Open Educational Resources

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Als Open Educational Resources (englisch, kurz OER) werden freie Lern- und Lehrmaterialien in Anlehnung an den englischen Begriff für Freie Inhalte (open content) bezeichnet.

Das Konzept von OER kann als eine neue Art der Informationserstellung und -(ver-)teilung im Bildungsbereich verstanden werden. Dabei repräsentieren OER lediglich Informationen und mangels eines institutionellen akademischen Charakters kann über die Nutzung dieser Ressourcen kein akademischer Titel erworben werden.[1][2] Es ist eine verstärkte Integration von OER im Bereich der internetbasierten Wissensvermittlung sowie in der Fern- und Hochschullehre zu beobachten.[3] Insbesondere im Bereich der Social Media ist eine zunehmende Verbreitung von OER zu erkennen. Auf diese Weise erhoffen sich Autoren von OER einen stärkeren Verbreitungsgrad ihrer Inhalte sowie eine damit einhergehende steigende Reputation.[4]

Die Motivation der Befürworter reicht von der Zähmung des monopolistisch geprägten Buchmarktes,[5] bis zu der Vision eine Bildungswelt zu erzeugen, in welcher jeder Mensch auf der Welt Zugang zu einem global aggregierten Wissensbestand hat. Eine große Hoffnung im Zuge der Verbreitung von OER ist der Ausgleich der globalen Unterschiede hinsichtlich des Zugangs zu digitalen Medien und Bildung. Insbesondere wenig entwickelte Länder sollen von dem Zugang und der Nutzung der OER profitieren.[6]

Begriff[Bearbeiten]

Der Begriff wurde erstmals vom UNESCO 2002 Forum on the Impact of Open Courseware for Higher Education in Developing Countries[7] verwendet. Als OERs können sowohl freie Lernmaterialien, freie Software als auch freie Lizenzen begriffen und verstanden werden.

Die unterschiedlichen Definitionen und Verständnisse von OER beinhalten nach Geser (2007) folgende Merkmale:

  • „dass der Zugang zu freien Inhalten (einschließlich der Metadaten) für Bildungsinstitute, so genannte ‚Content Services‘ sowie Endverbraucher wie Lehrer, Schüler und Studenten und lebenslang Lernende kostenlos ist;
  • dass Inhalte weniger restriktiv für die Weiterverbreitung zu Bildungszwecken lizenziert werden, so dass sie nach Möglichkeit verändert, kombiniert und in anderem Zusammenhang wiederverwendet werden können; folglich, dass Inhalte idealerweise unter Verwendung von offenen Standards und Formaten so gestaltet werden, dass sie einfach wiederzuverwenden sind;
  • dass für Lernsysteme/-werkzeuge eine Software benutzt wird, deren Quellcode zugänglich ist (also eine Open-Source-Software) und dass offene Schnittstellen (open APIs) und Genehmigungen für die Weiterverbreitung von webbasierten Diensten sowie Inhalten vorhanden sind.“[8]

Die „William and Flora Hewlett Foundation“ definiert OER wie folgt:

OER sind frei zugängliche Lehr-, Lern- und Forschungsressourcen, die gemeinfrei sind oder auf Basis freier Lizenzen die Verwendung und Veränderung erlauben. Open Educational Resources umfassen vollständige Kurse, Kursmaterialien oder -aufgaben, Lehrbücher, Videos oder Anwendungsprogramme sowie andere Werkzeuge, Materialien oder Techniken, die genutzt werden, um den Wissenserwerb zu unterstützen.[9]

OER können aus unterschiedlichsten digitalen Inhalten und Formaten bestehen. Lerninhalte können z. B. Onlinekurse, Kursmaterialien, Open Textbooks, Aufgabensammlungen oder Zeitschriften etc. sein.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Begriff der Open Educational Resources ist vor dem Hintergrund der sozialen Bewegung des Open Source entstanden, die seit den 1960er und dann verstärkt seit den 1970er Jahren die Offenlegung, die Weitergabe und das Studium der Quelltexte von Software forderte. Die Hacker-Kultur, die unter den Programmierern am Massachusetts Institute of Technology gediehen war, führte zur Gründung des GNU-Projekts und schließlich Anfang der 1990er Jahre zur Veröffentlichung des freien Betriebssystems Linux. In den 1990er Jahren entstand zudem die Open-Access-Bewegung, die sich für den offenen Zugang zu wissenschaftlicher Literatur einsetzte, insbesondere wenn diese Ergebnisse aus Forschungsprojekten enthalte, welche aus öffentlichen Mitteln finanziert worden waren.[10] Der nächste Schritt in dieser Richtung war die bildungspolitische Forderung nach Open Education, wonach Bildung als solche frei verfügbar zu machen sei. Im Jahr 2001 startete die Wikipedia zur gemeinschaftlichen Erstellung einer Online-Enzyklopädie.

Vorreiter bei freien Inhalten im akademischen Bereich war das MIT OpenCourseWare-Projekt, in dessen Rahmen seit 2002 Lehr- und Lerninhalte aus der Hochschullehre vom Massachusetts Institute of Technology unter einer freien Lizenz online veröffentlicht werden.[11] Dieses Angebot ließ die UNESCO insbesondere mit Blick auf die Bedürfnisse von Entwicklungsländern bewerten. Der abschließende Bericht des Forum on the impact of open courseware for higher education in developing countries führte seinerzeit den Begriff der Open Educational Resources ein. Als alternative Bezeichnungen wurden die Begriffe open courseware, open learning resources und open learning/teaching resources empfohlen.[12] Der Bericht zählte vier Merkmale auf, die OER auszeichnen:[12]

  • Die allgemeine Vision, freien Zugang zu dem Lernmittel zu gewähren mit der Möglichkeit, es zu bearbeiten.
  • Die Methode der Verteilung über Informations-/Kommunikationstechnologie.
  • Die Zielgruppe: Eine divers zusammengesetzte Gruppe von Benutzern.
  • Der Zweck: Die Bereitstellung einer didaktischen, nichtkommerziellen Ressource.

Im Vordergrund standen damals also insbesondere die Vorteile für ärmere Länder, die sich daraus ergeben, dass Lernmittel in Form von digitalen Medien mit vergleichsweise niedrigen Kosten verfügbar geworden waren. Man stellte sich enthusiastisch[13] eine „weltweite Gemeinschaft von Lehrern“ vor, die gemeinsam Lernmittel entwickeln und untereinander austauschen, und die eine wertvolle Ressource erstellen und pflegen, ähnlich wie das UNESCO-Welterbe.[14]

Dieser Ansatz traf seinerzeit auf zwei Trends: Zum einen nahm die Bedeutung digitaler Medien für den Fernunterricht immer mehr zu. E-Learning, Blended Learning bzw. bimediales Lernen entstanden. Zum anderen nahm das Interesse am Einsatz digitaler Medien auch im Unterricht an Schulen und Hochschulen stetig zu. Das ZUM-Wiki wurde 2004 gegründet; 2006 folgte das ZUM-Grundschulwiki. In diesem Jahr wurden auch die Projekte Wikiversity und WikiEducator ins Leben gerufen.

Im Jahr 2007 stellte die OECD fest, das Interesse an OER sei im Wachsen begriffen, und gab Empfehlungen für die weitere Verbreitung von OER auf nationaler und internationaler Ebene. Die Untersuchung hob den Nutzen von OER für eine Reihe von Nutznießern hervor, darunter die Ersparnis öffentlicher Mittel und die Förderung lebenslangen Lernens.[15][13]

Die entstehende „OER-Bewegung“[13] fand ihre politische Form in der Cape Town Declaration, die im Jahr 2008 bei einem Treffen von Aktivisten verabschiedet wurde: Lehrer und Lernende wurden dazu aufgerufen, sich der OER-Bewegung anzuschließen, Regierungen und Bildungseinrichtungen sollten auf freie Lernmittel setzen.[16] Zu den Unterzeichnern zählen viele zivilgesellschaftliche Akteure, darunter auch die Wikimedia Foundation, Wikimedia Deutschland,[17] Wikimedia France, Wikimedia Polska und Wikimedia UK. Die Ziele der Cape Town Declaration wurden 2012 von der UNESCO in ihrer Pariser Erklärung aufgegriffen und weiter ausgeführt.[18]

Die offene Resource, die seitdem im Bildungswesen am weitesten Verbreitung gefunden hat, ist sicherlich die Online-Enzyklopädie Wikipedia, die der ARD/ZDF-Onlinestudie 2012 zufolge von 96 Prozent aller Schüler zur Unterrichtsvorbereitung verwendet wird (alle Internetnutzer: 72 Prozent).[19] Dem (N)ONLINER-Atlas 2012 zufolge greift auch etwa die Hälfte der Lehrer für die Unterrichtsvorbereitung auf Wikipedia zurück. Etwa ein Zehntel nutzen das ZUM-Wiki regelmäßig. Allerdings handelt es sich bei Wikipedia nicht um ein Lehr- und Lernmittel, weil sie als Universalenzyklopädie nicht unter didaktischen Gesichtspunkten angelegt ist.

In Deutschland führte vor allem die umfangreiche Diskussion um den Schultrojaner seit dem November 2011 zu einer erheblichen Zunahme des Interesses an freien Lehrmitteln.[20]

Akteure[Bearbeiten]

Neben den politischen Akteuren, die den Begriff der OER auf supranationaler Ebene in den Gremien der UNESCO geprägt haben, wird das Feld weitgehend von der William and Flora Hewlett Foundation geprägt, die schon den Start der MIT OpenCourseWare mit finanzierte. Sie unterstützt auch die OER Foundation, die die OER-Plattform WikiEducator betreibt.

Obwohl die Wikimedia Foundation mit der Wikipedia die, je nach Zählung, fünft- bis siebtgrößte Website der Welt betreibt und Wikimedia-Projekte ausschließlich aus freien Inhalten bestehen, die im Bildungswesen weite Verbreitung gefunden haben, spielt das OER-Projekt Wikiversity bisher keine herausragende Rolle, weder unter den Wikimedia-Projekten noch sonst im Bereich der Open Educational Resources.

Die Free Software Foundation tritt für den Einsatz freier Software im Bildungswesen ein.[21] Ursprünglich standen große „freie“ Projekte wie die Wikimedia-Plattformen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation (GFDL), die von der Free Software Foundation seit dem März 2000 herausgegeben wird. Aus Gründen der Praktikabilität ist man aber zwischenzeitlich mehrheitlich zu den Creative Commons-Lizenzen übergegangen. Creative Commons ist eine gemeinnützige Organisation mit Sitz in Mountain View (Kalifornien), die 2001 von dem amerikanischen Verfassungsrechtler Lawrence Lessig gegründet wurde.

Anreize und Hürden für OER[Bearbeiten]

Die meisten diesbezüglichen Studien zu der Frage, warum Materialien als OER angeboten werden bzw. warum dies unterbleibt, sind um 2007/2008 erschienen, nachdem die „OER-Bewegung“ soweit Gestalt angenommen hatte, um ein erstes Resumee ziehen zu können.[22]

Als technische Voraussetzungen sowohl für ein Angebot als auch für die Nutzung von OER werden die Verfügbarkeit eines breitbandigen Internetzugangs genannt sowie der Einsatz von freien Formaten, in denen OER zur Verfügung stehen. Hinzu treten Kostenargumente, insbesondere die sparsame Verwendung öffentlicher Mittel.[23] Aus rechtlicher Sicht ist die Verfügbarkeit von freien Lizenzen, vor allem die GPL, die GFDL und die Lizenzfamilie Creative Commons, eine Voraussetzung für das Erstellen, das Verteilen und die Nutzung von freien Inhalten.[23] Hinzu treten soziale Aspekte wie die Bereitschaft, Wissen selbstlos weiterzugeben, und das Verfolgen einer bestimmten „OER-Policy“ durch die Politik oder durch Bildungseinrichtungen, die freie Inhalte begünstigt.[23] Unter umgekehrten Voraussetzungen liegen demnach jeweils mehr oder weniger hohe Hürden für OER vor.[23]

Ein wichtiger Anstoß für die Bereitstellung von Kursmaterialien durch Universitäten ist die Werbung für deren Präsenzangebote. Dieses Motiv stand am Anfang der Entwicklung, noch bevor der Begriff OER geprägt worden war. Das MIT stellte seine OpenCourseWare frei ins Internet, um damit für sich zu werben. Eine Marktstudie hatte ergeben, dass die Inhalte nicht verkäuflich waren. Andererseits hatten 35 Prozent der befragten Studenten angegeben, sich unter dem Eindruck der OpenCourseWare für ein Studium am MIT entschieden zu haben. Deshalb wurde das Angebot beibehalten und weiter ausgebaut. Freie Bildungsplattformen helfen dabei, eine Bildungseinrichtung gegenüber konkurrierenden Hochschulen zu profilieren. Deshalb verschenkt auch die Open University, die auf Fernunterricht spezialisiert ist, seit einiger Zeit einen Teil ihrer Kursmaterialien. Altruistische Motive werden dadurch relativiert. Einzelne Lehrende versprechen sich von der Veröffentlichung ihres Materials neben dem Gewinn an Reputation auch mehr Feedback zur weiteren Verbesserung der Inhalte.[24][25]

Die größte Hürde für OER dürfte aber die fehlende Bereitschaft zum Teilen sein sowie die Angst vor Kontrollverlust und vor der Kritik durch die Kollegen.[26]

Institutionelle Unterstützungen von OER-Initiativen[Bearbeiten]

OER im deutschen Sprachraum[Bearbeiten]

Das Interesse an Open Educational Resources hat seit der Diskussion um den Schultrojaner 2011–2012 zugenommen, das Thema ist aber noch immer nicht im pädagogischen Mainstream angekommen. Das erste OERCamp, das aus dem EduCamp hervorgegangen war, fand vom 14.–16. September 2012 in Bremen statt. Im Sommer 2013 fand der Online-Kurs zu OER, COER13, statt. Im Herbst 2013 veranstaltet Wikimedia Deutschland die OER-Konferenz 2013.

Im Jahr 2011 räumte Deutschland bei einer Befragung als einziges von 28 OECD-Ländern dem Thema OER für die nahe Zukunft keine Priorität ein:[27] Der Mangel an digital verfügbarem Unterrichtsmaterial sei kein großes Problem. Erst für Ende 2014 wurde eine gemeinsame Bund-Länder-Stellungnahme zu OER angekündigt.[28]

Anzeichen für einen Wandel in der Einstellung gegenüber OER sind seitdem sowohl auf Bundesebene als auch in einigen Bundesländern erkennbar, etwa in Berlin.[29] Dort wurde zudem im Mai 2014 die erste Studie zu OER mit einem klaren Bundeslandbezug (Berlin) durch die Technologiestiftung Berlin herausgegeben.[30] 2013 wurden OER in den Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD auf Bundesebene aufgenommen: „Schulbücher und Lehrmaterial (…) sollen, soweit möglich, frei zugänglich sein, die Verwendung freier Lizenzen und Formate ausgebaut werden.“[31]

International[Bearbeiten]

Ein anderes Bild bietet sich in den USA. Die US-Regierung fasste 2011 den Entschluss in den folgenden vier Jahren 2 Mrd. $ in OER-Projekte zu investieren.[32]

Ein Großteil der früheren Arbeiten im Bereich der OER wurde von finanzstarken US Universitäten und Organisationen, wie z. B der Flora Hewlett Foundation finanziert. Diese Organisationen unterstützten die OER-Initiativen von 2002 bis 2010 mit über 110 Mio. $, von denen mehr als 14 Mio. $ an das MIT gingen.[33] Weitere Finanzierungen wurden u. a. von der Shuttleworth Foundation sowie von britischen Organisationen wie der JISC und der HEFCE geleistet.[34]

Die UNESCO nimmt eine führende Rolle ein, hinsichtlich der Schaffung eines internationalen Bewusstseins für OER.[35] Über das International Institute of Educational Planning wurde eine Debatte angestoßen, wie OER in der Praxis umgesetzt werden kann. Insbesondere wenn die OER-Bewegung auf internationaler Staatenebene sowie durch die Unterstützung professioneller Organisationen vorangetrieben wird, haben OER, nach Ansicht der UNESCO, das Potenzial eine globale und frei zugängliche Quelle qualitativ hochwertiger Bildungsinformationen zu werden.[36]

Qualitätssicherungsverfahren für OER[Bearbeiten]

Einheitliche Standards gibt es bis heute nicht. Denkbar sind u. a. folgende Qualitätssicherungsverfahren, die von sehr offenen bis zu geschlossenen reichen und auch kombiniert werden können:

  1. Offene Kommentierung durch Nutzer: Angezeigt werden die Bewertungen bzw. Kommentare der vorherigen Nutzer. Eine automatische Anzeige der Downloadzahlen wird ebenfalls diskutiert, diese sind aber weniger aussagekräftig als Kommentare.
  2. Peer-Review-Prozess als Filter vor der Veröffentlichung: Es handelt sich um ein aufwändiges Verfahren.
  3. Nutzung des Namens einer Institution als Qualitätsgarantie: Auf diesem Weg könnten allerdings Autoritäten wie Universitäten oder staatliche Behörden durch Akkreditierungsverfahren Macht über OER erlangen: Die OER-Produzenten würden sie ihnen selbst einräumen, um den Nutzern die gewünschte Qualität garantieren zu können. Kerres und Heinen warnen davor, dem Wunsch nach Ordnung nachzugeben. Sie plädieren für „informationell offene Ökosysteme“[37] für den Bereich der Bildung.

Neuere OER-Initiativen[Bearbeiten]

Belgien[Bearbeiten]

Logo von KlasCement

Schon 1998 wurde das belgische Bildungsportal KlasCement gegründet[38], ein Netzwerk von Lehrern.[39] Die Moderation des Netzwerks wird von der Regierung von Flandern unterstützt. Im Mai 2014 stellte das Portal schon über 30 000 Unterrichtsmaterialien bereit[40], etwa 70% der Materialien waren 2013 mit einer CC-Lizenz versehen[41] und kostenfrei.[42] Nur wenige Nutzer sind aber bereit, eigene Materialien mit anderen zu teilen; durch ein Punktesystem sollen sie dazu stärker motiviert werden. Willkommen sind Materialien für den Bereich der Primarstufe, der Sekundarstufe, der Lehrerbildung und der Erwachsenenbildung.

Deutschland[Bearbeiten]

Logo des Projekts Schulbuch-O-Mat
  • Die größte Sammlung von Open Educational Resources im deutschen Sprachraum für den Schulunterricht und für die Lehrerausbildung ist das ZUM-Wiki, das von der Zentrale für Unterrichtsmedien im Internet e.V. (ZUM) seit 2004 betrieben wird.
    Daneben haben sich, abgesehen von dem Wikimedia-Projekt Wikiversity, einige kleinere Plattformen gebildet:
  • Das Lehrbuch für Lehren und Lernen mit Technologien ist seit Februar 2011 unter der Lizenz CC-by-nc-nd 3.0 verfügbar; 2013 ist hierzu die zweite Auflage erarbeitet worden.[43][44]
  • Das Projekt Schulbuch-O-Mat[45] hat sich die kollaborative Erstellung von elektronischen OER-Schulbüchern zum Ziel gesetzt. Die Inhalte basieren auf geltenden Lehrplänen. Sie werden in modularer Form von Freiwilligen, u. a. Lehrern und Mediengestaltern, erarbeitet und kostenlos zum Austausch und zur freien Veränderung angeboten. Das Basiskapital stammte aus einer Crowdfunding-Aktion im Winter 2012/2013[46]. Seit Sommer 2013 liegt das E-Book für Biologie 7./8. Jahrgangsstufe vor, das alle Pflichtinhalte des Berliner Rahmenlehrplans abdeckt[47]. Es wurde als E-Book und PDF bis Mai 2014 mehr als 30 000 Mal heruntergeladen. Die technischen Strukturen für eine Erweiterung auf andere Fächer, Altersstufen und Bundesländer sind vorhanden.
  • Das Historische Institut der Universität zu Köln betreibt die nicht-kommerzielle Plattform segu[48] für selbstgesteuert-entwickelnden Geschichtsunterricht in der Sekundarstufe I. Segu bietet kostenlose Unterrichtsmaterialien, auch Videos, unter einer CC-BY-SA-Lizenz an, mit denen selbstbestimmtes Lernen, Differenzierung und Individualisierung gefördert werden sollen. Nur für einen Teil der Module ist ein Computer erforderlich; vieles kann als PDF oder ODT-Dokument heruntergeladen werden.[49]. Auf der Website werden Lehrer dazu aufgefordert, ihre Materialien über segu ihren Kollegen zur Verfügung zu stellen.
  • Serlo, gegründet im Februar 2010, ist eine Mathematik-Lernseite mit Videos, Animationen, Aufgaben (auch Prüfungsaufgaben), ausführlichen Musterlösungen und einfachen Erklärungen. Betreiber ist ein gemeinnütziger Verein mit Sitz in München. Das Material ist kostenlos und steht unter der Lizenz CC-BY-SA. Material zu weiteren Fächern, etwa Chemie, ist in Planung. Im März 2014 hatte Serlo nach eigenen Angaben[50] 286 473 Besucher.

Großbritannien[Bearbeiten]

Das britische Projekt Digital Futures in Teacher Education (DeFT)[51] hat die Lehrerbildung im Visier und wurde maßgeblich von der Sheffield Hallam University und der Universität Sheffield gestaltet. Das Lehrbuch ‘Digital Literacy (DL) for Open and Networked Learning’ ist unter einer CC-BY-NC-SA-Lizenz verfügbar. Ziel des Projekts ist es, Lehrenden Hilfestellung für ihre Arbeit mit OER und die Vermittlung von digitaler Literalität zu geben.

Niederlande[Bearbeiten]

2008 startete das OER-Projekt Wikiwijs[52] auf Initiative des niederländischen Ministeriums für Bildung, Kultur und Wissenschaft mit freien, kostenlosen Bildungsmaterialien für Universitäten und alle Schularten und -stufen. Wikiwijs verfolgt das Ziel, die Verfügbarkeit von OER zu verbessern und die Qualität des Unterrichts sowie die Medienkompetenz der Lehrenden zu erhöhen. Nach eigenen Angaben[53] erfolgten im Jahr 2012 etwa 1300 Uploads und 650000 Downloads.

Norwegen[Bearbeiten]

NDLA-Logo

In Norwegen wurde vom Staat die NDLA – National Digital Learning Arena[54] geschaffen. Sie bietet auf einer Open-Source-Plattform OER-Materialien für den Sekundarschulbereich unter einer CC-BY-SA-Lizenz an. Mit staatlicher Förderung und Überwachung durch die Universitäten werden Projekte finanziert und der Materialbestand erweitert.[55]

USA[Bearbeiten]

  • Flat World Knowledge[56] ist eine Plattform mit Open Textbooks aus dem universitären Bereich. Es bot die digitalen Versionen zunächst kostenlos an und versuchte, über die Verkauf der gedruckten Bücher eine Kostendeckung zu erreichen, was aber misslang.[57] Nunmehr werden auch die digitalen Materialien verkauft, allerdings wohl zu vergleichsweise moderaten Preisen. Nach wie vor können die über 100 Bücher bearbeitet und auf die speziellen Bedürfnisse von Lehrenden und Lernenden zugeschnitten, also personalisiert werden. Sie stehen unter der Creative-Commons-Lizenz CC-BY-SA-NC.
  • CK-12[58] bietet seit 2007 unter einer CC-Lizenz Lernmaterialien an. In elektronischer Form sind sie kostenlos, in der gedruckten Version fallen nur die Druckkosten an[59]. Laut eigenen Angaben[60] standen im Mai 2014 über 15000 Inhalte aus den Bereichen Mathematik und Naturwissenschaften für den Altersbereich K-12 zur Verfügung. Die Materialien orientieren sich an den geltenden Lehrplänen. Sie umfassen Texte, Audiodokumente, Filme, Bilder und Lernspiele und lassen sich beliebig zu größeren Einheiten zusammenstellen. So wird eine Anpassung an individuelle Lerngeschwindigkeiten und unterschiedliche Vorkenntnisse möglich. Nach eigenen Angaben wird CK-12 von der Amar Foundation und dem Ehepaar Neeru und Vinod Khosla finanziert. Diese Initiative kommt der Idee eines OER-Schulbuches derzeit am nächsten[61], und strahlt auch auf andere Länder aus: Teile des Materials sind im deutschen Projekt Schulbuch-O-Mat[62] wiederverwendet worden.
  • Lumen Learning[63] wurde 2013 gegründet. Es bietet OER-Kursmaterialien für den universitären Bereich und die Altersgruppe K-12 an. Die Themenbereiche erstrecken sich von Mathematik und Naturwissenschaften bis zu Wirtschaft, Pädagogik und Geschichte. Bildungseinrichtungen werden bei der Einführung der Kurse unterstützt. Ziel von Lumen Learning ist nicht nur die Reduzierung der Materialkosten, sondern auch die Verbesserung der Lernergebnisse. Die Shuttleword Foundation spielt eine wichtige Rolle bei der Finanzierung.[64]

International: Die Khan Academy[Bearbeiten]

Die gemeinnützige Khan Academy[65] bietet seit 2009 kostenlose Lernvideos und Übungen aus den Bereichen Mathematik, Naturwissenschaften, Geschichte und Wirtschaft unter der Creative Commons-Lizenz CC-BY-SA-NC an. Zwar liegen die Ursprünge der Initiative in den USA, aber ein Teil der Filme sind bereits in eine ganze Reihe von Sprachen übersetzt. Diese Versionen können über die Website der Khan Academy aufgerufen werden. Auch eine deutsche Seite besteht und wird mit Hilfe ehrenamtlicher Übersetzer ständig erweitert.[66]

Bewertung der OER-Bewegung[Bearbeiten]

Als Ende 2011 bekannt wurde, dass die Kultusministerien mit den Schulbuchverlagen vereinbart haben, Urheberrechtsverletzungen auf Rechnern in den Schulen durch den Einsatz eines sogenannten „Schultrojaners“ zu verfolgen,[67] entstand eine lebhafte Diskussion zum Einsatz von OER in den Schulen, weil dadurch der Austausch von Materialien zur Unterrichtsvorbereitung wesentlich erleichtert werden könnte. Außerdem wurde kritisiert, dass die proprietären Angebote der Schulbuchverlage immer mehr durch selbsterstellte Materialien von Pädagogen für den eigenen Unterricht verdrängt würden. Der vermehrte diesbezügliche Einsatz freier Inhalte würde den gegenseitigen Austausch auch aus rechtlicher Sicht ganz wesentlich vereinfachen.[68][69][70]

Der OER-Bewegung wurde vorgeworfen, lediglich Insellösungen zu erzeugen, deren Potenzial nur in den jeweiligen interessierten Kreisen bekannt ist und genutzt wird. Daher seien OER nicht in der Lage, bildungspolitische Ziele wenig entwickelter Länder zu erreichen. Hierzu bedarf es einer verstärkten Kommunikation der Potenziale von OER, insbesondere von Seiten der Länder, die von der OER-Bewegung bereits stark profitiert haben.[71]

Eine tiefergehende Kritik zweifelt die altruistischen Motive der OER-Bewegung an. Der OER-Bewegung werden in diesem Kontext „imperialistische“ Motive vorgeworfen. Es werde vermutet, die Schaffung und Verbreitung von Wissen primär auf der Grundlage wirtschaftlicher, politischer und kultureller Präferenzen der hoch entwickelten Länder voranzutreiben. Letztlich handele man dabei eigennützig.[72]

[Bearbeiten]

Das Global-OER-Logo wurde für den World Open Educational Resources Congress 2012 in der UNESCO-Zentrale in Paris entwickelt. Das Design soll die Idee und die Ziele des OER visualisieren. Umfangreiche Ausführungen zu dem OER Logo können über das OER Visual Identity Manual eingesehen werden. Der angedeutet entstehende Halbkreis steht für eine aufgehende Sonne. Die untere Struktur repräsentiert ein aufgeschlagenes Buch in der Profilansicht. In einer anderen Interpretation symbolisiert die untere Struktur einen fliegenden Vogel, welcher für Freiheit, grenzenlose Verfügbarkeit, Fortschritt und Verbreitung steht. Die drei Buchseiten im linken unteren Bereich stehen für die grundsätzliche Funktion eines Buches im Sinne einer traditionellen Ressource für Bildung. Die angedeutete Bewegung der Strukturen soll dabei Dynamik und Bewegung in Richtung des Zentrums der Abbildung andeuten. Folgt man den angedeuteten Buchseiten, sind drei Hände sichtbar. Sie stehen für Kollaboration und kollektives Wissen, welches sich in OER widerspiegelt. Die zentrale Darstellung der Hände innerhalb des Logos soll das Hauptanliegen der OER, die menschliche Weiterbildung, bekräftigen. Die in Richtung Zentrum zunehmende Größe der Hände steht für das zunehmende Interesse, die fortschreitende Entwicklung und Nutzung der OER. Das Erscheinungsbild des Logos soll zusätzlich den menschlichen Aspekt von OER in den Fokus stellen. Technische Aspekte sollen nicht zum Ausdruck gebracht werden. Vielmehr soll das Logo Autoren aller Sprachen und Kulturen motivieren einen Beitrag zu OER zu leisten. Das Logo kann auf alle Sprachen der Welt angepasst werden. Das Logo wurde bereits von der Unesco[73] in sechs offiziellen Sprachen und portugiesisch bereitgestellt. Vorschläge für weitere Sprachen können bei der OER Community in WSIS KC platform[74] eingereicht werden. Das jeweilige Logo wird dann auf die UNESCO-Homepage hochgeladen. Ebenso können Logos auf der Wiki-Seite für OER-Logo-Versionen eingesehen und runtergeladen werden.[75]

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Open Educational Resources – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikiversity: Open Educational Resources – Kursmaterialien, Forschungsprojekte und wissenschaftlicher Austausch
 Wikiversity: Schultrojaner – Kursmaterialien, Forschungsprojekte und wissenschaftlicher Austausch
 Wikibooks: Regal:Schule – Lern- und Lehrmaterialien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Katie Hafner: Higher Education Reimagined With Online Courseware. In: New York Times, 16. April 2010. Abgerufen am 19. Dezember 2010. 
  2. Sally M. Johnstone: Open Educational Resources Serve the World. In: Educause Quarterly. 28, Nr. 3, 2005. Abgerufen am 1. November 2010.
  3. http://unesdoc.unesco.org/images/0021/002136/213605e.pdf, UNESCO (2011), abgerufen am 13. Juli 2013
  4. Russell Stannard: #loveHE: A wide-open web of potential. In: Times Higher Education, 24. April 2010. Abgerufen am 18. Dezember 2010. 
  5. Anya Kamenetz: Eliminate Print Textbooks, Go Digital. In: New York Times, 25. Juli 2010. Abgerufen am 27. Dezember 2010. 
  6. Jorrit Mulder: Knowledge Dissemination in Sub-Saharan Africa: What Role for Open Educational Resources (OER)?. , Amsterdam2008.
  7. UNESCO: Forum on the Impact of Open Courseware for Higher Education in Developing Countries - Final Report, Paris, 2002, S. 24
  8. Guntram Geser: Open Educational Practices and Resources: OLCOS Roadmap 2012. Open eLearning Content Observatory Services (OLCOS). Salzburg Research, EduMedia Group, Salzburg Januar 2007, S. 20.
  9. A Review of the Open Educational Resources (OER) Movement: Achievements, Challenges, and New Opportunities (PDF; 1,9 MB) Abgerufen am 15. März 2012.
  10. Katja Mruck, Günter Mey, Peter Purgathofer, Sandra Schön, Nicolas Apostolopoulos: Offener Zugang. Open Access, Open Educational Resources und Urheberrecht. Seite 4. In: Martin Ebner, Sandra Schön (Hrsg.): L3T – Lehrbuch für Lehren und Lernen mit Technologien. Epubli. Berlin. 2011. ISBN 978-3-8442-0437-7
  11. Eine Chronologie der Entwicklung von OER findet man etwa bei: Mirjam Bretschneider, Jöran Muuß-Merholz, Felix Schaumburg: Open Educational Resources für Schulen in Deutschland. Whitepaper zu Grundlagen, Akteuren und Entwicklungsstand im März 2012. Erstellt im Auftrag des Internet & Gesellschaft Co:llaboratory (Bearbeitbare Version auf Google Drive). Anhang 2. Seite 29 ff. (abgerufen am 6. Juni 2013).
  12. a b UNESCO (Hrsg.): Forum on the Impact of Open Courseware for Higher Education in Developing Countries: Final report. Paris, 1-3 July 2002, S. 24 (abgerufen am 13. Mai 2013).
  13. a b c Susan D´Antoni: Open Educational Resources: reviewing initiatives and issues. In: Open Learning: The Journal of Open and Distance Learning. 24, 2009, S. 3–10, doi:10.1080/02680510802625443.
  14. UNESCO (Hrsg.): Forum on the Impact of Open Courseware for Higher Education in Developing Countries: Final report. Paris, 1-3 July 2002, S. 28 (abgerufen am 13. Mai 2013).
  15. OECD (Hrsg.): Giving Knowledge for Free: The Emergence of Open Educational Resources. 2007. S. 118–125, 118 (abgerufen am 13. Mai 2013).
  16. Cape Town Open Education Declaration: Unlocking the promise of open educational resources. 2008 (abgerufen am 19. Mai 2013; die Konferenz fand am 14./15. September 2007 statt).
  17. Michail Jungierek : Wikimedia Deutschland unterzeichnet Cape Town Open Education Declaration. In: Wikimedia Deutschland. Blog. 25. Januar 2008 (abgerufen am 19. Mai 2013).
  18. 2012 Paris OER Declaration. 2012 World Open Educationsl Resources (OER) Congress. UNESCO, Paris, 20.–22. Juni 2012 (abgerufen am 19. Mai 2013).
  19. Katrin Busemann, Christoph Gscheidle: Web 2.0: Habitualisierung der Social Communitys. In: Media Perspektiven 7–8/2012, S. 380, 388 mit Tabelle 1 auf S. 381.
  20. Mirjam Bretschneider, Jöran Muuß-Merholz, Felix Schaumburg: Open Educational Resources für Schulen in Deutschland. Whitepaper zu Grundlagen, Akteuren und Entwicklungsstand im März 2012. Erstellt im Auftrag des Internet & Gesellschaft Co:llaboratory (Bearbeitbare Version auf Google Drive). Seite 5 f., 16 ff.(abgerufen am 6. Juni 2013).
  21. Free Software Foundation Europe: Freie Software im Bildungsbereich. Abgerufen am 19. Mai 2013.
  22. Zusammenfassend: Barbara Braun: Die Open Educational Resources Bewegung – Optionen und Hürden für Lehrende an deutschen Hochschulen. Masterarbeit. Universität Mannheim. 2008. S. 42 (abgerufen am 20. Mai 2013). – Ausführlich zu diversen Anreizen („drivers and enablers“) vs. Hürden („inhibitors“) von OER: Guntram Geser (Hrsg.): Open Educational Practices and Resources. OLCOS Roadmap 2012. 2007. passim. – Weiterhin: OECD (Hrsg.): Giving Knowledge for Free: The Emergence of Open Educational Resources. 2007. Kapitel 4: „Why People are Sharing: Incentives, Benefits and Barriers.“ S. 57–70 (abgerufen am 13. Mai 2013). – Daniel E. Atkins, John Seely Brown, Allen L. Hammond: A Review of the Open Educational Resources (OER) Movement: Achievements, Challenges, and New Opportunities. Report to The William and Flora Hewlett Foundation. Februar 2007. S. 35–54 (abgerufen am 7. Juni 2013).
  23. a b c d OECD (Hrsg.): Giving Knowledge for Free: The Emergence of Open Educational Resources. 2007. S. 59.
  24. Barbara Braun: Die Open Educational Resources Bewegung – Optionen und Hürden für Lehrende an deutschen Hochschulen. Masterarbeit. Universität Mannheim. 2008. S. 41 f. (abgerufen am 20. Mai 2013).
  25. OECD (Hrsg.): Giving Knowledge for Free: The Emergence of Open Educational Resources. 2007. S. 65.
  26. Barbara Braun: Die Open Educational Resources Bewegung – Optionen und Hürden für Lehrende an deutschen Hochschulen. Masterarbeit. Universität Mannheim. 2008. S. 47 (abgerufen am 20. Mai 2013).
  27. Jan Hylén, Dirk V. Damme, Fred Mulder, Susan D’Antoni: Open Educational Resources: Analysis of Responses to the OECD Country Questionnaire. OECD Education Working Papers, 76, OECD Publishing 2012, abgerufen am 25. Januar 2014, S. 8.
  28. Senat der Freien Hansestadt Bremen (2013). Antwort des Senats auf die Kleine Anfrage der Fraktion der SPD vom 22.Oktober 2013. Einsatz von freien Bildungsmaterialien in Bremen, abgerufen am 26. April 2014.
  29. Berlin. Ausschuss für Digitale Verwaltung, Datenschutz und Informationsfreiheit des Berliner Abgeordnetenhauses (2013). Wortprotokoll. 33. Sitzung. 9. Dezember 2013., abgerufen am 26. April 2014.
  30. Studie: Potentiale für Open Education in Berlin. Netzpolitik.org, abgerufen am 4. Juni 2014.
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  73. veröffentlichte Versionen
  74. OER community in WSIS KC platform
  75. 2012 World Open Educational Resources (OER) Congress
  76. Link zu den Abstracts der Zeitschriftenbeiträge, abgerufen am 1. Mai 2014.