Orange-rote Koalition

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BZÖ
SPÖ

Als orange-rote Koalition (bekannter als Chianti-Koalition) bezeichnet man in Österreich eine Koalition zwischen dem Bündnis Zukunft Österreich (BZÖ) und der Sozialdemokratischen Partei Österreichs (SPÖ). Von 2005 bis 28. Februar 2006 wurde Kärnten von einer orange-roten Koalition regiert.[1]

Der von den Medien geprägte Name Chianti-Koalition beruht darauf, dass der BZÖ-Vorsitzende Jörg Haider (damals noch bei der FPÖ) und die SPÖ sich nach der Landtagswahl in Kärnten 2004 auf ein Glas Chianti geeinigt haben sollen, eine Koalition zu bilden.[2] Nach der Spaltung der FPÖ unter Haider wurde schließlich aus der blau-roten Koalition in Kärnten die erste orange-rote Koalition. Der Name Chianti-Koalition wurde aber weiterhin verwendet.

Nach der Aufkündigung der orange-roten Koalition in Kärnten durch Gaby Schaunig wurde sie in eine orange-schwarze Koalition umgewandelt.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Der Tag danach: Katerstimmung in Kärnten nach Aus für gesprengte "Chianti"-Koalition. In: News online, 28. Februar 2006. Abgerufen am 17. Oktober 2017.
  2. Rot-Blau: Der Tabubruch. In: Profil online, 20. März 2004. Abgerufen am 17. Oktober 2017.