Operational Mentoring and Liaison Team

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Operational Mentoring and Liaison Teams (OMLT) ist das NATO-Äquivalent der US Embedded Training Teams (ETT) und sind in Afghanistan tätig. Die Soldaten werden als Ausbilder und Militärberater der afghanischen Streitkräfte (ANA) eingesetzt, begleiten und beraten die afghanischen Soldaten bei ihren Einsätzen gegen Aufständische. Eine weitere Aufgabe ist, neben Begleiten und Beraten, die Koordinierung der Planung von Operationen zwischen ANA und ISAF Kräften. Bei gemeinsamen Operationen reicht die Unterstützung von medizinischer Evakuierung bis Luftschlägen.[1]

OMLT Abzeichen
OMLT Militärberater im OCCP (Operations Coordination Center-Provincial)[2] in Kunduz
OMLT Militärberater mit einem PSL-Scharfschützengewehr (Scharfschützengewehr auf Dragunow Basis) bei der Ausbildung eines ANA-Soldaten.

Auftrag[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit Juli 2006 besteht das afghanische nationale Armee-Trainings-Kommando (ANATC), das eng mit ISAF und dem Generalstab der ANA zusammenarbeitet.

Hauptziel der Ausbildung ist, dass die ANA zukünftig selbstständig für die Sicherheit des Landes sorgen kann. Die Bundeswehr setzt derzeit Operational Mentoring and Liaison Teams (OMLT) in der nordafghanischen Stadt Masar-e Scharif ein. Vor 2013 hatte die Bundeswehr noch OMLT Teams in Kunduz und Faizabad.

Aufstellung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Folgende Länder setzten Teams bei OMLT ein:

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. NATO: Fact Sheet NATO’s Operational Mentor And Liaison Teams (OMLTs). (PDF) Oktober 2009, abgerufen am 11. Juli 2017 (englisch).
  2. Der Westen: Das Ende eines blutigen Bundeswehr-Einsatzes nach zehn Jahren in Kundus. 5. Juni 2013, abgerufen am 11. Juli 2017.