Omonia Nikosia

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Dieser Artikel beschreibt die Fußballmannschaft von Omonia Nikosia. Für die Basketballmannschaft, siehe: Omonia Nikosia (Basketball)
Omonia Nikosia
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Voller Name Άθλητικός Σύλλογος Ομόνοια Λευκωσία
Athletic Club Omonia Nikosia
Gegründet 1948
Stadion GSP-Stadion
Plätze 23.400
Präsident Zypern RepublikZypern Miltiadis Neophytou
Trainer Zypern RepublikZypern Neophytos Larkou
Liga First Division
2015/16 4. Platz
Heim
Auswärts

Athletic Club Omonia Nikosia (griechisch Αθλητικός Σύλλογος Ομόνοια Λευκωσίας, Athlitikós Sýllogos Omónoia Lefkosías, Übersetzt: „Athletikklub Eintracht Nikosia“) ist ein zyprischer Sportverein aus der Hauptstadt Nikosia. Er bietet neben der bekannten erstklassig spielenden Fußballabteilung auch Basketball, Volleyball, Radsport und Futsal an.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Verein wurde 1948 gegründet und trat 1953 dem zyprischen Verband CFA bei, um fortan in der Ersten Division zu spielen. In der Saison 1960/61 gelang der erste Meistertitel der Vereinsgeschichte. 1965 wurde der Klub erstmals Pokalsieger, als Apollon Limassol im Finale deutlich mit 5:1 geschlagen wurde. Mit sechs aufeinander folgenden Meistertiteln von 1974 bis 1979 hält Omonia den Rekord im zyprischen Fußball. Vor allem Sotiris Kaiafas, der 1976 mit 39 Treffern den Goldenen Schuh gewann, war eine bedeutende Stütze der Mannschaft.

Nachdem in den 1980er Jahren weitere Meistertitel gewonnen wurden und mehrere Pokalsiege gefeiert wurden, verlor Omonia seine Vormachtstellung im zyprischen Fußball in den 1990er Jahren an Lokalrivalen APOEL Nikosia und Anorthosis Famagusta. So musste man nach der Meisterschaft 1993 bzw. dem Pokalsieg 1994 gegen Anorthosis Famagusta bis zum Jahr 2001 warten, ehe man mit dem Double wieder Erfolgsgeschichte schrieb.

2010 gewann der Verein die zyprische Meisterschaft, scheiterte aber in der 3. Qualifikationsrunde für die UEFA Champions League am österreichischen Meister FC Red Bull Salzburg mit 1:1 und 1:4. 2011 und 2012 konnte sich der Verein zweimal nacheinander den Pokalsieg sichern und hat nun 14 Erfolge auf dem Konto. Jedoch geriet der Verein in eine finanzielle Krise. Um die UEFA-Kriterien zu erfüllen, startete der Präsident einen Spendenaufruf, denen auch einige tausend Fans folgten.

2013 begann Omonia die Saison mit Trainer Toni Savevski. Nach dem Ausbleiben positiver Ergebnisse wurde er durch Miguel Ángel ersetzt. Dieser wurde aber nach nur 37 Tagen wieder entlassen.[1] Ex-Spieler Kostas Kaiafas wurde daraufhin als neuer Coach ernannt. Omonia beendete die Saison 2013/14 auf Platz fünf, die schlechteste Platzierung seit 56 Jahren.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Zyprische Meisterschaft (20): 1961, 1966, 1972, 1974, 1975, 1976, 1977, 1978, 1979, 1981, 1982, 1983, 1984, 1985, 1987, 1989, 1993, 2001, 2003, 2010
  • Zyprischer Pokal (14): 1965, 1972, 1974, 1980, 1981, 1982, 1983, 1988, 1991, 1994, 2000, 2005, 2011, 2012
  • Zyprischer Supercup (15 - Rekord): 1966, 1979, 1980, 1981, 1982, 1983, 1987, 1988, 1989, 1991, 1994, 2001, 2003, 2005, 2010

Europapokalbilanz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wettbewerb Spiele S U N T+ T-
UEFA Champions League 46 15 06 25 060 102
Europapokal der Pokalsieger 12 02 01 09 007 023
UEFA Europa League 72 30 18 24 114 088
Gesamt 1300 47 25 58 181 213

Stand: 21. Juli 2016

Anhänger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Anhänger von Omonia sind dem politisch linken Lager zuzuordnen.[2] Der Klub entstand aus der Abspaltung von APOEL Nikosia, der sich im griechischen Bürgerkrieg auf die Seite der Rechten schlug. Die Anhänger von APOEL haben den Ruf, rechtskonservativ zu sein. Daher gelten Duelle zwischen Omonia und APOEL als sogenannte Risikospiele.[2]

Kader 2015/16[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr. Position Name[3]
1 Zypern RepublikZypern TW Constantinos Panagi
3 GeorgienGeorgien AB Ucha Lobjanidze
5 ElfenbeinküsteElfenbeinküste AB Romaric
6 UruguayUruguay MF Matias Pérez
7 Zypern RepublikZypern ST Marios Demetriou
8 Zypern RepublikZypern ST Onisiforos Roushias
9 IrlandIrland ST Cillian Sheridan
10 BrasilienBrasilien MF Luciano Bebê
13 NigeriaNigeria ST Eze Vincent
16 PortugalPortugal MF Cristóvão Ramos
19 Zypern RepublikZypern MF Andreas Panayiotou
20 Zypern RepublikZypern MF Gerasimos Fylaktou
21 PortugalPortugal MF Nuno Assis
23 Zypern RepublikZypern MF Giorgos Economides
Nr. Position Name
24 GriechenlandGriechenland AB Tasos Kantoutsis
27 MaltaMalta ST André Schembri
28 PortugalPortugal MF Renato Margaça
30 SlowenienSlowenien ST Andraž Kirm
31 PortugalPortugal TW Laurețiu Brănescu
33 Zypern RepublikZypern TW Antonis Georgallides
39 BelgienBelgien ST Ziguy Badibanga
45 AgyptenÄgypten AB Karim Ramadan Hafez 1
49 Zypern RepublikZypern MF Fanos Katelaris
53 PortugalPortugal AB Helder Gabral
76 SenegalSenegal AB Jackson Mendy
77 Zypern RepublikZypern ST Dimitris Christofi
90 KroatienKroatien AB Ivan Runje 2
93 FrankreichFrankreich MF Herold Goulon
1 ausgeliehen von Lierse SK
2 ausgeliehen von FC Nordsjælland

Bekannte ehemalige Spieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Lotina geht von Bord bei cyprus-mail.com
  2. a b Gruppe G: Der Spitzenreiter kommt aus Zypern - APOEL Nikosia rockt die Königsklasse
  3. Kader auf Vereinsseite