Omar El Akkad

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Omar El Akkad (* 1982 in Kairo) ist ein kanadischer Schriftsteller, Journalist und Kriegsberichterstatter ägyptischer Herkunft.

Leben und Werk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Alter von fünf Jahren wanderte El Akkad mit seinen Eltern nach Katar aus, im Alter von 16 zog er mit seiner Familie nach Kanada. Er studierte Informatik an der Queens University in Kingston.[1][2]

Anschließend arbeitete El Akkad zehn Jahre als Reporter für die kanadische Tageszeitung The Globe and Mail. In dieser Zeit berichtete er über den Afghanistan-Krieg, das Gefangenenlager Guantanamo Bay, den Arabischen Frühling in Ägypten, die Black Lives Matter Bewegung und Effekte des Klimawandels in den Vereinigten Staaten.[1][3]

Sein erster Roman American War wurde 2017 veröffentlicht. Dieser wurde von der Kritik positiv aufgenommen.[4][5] Der Roman war Finalist für den Rogers Writers’ Trust Fiction Prize 2017.[6] Die taz, Frankfurter Rundschau und die Süddeutsche Zeitung lehnen das Buch dagegen einhellig und sehr deutlich ab.[7]

Er lebt in Portland, Oregon.[8]

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • American War, 2017 – Roman über einen fiktiven zweiten amerikanischen Bürgerkrieg im späten 21. Jahrhundert.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Alice Cary: Omar El Akkad - From the front lines to fiction (en). In: BookPage.com. 
  2. Karen Krüger: Amerikas Abstieg und Fall. In: FAZ.net, 26. Juli 2017. 
  3. Omar El Akkad | Penguin Random House (en)
  4. Michiko Kakutani: A Haunting Debut Looks Ahead to a Second American Civil War (en). In: The New York Times, 27. März 2017. 
  5. Peter Henning: Alles auf Rot!. In: Spiegel Online, 2. August 2017. 
  6. Erin Balser: David Chariandy wins the $50K Rogers Writers' Trust Fiction Prize (en) 3. Januar 2018.
  7. Die 3 Rezensionen findet man bei Perlentaucher.
  8. Antje Deistler: Terror mit amerikanischem Antlitz. In: Deutschlandfunk, 6. August 2017.