Omkarananda

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Swami Omkarananda (auch Omkarananda Saraswati; * 25. Dezember 1929 in Hyderabad, Indien; † 4. Januar 2000 in Langen bei Bregenz, Österreich) war ein indischer Mönch. Er gründete 1967 das Divine Light Zentrum (DLZ) in Winterthur in der Schweiz, 1982 den Omkarananda-Ashram in Rishikesh in Indien und 1986 den Omkarananda-Ashram Austria in Langen bei Bregenz.

Am 8. Oktober 1975 wurde auf das Haus des damaligen Zürcher Regierungsrates Jakob Stucki in Seuzach bei Winterthur ein Bombenanschlag verübt. Zwei Teenager und junge Anhänger des DLZ wurden als Täter ermittelt. Im Mai 1979 wurde Omkarananda vom Bundesgericht wegen des Anschlags zu 14 Jahren Haft verurteilt (und bereits 1986 entlassen). In der Folgezeit wurde von einem Journalisten die Vermutung geäußert, dass die Bombe mit Hilfe oder Duldung der Polizei gelegt worden sei. Zudem sei eine am Anschlag mitbeteiligte Anhängerin des DLZ in Winterthur eine Agentin der Polizei gewesen. Am 30. März 1999 wurden eine Administrativuntersuchung hierzu beauftragt. Diese hat keine Beweise oder gewichtigen Indizien zutage gebracht, wonach diese Thesen wahr sein könnten. Allerdings wurde auch angegeben, dass die Teenager und Anhänger des DLZ die Sprengkörper aus eigenem Antrieb zu beschaffen suchten und dass es zu Ermittlungspannen gekommen war.[1]

Die von Swami Omkarananda gegründeten Organisationen sind weiterhin im Bereich von Bildung und Erziehung tätig und unterhalten Dutzende von Schulen und Institutionen im Vorgebirge des Himalaya, in Uttarakhand, Indien.[2] Die Schulen vertreten Swami Omkaranandas Wahlspruch "Think like a genius, work like a giant, live like a saint."

Biografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Vidyaprakashananda (2004) An Eminent Avatara Purusha, ISBN 3-7964-0188-0, ed. Heinrich Schwab Verlag

Referenzen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Medienmitteilungen, EJPD, 27. Oktober 2000, Abgerufen am 3. April 2021
  2. Webpräsenz der Aschrams, die von Omkarananda gegründet wurden, Abgerufen am 3. April 2021

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]