Oppelhain

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Oppelhain ist ein Ortsteil der Gemeinde Rückersdorf im Amt Elsterland des Landkreises Elbe-Elster in Brandenburg. Auf einer Fläche von 17,4 km² leben ca. 485 Einwohner (2003).

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Oppelhain liegt in der Niederlausitz inmitten des Naturparks "Niederlausitzer Heidelandschaft", 2 km entfernt der Bahnstrecke Berlin–Dresden (Bahnhof Rückersdorf-Oppelhain). Von Bad Liebenwerda, Doberlug-Kirchhain oder Finsterwalde ist der Ort über eine Landstraße durch die Heide zu erreichen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachbildung eines historischen Pechofens in Oppelhain Pechhütte

Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes stammt aus dem Jahre 1297. Seit dieser Zeit bis 1541 gehörte das Dorf dem Kloster Dobrilugk. Einige Historiker nehmen an, dass der Name Oppelhain dem slawischen Wort opaliti entstammt, was auf eine gemeinsame germanisch-slawische Besiedlung des Dorfes hindeuten würde.

In der Liebenwerdaer Heide wird 1667 erstmals eine Pech­hütte genannt, aus welcher der heutige Ortsteil Oppelhainer Pechhütte hervorging.

Nachdem Oppelhain 1815 preußisch wurde, gelangte es 1952 an den Kreis Finsterwalde im Bezirk Cottbus.

1996 weilte Brandenburgs Ministerpräsident Manfred Stolpe im Ort, um den Oppelhainer Kräutergarten einzuweihen.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Oppelhain verlor am 31. Dezember 2001 ihre Selbstständigkeit und wurde in die Gemeinde Rückersdorf eingegliedert.[1]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung: „Schräg geteilt von Silber über Rot, oben ein roter goldbewehrter Hahn, unten ein goldenes Kirchengebäude.“

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Oppelhainer Feldsteinkirche
Spätmittelalterliche Feldsteinkirche mit barockbemalter Bretterdecke und spätgotischem Flügelaltar

Vereine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Oppelhain – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. StBA: Gebietsänderungen vom 01.01. bis 31.12.2001

Koordinaten: 51° 33′ N, 13° 36′ O