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Olympische Winterspiele 2010/Ski Alpin

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Ski Alpin bei den
Olympischen Winterspielen 2010
Information
Austragungsort Kanada Whistler
Wettkampfstätte Whistler-Blackcomb
Nationen 71
Athleten 309 (176 , 133 )
Datum 15.–25. Februar 2010
Entscheidungen 10
Turin 2006

Bei den XXI. Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver (Kanada) fanden zehn Wettbewerbe (je fünf bei Männern und Frauen) im alpinen Skisport statt. Austragungsort war Whistler-Blackcomb bei Whistler, rund 125 km nördlich von Vancouver.

Medaillenspiegel

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Super-G-Rennen der Frauen auf der Piste „Franz’s Downhill“
Platz Land Gold Silber Bronze Gesamt
1 Deutschland33
2 Vereinigte Staaten2338
3 Schweiz213
4 Norwegen1214
5 Österreich1124
6 Italien11
7 Kroatien22
 Slowenien22
9 Schweden22
10 Tschechien11

Medaillengewinner

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Männer
Konkurrenz Gold Silber Bronze
Abfahrt Didier Défago Aksel Lund SvindalVereinigte Staaten Bode Miller
Super-G Aksel Lund SvindalVereinigte Staaten Bode MillerVereinigte Staaten Andrew Weibrecht
Riesenslalom Carlo Janka Kjetil Jansrud Aksel Lund Svindal
SlalomItalien Giuliano Razzoli Ivica KostelićSchweden André Myhrer
KombinationVereinigte Staaten Bode Miller Ivica Kostelić Silvan Zurbriggen
Frauen
Konkurrenz Gold Silber Bronze
AbfahrtVereinigte Staaten Lindsey VonnVereinigte Staaten Julia MancusoÖsterreich Elisabeth Görgl
Super-GÖsterreich Andrea Fischbacher Tina MazeVereinigte Staaten Lindsey Vonn
RiesenslalomDeutschland Viktoria Rebensburg Tina MazeÖsterreich Elisabeth Görgl
SlalomDeutschland Maria Höfl-RieschÖsterreich Marlies Schild Šárka Strachová
KombinationDeutschland Maria Höfl-RieschVereinigte Staaten Julia MancusoSchweden Anja Pärson

Ergebnisse Männer

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Platz Land Sportler Zeit (min)
1  SUI Didier Défago 1:54,31
2  NOR Aksel Lund Svindal 1:54,38
3  USA Bode Miller 1:54,40
4  AUT Mario Scheiber 1:54,52
5  CAN Erik Guay 1:54,64
6  SUI Didier Cuche 1:54,67
7  FRA David Poisson 1:54,82
8  LIE Marco Büchel 1:54,84
9  AUT Klaus Kröll 1:54,87
10  AUT Michael Walchhofer 1:54,88
11  SUI Carlo Janka 1:55,02
12  ITA Werner Heel 1:55,19
15  ITA Peter Fill 1:55,29
18  ITA Christof Innerhofer 1:55,58
22  AUT Hans Grugger 1:55,81
23  SUI Ambrosi Hoffmann 1:56,04
24  GER Stephan Keppler 1:56,11

Datum: 15. Februar 2010, 19:30 Uhr (10:30 Uhr Ortszeit)
Strecke: „Dave Murray
Start: 1678 m, Ziel: 825 m
Höhendifferenz: 853 m, Streckenlänge: 3105 m
Durchschnittsgeschwindigkeit des Siegers: 97,8 km/h
Kurssetzer: Helmuth Schmalzl, 41 Tore

64 Teilnehmer aus 26 Ländern, 59 in der Wertung.

Die Männerabfahrt hätte ursprünglich am 13. Februar stattfinden sollen, musste aber wegen warmer Temperaturen und Regens im unteren Streckenteil um zwei Tage verschoben werden. Die Piste präsentierte sich uneben und war entsprechend schwer zu befahren. Im Gegensatz zu den Tagen davor herrschte Sonnenschein und alle Fahrer profitierten von gleich bleibenden Bedingungen.

Die erste ernstzunehmende Richtzeit stellte Bode Miller auf, der mit Startnummer 8 die Führung übernahm. Aksel Lund Svindal (Nr. 16) konnte Millers Zeit um zwei Hundertstelsekunden unterbieten und setzte sich an die Spitze. Didier Défago, in der Saison zuvor Sieger am Lauberhorn und auf der Streif, war mit Startnummer 18 nochmals sieben Hundertstel schneller und erzielte eine Bestzeit, die von niemendem mehr unterboten wurde. Nur 1992 und 1994 gab es in einer Olympiaabfahrt eine knappere Entscheidung. Didier Cuche (Nr. 22), aufgrund der Trainingsleistungen einer der meistgenannten Favoriten, war bis zur untersten Zwischenzeit auf Medaillenkurs, wählte jedoch in der letzten Linkskurve eine falsche Linie und fiel auf den sechsten Platz zurück. Auch andere Favoriten wie Nr. 17 Michael Walchhofer, Nr. 20 Carlo Janka oder Nr. 19 Manuel Osborne-Paradis blieben ohne Medaille.[1][2]

Platz Land Sportler Zeit (min)
1  NOR Aksel Lund Svindal 1:30,34
2  USA Bode Miller 1:30,62
3  USA Andrew Weibrecht 1:30,65
4  ITA Werner Heel 1:30,67
5  CAN Erik Guay 1:30,68
6  ITA Christof Innerhofer 1:30,73
7  ITA Patrick Staudacher 1:30,74
8  SUI Carlo Janka 1:30,83
9  SUI Tobias Grünenfelder 1:30,90
10  SUI Didier Cuche 1:31,06
14  AUT Benjamin Raich 1:31,35
15  SUI Didier Défago 1:31,43
17  AUT Georg Streitberger 1:31,49
20  AUT Mario Scheiber 1:31,93
21  AUT Michael Walchhofer 1:32,00

Datum: 19. Februar 2010, 20:30 Uhr MEZ (11:30 Uhr Ortszeit)
Strecke: „Dave Murray“
Start: 1440 m, Ziel: 825 m
Höhendifferenz: 615 m, Streckenlänge: 2200 m
Durchschnittsgeschwindigkeit des Siegers: 87,6 km/h
Kurssetzer: Giovanni Rulfi, 44 Tore

64 Teilnehmer aus 28 Ländern, 45 in der Wertung. Ausgeschieden u. a.: Marco Büchel (LIE), Robbie Dixon (CAN), Peter Fill (ITA), Patrik Järbyn (SWE), Andrej Jerman (SLO), Stephan Keppler (GER), Hans Olsson (SWE), Manuel Osborne-Paradis (CAN), David Poisson (FRA), Natko Zrnčić-Dim (CRO).

Das Rennen konnte bei idealen Witterungsbedingungen ausgetragen werden (Sonnenschein, Temperaturen um 0 °C). Mit Startnummer 3 stellte Andrew Weibrecht (bisher Rang 11 als bestes Weltcup-Resultat) eine Zeit auf, an der die nachfolgenden Athleten überraschenderweise reihenweise scheiterten, zum Teil äußerst knapp. Erst Bode Miller (Nr. 11) gelang es, seinen Teamkollegen um drei Hundertstelsekunden zu schlagen. Schließlich setzte sich Aksel Lund Svindal (Nr. 19) mit 0,28 Sekunden Vorsprung durch und seine Zeit wurde von niemandem mehr unterboten. Im siebten olympischen Super-G war dies bereits der vierte norwegische Sieg: 1992, 2002 und 2006 hatte Kjetil André Aamodt die Goldmedaille gewonnen. Überschattet wurde das Rennen von einem schweren Sturz von Patrik Järbyn: Der Schwede blieb bewusstlos liegen und musste mit dem Hubschrauber abtransportiert werden, im Krankenhaus wurden eine leichte Gehirnerschütterung und Hautabschürfungen im Gesichtsbereich diagnostiziert.[3]

Platz Land Sportler Zeit (min)
1  SUI Carlo Janka 2:37,83
2  NOR Kjetil Jansrud 2:38,22
3  NOR Aksel Lund Svindal 2:38,44
4  AUT Marcel Hirscher 2:38,52
5  AUT Romed Baumann 2:38,80
6  AUT Benjamin Raich 2:38,83
7  CRO Ivica Kostelić 2:38,88
8  GER Felix Neureuther 2:39,06
9  USA Ted Ligety 2:39,11
10  SLO Aleš Gorza 2:39,21
12  AUT Philipp Schörghofer 2:39,35
14  SUI Didier Cuche 2:39,45
15  SUI Sandro Viletta 2:39,54
29  SUI Marc Berthod 2:42,10

Datum: 23. Februar 2010
1. Lauf: 19:00 Uhr MEZ (10:00 Uhr Ortszeit)
2. Lauf: 22:45 Uhr MEZ (13:45 Uhr Ortszeit)

Strecke: „Dave Murray“
Start: 1210 m, Ziel: 805 m
Höhendifferenz: 405 m, Streckenlänge: 1512 m
Kurssetzer 1. Lauf: David Chastan (FRA), 52 Tore
Kurssetzer 2. Lauf: Matteo Guadagnini (ITA), 55 Tore

103 Teilnehmer aus 60 Ländern, 89 in der Wertung. Ausgeschieden u. a.: 1. Lauf: Thomas Mermillod Blondin (FRA), Bode Miller (USA); 2. Lauf: André Myhrer (SWE), Cyprien Richard (FRA), Marcus Sandell (FIN), Gauthier de Tessières (FRA).

Das Rennen war ursprünglich für den 21. Februar vorgesehen, Verschiebungen bei den vorherigen Rennen machten jedoch eine Anpassung des Programms notwendig. Leichter Schneefall, der im unteren Streckenteil in Schneeregen überging, sorgte für schwierige Pistenbedingungen. Der erste Lauf ergab an der Ranglistenspitze relativ knappe Zeitabstände. Nicht weniger als 13 Fahrer klassierten sich innerhalb einer Sekunde und hatten somit noch realistische Chancen auf einen Medaillengewinn. Am schnellsten war der Schweizer Carlo Janka mit einem Vorsprung von 0,02 Sekunden auf den Österreicher Romed Baumann und 0,16 Sekunden auf den Norweger Aksel Lund Svindal. Dahinter folgten zwei weitere Österreicher, Marcel Hirscher und Benjamin Raich, der Olympiasieger von 2006.

Kjetil Jansrud, nach dem ersten Lauf noch auf Platz 11 liegend, fuhr im zweiten Lauf die klare Bestzeit und überholte fast alle vor ihm liegenden Konkurrenten. Nur Carlo Janka konnte sich dem Norweger widersetzen und gewann mit einer kontrollierten Fahrt nach WM-Gold 2009 auch die olympische Riesenslalom-Goldmedaille. Svindal behauptete seinen dritten Platz. Nicht vom Glück begünstigt waren die Österreicher, die allesamt zurückfielen und sich geschlossen auf den Plätzen 4 (Hirscher), 5 (Baumann) und 6 (Raich) klassierten.[4]

Platz Land Sportler Zeit (min)
1  ITA Giuliano Razzoli 1:39,32
2  CRO Ivica Kostelić 1:39,48
3  SWE André Myhrer 1:39,76
4  AUT Benjamin Raich 1:39,81
5  AUT Marcel Hirscher 1:40,20
6  SLO Mitja Valenčič 1:40,35
7  ITA Manfred Mölgg 1:40,45
8  CAN Julien Cousineau 1:40,66
9  FRA Julien Lizeroux 1:40,72
10  AUT Reinfried Herbst 1:40,78
12  SUI Silvan Zurbriggen 1:40,83
15  SUI Marc Gini 1:41,35

Datum: 27. Februar 2010
1. Lauf: 19:00 Uhr MEZ (10:00 Uhr Ortszeit)
2. Lauf: 22:45 Uhr MEZ (13:45 Uhr Ortszeit)

Strecke: „Dave Murray“
Start: 985 m, Ziel: 805 m
Höhendifferenz: 180 m
Kurssetzer 1. Lauf: Dusan Grasic (CAN) 66 Tore
Kurssetzer 2. Lauf: Christian Höflehner (AUT) 63 Tore

102 Teilnehmer aus 56 Ländern, 54 in der Wertung. Ausgeschieden u. a.: Axel Bäck (SWE), Marc Berthod (SUI), Jimmy Cochran (USA), Urs Imboden (MDA), Ted Ligety (USA), Bode Miller (USA), Steve Missillier (FRA), Lars Elton Myhre (NOR), Felix Neureuther (GER), Manfred Pranger (AUT), Patrick Thaler (ITA), Bernard Vajdič (SLO), Sandro Viletta (SUI).

Das olympische Slalomrennen war von äußerst ungünstigen Bedingungen geprägt: Dauerregen hatte die Piste aufgeweicht, zusätzlich sorgte zeitweise dichter Nebel für schlechte Sichtverhältnisse. Im ersten Lauf kam Giuliano Razzoli weitaus am besten mit dieser Situation zurecht. Er führte 0,43 Sekunden vor Mitja Valenčič und 0,54 Sekunden vor Benjamin Raich. Weitere sieben Fahrer hatten noch realistische Medaillenchancen. Der auf Platz 10 liegende André Myhrer stellte im zweiten Durchgang die Bestzeit auf und stieß auf den dritten Schlussrang vor, den er vor vier Jahren in Turin noch um 0,03 Sekunden verpasst hatte. Der Viertklassierte Ivica Kostelić verbesserte sich noch auf den zweiten Platz. Razzoli konnte seinen Vorsprung verteidigen und gewann (in Summe doch etwas überraschend, wenngleich er Anfang Januar in Zagreb gewonnen hatte) die Goldmedaille, als dritter Italiener nach Piero Gros (1976) und dem als Zuschauer anwesenden Alberto Tomba (1988).

Die Österreicher, die das stärkste Slalomteam stellten, konnten ihr Ziel, beim letzten Wettbewerb eine Medaille zu erobern, nicht erreichen. Benjamin Raich verpasste die Bronzemedaille um 0,05 Sekunden, der im Slalomweltcup führende Reinfried Herbst wurde Zehnter. Auch im fünften olympischen Rennen war es den österreichischen Männern nicht gelungen, eine Medaille zu gewinnen und sorgten so für das schlechteste Abschneiden in ihrer olympischen Geschichte. Zuvor hatte es nur 1936 keinen Medaillengewinner gegeben: Damals waren die Österreicher gar nicht angetreten, weil das IOC den Start von Skilehrern untersagt hatte.[5] Noch hinter den Österreichern landeten die beiden im Bewerb verbliebenen Schweizer und der für Bulgarien startende Vorarlberger Kilian Albrecht. Der 51-jährige Prinz Hubertus von Hohenlohe, ältester Teilnehmer bei diesen Spielen, konnte sich auch bei seinem zweiten Start im Klassement platzieren.

Super-Kombination

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Platz Land Sportler Zeit (min)
1  USA Bode Miller 2:44,92
2  CRO Ivica Kostelić 2:45,25
3  SUI Silvan Zurbriggen 2:45,32
4  SUI Carlo Janka 2:45,54
5  USA Ted Ligety 2:45,82
6  AUT Benjamin Raich 2:46,13
7  CZE Ondřej Bank 2:46,19
8  ITA Christof Innerhofer 2:46,45
9  NOR Kjetil Jansrud 2:46,50
10  USA Will Brandenburg 2:47,06
14  SUI Sandro Viletta 2:48,19
22  GER Stephan Keppler 2:49,79

Datum: 21. Februar 2010
Strecke: „Dave Murray“

Abfahrt: 18:30 Uhr MEZ (09:30 Uhr Ortszeit)
Start: 1678 m, Ziel: 825 m
Höhendifferenz: 853 m, Streckenlänge: 3105 m
Kurssetzer: Helmuth Schmalzl, 41 Tore

Slalom: 21:15 Uhr MEZ (12:15 Uhr Ortszeit)
Start: 1005 m, Ziel: 805 m
Höhendifferenz: 200 m
Kurssetzer: Ante Kostelić (CRO), 69 Tore

52 Teilnehmer aus 22 Ländern, 34 in der Wertung. Ausgeschieden u. a.: Romed Baumann (AUT), Johan Clarey (FRA), Didier Défago (SUI), Peter Fill (ITA), Manfred Mölgg (ITA), Hans Olsson (SWE), Andrej Šporn (SLO), Georg Streitberger (AUT), Aksel Lund Svindal (NOR).

Ursprünglich war die Super-Kombination am 16. Februar 2010 vorgesehen, Verschiebungen anderer Rennen sorgten aber dafür, dass der Wettbewerb erst mit fünftägiger Verspätung durchgeführt werden konnte. Bei Sonnenschein und Temperaturen um den Gefrierpunkt waren die äußeren Bedingungen ideal. Die Abfahrt, der erste Teil der Super-Kombination, konnte auf der ungekürzten Strecke ausgetragen werden. An die Spitze setzte sich Aksel Lund Svindal vor dem überraschenden Dominik Paris. Auf den weiteren Plätzen folgten Carlo Janka und Didier Défago. Von den Slalomspezialisten lagen Bode Miller, Ivica Kostelić, Silvan Zurbriggen und Benjamin Raich, der als einziger der nur mit drei Fahrern angetretenen Österreicher für den Slalom verblieb (Streitberger mit nur Rang 22 in der Abfahrt verzichtete), an aussichtsreichster Position. Der Slalomteil (ein Durchgang) folgte knapp drei Stunden später. Kostelić konnte sich auf dem von seinem Vater ausgesteckten Kurs zunächst an die Spitze setzen, wurde aber kurz darauf von Miller um 0,33 Sekunden geschlagen. Zurbriggen verbesserte sich vom zehnten auf den dritten Platz. Paris fiel erwartungsgemäß weit zurück, während der nach der Abfahrt führende Svindal im Slalom ausschied. Damit stand Miller als Olympiasieger fest.[6]

Ergebnisse Frauen

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Platz Land Sportler Zeit (min)
1  USA Lindsey Vonn 1:44,19
2  USA Julia Mancuso 1:44,75
3  AUT Elisabeth Görgl 1:45,65
4  AUT Andrea Fischbacher 1:45,68
5  SUI Fabienne Suter 1:46:17
6  CAN Britt Janyk 1:46,21
7  FRA Marie Marchand-Arvier 1:46,22
8  GER Maria Riesch 1:46,26
9  ITA Lucia Recchia 1:46,50
10  GER Gina Stechert 1:46,93
12  SUI Nadia Styger 1:47,22
14  AUT Regina Mader 1:47,53
19  SUI Nadja Kamer 1:48,14
22  ITA Johanna Schnarf 1:48,77
25  AUT Anna Fenninger 1:49,95
Abfahrts-Medaillengewinnerinnen: Julia Mancuso (links), Lindsey Vonn (Mitte), Elisabeth Görgl (rechts)

Datum: 17. Februar 2010, 20:00 Uhr MEZ (11:00 Uhr Ortszeit)
Strecke: „Franz’s Downhill“
Start: 1595 m, Ziel: 825 m
Höhendifferenz: 770 m, Streckenlänge: 2939 m
Durchschnittsgeschwindigkeit der Siegerin: 101,5 km/h
Kurssetzer: Jan Tischhauser, 43 Tore

45 Teilnehmerinnen aus 22 Ländern, 37 in der Wertung. Ausgeschieden: Elena Fanchini (ITA), Dominique Gisin (SUI), Daniela Merighetti (ITA), Anja Pärson (SWE), Marion Rolland (FRA). Disqualifiziert: Alice McKennis (USA). Nicht am Start: Georgia Simmerling (CAN).

Die wegen Schlechtwetters um drei Tage verschobene Frauenabfahrt präsentierte sich sehr uneben und kraftraubend, konnte aber bei fairen Bedingungen ausgetragen werden (Sonnenschein, Temperaturen leicht über den Gefrierpunkt). Erschwerend kam hinzu, dass keine der Fahrerinnen zuvor einen ganzen Trainingslauf absolvieren konnte. Stattdessen war ein in zwei Hälften geteiltes Training durchgeführt worden.[7] Wegen der mangelnden Vorbereitung kam es im Rennen zu einigen dramatischen Szenen. Anja Pärson stürzte nach einem fast 60 Meter weiten Flug beim Zielsprung, bis dahin war die Schwedin mit zweitbester Zwischenzeit auf Medaillenkurs. Ebenfalls beim Zielsprung kamen Dominique Gisin und Daniela Merighetti zu Fall, blieben aber wie Pärson ohne gravierende Verletzungen. Dagegen verletzten sich Edit Miklós, die im Mittelteil in die Fangzäune fiel, und Marion Rolland, die sich bei einem harmlos aussehenden Sturz wenige Meter nach dem Start (bekam die Stöcke zwischen die Ski) einen Kreuzbandriss zuzog.[8] Die Piste wurde danach teilweise als zu gefährlich kritisiert, dagegen bezeichneten mehrere Athletinnen Franz’s Downhill als olympiawürdige Herausforderung.

Elisabeth Görgl fuhr mit Startnummer 5 eine erste ernstzunehmende Richtzeit und übernahm deutlich die Führung. Julia Mancuso sorgte für eine Überraschung und war nochmals 0,9 Sekunden schneller; in den zwei Jahren zuvor war sie weit von der Bestform entfernt gewesen und hatte nie auf dem Podest gestanden. Als einzige ihrer Favoritenrolle gerecht wurde Lindsey Vonn, die fünf der sechs Weltcupabfahrten in diesem Winter für sich entschieden hatte. Sie hielt dem von den amerikanischen Medien erzeugten Druck stand, unterbot Mancusos Zeit um 0,56 Sekunden und sicherte sich den Sieg.[9] Görgl führte eine Familientradition fort: Ihre Mutter Traudl Hecher hatte 1960 und 1964 Abfahrts-Bronze gewonnen.

Platz Land Sportler Zeit (min)
1  AUT Andrea Fischbacher 1:20,14
2  SLO Tina Maze 1:20,63
3  USA Lindsey Vonn 1:20,88
4  ITA Johanna Schnarf 1:20,99
5  AUT Elisabeth Görgl 1:21,14
6  SUI Nadia Styger 1:21,25
7  ITA Lucia Recchia 1:21,43
8  GER Maria Riesch 1:21,46
9  USA Julia Mancuso 1:21,50
10  FRA Ingrid Jacquemod 1:21,77
12  SUI Andrea Dettling 1:22,03
13  SUI Fabienne Suter 1:22,16
15  GER Gina Stechert 1:22,21
16  AUT Anna Fenninger 1:22,30
28  GER Viktoria Rebensburg 1:25,23
Medaillengewinnerinnen des Super-G auf der Medal Plaza: Tina Maze (links), Andrea Fischbacher (Mitte), Lindsey Vonn (rechts)

Datum: 20. Februar 2010, 19:00 Uhr MEZ (10:00 Uhr Ortszeit)
Strecke: „Franz’s Downhill“
Start: 1425 m, Ziel: 825 m
Höhendifferenz: 600 m, Streckenlänge: 2005 m
Durchschnittsgeschwindigkeit der Siegerin: 90,1 km/h
Kurssetzer: Jürgen Kriechbaum (AUT), 41 Tore

53 Teilnehmerinnen aus 27 Ländern, 38 in der Wertung. Ausgeschieden u. a.: Emily Brydon (CAN), Maruša Ferk (SLO), Nadja Kamer (SUI), Marie Marchand-Arvier (FRA), Chelsea Marshall (USA), Daniela Merighetti (ITA), Shona Rubens (CAN), Nicole Schmidhofer (AUT).

Bei Sonnenschein und Temperaturen leicht über dem Gefrierpunkt präsentierte sich die Piste in einem kompakten Zustand. Die Kurssetzung erwies sich als technisch anspruchsvoll, weshalb zahlreiche Fahrerinnen ein Tor verpassten. Julia Mancuso (USA) eröffnete das Rennen; ihre Zeit von 1:21,50 Minuten reichte für Rang neun. Als erste der Favoritinnen ging Elisabeth Görgl ins Rennen; sie übernahm die Führung, fiel dann aber auf den fünften Platz zurück. Die nach ihr gestartete Lindsey Vonn, welche ein Jahr zuvor den WM-Titel im Super-G gewonnen hatte, galt (auch auf Grund ihrer Goldmedaille in der vor einigen Tagen gefahrenen Abfahrt) als die größte Favoritin; sie fuhr 0,26 Sekunden schneller und sah wie die sichere Siegerin aus. Doch dann überraschte Andrea Fischbacher, die schon bei den Zwischenzeitmessungen voraus lag und Vonns Zeit deutlich um 0,74 Sekunden unterbot. Schließlich schob sich Tina Maze vor Vonn auf Platz zwei.[10] Fischbachers Goldmedaille blieb die einzige für Österreichs Alpine. Ohne Medaille blieben die Schweizerinnen, das stärkste Super-G-Team in der laufenden Weltcupsaison.[11]

Platz Land Sportler Zeit (min)
1  GER Viktoria Rebensburg 2:27,11
2  SLO Tina Maze 2:27,15
3  AUT Elisabeth Görgl 2:27,25
4  SUI Fabienne Suter 2:27,52
5  AUT Kathrin Zettel 2:27,53
6  GER Kathrin Hölzl 2:27,58
7  AUT Eva-Maria Brem 2:27,62
8  USA Julia Mancuso 2:27,66
9  FRA Taïna Barioz 2:27,79
10  GER Maria Riesch 2:27,97
15  AUT Michaela Kirchgasser 2:28,40
17  ITA Manuela Mölgg 2:28,66

Datum: 24. Februar 2010
1. Lauf: 19:00 Uhr MEZ (10:00 Uhr Ortszeit)
2. Lauf: 25. Februar 2010, 18:30 Uhr MEZ (9:30 Uhr Ortszeit)

Strecke: „Franz’s Downhill“
Start: 1177 m, Ziel: 805 m
Höhendifferenz: 372 m
Kurssetzer 1. Lauf: Christian Schwaiger (GER), 49 Tore
Kurssetzer 2. Lauf: Anders Pärson (SWE) 47 Tore

86 Teilnehmerinnen aus 47 Ländern, 60 in der Wertung. Ausgeschieden u. a.: 1. Lauf: Lindsey Vonn (USA), Mona Løseth (NOR), Andrea Dettling (SUI). Zum 2. Lauf nicht angetreten: Šárka Záhrobská (CZE), Veronika Zuzulová (SVK), Ana Jelušić (CRO), Nika Fleiss (CRO).

Weitaus am stärksten vom äußerst wechselhaften Wetter war der Riesenslalom der Frauen betroffen. Der erste Lauf konnte noch unter regulären Bedingungen bei leichtem Schneefall durchgeführt werden. Am besten kamen Österreicherinnen mit dem Kurs zurecht: Es führte Elisabeth Görgl vor der überraschenden Französin Taïna Barioz und Kathrin Zettel; eine dritte Österreicherin, Eva-Maria Brem lag auf dem vierten Zwischenrang. Lindsey Vonn stürzte in den Fangzaun und brach sich den kleinen Finger. Die bereits nach ihr gestartete Julia Mancuso, Olympiasiegerin von 2006, musste die Fahrt abbrechen.[12] Der zweite Lauf wurde wegen des immer dichter werdenden Nebels zunächst mehrmals verschoben und schließlich auf den nächsten Tag angesetzt.[13]

Das Wetter besserte sich zwar nur leicht, dennoch konnte der zweite Lauf problemlos durchgeführt werden. Die auf dem sechsten Zwischenrang liegende Viktoria Rebensburg setzte sich an die Spitze. Keine der nach ihr folgenden Konkurrentinnen konnte ihre Gesamtzeit unterbieten. Am nächsten kam Tina Maze, die insgesamt 0,04 Sekunden verlor und Zweite wurde. Auf den dritten Platz fuhr die zur Halbzeit führende Görgl, die damit Fabienne Suter vom Podest verdrängte. Rebensburg ist die erste deutsche Riesenslalom-Olympiasiegerin nach 54 Jahren: Im Jahr 1956 war Ossi Reichert die Schnellste gewesen.[14] Rebensburg genügte die siebte Zeit im zweiten Durchgang, der von Denise Karbon (ITA) gewonnen wurde. Doch ebenso wie Karbon (Rang 30 nach dem 1. Lauf, letztlich Rang 23), waren diese übrigen Läuferinnen schon nach dem ersten Lauf zu weit abgeschlagen gewesen. Lediglich Fabienne Suter konnte Hoffnungen hegen, als sie nach Rang 11 im ersten Lauf für längere Zeit (bis zu Rebensburg und Maze) in Führung lag. Tina Maze fuhr im zweiten Lauf die 11., Elisabeth Görgl die 15. Zeit.

Rebensburg war einem großen internationalen Publikum erstmals am 13. Februar 2007 aufgefallen, als der Riesenslalom bei den Weltmeisterschaften in Aare gefahren wurde und sie mit drittbester Laufzeit des 2. Durchgangs noch von Rang 21 auf Endrang 8 vorstieß. Ihr bislang bestes Weltcup-Resultat realisierte sie beim RTL vom 24. Januar 2010 in Cortina d’Ampezzo mit Rang drei.

Platz Land Sportler Zeit (min)
1  GER Maria Riesch 1:42,89
2  AUT Marlies Schild 1:43,32
3  CZE Šárka Záhrobská 1:43,90
4  SWE Maria Pietilä Holmner 1:44,22
5  FRA Sandrine Aubert 1:44,46
6  FIN Tanja Poutiainen 1:44,93
7  AUT Elisabeth Görgl 1:44,97
8  ITA Nicole Gius 1:45,01
9  SLO Tina Maze 1:45,09
10  SVK Veronika Zuzulová 1:45,14
11  ITA Manuela Mölgg 1:45,31
13  AUT Kathrin Zettel 1:45,59
14  GER Christina Geiger 1:45,62
15  SWE Frida Hansdotter 1:45,67
22  LIE Marina Nigg 1:46,83

Datum: 26. Februar 2010
1. Lauf: 19:00 Uhr MEZ (10:00 Uhr Ortszeit)
2. Lauf: 22:30 Uhr MEZ (13:30 Uhr Ortszeit)

Strecke: „Dave Murray“
Start: 985 m, Ziel: 805 m
Höhendifferenz: 180 m
Kurssetzer 1. Lauf: Klemen Bergant (SLO) 62 Tore
Kurssetzer 2. Lauf: Günter Obkircher (AUT) 64 Tore

87 Teilnehmerinnen aus 47 Ländern, 70 in der Wertung. Ausgeschieden u. a. im 1. Lauf: Lindsey Vonn (USA), Ana Drev (SLO); im 2. Lauf: Fanny Chmelar (GER), Chiara Costazza (ITA), Michaela Kirchgasser (AUT), Megan McJames (USA), Mona Løseth (NOR), Susanne Riesch (GER), Anja Pärson (SWE).

Bei starker Bewölkung und zeitweise leichtem Schneefall konnte das Rennen ohne Probleme durchgeführt werden. Maria Riesch, die vor dem Rennen zu den Favoritinnen gehörte, erzielte im ersten Lauf die Bestzeit. Auf den weiteren Plätzen folgten Šárka Záhrobská, Marlies Schild (in ihrer Comeback-Saison nach Verletzung) und die jüngere Schwester Susanne Riesch. Die Fahrerinnen auf den Plätzen drei bis neun lagen weniger als eine halbe Sekunde auseinander. Im zweiten Lauf ergab sich an der Spitze nur eine kleine Veränderung, indem Záhrobská von Schild überholt wurde. Maria Riesch konnte im zweiten Lauf ihren Vorsprung von vier Zehntelsekunden sicher verwalten und gewann nach der Super-Kombination die zweite Goldmedaille, Susanne Riesch hingegen schied aus.[15] Der Frauenslalom war nach 2006 das einzige alpine Skirennen ohne Schweizer Beteiligung, da keine Athletin die erforderlichen Qualifikationskriterien erfüllt hatte.[16] Záhrobská holte die erste alpine Olympiamedaille für Tschechien.

Super-Kombination

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Platz Land Sportler Zeit (min)
1  GER Maria Riesch 2:09,14
2  USA Julia Mancuso 2:10,08
3  SWE Anja Pärson 2:10,19
4  AUT Kathrin Zettel 2:10,50
5  SLO Tina Maze 2:10,53
6  SUI Fabienne Suter 2:10,85
7  CZE Šárka Záhrobská 2:11,02
8  ITA Johanna Schnarf 2:11,29
9  AUT Michaela Kirchgasser 2:11,35
10  FRA Marie Marchand-Arvier 2:11,82
16  AUT Anna Fenninger 2:13,27
18  AUT Elisabeth Görgl 2:13,58
23  SUI Andrea Dettling 2:14,44

Datum: 18. Februar 2010
Strecke: „Franz’s Downhill“

Abfahrt: 18:30 Uhr MEZ (09:30 Uhr Ortszeit)
Start: 1500 m, Ziel: 825 m
Höhendifferenz: 675 m, Streckenlänge: 2500 m
Kurssetzer: Jan Tischhauser, 36 Tore

Slalom: 21:30 Uhr MEZ (12:30 Uhr Ortszeit)
Start: 974 m, Ziel: 805 m
Höhendifferenz: 169 m
Kurssetzer: Klemen Bergant (SLO), 55 Tore

35 Teilnehmerinnen aus 19 Ländern, 28 in der Wertung. Ausgeschieden u. a.: Nadja Kamer (SUI), Daniela Merighetti (ITA), Gina Stechert (GER), Lindsey Vonn (USA).

Die Superkombination musste wegen des anhaltend schlechten Wetters zu Beginn der ersten Woche und fehlender Trainingsfahrten um vier Tage verschoben werden. Die Kombinationsabfahrt war gegenüber der Spezialabfahrt um etwas mehr als 400 Meter verkürzt. Außerdem wurde der Zielsprung „Hot Air“, wo es einige schwere Stürze gegeben hatte, entschärft. Schnellste in der Abfahrt war Lindsey Vonn, 0,33 Sekunden vor Maria Riesch und 0,8 Sekunden vor der erneut überraschenden Julia Mancuso.

Im Slalom fuhren Šárka Záhrobská, Michaela Kirchgasser und Sandrine Aubert die schnellsten Zeiten. Diese hatten nach der Abfahrt allerdings schon einen zu großen Rückstand, um noch in die Medaillenränge vorstoßen zu können. Riesch gewann mit siebtbester Laufzeit die Goldmedaille (es war ihre erste Olympiamedaille, nachdem sie 2006 wegen Verletzung gefehlt hatte) vor Mancuso (9. im Slalom) und Anja Pärson (5.). Vor allem die Bronzemedaille von Pärson überraschte, da die Schwedin sich bei ihrem spektakulären Sturz in der Abfahrt tags zuvor zahlreiche Blutergüsse zugezogen hatte. Vonn schied im Slalom mit bis dahin noch zweitbester Gesamtzeit aus.[17]

Commons: Ski Alpin bei den Olympischen Winterspielen 2010 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. Die Krönung des anderen Didier. Tages-Anzeiger, 16. Februar 2010, abgerufen am 28. Februar 2010.
  2. Der doppelte Didier. Spiegel Online, 16. Februar 2010, abgerufen am 28. Februar 2010.
  3. Svindal gewinnt Super-G. Spiegel Online, 19. Februar 2010, abgerufen am 28. Februar 2010.
  4. RTL-Gold an Janka, Österreich geht leer aus. Der Standard, 23. Februar 2010, abgerufen am 28. Februar 2010.
  5. Historische Niederlage: Keine Medaillen für ÖSV-Herren. Salzburger Nachrichten, 27. Februar 2010, ehemals im Original (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 28. Februar 2010. (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )  Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  6. Miller erstmals Olympiasieger - Zurbriggen Dritter. Neue Zürcher Zeitung, 22. Februar 2010, abgerufen am 28. Februar 2010.
  7. Eine Piste, die polarisiert. ARD, 18. Februar 2010, abgerufen am 28. Februar 2010.
  8. Rolland zieht sich bei Abfahrt Kreuzbandriss zu. Focus, 18. Februar 2010, abgerufen am 28. Februar 2010.
  9. Lindsey Vonn krönt sich zur Skikönigin. Neue Zürcher Zeitung, 18. Februar 2010, abgerufen am 28. Februar 2010.
  10. Fischbacher deklassiert Konkurrenz. Der Standard, 20. Februar 2010, abgerufen am 28. Februar 2010.
  11. Fischbachers Traumlauf – Schwyzerinnen ohne Medaille. Basler Zeitung, 20. Februar 2010, abgerufen am 28. Februar 2010.
  12. Zickenkrieg zwischen Mancuso und Vonn. Tages-Anzeiger, 25. Februar 2010, abgerufen am 28. Februar 2010.
  13. Riesenslalom der Frauen abgebrochen. Spiegel online, 25. Februar 2010, abgerufen am 28. Februar 2010.
  14. Viktoria Rebensburg mit Vollgas zum Olympiasieg. Die Welt, 25. Februar 2010, abgerufen am 28. Februar 2010.
  15. Maria Riesch – Die alpine Ski-Königin von Whistler. Die Welt, 26. Februar 2010, abgerufen am 28. Februar 2010.
  16. Maria Riesch holt zweites Olympia-Gold. Neue Zürcher Zeitung, 26. Februar 2010, abgerufen am 28. Februar 2010.
  17. Maria Riesch schlägt zurück. Neue Zürcher Zeitung, 18. Februar 2010, abgerufen am 28. Februar 2010.