Omul cu Șobolani

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Omul cu Șobolani
Allgemeine Informationen
Genre(s) Alternative Rock
Gründung 1997
Website omulcuşobolani.ro
Gründungsmitglieder
Gesang
Dan Amariei
Adrian Albu (Koks)
Aktuelle Besetzung
Gesang
Dan Amariei
Gitarre
Nicolae Aramă (Nucu)
Bass
Cezar Panait (Kaiser)
Schlagzeug
Mihnea Dobrotă (Micnos)
Ehemalige Mitglieder
Andrei Bărbulescu
Tache Dumitru
Adi Subasu
George Sîia (Bazooka)

Omul cu Șobolani (rumänisch für „Der Mann mit den Ratten“, kurz OCS) ist eine Alternative-Rock-Band aus Rumänien.

Biografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Band wurde in Constanța am 1. August 1997 durch die Initiative von Dan Amariei und Adrian Albu (a.k.a Koks) gegründet. Der Name der Band wurde vom gleichnamigen Buch, geschrieben von Sigmund Freud, inspiriert. Nach dem Umzug nach Bukarest, vervollständigte sich die Band mit Tache und Nucu. Die Band bekommt langsam eine Identität und die Türen im Showbiz öffnen sich für sie. In dieser Periode wurde die Band von Andrei Popa und Cezar Cojocariu unterstützt. Diese stellen ihnen einen Saal für die Proben und professionelle Instrumente zur Verfügung. Das erste aufgenommene Lied hieß „Fara adresa“ (deutsch: „Ohne Adresse“), dieses wurde aber niemals veröffentlicht. Von hier an bis zum ersten Demo war es nur noch ein Schritt. Das Demoband beinhaltet vier Lieder, wurde von Migas Real Compact herausgebracht und wurde in der Formation: Dan (Gesang), Nucu (Gitarre), Koks (Gitarre), Tache (Bass) und Adi Subasu (Schlagzeug) gespielt. Nach der Veröffentlichung des Demobandes wurde der Schlagzeuger Adi Subasu von Morse (Andrei Barbulescu) ersetzt.

Das Debüt-Konzert fand 1998 in einem Klub in Bukarest namens Big Mamou statt. In dieser Formation wurden die alten Lieder „Vara pe olita“ und „Pasiune“, in besserer Qualität wieder aufgenommen. Es kommt aber zu weiteren Veränderungen. Aus unbekannten Gründen, steigt Tache, der Bassist, aus, kurze Zeit danach steigt auch Morse, der Schlagzeuger, aus der Band aus und setzt seine Karriere bei Sarmalele reci fort. Die Band erlebt ein Wiederauferstehn durch das Eintreten des Bassisten Kaiser (Cezar Panait) und des Schlagzeugers Mihnea Dobrota.

Zusammen mit diesen wird der erste Videoclip des Liedes „Vara pe Olita“ gefilmt. Dieses Lied reflektiert am besten das ständig wandelnde Schicksal der Band. Obwohl das Lied mit den ausgestiegenen Mitgliedern aufgenommen wurde, erscheinen im Videoclip ihre Nachfolger. Unter den gegebenen Umständen erscheint 1999 die erste EP, namens „Razna“ (deutsch: „Durchgedreht“). Diese erfreut sich an einem großen Erfolg und OCS hat im Jahr 2000 viele Auftritte. Es erscheint 2001 auch die erste LP der Band „Ne punem in cap“ (deutsch „Wir stellen uns auf den Kopf“). Das erfolgreichste Lied des Albums ist „(Dez)orientat“ (deutsch: „orientierungs(los)“), dessen Videoclip von Tudor Giurgiu gefilmt wurde. In dieser Periode wird die Band durch den Gitarristen Adrian Stefan gestärkt. OCS erlebt 2002 neue Veränderungen. Das Lied „Mâinile sus!“ (deutsch: „Hände hoch!“), komponiert von Nucu 2001, gibt auch den Namen des neuen Albums. Dieser muss aber seine Kollegen für einen Jahr verlassen, da er in die Armee einzieht. Unter den gegebenen Umständen zieht Koks wieder in die Band ein. Es kommen aber auch neue Überraschungen: der Bassist Kaiser wird Gitarrist und der Gitarrist Koks wird Bassist.

2004 erscheint das Album „OCS TV“. Dieses ist das Ergebnis einer Zusammenarbeit von mehr als eineinhalb Jahren. Bemerkenswert sind die Lieder „Ajutor“ (deutsch: „Hilfe“) und „2oua beri goale“ (deutsch: „Zwei leere Bierflaschen“), weil sie sowohl auf Sparten- als auch auf einigen Radiosendern ausgestrahlt werden.

2005 wird das Album „Best before 2005“ herausgebracht. Dieses beinhaltet die besten Lieder der Gruppe bis zum gegebenen Zeitpunkt. Im Jahre 2006 erscheint die Single „Nu încerca așa ceva acasă“ (deutsch: „Versuch so etwas nicht zu Hause“). Ende 2006 erscheint auch das vierte Album „Superparanoia“, mit der ersten Single „Depresie toamna/iarna 06/07“ (deutsch: „Herbst/Winter-Depression 06/07“), welches auch ein Videoclip hat.

2009 erscheint das Album „Dansam legati la ochi cu spatele la zid“ (deutsch: „Wir tanzen mit verbundenen Augen mit dem Rücken zur Wand“).

OCS ist einer der erfolgreichsten rumänischen Bands im Alternative-Rock-Bereich, die bis heute auf den wichtigsten Bühnen des Landes erscheinen.

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1999: Razna (deutsch: „Durchgedreht“)
  • 2001: Ne punem în cap (deutsch: „Wir stellen uns auf den Kopf“)
  • 2002: Mâinile sus! (deutsch: „Hände hoch!“)
  • 2004: OCS tv
  • 2005: Best before 2005
  • 2006: Nu încerca așa ceva acasă (deutsch: „Versuch so etwas nicht zu Hause“)
  • 2006: Superparanoia
  • 2009: Dansam legati la ochi cu spatele la zid (deutsch: „Wir tanzen mit verbundenen Augen mit dem Rücken zur Wand“)
  • 2011: Retro
  • 2013: Marea Căutare (deutsch: „Die große Suche“)

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]