Olympische Sommerspiele 2020/Surfen/Qualifikation

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Surfwettbewerbe bei den
Olympischen Spielen 2020
Qualifikation
Shortboard Frauen Männer

Dieser Artikel beschreibt die Qualifikation für die Surfwettbewerbe bei den Olympischen Sommerspielen 2020. Insgesamt gab es 40 Quotenplätze, 20 für jedes Geschlecht. Jede Nation durfte maximal zwei Athleten pro Geschlecht stellen. Der japanischen Delegation stand bereits zu Beginn jeweils ein Quotenplatz pro Wettbewerb als Gastgebernation zu.

Verteilung der Quotenplätze[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Gastgebernation: Japan erhielt als gastgebende Nation einen Quotenplatz pro Geschlecht. Da sich sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen ein japanischer Athlet über einen der Qualifikationswettbewerbe direkt qualifizieren konnte, wurde der Quotenplatz an den nächstbesten Athleten der World Surfing Games 2021 vergeben.
  • World Surf League 2019: Die 10 bestplatzierten Männer und die 8 bestplatzierten Frauen erhielten einen Quotenplatz.
  • ISA World Surfing Games 2019: Bester Teilnehmer eines jeden Kontinents, mit Ausnahme Amerika.
  • Panamerikanische Spiele 2019: Ein Quotenplatz erhielt der Sieger jedes Geschlechts.
  • ISA World Surfing Games 2021: Die 5 besten Männer und die 7 besten Frauen erhielten Quotenplätze. Wenn sich von einer Nation mehr als die Maximalzahl an Athleten qualifizierten, hatten die ISA World Surfing Games 2021 Vorrang und alle Plätze, die ab 2019 vergeben wurden, wurden an den nächstbesten Athleten vergeben. Jede Nation durfte maximal vier Athleten (zwei pro Geschlecht) stellen.

Übersicht[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nation Männer Frauen Quotenplätze
Argentinien Argentinien 1 1
Australien Australien 2 2 4
Brasilien Brasilien 2 2 4
Chile Chile 1 1
Costa Rica Costa Rica 2 2
Deutschland Deutschland 1 1
Ecuador Ecuador 1 1
Frankreich Frankreich 2 2 4
Indonesien Indonesien 1 1
Israel Israel 1 1
Italien Italien 1 1
Japan Japan 2 2 4
Marokko Marokko 1 1
Neuseeland Neuseeland 1 1 2
Portugal Portugal 1 2 3
Peru Peru 2 2 4
Sudafrika Südafrika 1 1
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten 2 2 4
Gesamt: 17 NOKs 20 20 40


Wettbewerbe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Männer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Qualifikationswettbewerb Datum Ort Plätze Qualifizierte Athleten
Gastgeber 7. September 2013 Argentinien Buenos Aires 1 0 1)
Panamerikanische Spiele 2019 30. Juli – 4. August 2019 Peru Lima 1 Argentinien Leandro Usuna
World Surf League 2019 3. April – 20. Dezember 2019 Australien Australien
Indonesien Indonesien
Brasilien Brasilien
Sudafrika Südafrika
Frankreich Frankreich
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten
Portugal Portugal
10 Australien Julian Wilson
Australien Owen Wright
Brasilien Italo Ferreira
Brasilien Gabriel Medina
Frankreich Michel Bourez
Frankreich Jérémy Florès
Japan Kanoa Igarashi
Italien Leonardo Fioravanti[1]
Vereinigte Staaten Kolohe Andino
Vereinigte Staaten John John Florence
ISA World Surfing Games 2019 7. – 15. September 2019 Japan Miyazaki 4 Marokko Ramzi Boukhiam
Indonesien Rio Waida
Portugal Frederico Morais
Neuseeland Billy Stairmand
ISA World Surfing Games 2021 29. Mai – 6. Juni 2021 El Salvador El Salvador 5 Chile Manuel Selman
Deutschland Leon Glatzer
JapanJapan Hiroto Ohhara
Peru Lucca Mesinas
Peru Miguel Tudela
Gesamt 20 20

Frauen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Qualifikationswettbewerb Datum Ort Plätze Qualifizierte Athletinnen
Gastgeber 7. September 2013 Argentinien Buenos Aires 1 0 1)
Panamerikanische Spiele 2019 30. Juli – 4. August 2019 Peru Lima 1 Ecuador Mimi Barona
World Surf League 2019 3. April – 20. Dezember 2019 Australien Australien
Indonesien Indonesien
Brasilien Brasilien
Sudafrika Südafrika
Frankreich Frankreich
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten
Portugal Portugal
8 Australien Sally Fitzgibbons
Australien Stephanie Gilmore
Brasilien Silvana Lima
Brasilien Tatiana Weston-Webb
Costa Rica Brisa Hennessy
Frankreich Johanne Defay
Vereinigte Staaten Caroline Marks
Vereinigte Staaten Carissa Moore
ISA World Surfing Games 2019 7. – 15. September 2019 Japan Miyazaki 4 Sudafrika Bianca Buitendag
Peru Sofía Mulánovich
Israel Anat Lelior
Neuseeland Ella Williams
ISA World Surfing Games 2021 29. Mai – 6. Juni 2021 El Salvador El Salvador 7 Costa Rica Leilani McGonagle
Frankreich Pauline Ado
Japan Mahina Maeda
Japan Amuro Tsuzuki
Peru Daniella Rosas
Portugal Teresa Bonvalot
Portugal Yolanda Sequeira
Gesamt 20 20

Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1) Da Japan sich über die World Surfing Games 2021 einen Quotenplatz sichern konnte, wurde dieser Quotenplatz gestrichen.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Italy’s Leo Fioravanti Replaces South Africa’s Jordy Smith in Tokyo 2020 Games. In: ISA. Abgerufen im 5 July 2021.