Opatov (Luby)

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Opatov
Opatov führt kein Wappen
Opatov (Luby) (Tschechien)
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Basisdaten
Staat: Tschechien
Region: Karlovarský kraj
Bezirk: Cheb
Gemeinde: Luby
Fläche: 1105 ha
Geographische Lage: 50° 15′ N, 12° 25′ OKoordinaten: 50° 15′ 10″ N, 12° 25′ 28″ O
Höhe: 590 m n.m.
Einwohner: 38 (2011[1])
Postleitzahl: 351 37
Kfz-Kennzeichen: K
Verkehr
Straße: Luby - Krajková

Opatov (deutsch Abtsroth) ist ein Ortsteil der Stadt Luby in Tschechien.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Dorf liegt anderthalb Kilometer östlich von Luby am Südwesthang des Opatovský vrch (650 m) über dem Quellgrund des Baches Opatovský potok. Zu Opatov gehören die Ansiedlungen Libocký Důl (Leibitschgrund), Pětidomí (Funfhaus) und Zálubí (Egetten).

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Viele Orte des Schönbacher Ländchens sind vom Kloster Waldsassen aus gegründet worden, die 1348 Rüdiger von Sparneck erwarb.[2][3] Ab der Mitte des 19. Jahrhunderts bildete Abtsroth eine Gemeinde im Gerichtsbezirk Wildstein bzw. Bezirk Eger.

1939 zählte Abtsroth mit den Ortsteilen Egetten, Fünfhaus und Leibitschgrund 877 Einwohner. Zwischen 1938 und 1945 war die Gemeinde Teil des deutschen Landkreis Eger[4]. 1960[1] erfolgte die Eingemeindung nach Luby.

Entwicklung der Einwohnerzahl[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Einwohnerzahl[1]
1869 598
1880 720
1890 889
1900 907
1910 1055
Jahr Einwohnerzahl
1921 941
1930 950
1950 235
1961 167
1970 145
Jahr Einwohnerzahl
1980 68
1991 52
2001 40
2011 38

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Karl Mädler: Zur Geschichte des Schönbacher Ländchens. In: Unser Egerland. Schriftenreihe für lebendige Heimatpflege. Heft 25. Wunsiedel 1925. S.41-46.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Historický lexikon obcí České republiky - 1869-2015. Český statistický úřad, 18. Dezember 2015, abgerufen am 9. Februar 2016 (tschechisch).
  2. Peter Braun: Die Herren von Sparneck. Stammbaum, Verbreitung, Kurzinventar. In: Archiv für die Geschichte von Oberfranken. Band 82, Bayreuth 2002. S.86.
  3. Alban Freiherr von Dobeneck: Geschichte des ausgestorbenen Geschlechtes der von Sparneck. In: Archiv für die Geschichte von Oberfranken. Band 22, Heft 3, 1905, S. 1–65 und Band 23, Heft 1, 1906, S. 1–56. Neudruck: ISBN 9783837087178.
  4. http://www.verwaltungsgeschichte.de/sud_eger.html