Open Knowledge Foundation Deutschland

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Open Knowledge Foundation Deutschland
Logo
Rechtsform eingetragener Verein
Gründung 2011
Sitz Berlin
Aktionsraum Deutschland
Vorsitz Andreas Pawelke
Beschäftigte 39
Website okfn.de

Die Open Knowledge Foundation Deutschland e. V. (OKFDE) ist eine gemeinnützige Organisation mit Sitz in Berlin, die 2011 gegründet wurde. Sie setzt sich mit mehreren Projekten, unter anderem in den Bereichen Informationsfreiheit, Offenes Regierungshandeln, Open Data, Civic and Public Interest –Tech sowie Bildung für die Verbreitung und Nutzung von „offenem Wissen“ ein.[1] Weitere Ziele sind das Aufzeigen der demokratischen Potenziale und Fordern von ethischem Umgang mit Technologie, das Fördern digitaler Mündigkeit sowie Communitybuilding in der aktiven Zivilgesellschaft zur Stärkung des (digitalen) Ehrenamts.

Beschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der 2011 gegründete Open Knowledge Deutschland e. V. ist Teil des internationalen Open Knowledge Netzwerkes[2] aus insgesamt 24 Ländern. Die Vereinsarbeit ist unabhängig, überparteilich, interdisziplinär und nicht kommerziell. Mit den Vereinszwecken der Förderung von Wissenschaft und Forschung sowie der Volks- und Berufsbildung ist OKFDE als gemeinnützig anerkannt.

Das Mission Statement wurde in der Gründungsversammlung vom 19. Februar 2011 in Berlin beschlossen und zuletzt 2017 angepasst.[3]

Themen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Verein ist in zahlreichen gesellschaftlichen Bereichen präsent und gilt als eine der führenden Organisationen für innovative Projekte in den Themen Rechtsstaatlichkeit, Transparenz und Rechenschaft, Zugang zu Wissen und Teilhabe, digitale Kompetenz und öffentliche Kontrolle in Deutschland und Europa.[4]

Projekte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Open Knowledge Foundation Deutschland betreibt nach eigenen Angaben aktuell 29 Projekte in den Bereichen Informationsfreiheit, Offenes Regierungshandeln, Open Data, Civic und Public Interest – Tech sowie (Digitaler) Bildung. Außerdem gibt es 13 bereits abgeschlossene Projekte. Auf der Startseite werden sechs Projekte besonders hervorgehoben.

OffeneGesetze.de[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Da der 2006 privatisierte Bundesanzeiger Verlag ein Urheberrecht auf seine Datenbank von veröffentlichten Bundesgesetzblättern beansprucht und auf dieser Grundlage die Weiterverwendung der Inhalte und alle erweiterten Recherchemöglichkeiten nur kostenpflichtig anbietet, wird seit 2018 von der Open Knowledge Foundation Deutschland eine für die Öffentlichkeit kostenfreie Alternative zur Verfügung gestellt, die eine Volltextsuche, Textrecherche in älteren Ausgaben, das Drucken von Dokumenten, den Gesamt-Download, die freie Weiterverwendung, stabile Links und eine offene Programmier-Schnittstelle anbietet.[5]

Jugend hackt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei Jugend hackt handelt es sich um ein Förderprogramm für Jugendliche hinsichtlich von Programmierfähigkeiten und deren gesellschaftlicher Nutzung. Wesentlicher Kern des Programms sind die seit 2013 stattfindenden Hackathons. Neben dem Berliner Hauptevent finden 2019 Events in acht weiteren deutschen Städten sowie eins in der Schweiz statt. In Kooperation mit dem Goethe-Institut werden 2019 außerdem Veranstaltungen in Tokio und Busan durchgeführt.

Logo von FragDenStaat

FragDenStaat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

FragDenStaat.de ist ein Portal, das Bürger beim Stellen von Anfragen nach dem Informationsfreiheitsgesetz an Landes- und Bundesbehörden unterstützt und diese Anfragen direkt öffentlich dokumentiert. Außerdem setzt sich das Projekt auch allgemein für die Stärkung der Informationsrechte von Bürgern in Deutschland ein. So entstand daraus in Berlin in Zusammenarbeit mit Mehr Demokratie Landesverband Berlin/Brandenburg e. V. auch der Volksentscheid Transparenz, der mithilfe eines Volksentscheides ein Transparenzgesetz in Berlin einführen möchte.

Logo von Code for Germany

Code for Germany[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das 2014 gestartete Projekt Code for Germany ist ein Dach für lokale Ortsgruppen in vielen deutschen Städten, sogenannte OK Labs (Open Knowledge Labs), in denen unterschiedlichste Projekte im Zusammenhang mit freien Wissen und oft mit lokaler Ausrichtung umgesetzt oder gefördert werden. Neben dem Begriff OK Lab treten viele Gruppe auch unter dem Namen „Code for X“ auf, gefolgt von dem jeweiligen Name der Stadt. Code for Germany ist außerdem Teil des weltweiten Code for All Netzwerkes.

Das Projekt soll dazu anregen, öffentliche Daten auf einfache und übersichtliche Weise Dritten zugänglich zu machen.[6] In anfangs 14 OK Labs sollen ehrenamtliche Programmierer, Designer, Journalisten und interessierte Laien aus offenen Daten praktische Anwendungen entwickeln, auch im Austausch mit Politikern oder Verwaltungsmitarbeitern.[7] Inzwischen gibt es laut eigenen Angaben OK Labs in 26 Städten.

2020 gehörte Code for Germany gemeinsam mit dem Protoype Fund zu den Co-Initiatoren des weltgrößten Hackathons[8] WirVsVirus der Bundesregierung für Projekte gegen die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie.[9][10]

Datenschule[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Datenschule ist ein Bildungsprojekt, das sich dem Ziel verschrieben hat, gemeinnützige Organisationen in der Arbeit mit Daten und Technologien zu schulen und mit ihnen gemeinsam datengestützte Projekte umzusetzen. So entstand 2017 gemeinsam mit Bildungscent e. V. die Plattform jedeschule.de, welche eine Sammlung von bundesweiten Schuldaten darstellt. In diesem Zeitraum wurde das Projekt im Rahmen der Google Impact Challenge als Leuchtturm-Projekt gefördert. Seit 2019 setzt die Datenschule gemeinsam mit FragDenStaat.de die Umweltdatenschule um.

Logo des Prototype Fund

Prototype Fund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Prototype Fund ist ein Funding-Projekt für Public-Interest-Technologien, das selbstständige Software-Entwickler*innen und kleine Teams bei der Entwicklung und Umsetzung von Open Source-Ideen unterstützt.[11] Sein Ziel ist, Beiträge zu Digital-Sozialer Innovation zu leisten und das Ökosystem für Experimente mit gemeinnütziger Software (auch ohne Gewinnorientierung) zu stärken – in den Bereichen Civic Tech, Data Literacy, Datensicherheit und Software-Infrastruktur.

Der Prototype Fund wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert und sollte zunächst von 2016 bis 2020 über 8 Ausschreibungsrunden laufen. Am 1. April 2020 gab das Projekt bekannt, dass vom BMBF weitere 8 Runden finanziert werden.[12] In bisher sieben Förderrunden wurden 140 Projekte mit rund 5,75 Mio.€ gefördert (Stand: Mai 2020).[13] Ende Mai 2020 wurde zusätzlich eine Sonderförderung in Höhe von 1,5 Millionen Euro für 34 Projekte des WirVsVirus-Hackathons der Bundesregierung bekannt gegeben.[14][15]

Runde Schwerpunktthema[16] Finalisten
1 (kein Schwerpunktthema) [1]
2 Tools für eine starke Zivilgesellschaft [2]
3 Diversity – Open Source für alle! [3]
4 Power to the User! [4]
5 Maschinen lernen lassen – Technologien für die Zukunft [5]
6 Commit – System erneuern [6]
7 Engineering Trust – Vertrauen bauen [7]
8 (kein Schwerpunktthema) [8]
Hackathon WirVsVirus Lösungen für die COVID-19-Pandemie [9]

Turing-Bus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Turing-Bus ist ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördertes Projekt das zum Ziel hat, es für Jugendliche und junge Erwachsene im ländlichen Raum zu ermöglichen, sich mit der Rolle von Digitalisierung und Technologie auseinanderzusetzen. Hierfür bringt der Bus Expertinnen und Experten aus FabLabs, Hackerspaces und anderen digitalen Bereichen in die Regionen, um einen Austausch zu ermöglichen.[17]

Kontroversen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2018 startete die Open Knowledge Foundation das Projekt Openschufa. Ziel war es, Informationen über den Algorithmus zu sammeln, mit dem die Schufa ihre Kreditbewertungen durchführt. Hierfür wurde eine Crowdsourcing Platform erstellt, auf der Bürgerinnen und Bürger ihren Schufascore hochladen und einige Fragen zu ihrer Lebenssituation beantworten konnten. Mit diesen Daten sollten dann Rückschlüsse auf den Algorithmus gezogen werden. Noch am Tag der Ankündigung veröffentlichte die Schufa eine Pressemitteilung, die die Kampagne als „irreführend und gegen Sicherheit und Datenschutz in Deutschland“[18] bezeichnete.[19]

In Kooperation mit dem Verein Foodwatch startete FragDenStaat 2019 die Kampagne Topf Secret, die es einfacher machen sollte, Informationen zu Hygienekontrollberichten nach dem Verbraucherinformationsgesetz anzufragen. Diese Kontrollberichte werden in Deutschland nicht veröffentlicht, es ist aber möglich, eine Anfrage zu stellen, ob bei konkreten Betrieben Mängel vorliegen. Der Deutsche Hotel und Gaststättenverband kritisierte das Projekt mehrfach („populistische Hygienepranger-Kampagne[20]) und kündigte an, rechtliche Schritte einzuleiten. Außerdem empfahl er seinen Mitgliedern, von der Möglichkeit gebrauch zu machen, die Offenlegung von Name und Anschrift des Antragstellers zu fordern. Die Initiatoren von Topf Secret sahen in diesem Schritt eine versuchte Einschüchterung der Anfragenden.[21]

Rechtliche Auseinandersetzungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Besonderen im Zusammenhang mit dem Projekt FragDenStaat kam es wiederholt zu rechtlichen Kontroversen mit Behörden.

Im Jahr 2014 stellte ein Nutzer von FragDenStaat beim Bundesministerium des Inneren eine Anfrage nach dem Informationsfreiheitsgesetz nach einer Stellungnahme des Ministeriums im Bezug auf die Sperrklausel zur Europawahl. Das Ministerium beantwortete die Anfrage, berief sich aber auf das Urheberrecht und verbat eine Veröffentlichung auf der Website. FragDenStaat veröffentlichte das Dokument trotzdem und wurde so Ziel einer Abmahnung durch das Ministerium. Sowohl das Landgericht Berlin als auch das Kammergericht in zweiter Instanz kamen jedoch zu dem Schluss, dass bei dem vorliegenden Dokument die Schöpfungshöhe nicht erreicht war und daher keine Berufung auf das Urheberrecht möglich war.[22] Zu einer ähnlichen Situation kam es auch im Jahr 2019 als das Bundesinstitut für Risikobewertung per einstweiliger Verfügung die Veröffentlichung eines Gutachtens zum Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat durch die Plattform erstritt.[23]

Im Rahmen einer Anfrage an den Berliner Verfassungsschutz nach Umweltinformationen berief sich dieser auf eine Ausnahme im Verfassungsschutzgesetz, wonach das Berliner Informationsfreiheitsgetz nicht auf die Behörde anwendbar sei. In einer mündlichen Verhandlung stellte das Verwaltungsgericht Berlin am 25. April 2019 jedoch klar, dass diese Haltung rechtswidrig sei und erklärte, dass die Ausnahme in Teilen nicht europarechtskonform sei. Anfragen nach dem Umweltinformationsgesetz sind damit auch beim Verfassungsschutz möglich.[24]

Finanzierung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Verein finanziert sich hauptsächlich aus Zuwendungen der öffentlichen Hand (2017: 81 % der Gesamteinnahmen, 1,7 Mio. EUR) und Spenden (2017: 8 %, 0,17 Mio. EUR). Größter privater Einzelspender war in 2017 Google (für Jugend hackt und CodeforGermany).[25]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Projekte der Open Knowledge Foundation wurden mit diversen Preisen ausgezeichnet.

2018[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2017[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ausgezeichneter Ort im Land Der Ideen für das Projekt kleineanfragen.de[28]
  • European Youth Culture Award für das Projekt Jugend hackt[29]

2016[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2015[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Des Weiteren wurden Projekte der Open Knowledge Foundation zweimal für den Grimme Online Award in der Kategorie SPEZIAL nominiert. 2015 für das Projekt FragDenStaat.de[33] und 2019 für das Projekt OpenSchufa.[34]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. OKF Profil. Abgerufen am 26. Mai 2019.
  2. Network. Abgerufen am 26. Mai 2019 (britisches Englisch).
  3. OKF Verein. Abgerufen am 26. Mai 2019.
  4. Wie junge Hacker die Demokratie verteidigen. In: tip berlin. 13. Mai 2019, abgerufen am 26. Mai 2019.
  5. Christian Endt: Aktivisten stellen alle Bundesgesetzblätter ins Netz. sueddeutsche.de, 12. Oktober 2018, abgerufen am 8. Oktober 2019.
  6. Jörg Thoma: Öffentliche Daten sollen wirklich öffentlich werden. Golem.de, 21. Juli 2014, abgerufen am 22. März 2016.
  7. Kim Rixecker: Code for Germany: Mit offenen Daten zu besseren Städten. (Nicht mehr online verfügbar.) t3n.de, 14. Juli 2014, archiviert vom Original am 25. März 2016; abgerufen am 22. März 2016.
  8. Hilmar Schmundt: „WirVsVirus“: Der größte Hackathon der Geschichte. In: Der Spiegel. 30. März 2020, abgerufen am 9. April 2020.
  9. Jochen Schäfer: Wie Deutschland das Coronavirus hackt. In: SWR Aktuell. 22. März 2020, abgerufen am 9. April 2020.
  10. Michael Metzger: #WirVsVirus: So lief der Digital-Wettbewerb gegen die Coronakrise. In: t3n. 30. März 2020, abgerufen am 9. April 2020.
  11. Prototype Fund - Wir fördern Open-Source-Projekte. Abgerufen am 6. Juni 2018.
  12. Good News! In: prototypefund.de. Prototype Fund, 1. April 2020, abgerufen am 1. April 2020.
  13. Prototype Fund - Wir fördern Public Interest Tech. In: prototypefund.de. Abgerufen am 22. Mai 2020.
  14. Regierung fördert 34 Projekte aus dem Hackathon zur Corona-Krise. In: Deutschlandfunk. 20. Mai 2020, archiviert vom Original am 26. Mai 2020; abgerufen am 6. Juni 2020.
  15. Karliczek: Innovative Ideen helfen uns durch die Krise. In: Bundesministerium für Bildung und Forschung. 20. Mai 2020, abgerufen am 22. Mai 2020.
  16. Prototype Fund – Projekte. In: prototypefund.de. Abgerufen am 22. Mai 2020.
  17. Turing-Bus. Abgerufen am 23. Juni 2019.
  18. „OpenSchufa“-Kampagne irreführend und gegen Sicherheit und Datenschutz in Deutschland. Abgerufen am 23. Juni 2019.
  19. Elena Erdmann: OpenSchufa: Die Schufa warnt vor kompletter Offenlegung. In: Die Zeit. 17. März 2018, ISSN 0044-2070 (zeit.de [abgerufen am 23. Juni 2019]).
  20. DEHOGA Leipzig: Topf Secret: Behörden versenden Anhörungsschreiben an die ersten Betriebe. Abgerufen am 23. Juni 2019.
  21. Matthaes Verlag GmbH, Stuttgart Germany: Streit über „Topf Secret“ hält an. Abgerufen am 23. Juni 2019.
  22. heise online: Open Data: „Frag den Staat“ gewinnt gegen Bundesinnenministerium. Abgerufen am 23. Juni 2019.
  23. Informationsfreiheit: FragdenStaat darf Glyphosat-Gutachten nicht verbreiten. In: Spiegel Online. 2. April 2019 (spiegel.de [abgerufen am 23. Juni 2019]).
  24. Arne Semsrott: Verwaltungsgericht: Berliner Verfassungsschutz muss Auskunft zu Umweltinfos geben. 25. April 2019, abgerufen am 23. Juni 2019.
  25. Finanzierung auf okfn.de
  26. Kulturelle Bildung stärkt Zusammenhalt. Abgerufen am 17. Juni 2019.
  27. Südwest Presse Online-Dienste GmbH: „Jugend hackt“: Nachwuchstalente erhalten Theodor-Heuss-Medaille. 19. Juni 2018, abgerufen am 17. Juni 2019.
  28. kleineAnfragen.de. Abgerufen am 17. Juni 2019.
  29. admin: Die Preisträger 2017 – European Youth Culture Award. Abgerufen am 17. Juni 2019.
  30. Jugend hackt. Abgerufen am 17. Juni 2019.
  31. Onlineplattform „Politik bei uns: Kommunalpolitik für Dich“. Abgerufen am 17. Juni 2019.
  32. GMK: Jugend hackt – Mit Code die Welt verbessern. Abgerufen am 17. Juni 2019.
  33. Alle Nominierten - Grimme Online Award. Abgerufen am 17. Juni 2019.
  34. Alle Nominierten - Grimme Online Award. Abgerufen am 17. Juni 2019.