Oparino (Kirow)

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Siedlung städtischen Typs
Oparino
Опарино
Föderationskreis Wolga
Oblast Kirow
Rajon Oparinski
Gegründet 1899
Siedlung städtischen Typs seit vor 1959
Bevölkerung 4440 Einwohner
(Stand: 14. Okt. 2010)[1]
Höhe des Zentrums 175 m
Zeitzone UTC+3
Telefonvorwahl (+7) 83353
Postleitzahl 613810
Kfz-Kennzeichen 43
OKATO 33 229 551
Geographische Lage
Koordinaten 59° 51′ N, 48° 17′ OKoordinaten: 59° 51′ 0″ N, 48° 17′ 0″ O
Oparino (Kirow) (Europäisches Russland)
Red pog.svg
Lage im Westteil Russlands
Oparino (Kirow) (Oblast Kirow)
Red pog.svg
Lage in der Oblast Kirow

Oparino (russisch Опа́рино) ist eine Siedlung städtischen Typs in der Oblast Kirow in Russland mit 4440 Einwohnern (Stand 14. Oktober 2010).[1]

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Straße in Oparino

Der Ort liegt etwa 160 km Luftlinie nordwestlich des Oblastverwaltungszentrums Kirow gut 10 km von der Grenze zur Republik Komi. Er befindet sich einige Kilometer vom linken Ufer des Oberlaufes der Lusa entfernt.

Oparino ist Verwaltungszentrum des Rajons Oparinski sowie Sitz der Stadtgemeinde Oparinskoje gorodskoje posselenije, zu der außerdem das Dorf Kultura (2 km südwestlich) und die Siedlungen Latyschski (12 km nordwestlich) und Tschursja (25 km nordwestlich, auf dem Territorium der Republik Komi) gehören.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort entstand 1899 im Zusammenhang mit dem Bau der Eisenbahnstrecke (Perm –) Wjatka – Kotlas. Er gehörte zunächst zum Ujesd Nikolsk des Gouvernements Wologda und wurde 1911 Sitz einer Wolost.

Am 10. April 1924 wurde Oparino Verwaltungssitz eines neu geschaffenen, nach ihm benannten Rajons. Vor 1959 erhielt der Ort den Status einer Siedlung städtischen Typs.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Einwohner
1939 3709
1959 6485
1970 6576
1979 6880
1989 5862
2002 5142
2010 4440

Anmerkung: Volkszählungsdaten

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Oparino besitzt einen Bahnhof bei Kilometer 185 der 1899 eröffneten Eisenbahnstrecke Kirow – Kotlas. Seit den 1950er-Jahren ist die schmalspurige Waldbahn Oparino in nordöstlicher Richtung in Betrieb. Deren Netz hatte in den 1970er-Jahren eine maximale Ausdehnung von über 150 km, heute (2016) noch etwa 75 km.

Nach Oparino führt die Regionalstraße 33R-026, die im südöstlich benachbarten, gut 60 km entfernten Rajonzentrum Muraschi von der föderalen Fernstraße R176 Wjatka Tscheboksary – Syktywkar abzweigt und Teil der im Bau befindlichen Verbindung Kirow – Kotlas – Archangelsk ist. In südwestlicher Richtung zweigt die 33N-080 ins benachbarte, etwa 120 km entfernte Rajonzentrum Darowskoi ab.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Itogi Vserossijskoj perepisi naselenija 2010 goda. Tom 1. Čislennostʹ i razmeščenie naselenija (Ergebnisse der allrussischen Volkszählung 2010. Band 1. Anzahl und Verteilung der Bevölkerung). Tabellen 5, S. 12–209; 11, S. 312–979 (Download von der Website des Föderalen Dienstes für staatliche Statistik der Russischen Föderation)