Online

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Online (von englisch on ‚auf‘ und line ‚Leitung‘, deutsch etwa ‚im Netz‘) bezeichnet meist eine intakte und betriebsbereite Verbindung eines Peripheriegeräts (z. B. Drucker) mit einem Computer oder eines Computers mit einem Kommunikationsnetzwerk, insbesondere dem Internet.[1] Ist eine Verbindung getrennt worden oder nicht mehr betriebsbereit, so bezeichnet man diese als offline. Geräte ganz ohne Netzanbindung werden auch als stand-alone bezeichnet. In der ON/OFF-Skala wird "online" aus Sicht von Internet-Usern abgestuft verstanden: Die Skala reicht von 1 (Zugang zu Online-Inhalten, ohne ans Internet angeschlossen zu sein) bis 6 (hypervernetzt). Die Abstufungen ergeben sich aus der Art des Internet-Zugangs, aus dem aktiven Interagieren mit webfähigen Geräten sowie des Risikos, dass Daten getrackt werden.[2]

Gelegentlich wird der Begriff „Online-Verarbeitung“ auch als Synonym für Dialogverarbeitung bzw. als Gegenteil von Stapelverarbeitung benutzt. Beides ist jedoch nur bedingt korrekt: Denn einerseits kann z. B. auch ein automatisches Übertragen von Daten (-Stapeln) mit Speicherung zur späteren Weiterverarbeitung „online“ erfolgen, auch das Drucken an entfernten Druckern wäre Online-Stapelverarbeitung; andererseits werden klassische Vertreter der Dialogverarbeitung, z. B. Computerspiele und Tabellenkalkulation auch an „stand-alone“-Rechnern, also nicht „on line“ betrieben.

Spezielle Bedeutungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Als online wird der Status eines Benutzers angegeben, der beispielsweise über einen Instant Messenger mit dem entsprechenden Server oder Kommunikationspartner verbunden ist.
  • Computer sind online, wenn sie über eine Datenverbindung mit anderen Computern, oft mit übergeordneten Servern, verbunden sind. Gegenteil: Offline – nicht verbunden oder standalone.
  • Im Internet gelten Computer oder Webcams als online, wenn sie mit dem Internet verbunden sind.
  • Bei Druckern, die an einen Computer angeschlossen sind, kann online bedeuten, dass die Verbindung zwischen Drucker und Computer hergestellt und betriebsbereit ist. In diesem Fall braucht nicht unbedingt ein Netzwerk involviert zu sein, eine direkte Verbindung z. B. via USB reicht.
  • Bei Server-Programmen bedeutet online, dass sie über ein Netzwerk angesprochen werden können. So wird zum Beispiel ein laufender und erreichbarer Webserver als „online“ bezeichnet.
  • Online kann gerade im technischen Bereich auch stellvertretend für „zur Laufzeit“ oder „während des Betriebs“ stehen. So können sich beispielsweise manche Dateisysteme „online“ defragmentieren oder reparieren oder Dateien online (d. h. automatisch im Hintergrund) komprimiert oder dekomprimiert werden.

Online angebotene Dienste[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Online angebotene Dienste stellen, sehr oft kostenfrei, Informationen über das Internet zur Verfügung oder erlauben deren Bearbeitung.

Weitere Beispiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen gibt es Übertragungen bisheriger „Offline-Tätigkeiten“ in das Internet, unter anderem:

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Wiktionary: online – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
 Wiktionary: on – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Prof. Peter Fischer, Peter Hofer: Lexikon der Informatik. 15. Auflage. Springer, 2011, ISBN 978-3-642-15125-5.
  2. Sarah Genner: Immer und überall online? Risiken und Chancen von Hypervernetzung. In: "Grand Challenges" meistern. Nomos Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG, 2018, ISBN 978-3-8452-8356-2, S. 271–286, doi:10.5771/9783845283562-271 (nomos-elibrary.de [abgerufen am 15. November 2018]).