Onești

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Dieser Artikel beschreibt die Stadt Onești im Kreis Bacău (Rumänien). Für andere Ortschaften gleichen Namens siehe Onești (Begriffsklärung).
Onești
Wappen von Onești
Onești (Rumänien)
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Basisdaten
Staat: Rumänien
Historische Region: Westmoldau
Kreis: Bacău
Koordinaten: 46° 15′ N, 26° 46′ OKoordinaten: 46° 15′ 19″ N, 26° 46′ 22″ O
Zeitzone: OEZ (UTC+2)
Höhe: 210 m
Fläche: 51,89 km²
Einwohner: 39.172 (20. Oktober 2011[1])
Bevölkerungsdichte: 755 Einwohner je km²
Postleitzahl: 601xxx
Telefonvorwahl: (+40) 02 34
Kfz-Kennzeichen: BC
Struktur und Verwaltung (Stand: 2016)
Gemeindeart: Munizipium
Gliederung: Onești, Borzești, Slobozia
Bürgermeister: Nicolae Gnatiuc (PSD)
Postanschrift: B-dul Oituz, nr. 17
Municipiul Onești, jud. Bacău, RO–601032
Website:

Onești [oˈneʃtʲ] ist eine Stadt im Kreis Bacău in der historischen Region Westmoldau in Rumänien.

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt Onești liegt im Trotuș-Tal in den Ostausläufern des Culmea Petricica-Gebirges, ein Gebirgszug der Ostkarpaten. An der Mündung der Flüsse Oituz und Cașin in den Trotuș, der Bahnstrecke Sfântu Gheorghe–Siculeni–Adjud und an der Europastraße 574 von Bacău nach Brașov (Kronstadt), liegt Onești etwa 50 Kilometer südwestlich von der Kreishauptstadt Bacău entfernt.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bereits im 15. Jahrhundert war an der Stelle des „modernen“ Onești ein Krater zu finden.

Ende des 19. Jahrhunderts setzte sich der Ort aus dem Gemeindezentrum Onești und den Weilern Filipești, Răcăuțul und Buciumi zusammen. Mit der Agrarreform von 1864 kamen in Onești 233 Bauern zu Landbesitz.[2] Ab dem Jahr 1953 wurde dann systematisch ein Dorf aufgebaut, das im März 1965 nach dem kommunistischen Staatsoberhaupt Gheorghe Gheorghiu-Dej benannt wurde. Nach einer Art Planung auf dem Reißbrett wurden Unternehmen der ölverarbeitenden Industrie, Chemie und des synthetischen Kautschuks angesiedelt.

Nach dem Sturz der Ceaușescu-Regierung wurde die Stadt 1996 wieder in Onești umbenannt.

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2002 lebten auf dem Gebiet der heutigen Stadt 51.416 Bewohner. Darunter waren 50.519 Rumänen, 545 Roma, 206 waren Magyaren, 50 Griechen, 24 Rumäniendeutsche u. a.[3] Bis 2011 fiel die Bevölkerungsanzahl auf 39.172. 35.368 davon waren Rumänen, 252 waren Roma, 55 Ungarn, 21 Griechen. Weiter wurden unter anderen auch neun Ukrainer und acht Deutsche registriert.[1]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Städtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Onești pflegt Städtepartnerschaften mit:[10][11]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Onești – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Volkszählung 2011 in Rumänien (MS Excel; 1,3 MB)
  2. George Ioan Lahovary: Marele Dicționar Geografic al Romîniei, Vol. IV (S. 587/588), Bukarest 1901.
  3. Ethnisch-demographische Struktur in Rumänien 2002
  4. Angaben zu den orthodoxen Kirchen bei onestionline.ro abgerufen am 6. April 2016 (rumänisch)
  5. Liste historischer Denkmäler des rumänischen Kulturministeriums, 2010 aktualisiert (PDF; 7,10 MB)
  6. Angaben zu den katholischen Kirchen bei onestionline.ro abgerufen am 6. April 2016 (rumänisch)
  7. Darstellung des „Königin Maria“-Denkmals bei onestionline.ro abgerufen am 6. April 2016 (rumänisch)
  8. Darstellung der Stadtbibliothek Radu Rosetti bei onestionline.ro abgerufen am 6. April 2016 (rumänisch)
  9. Darstellung der Sportstätte bei onestionline.ro abgerufen am 6. April 2016 (rumänisch)
  10. Angaben zu Partnerstädte Onești am 18. September 2006 bei bacaul.ro abgerufen am 5. April 2016 (rumänisch)
  11. Bürgermeister aus Strășeni in Moldawien, Frau Valentina Casian kommt nach Onești, am 20. August 2015 bei onestiul.ro abgerufen am 5. April 2016 (rumänisch)