09:55,0 OR
2 Frank Shorter Vereinigte Staaten USA 2:10:45,8000
3 Karel Lismont Belgien BEL 2:11:12,6000
4 Don Kardong Vereinigte Staaten USA 2:11:15,8000
5 Lasse Virén Finnland FIN 2:13:10,8000
6 Jerome Drayton Kanada CAN 2:13:30,0000
7 Leonid Mossejew Sowjetunion 1955 URS 2:13:33,4000
8 Franco Fava Italien ITA 2:14:24,6000

31. Juli

110 m Hürden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Zeit (s)
1 Guy Drut Frankreich FRA 13,28
2 Alejandro Casañas Kuba CUB 13,33
3 Willie Davenport Vereinigte Staaten USA 13,38
4 Charles Foster Vereinigte Staaten USA 13,41
5 Thomas Munkelt Deutschland Demokratische Republik 1949 GDR 13,44
6 James Owens Vereinigte Staaten USA 13,73
7 Wjatscheslaw Kulebjakin Sowjetunion 1955 URS 13,93
8 Wiktor Mjasnikow Sowjetunion 1955 URS 13,94

Finale am 28. Juli

Wind: ±0,0 m/s

400 m Hürden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Zeit (s)
1 Edwin Moses Vereinigte Staaten USA 47,64 WR
2 Michael Shine Vereinigte Staaten USA 48,69000
3 Jauhen Haurylenka Sowjetunion 1955 URS 49,45000
4 Quentin Wheeler Vereinigte Staaten USA 49,86000
5 José Carvalho Portugal POR 49,94000
6 Janko Bratanow Bulgarien 1971 BUL 50,03000
7 Dámaso Alfonso Kuba CUB 50,19000
8 Alan Pascoe Vereinigtes Konigreich GBR 51,29000

Finale am 25. Juli

3000 m Hindernis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Zeit (min)
1 Anders Gärderud Schweden SWE 8:08,02 WR
2 Bronisław Malinowski Polen 1944 POL 8:09,11000
3 Frank Baumgartl Deutschland Demokratische Republik 1949 GDR 8:10,36000
4 Tapio Kantanen Finnland FIN 8:12,60000
5 Michael Karst Deutschland BR FRG 8:20,14000
6 Euan Robertson Neuseeland NZL 8:21,08000
7 Dan Glans Schweden SWE 8:21,53000
8 Antonio Campos Spanien 1945 ESP 8:22,65000

Finale am 28. Juli

4 × 100 m Staffel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Land Athleten Zeit (s)
1 Vereinigte Staaten USA Harvey Glance
Johnny Jones
Millard Hampton
Steve Riddick
38,33
2 Deutschland Demokratische Republik 1949 DDR Manfred Kokot
Jörg Pfeifer
Klaus-Dieter Kurrat
Alexander Thieme
38,66
3 Sowjetunion 1955 Sowjetunion Alexandr Aksinin
Nikolai Kolesnikow
Juris Silovs
Walerij Borsow
38,78
4 Polen 1944 Polen Andrzej Świerczyński
Marian Woronin
Bogdan Grzejszczak
Zenon Licznerski
38,83
5 Kuba Kuba Francisco Gómez
Alejandro Casañas
Hermes Ramírez
Silvio Leonard
39,01
6 Italien Italien Vincenzo Guerini
Luciano Caravani
Luigi Benedetti
Pietro Mennea
39,08
7 Frankreich Frankreich Jean-Claude Amoureux
Joseph Arame
Lucien Sainte-Rose
Dominique Chauvelot
39,16
8 Kanada Kanada Hugh Spooner
Marvin Nash
Albin Dukowski
Hugh Fraser
39,47

Finale am 31. Juli

4 × 400 m Staffel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Land Athleten Zeit (min)
1 Vereinigte Staaten USA Herman Frazier
Benny Brown
Fred Newhouse
Maxie Parks
2:58,65
2 Polen 1944 Polen Ryszard Podlas
Jan Werner
Zbigniew Jaremski
Jerzy Pietrzyk
3:01,43
3 Deutschland BR BR Deutschland Franz-Peter Hofmeister
Lothar Krieg
Harald Schmid
Bernd Herrmann
3:01,98
4 Kanada Kanada Ian Seale
Don Domansky
Leighton Hope
Brian Saunders
3:02,64
5 Jamaika Jamaika Leighton Priestley
Donald Quarrie
Colin Bradford
Seymour Newman
3:02,84
6 Trinidad und Tobago Trinidad und Tobago Mike Solomon
Horace Tuitt
Joseph Coombs
Charles Joseph
3:03,46
7 Kuba Kuba Eddy Gutiérrez
Dámaso Alfonso
Carlos Álvarez
Alberto Juantorena
3:03,81
8 Finnland Finnland Hannu Mäkelä
Ossi Karttunen
Stig Lönnqvist
Markku Kukkoaho
3:06,51

Finale am 31. Juli

20 km Gehen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Zeit (h)
1 Daniel Bautista Mexiko MEX 1:24:40,6 OR
2 Hans-Georg Reimann Deutschland Demokratische Republik 1949 GDR 1:25:13,8000
3 Peter Frenkel Deutschland Demokratische Republik 1949 GDR 1:25:29,4000
4 Karl-Heinz Stadtmüller Deutschland Demokratische Republik 1949 GDR 1:26:50,6000
5 Raúl González Mexiko MEX 1:28:18,2000
6 Armando Zambaldo Italien ITA 1:28:25,2000
7 Wolodymyr Holubnytschyj Sowjetunion 1955 URS 1:29:24,6000
8 Vittorio Visini Italien ITA 1:29:31,6000

23. Juli

Hochsprung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Olympiasieger Jacek Wszoła (hier im Jahr 2007)
Platz Athlet Land Höhe (m)
1 Jacek Wszoła Polen 1944 POL 2,25 OR
2 Greg Joy Kanada CAN 2,23000
3 Dwight Stones Vereinigte Staaten USA 2,21000
4 Sergei Budalow Sowjetunion 1955 URS 2,21000
5 Serhij Senjukow Sowjetunion 1955 URS 2,18000
6 Rodolfo Bergamo Italien ITA 2,18000
7 Rolf Beilschmidt Deutschland Demokratische Republik 1949 GDR 2,18000
8 Jesper Tørring Danemark DEN 2,18000

Finale am 31. Juli

Stabhochsprung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Höhe (m)
1 Tadeusz Ślusarski Polen 1944 POL 5,50 ORe
2 Antti Kalliomäki Finnland FIN 5,50 ORe
3 David Roberts Vereinigte Staaten USA 5,50 ORe
4 Patrick Abada Frankreich FRA 5,450000
5 Wojciech Buciarski Polen 1944 POL 5,450000
6 Earl Bell Vereinigte Staaten USA 5,450000
7 Jean-Michel Bellot Frankreich FRA 5,400000
8 Itsuo Takanezawa Japan JPN 5,400000

Finale am 26. Juli

Weitsprung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Weite (m)
1 Arnie Robinson Vereinigte Staaten USA 8,35
2 Randy Williams Vereinigte Staaten USA 8,11
3 Frank Wartenberg Deutschland Demokratische Republik 1949 GDR 8,02
4 Jacques Rousseau Frankreich FRA 8,00
5 João Carlos de Oliveira Brasilien 1968 BRA 8,00
6 Nenad Stekić Jugoslawien Sozialistische Föderative Republik YUG 7,89
7 Walerij Pidluschnyj Sowjetunion 1955 URS 7,88
8 Hans Baumgartner Deutschland BR FRG 7,84

Finale am 29. Juli

Dreisprung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Olympiasieger Wiktor Sanejew, dargestellt auf einer Briefmarke
Platz Athlet Land Weite (m)
1 Wiktor Sanejew Sowjetunion 1955 URS 17,29
2 James Butts Vereinigte Staaten USA 17,18
3 João Carlos de Oliveira Brasilien 1968 BRA 16,90
4 Pedro Pérez Kuba CUB 16,81
5 Tommy Haynes Vereinigte Staaten USA 16,78
6 Wolfgang Kolmsee Deutschland BR FRG 16,68
7 Eugeniusz Biskupski Polen 1944 POL 16,49
8 Carol Corbu Rumänien 1965 ROM 16,43

Finale am 30. Juli

Kugelstoßen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Weite (m)
1 Udo Beyer Deutschland Demokratische Republik 1949 GDR 21,05
2 Jewgeni Mironow Sowjetunion 1955 URS 21,03
3 Alexander Baryschnikow Sowjetunion 1955 URS 21,00
4 Al Feuerbach Vereinigte Staaten USA 20,55
5 Hans-Peter Gies Deutschland Demokratische Republik 1949 GDR 20,47
6 Geoff Capes Vereinigtes Konigreich GBR 20,36
7 George Woods Vereinigte Staaten USA 20,26
8 Hans Höglund Schweden SWE 20,17

Finale am 24. Juli

In der Qualifikation stellte Alexander Baryschnikow 21,32 m einen neuen olympischen Rekord auf.

Diskuswurf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Olympiasieger Mac Wilkins im Jahr 2018
Platz Athlet Land Weite (m)
1 Mac Wilkins Vereinigte Staaten USA 67,50
2 Wolfgang Schmidt Deutschland Demokratische Republik 1949 GDR 66,22
3 John Powell Vereinigte Staaten USA 65,70
4 Norbert Thiede Deutschland Demokratische Republik 1949 GDR 64,30
5 Siegfried Pachale Deutschland Demokratische Republik 1949 GDR 64,24
6 Pentti Kahma Finnland FIN 63,12
7 Knut Hjeltnes Norwegen NOR 63,06
8 Jay Silvester Vereinigte Staaten USA 61,98

Finale am 25. Juli

Mac Wilkins stellte in der Qualifikationsrunde mit 68,28 m einen olympischen Rekord auf.

Hammerwurf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Weite (m)
1 Jurij Sjedych Sowjetunion 1955 URS 77,52 OR
2 Alexei Spiridonow Sowjetunion 1955 URS 76,08000
3 Anatolij Bondartschuk Sowjetunion 1955 URS 75,48000
4 Karl-Hans Riehm Deutschland BR FRG 75,46000
5 Walter Schmidt Deutschland BR FRG 74,72000
6 Jochen Sachse Deutschland Demokratische Republik 1949 GDR 74,30000
7 Chris Black Vereinigtes Konigreich GBR 73,18000
8 Edwin Klein Deutschland BR FRG 71,34000

Finale am 28. Juli

Speerwurf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Weite (m)
1 Miklós Németh Ungarn 1957 HUN 94,58 WR
2 Hannu Siitonen Finnland FIN 87,92000
3 Gheorghe Megelea Rumänien 1965 ROM 87,16000
4 Piotr Bielczyk Polen 1944 POL 86,50000
5 Sam Colson Vereinigte Staaten USA 86,16000
6 Wassyl Jerschow Sowjetunion 1955 URS 85,26000
7 Seppo Hovinen Finnland FIN000 84,26
8 Jānis Lūsis Sowjetunion 1955 URS 80,26000

Finale am 25. Juli

Zehnkampf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land P – offiz. Wert. P – 85er Wert.
1 Bruce Jenner Vereinigte Staaten USA 8618 WR 8634
2 Guido Kratschmer Deutschland BR FRG 8411000 8407
3 Mykola Awilow Sowjetunion 1955 URS 8369000 8378
4 Raimo Pihl Schweden SWE 8218000 8217
5 Ryszard Skowronek Polen 1944 POL 8113000 8099
6 Siegfried Stark Deutschland Demokratische Republik 1949 GDR 8048000 8051
7 Leonid Lytwynenko Sowjetunion 1955 URS 8025000 7963
8 Lennart Hedmark Schweden SWE 7974000 8002

29. und 30. Juli

Gewertet wurde nach der 1962 entwickelten Punktetabelle, die auch bei den vorherigen Olympischen Spielen verwendet worden war. Zur besseren Einordnung der Leistung sind neben den offiziellen Punkten nach der Wertungstabelle von 1962 die umgerechneten Punktezahlen gemäß dem ab dem Jahr 1985 gültigen Wertungssystem angegeben; danach würden lediglich der Siebente und Achte die Plätze tauschen.

Resultate Frauen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

100 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Zeit (s)
1 Annegret Richter Deutschland BR FRG 11,08
2 Renate Stecher Deutschland Demokratische Republik 1949 GDR 11,13
3 Inge Helten Deutschland BR FRG 11,17
4 Raelene Boyle Australien AUS 11,23
5 Evelyn Ashford Vereinigte Staaten USA 11,24
6 Chandra Cheeseborough Vereinigte Staaten USA 11,31
7 Andrea Lynch Vereinigtes Konigreich GBR 11,32
8 Marlies Oelsner Deutschland Demokratische Republik 1949 GDR 11,34

Finale am 25. Juli

Wind: ±0,0 m/s

Annegret Richter stellte im Halbfinale mit 11,01 s einen Weltrekord auf.

200 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Zeit (s)
1 Bärbel Eckert Deutschland Demokratische Republik 1949 GDR 22,37 ORe/ORel
2 Annegret Richter Deutschland BR FRG 22,39000000000
3 Renate Stecher Deutschland Demokratische Republik 1949 GDR 22,47000000000
4 Carla Bodendorf Deutschland Demokratische Republik 1949 GDR 22,64000000000
5 Inge Helten Deutschland BR FRG 22,68000000000
6 Tetjana Prorotschenko Sowjetunion 1955 URS 23,03000000000
7 Denise Robertson Australien AUS 23,05000000000
8 Chantal Réga Frankreich FRA 23,09000000000

Finale am 28. Juli

Wind: ±0,0 m/s

400 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dritter Olympiasieg für Irena Szewińska nach Gold über 4 × 100 1964 und 200 Meter 1968
Platz Athletin Land Zeit (s)
1 Irena Szewińska Polen 1944 POL 49,28 WR
2 Christina Brehmer Deutschland Demokratische Republik 1949 GDR 50,51000
3 Ellen Streidt Deutschland Demokratische Republik 1949 GDR 50,55000
4 Pirjo Häggman Finnland FIN 50,56000
5 Rosalyn Bryant Vereinigte Staaten USA 50,65000
6 Sheila Ingram Vereinigte Staaten USA 50,90000
7 Riitta Salin Finnland FIN 50,98000
8 Debra Sapenter Vereinigte Staaten USA 51,66000

Finale am 29. Juli

800 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Zeit (min)
1 Tatjana Kasankina Sowjetunion 1955 URS 1:54,94 WR
2 Nikolina Schterewa Bulgarien 1971 BUL 1:55,42000
3 Elfi Zinn Deutschland Demokratische Republik 1949 GDR 1:55,60000
4 Anita Weiß Deutschland Demokratische Republik 1949 GDR 1:55,74000
5 Swetlana Styrkina Sowjetunion 1955 URS 1:56,44000
6 Swetla Slatewa Bulgarien 1971 BUL 1:57,21000
7 Doris Gluth Deutschland Demokratische Republik 1949 GDR 1:58,99000
8 Mariana Suman Rumänien 1965 ROM 2:02,21000

Finale am 26. Juli

1500 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Zeit (min)
1 Tatjana Kasankina Sowjetunion 1955 URS 4:05,48
2 Gunhild Hoffmeister Deutschland Demokratische Republik 1949 GDR 4:06,02
3 Ulrike Klapezynski Deutschland Demokratische Republik 1949 GDR 4:06,09
4 Nikolina Schterewa Bulgarien 1971 BUL 4:06,57
5 Ljudmila Bragina Sowjetunion 1955 URS 4:07,20
6 Gabriella Dorio Italien ITA 4:07,27
7 Ellen Wellmann Deutschland BR FRG 4:07,91
8 Jan Merrill Vereinigte Staaten USA 4:08,54

Finale am 30. Juli

100 m Hürden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Olympiasiegerin Johanna Schaller, spätere Johanna Klier
Platz Athletin Land Zeit (s)
1 Johanna Schaller Deutschland Demokratische Republik 1949 GDR 12,77
2 Tatjana Anissimowa Sowjetunion 1955 URS 12,78
3 Natalja Lebedewa Sowjetunion 1955 URS 12,80
4 Gudrun Berend Deutschland Demokratische Republik 1949 GDR 12,82
5 Grażyna Rabsztyn Polen 1944 POL 12,96
6 Esther Roth Israel ISR 13,04
7 Valeria Ștefănescu Rumänien 1965 ROM 13,35
8 Ileana Ongar Italien ITA 13,51

Finale am 29. Juli

Wind: ±0,0 m/s

4 × 100 m Staffel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Land Athletinnen Zeit (s)
1 Deutschland Demokratische Republik 1949 DDR Marlies Oelsner
Renate Stecher
Carla Bodendorf
Bärbel Eckert
42,55 OR
2 Deutschland BR BR Deutschland Elvira Possekel
Inge Helten
Annegret Richter
Annegret Kroniger
42,59000
3 Sowjetunion 1955 Sowjetunion Tetjana Prorotschenko
Ljudmila Maslakowa
Nadeschda Besfamilnaja
Wera Anissimowa
43,09000
4 Kanada Kanada Margaret Howe
Patty Loverock
Joanne McTaggart
Marjorie Bailey
43,17000
5 Australien Australien Barbara Wilson
Debbie Wells
Denise Robertson
Raelene Boyle
43,18000
6 Jamaika Jamaika Leleith Hodges
Rosie Allwood
Carol Cummings
Jacqueline Pusey
43,24000
7 Vereinigte Staaten USA Martha Watson
Evelyn Ashford
Debra Armstrong
Chandra Cheeseborough
43,35000
8 Vereinigtes Konigreich Großbritannien Wendy Clarke
Denise Ramsden
Sharon Colyear
Andrea Lynch
43,79000

Finale am 31. Juli

4 × 400 m Staffel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Land Athletinnen Zeit (min)
1 Deutschland Demokratische Republik 1949 DDR Doris Maletzki
Brigitte Rohde
Ellen Streidt
Christina Brehmer
3:19,23 WR
2 Vereinigte Staaten USA Debra Sapenter
Sheila Ingram
Pamela Jiles
Rosalyn Bryant
3:22,81000
3 Sowjetunion 1955 Sowjetunion Inta Kļimoviča
Ljudmila Aksjonowa
Natalja Sokolowa
Nadeschda Iljina
3:24,24000
4 Australien Australien Judy Canty
Verna Burnard
Charlene Rendina
Beth Nail
3:25,56000
5 Deutschland BR BR Deutschland Claudia Steger
Dagmar Fuhrmann
Elke Barth
Rita Wilden
3:25,71000
6 Finnland Finnland Marika Lindholm
Pirjo Häggman
Mona-Lisa Pursiainen
Riitta Salin
3:25,87000
7 Vereinigtes Konigreich Großbritannien Liz Barnes
Gladys Taylor
Verona Elder
Donna Murray
3:28,01000
8 Kanada Kanada Margaret Stride
Joyce Yakubowich
Rachelle Campbell
Yvonne Saunders
3:28,91000

Finale am 31. Juli

Hochsprung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Olympiasiegerin Rosemarie Ackermann
Platz Athletin Land Höhe (m)
1 Rosemarie Ackermann Deutschland Demokratische Republik 1949 GDR 1,93 OR
2 Sara Simeoni Italien ITA 1,91000
3 Jordanka Blagoewa Bulgarien 1971 BUL 1,91000
4 Mária Mračnová Tschechoslowakei TCH 1,89000
5 Joni Huntley Vereinigte Staaten USA 1,89000
6 Tazzjana Bojka Sowjetunion 1955 URS 1,87000
7 Annette Tånnander Schweden SWE 1,87000
8 Cornelia Popa Rumänien 1965 ROM 1,87000

Finale am 28. Juli

Weitsprung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Weite (m)
1 Angela Voigt Deutschland Demokratische Republik 1949 GDR 6,72
2 Kathy McMillan Vereinigte Staaten USA 6,66
3 Lidija Alfejewa Sowjetunion 1955 URS 6,60
4 Sigrun Siegl Deutschland Demokratische Republik 1949 GDR 6,59
5 Ildikó Erdélyi Ungarn 1957 HUN 6,57
6 Jarmila Nygrýnová Tschechoslowakei TCH 6,54
7 Heidemarie Wycisk Deutschland Demokratische Republik 1949 GDR 6,39
8 Elena Vintilă Rumänien 1965 ROM 6,38

Finale am 23. Juli

Kugelstoßen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Weite (m)
1 Iwanka Christowa Bulgarien 1971 BUL 21,16 OR
2 Nadeschda Tschischowa Sowjetunion 1955 URS 20,96000
3 Helena Fibingerová Tschechoslowakei TCH 20,67000
4 Marianne Adam Deutschland Demokratische Republik 1949 GDR 20,55000
5 Ilona Schoknecht Deutschland Demokratische Republik 1949 GDR 20,54000
6 Margitta Droese Deutschland Demokratische Republik 1949 GDR 19,79000
7 Eva Wilms Deutschland BR FRG 19,29000
8 Elena Stojanowa Bulgarien 1971 BUL 18,89000

Finale am 31. Juli

Diskuswurf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Weite (m)
1 Evelin Schlaak Deutschland Demokratische Republik 1949 GDR 69,00 OR
2 Marija Wergowa Bulgarien 1971 BUL 67,30000
3 Gabriele Hinzmann Deutschland Demokratische Republik 1949 GDR 66,84000
4 Faina Melnik Sowjetunion 1955 URS 66,40000
5 Sabine Engel Deutschland Demokratische Republik 1949 GDR 65,88000
6 Argentina Menis Rumänien 1965 ROM 65,38000
7 María Cristina Betancourt Kuba CUB 63,86000
8 Natalja Gorbatschowa Sowjetunion 1955 URS 63,46000

Finale am 29. Juli

Speerwurf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Weite (m)
1 Ruth Fuchs Deutschland Demokratische Republik 1949 GDR 65,94 OR
2 Marion Becker Deutschland BR FRG 64,70000
3 Kate Schmidt Vereinigte Staaten USA 63,96000
4 Jacqueline Hein Deutschland Demokratische Republik 1949 GDR 63,84000
5 Sabine Sebrowski Deutschland Demokratische Republik 1949 GDR 63,08000
6 Swetlana Babitsch Sowjetunion 1955 URS 59,42000
7 Nadeschda Jakubowitsch Sowjetunion 1955 URS 59,16000
8 Karin Smith Vereinigte Staaten USA 57,50000

Finale am 24. Juli

Fünfkampf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land P – offiz. Wert. P – 80er Wert.
1 Sigrun Siegl Deutschland Demokratische Republik 1949 GDR 4745 4777
2 Christine Laser Deutschland Demokratische Republik 1949 GDR 4745 4774
3 Burglinde Pollak Deutschland Demokratische Republik 1949 GDR 4740 4767
4 Ljudmila Popowskaja Sowjetunion 1955 URS 4700 4719
5 Nadija Tkatschenko Sowjetunion 1955 URS 4669 4692
6 Diane Jones Kanada CAN 4582 4616
7 Jane Frederick Vereinigte Staaten USA 4566 4564
8 Margit Papp Ungarn 1957 HUN 4535 4567

25. und 26. Juli

Gewertet wurde wie bei den letzten Olympischen Spielen nach der Punktetabelle von 1971.

Über Gold und Silber musste nun die Regelung der IAAF entscheiden. Siegrun Siegl war in drei von fünf Disziplinen besser als Christine Laser gewesen, was ihr den Olympiasieg einbrachte.

Zur besseren Einordnung der Leistung sind neben den offiziellen Punkten nach der Tabelle von 1971 die nach dem heutigen im Siebenkampf gültigen Wertungssystem von 1980 umgerechneten Punktzahlen mit angegeben. Nach dieser Tabelle hätte es in der Reihenfolge der ersten Acht trotz der äußerst knappen Abstände nur eine Veränderung gegeben: die Plätze sieben und acht hätten getauscht werden müssen. Diese Vergleiche sind natürlich nur Anhaltswerte, denn als Grundlage müssen die jeweils unterschiedlichen Maßstäbe der Zeit gelten.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ernst Huberty / Willy B. Wange, Die Olympischen Spiele Montreal Innsbruck 1976, Lingen-Verlag, Köln 1976, S. 5–22 (allgemeine Informationen) / S. 216–255 (Leichtathletik)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Videolinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Games of the XXI Olympiad, Montreal 1976: Official Report, v.3, S. 23, englisch/französisch (PDF, 23.245 KB), abgerufen am 23. Oktober 2021
  2. Dunkle Stunden bei Olympia – Montreal 1976 - Boykott von 22 Staaten. In: Süddeutsche Zeitung 27. Juli 2012, abgerufen am 23. Oktober 2021
  3. Games of the XXI Olympiad, Montreal 1976: Official Report, v.3, S. 7, englisch/französisch (PDF, 23 MB), abgerufen am 23. Oktober 2021